I hope you can see me smiling...
The Dream of my Past
"Jill, Jill. Du bist Schuld. Du hättest laufen müssen....", plötzlich wache ich aus meinem Halbschlaf wieder auf. Schweißgebadet sehe ich mich um und mein Atem geht schwer. Es ist mit das einzigste an was ich mich noch erinnere. Es war der schlimmste Tag meines Lebens. Der Tag an dem ich alles verloren habe, an dem ich mein Lachen verloren habe. An dem ich mich geändert habe. An den mein ganzes Leben einen Wendepunkt betrat...
~Flashback~
Schreie, überall sind Schreie. Meine Augenlider liegen schwer, ich kann sie nicht öffnen. Es geht nicht. Es schmerzt schon fast. Aber die Schreie, und diese Wärme die sich an meinem Körper ausbreitet. Was ist passiert?
Ich höre Schritte, zwischen den ganzen Lärm höre ich sie heraus. Jemand mit Hakenschuhen kommt zu mir. Sein Gang ist langsam und schwer, also ist es ein Mann der zu mir kommt und von daher auch keine wirklichen Hakenschuhe. Ich kann nicht länger darüber nach denken, denn anscheinen soll dies mein Retter sein. Seine Arme sind stark und heben mich ohne Mühe vom Boden auf.
Ich spüre wie die Wärme meinen Körper weiter umgibt und auch die Schreie lassen nicht nach, aber ich höre diese Stimme. Sie kommt mir so vertraut vor.
"Mach dir keine Sorgen, du darfst nur nicht die Augen öffnen. Ich kümmere mich um alles.", seine Stimme war ruhig, anscheinen konnte er sich denken in was für einer Situation ich mich befand. Aber wer könnte das nicht. Das Dorf stand in Flammen wie es mir schien und alle waren in Unruhe und das nur wegen den Piraten. Sie schlachten Unschuldige ab. In mir kocht die Wut über. Aber wieso soll ich meine Augen nicht öffnen?
Es ist und kann mir auch egal sein. Immerhin könnte ich nun auch nichts mehr dagegen tun oder in das Geschehen eingreifen.
Er trägt mich durch mein Dorf einen Berg hinunter, sicherlich zum Hafen. Das merkt daran, das der Weg bergab geht und die Seeluft sich ein wenig ausbreitet.
Doch nun mischt sich eine weitere Stimme ein. Sie ist mir wohlbekannt.
"Lass sie hier!!", ihre Stimme klingt sehr erschöpft und plötzlich merke ich den harten Boden auf meiner Haut. Anschein wurde ich gerade unsanft abgesetzt.
"Wieso sollte ich? Der Deal war 10 Jahre!", man hörte das seine Stimme keinerlei Emotionen zeigte.
Solle das heißen ich war hier nur ein Mittel zum Zweck? Wenn es einen Deal gab...
"Du wirst sie nur über meine Leiche mit nehmen!", ihre Stimme bebte und ich hörte rasende Schritte und nur ein Gelächter. Nun hörte man ganz klar das es ein starker Mann war. Sein Charakter zeigte sich.
"Bei den vielen Leichen stört eine weitere auch nicht!", schrie er sie an. Langsam und schmerzend öffnetet ich meine Augen und konnte meinen Augen nicht trauen. " SIVAAAAAAAAAAAA!!!!!", schrie ich noch, doch es war zu spät. Sein Schwert durchbohrte in dem Moment Siva. Ihre Maske fiel zu Boden. Langsam kroch ich zu ihr, und strich ihr noch mal die Haare aus dem Gesicht.
"Lebe, Lache, Liebe!", das waren ihre letzten Worte an mich bevor sie ihre Augen für immer schloss.
Als Andenken nahm ich ihr Maske mit mir und wollte zu meinem 'Retter' 'Sollte ich deswegen meine Augen nicht öffnen?', schoss es mir als erstes durch den Gedanken.
Doch weiter konnte ich nicht denken. Ich bekam von meinem angeblichen 'Retter' einen Schlag ab das ich bewusstlos wurde. Das nächste an was ich mich erinnern kann, ist das Gesicht von dem Blonden mit der Skibrille.
~Flashback Ende~
Immer wieder habe ich diesen Traum und jedes mal habe ich Schuld.
Aber ich weis doch noch nicht mal was passiert war.
