Ninja wider Willen
das nicht oft sage, hab ich dich sehr lieb.“ Es klopft an der Tür. Schnell wischte ich mir das Gesicht ab und ging zur Tür. Tsunade kam ins Zimmer: „Caro, du hier?“ „Ja, ich wollte Kakashi die neusten Ereignisse berichten.“ Die Frau nickte. „Ich muss dich jetzt aber bitten zu gehen. Er braucht eine Menge Ruhe.“ „Schon klar, wir sehen uns.“ „Und?“, begrüßte mich Sasuke. „Was und? Ich hab versucht mich mit ihm zu unterhalten, aber bekanntlich gehören dazu ja zwei sprechende Leute.“ „Ich verstehe schon. Wollen wir jetzt noch trainieren?“, fragte Sasuke, ausnahmsweise freundlich. „Nein, ich will jetzt einfach nichts mehr machen.“, lehnte ich ab. „Soll ich dich zu Naruto bringen?“ Ich schüttelte den Kopf. „Du...du könntest mit zu mir kommen...“ Sasuke schien noch einmal seine Worte von eben zu bedenken, sagte aber nichts weiter. „Ich dachte, du würdest das nicht wollen.“, wunderte ich mich. „Bei dir würde ich halt mal eine Ausnahme machen.“ Er sah nicht zu mir. „Das fände ich nett, danke.“, lächelte ich.
Inzwischen liefen wir schon über 10 Minuten. Und auch jetzt wirkte es nicht so, als wären wir bald da. Überall sah man nur verlassene halb zerstörte Häuser. Hier schien einmal viel los gewesen zu sein. Aber dass an diesem Ort noch jemand lebte, konnte ich mir nur schwer vorstellen. Als Sasuke plötzlich an einem der Häuser halt machte, war ich mehr als überrascht. „Und das ist dein Zuhause?“, vergewisserte ich mich. „Du hast ja keine Ahnung, was da alles hinter steckt...“, murmelte Sasuke trübsinnig. Es musste etwas mit der Geschichte zu tun haben, die Itachi mir erzählt hatte. Ob er wohl diesen Ort verwüstet hatte? „Ähm, wollen wir nicht lieber rein gehen?“, fragte ich unsicher. „Natürlich.“ Sasuke öffnete die Tür. Sie knarrte leise. Drinnen war alles sauber und gepflegt. Es war ganz anders, als die Häuser, die man draußen sah. „Du hast es schön hier.“ „Danke.“ „Hey, willst du mir nicht mal dein Zimmer zeigen?“ „Ja, wieso nicht. Komm mit.“ Sasuke packte mich am Handgelenk und zog mich nach oben. Ich stolperte die Treppe herauf und stieß gegen Sasuke, als dieser vor einem Zimmer stehenblieb. „Warum hast du denn heute so schlechte Laune?“, wollte ich wissen. „Ich... ach, keine Ahnung. Tut mir leid.“ Ich lächelte. „Mach dir mal keinen Kopf. Jeder hat mal einen schlechten Tag.“ „Hm.“ Er zuckte die Achseln. Dann öffnete er seine Zimmertür. Es sah... grau aus. Nicht viel Farbe. Einfach nur grau... Das einzige was einem ins Auge stach, war die himmelblaue Bettwäsche auf dem Holzbett, wo ich mich natürlich als erstes drauf schmiss. „Ah, wie gemütlich.“ Der schwarzhaarige setzte sich zu mir an die Bettkante. „Darf ich dich mal was fragen?“ Ich richtete mich auf. „Bitte.“ „Warum... warum ist da draußen alles so verwüstet?“, fragte ich vorsichtig. Sasuke biss die Zähne zusammen. „Itachi.“, zischte er leise. „Er hat das zerstört? Warum denn?“ „Pah, warum? Auch wenn er es mir gesagt hätte, hätte ich es nicht verstanden.“ Er schrie schon fast. „B-beruhige dich mal wieder. Ich hätte nicht fragen sollen. Lass es einfach gut sein.“ Ich fasste ihm an die Schulter. Er zitterte vor Wut. „Sasuke, vergiss es einfach. Es war doch nicht so wichtig.“ „Doch doch! Du wolltest doch wissen was passiert ist, oder?! Es war an dem Tag, an dem ich meine Eltern verloren hatte. Ich -“ „Nein, sei still! Ich will es nicht mehr hören!“An beiden Schultern gepackt schüttelte ich ihn kräftig. Sasuke schaute mir in die Augen. Lange Zeit saß er einfach nur da, dann drückte er mich sanft zurück aufs Bett und beugte sich über mich. Er kam meinem Gesicht immer näher, bis ich seine Lippen auf meinen spürte. Seine Zunge umfuhr meine, und obwohl ich wusste, dass es falsch war ließ ich es zu. Sasuke legte sich nun auf mich. Ich versuchte ihn weg zustoßen, es gelang mir nicht. Allerdings hatte ich es auch nicht oft versucht. Der schwarzhaarige löste seine Lippen nicht von meinen. Ich krallte mich an seinen Rücken. Auf einmal fing er an meine Bluse aufzuknöpfen. Ich konnte es nicht fassen. Was machte er denn da?! Für einen Moment ließ er von mir ab und streifte sich sein T-Shirt über. Verwirrt und ein wenig entsetzt starrte ich ihn an. Inzwischen lag ich also mit geöffneter Bluse auf dem Bett eines guten Freundes, während mein fester Freund davon ausging, dass ich meinen kranken Bruder besuchte. Sasuke presste seine Lippen wieder auf meine. Das schlimmste war, ich machte auch noch mit. Er streifte mir meine Bluse ganz ab. Ich fing an seine Hose zu öffnen. Schnell zog er sich diese aus. Sofort machte ich es ihm gleich und zog auch meine aus. Sasuke griff nach dem Verschluss meines BHs und fragte: „Willst du es wirklich?“ „Ich hab keine Ahnung.“, antwortete ich leise. Er öffnete den Verschluss. Mein BH lockerte sich. Sasuke schmiss ihn vom Bett und betrachtete mich. „W-was ist?“ Errötet von der Tatsache dass meine Brust entblößt war, konnte ich ihn nicht ansehen. „Du siehst wunderschön aus.“, flüsterte Sasuke in mein Ohr. Ich antwortete nicht. Er fing an meinen Hals zu küssen, woraufhin ich leise stöhnte. Mein schlechtes Gewissen plagte mich, doch trotzdem konnte ich nicht aufhören. Sasuke fasste an meine Unterhose. Ich hielt seine Hand fest. „Ich... ich kann das nicht. Ich kann ihm das nicht antun.“, sagte ich und richtete mich auf. Mit meinem Arm verdeckte ich meine Brust. „Es tut mir leid, aber ich kann das einfach nicht.“ „Caro, ich -“ „Nein, ich sollte jetzt gehen.“ Schnell zog ich meine Hose und meine Bluse an, stopfte meinen BH in die Tasche und rannte zur Haustür. Bevor ich ging drehte ich mich zu Sasuke um und sagte: „Es ist nie etwas passiert!“