Fasteя тнєη уσυ can [mmff]

antwortete Lia prompt auf die von Kai gestellte Frage.
„Doch sie kennt mich, und ich kenne sie… jeden Zentimeter -…“, bevor der Engländer aussprechen konnte, hatte er seine Autoschlüssel schon gegen den Kopf bekommen.
„Dein Wagen steht noch draußen…“ – „Ach Elenora, Vy nemnogo sukoĭ… Ich hab mich sogar bedankt…“ – „Du hast aber nicht bitte gesagt…“ – „Bitte…“ – „Danke, beweg deinen Arsch selber…“, Elenora stemmte die Hände in die Hüfte und sah ihren Halbbruder abwartend an, bis dieser schließlich seufzte und die kleine Spanierin losließ, um seinen Lotus nach drinnen zu holen.
Doch kaum war der 19 jährige draußen, hielten zwei weitere Wagen vor der Lagerhalle, ein knallgelber Porsche, welchen Nathe sofort als 911 Turbo identifizierte und ein weißer Audi r8, beides keine schlechten Wagen, aber natürlich ging nichts über seinen Lotus exige S Baujahr 2012. Als die Fahrer ausstiegen und Nathe kurz musterten, legte der schwarzhaarige Sonnebrillentragende Lotusfahrer ohne T-Shirt abermals den Kopf schief.
„Die Wagen sollen rein…“ – „Deiner steht auch draußen…“ – „Was meinst du was ich hier mache?“ – „Keine Ahnung man, dich sonnen?“ – „Bin schon braun genug… aber wäre ne Maßnahme…“, Nathe blickte in den Himmel von dem die Sonne mit gefühlten 600°C runter knallte. „… Aber hier bräuchte ich Lichtschutzfaktor 3Millionen…“ – „Das ist gut möglich, ich bin JD und das ist meine kleine Schwester Charly…“, der andere hielt ihm die Hand hin und grinste als Nathe einschlug. „Nathe…“ – „Ist es drinnen auch so heiß?“ – „Nicht soooo heiß wie hier aber… ja doch schon…“ – „Oh man…“
Nathe ging zu seinem Lotus rüber und öffnete die Fahrertür, um einzusteigen, den Motor zu starten und langsam in die Lagerhalle hinein zu fahren, wo die anderen schon auf ihn zu warten schienen und ziemlich überrascht waren als zwei weitere Autos hinter ihm rein kamen.
„Riku?“ – „Hm?“ – „Ich hab glaube ich einen Job…“ – „Jetzt sofort?“ – „Nein…morgen…“ – „Kümmern wir uns nachher drum ja?“, Riku drehte sich zu den zwei Neuankömmlingen. „Und wen haben wir hier?“ – „Ich bin Charly und das ist mein Bruder JD…“ – „Okay… Ich bin Riku…“ – „Du bist ganz schön alt…“ – „Bitte was?“ – „Du bist Alt…“ – „Ich bin 23…“, der Japaner war sichtlich verwirrt von dieser Konversation, wusste er doch nicht was die kleine Berlinerin von ihm wollte. Doch wirklich Zeit sich darüber Gedanken zu machen, oder die Konversation weiter aus zu führen, hatte der Japaner nicht, denn kaum einen Augenblick später kam schon der nächste der ‚Gäste’, ohne Auto – so wie Nathe und Elli einige Augenblicke zuvor.
„Kai!“, stürmisch umarmte die Brünette den Jungen. „Gott ist es heiß hier, Man!“ – „Hey Brini…“, kurz hob der schwarzhaarige das Mädchen hoch was ihm um den Hals gefallen war und drückte sie leicht an sich. „Auto rein holen wenn ich bitten darf…“ – „Nein, darfst du nicht.“ – „Ich tu es trotzdem…“, Kai ließ die kleinere los und sah sie auffordernd an, bis diese sich umdrehte und wieder raus marschierte. Doch kaum war sie aus der Tür, streckte sie den Kopf wieder rein. „Da hinten kommt noch wer…“, sagte sie und ging dann endgültig nach draußen.
„Noch mehr?“ – „…drei noch…“ – „Gott wie viele…“ – „Wenn wir was machen, machen wir es richtig…“, Riku nahm Miu auf den Arm und sah seinen Kumpel Beatz nur Schulter zuckend an.
Ob Brini draußen auf die anderen Wagen gewartet hatte, oder die anderen einfach schon so nah waren, wusste keiner, Fakt war jedenfalls das Lambrini in ihrem VW Golf GTI nicht alleine rein kam, sondern von drei Wagen verfolgt wurde, darunter zwei Porsche, ein dunkelgrauer 911 gt3 rs und ein weißer vrt 911 Turbo, sowie ein schwarzer Honda Accord. Kaum waren die Fahrer ausgestiegen, ging schon die Diskussion zwischen zweien los, wer denn schneller war. Die dritte im Bunde schritt einfach an den Streithähnen vorbei zu Riku, begrüßte ihn mit drei Wangenküsschen und küsste Miu auf den Kopf.
„Viola…“ – „Riku…“, die Blonde lächelte den älteren an, wie als würde sie ihn seit Jahren kennen, nicht erst seit ein paar Wochen. „Wie geht es dir?“ – „Verdammt heiß und ich habe das Gefühl seit du hier bist, ist es noch ein paar Grad heißer geworden… und wie geht es dir?“ – „Bestens…“, leise lachte die gebürtige Irländerin.
„Sind wir jetzt vollzählig?“, diese Frage ließ alle verstummen, ob es nun ums Vorstellen, netten Smalltalk, einen kleinen Flirt oder darum ging wer nun schneller war, auf einmal war es still, nur das leise Klicken einer Tastatur und das schreien eines einsamen Geiers war zu hören.