Nichts, mein Gedächtnis ist weg. Seit diesem Tag.
"Alles in Ordnung?", ich erschrecke ein wenig als ich die Stimme von ihm höre. Aber wie sollte es anders sein, ich bin mal wieder mitten auf seinem Schoß eingeschlafen. Also Pokerface aufsetzen.
"Ja, danke der nachfrage Skibrille.", ich schaue ihm in die Augen und lege meinen Kopf wieder auf seinen Schoß. Ach ja, ich muss auch wirklich jedem solche Spitznamen geben und die vergess ich dann nie. Eine kleien Macke von mir. Aber Paulie weis das ja schon länger. "Ich weis doch, dass etwas nicht stimmt, Jill.", seien Stimme klingt wirklich besorgt. Ob ich es ihm sagen soll? Nein. Es ist besser so.
"Ich seh doch, das etwas nicht stimmt.", höre ich eine Stimme hinter mir. Ich hebe meinen Kopf an um zu sehen wer mir in der Sonne steht und erblicke den Eulenmann.
"Du kennst mich doch fast gar nicht.", sage ich nur genervt und stehe auf. ' Vielleicht sollte ich Herrn Eisberg mal besuchen...', schießt es mir durch den Kopf und gehe ohne weiter Kommentare abzugeben oder zu empfangen an Paulie und Lucci vorbei und zum Büro von Herrn Eisberg.
Nach wenigen Minuten bin ich auch schon angekommen und betrete ohne lange Ankündigung das Büro und werde von einem strahlenden Herren begrüßt.
"Jillien, wie komme ich zu der Ehre?", er steht auf und reicht mir die Hand, ich nehme natürlich aus Höflichkeitsformen an und setzte mich dann.
"Ich wollte fragen, ob es ihnen etwas ausmacht wenn ich gehe...", meine Stimme klingt mehr erdrückt als sie sollte. Immerhin ist es unverschämt, er hat mir immerhin neun Jahre ein zu Hause geboten und nun will ich einfach gehen.
"Du kannst kommen und gehen wann du willst...", kommt es von ihm, und ich spüre wie seine Stimme ernster wird. Er spürt das mit mir etwas nicht stimmt. Immerhin hat er mich aufgezogen und mir das Zimmermahnsandwerk beigebracht. Er kennt mich von allen hier eigentlich zusammen mit Paulie am längsten. " Es geht darum..:", setzte ich das Gespräch fort, : "Das ich hier nicht länger bleiben kann. Ich will mein früheres Leben wieder haben." So viele Emotionen wie heute habe ich noch nie gezeigt. Mir laufen schon Tränen fast hinunter als ich den Satz ausspreche. Immerhin will ich Water Seven nicht verlassen, aber ich will wieder leben können, ich will wieder lachen können und ich will wieder frei sein und Herr Eisberg versteht es anscheinen.
"Du hast dir ein Boot gebaut. Nimm es und geh. Wenn du das verlangen hast wieder zu kommen tust du das. Wir werden die immer ein Heim bieten. Es ist zwar zu bedauern einen Arbeitskraft und einen Menschen wie dich gehen zu lassen. Aber du musst glücklich sein.", schließt er seine beinahe Rede schon ab und dreht sich zum Fenster. Ich kann sein Grinsen schon fast hören und mit den Gedanken mich nicht verabschieden zu müssen gehe ich auf mein Zimmer. "Komisch, die Tasche ist gepackt.", "Du kannst nicht ohne eine Verabschiedung verschwinden. Da mache ich dir 'nen Strich durch die Rechnung.", und hinter mir steht wieder Mister Skibrille und ich drehe mich um und umarme ihn. "Danke für alles.", ist das einzigste was ich herüber bringe und schon schnappe ich mir meine Tasche und spring aus dem Fenster. Renne in windeseile zu meinem neuen Boot, was eher einen Surfbrett ähnelt. Aber genug Platz für mich allemal. Ich beeile mich so, dass ich mich nicht noch von irgendjemanden verabschieden muss. Das ist nämlich wirklich nicht mein Ding, aber nun gut, ich bin endlich an meinem Ziel angekommen, nun noch aufsteigen und los.
Auf zum Northblue wo alles begann.
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Das war dann auch der Prolog. Würde mich sehr über Kritik freuen und sonstiges.
Mfg Cookie.