„Ähm…“ – „Du hast gesagt, noch drei, hier sind noch drei…“ – „Ich glaub schon… Lia?“, Riku sah hilfesuchend zu dem einzigen Möbelstück in der ganzen Halle, dem Tisch an dem Lia mit ihrem Laptop saß. Diese sah einen Moment auf, senkte den Blick dann aber wieder.
„Warum spricht sie nicht?“ – „Sie ist Schüchtern du Trottel…“ – „Ich frag doch nur…“, Florenz lehnte sich gegen die Motorhaube seines Wagens und verschränkte die Arme vor der Brust. „Und warum hat sie ne Jacke an?“ – „Frag sie doch und nicht mich…“
Vorsichtig strich Lia sich das Pony aus den Augen, kratze sich dann etwas nachdenklich am Hinterkopf und tippte erneut was ein. „Lia, mein Schatz? Redest du nicht mehr mit mir?“ – „Doch…“, wäre es nicht weitestgehend ruhig gewesen, hätte man das Flüstern nicht verstanden was Lia zur Antwort gab, doch da sie alle gebannt anstarrten – was ja erst der Grund für das Flüstern war, verstand man es so gerade. „Also sind wir vollzählig?“, harkte Kai erneut nach, worauf Lia nur Geistesabwesend nickte.
„Also, wo ist der Boss?“ – „Ich hab es dir doch schon mal gesagt, der Boss sitzt am Schreibtisch… soll ich es dir echt nicht aufschreiben?“ – „Das Kind? Müsste sie nicht eigentlich in der Schule sein?“, Gabriell sah ungläubig von Nathe zu Lia und schließlich zu Riku. „Das ist doch ein schlechter Witz…“ – „Sie hat bestimmt einen besseren Schulabschluss als du…“ – „Was soll das denn jetzt heißen?“
„Leute…“, ging Kai schließlich dazwischen. „Immer mit der Ruhe, wir sind doch erwachsene Menschen, kein Streit… es ist heiß und ihr habt eine lange Fahrt hinter euch, da ist es verständlich das da die Gefühle ein bisschen hoch kochen, aber wir müssen noch ein paar Dinge klären und das möglichst ohne das ihr euch gegenseitig die Fressen einschlagt…“, er sah in die Runde bevor er weiter sprach. „Es stimmt, Lia ist der Boss, wenn man es so nennen will. Es war ihre Idee und sie hat das ganze auch so organisiert. Sie gibt euch eure Aufgaben und wenn ihr irgendwas braucht geht ihr auch zu ihr. Sie ist zwar noch jung aber dafür ist sie ein Genie…“
„Ich lass mir von einem Kind doch nicht sagen was ich zu tun und zu lassen habe…“ – „Dich zwingt keiner hier zu bleiben. Wir haben euch ein Angebot gemacht, was ihr angenommen habt. Aber ihr könnt jederzeit auch wieder aussteigen.“, Riku sah in die Runde, wo sich nun ein allgemeines Nachdenkliches Schweigen niedesenkte.
„Was müssen wir denn genau machen?“ – „Jeder hat seine eigenen Aufgaben, wir haben Rennen, Jobs in denen wir Dinge von A nach B oder C bringen und für dieses Dinge brauchen wir vernünftige Autos, die nicht nur Leistungstechnisch sondern auch Optisch was herhalten. Wir können damit einfach so verdammt viel Geld machen das wir nach einem halben Jahr für den Rest unseres Lebens ausgedient haben…“ – „Und sie kann uns dabei helfen?“ – „Oh ja, sie hat einfach mal zehntausend Adressen und sie weiß wer wann was braucht und sie kann euch jetzt schon so gut einschätzen das sie weiß welches Job für wen von euch am besten geeignet ist. Ich meine… sie hat in mitten einer Wüste eine Lagerhalle gefunden, in der wir sicher sind. Bei den Jobs wird es öfters mal ärger mit den Bullen geben, hier sucht keiner nach uns…“, Kai hatte noch immer einen Arm um die Schulter von Brini gelegt und die kleinere während er sprach noch was an sich gedrückt.
„JD wir bleiben doch oder?“ – „Lotti… ich weiß nicht…“ – „Ich aber… komm schon Jonny… wir sind doch nur deswegen überhaupt hier…“ – „Trotzdem…“, JD sah seine kleine Schwester an und war sich keineswegs sicher bei der ganzen Sache.
„Also wir bleiben auf jeden fall, oder Nathe?“ – „Ja…“ – „damit hättet ihr eine Designerin und einen Technischen Tuner…“ – „Und für den Fall das die anderen den Schwanz einziehen, können wir auch fahren…“, Nathe und Elenora waren wohl die einzigen die sich sofort sicher waren, das sie dort wo sie waren richtig waren und das Lia durchaus zu dem im Stande war, was Kai und Riku ihr zumuteten.
Beatz nahm einen Schluck seiner Cola und wiegte den Kopf etwas hin und her, so als würde er tief in seinem inneren eine Melodie hören. „Ich vertrau dir Riku, deshalb bleib ich auch dabei… aber wenn sich das als Fehlentscheidung herausstellt, bin ich schneller weg als du gucken kannst!“ – „Das ist dein gutes Recht…“, Riku nahm die Ansage ganz locker hin und wartete geduldig bis der nächste das Wort ergriff.
Der, oder besser die nächste war Viola, welche Riku nur aus ihren Dunkelgrauen Augen ansah und schließlich seufzte. „Solange ich mir von ihr nichts sagen lassen muss, bin ich auch dabei.“ - „Du wirst dir aber ab und zu was von ihr sagen lassen müssen…“, Viola zuckte nur mit den Schultern und tat so als hätte sie das letztere nicht gehört.
„Wir können auch erstmal nach hinten gehen und…“