Fanfic: 4 Mächte Teil 3

Kapitel: 4 Mächte Teil 3

Tanuki war etwas außer Atmen, sie wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Man könnte ihr ansehen das sie immer noch sehr schwach war und das ihr der magische Weg viel Kraft gekostet hat. „ Ist alles in Ordnung?“ fragte Tenchu sie besorgt. Sie schaute ihn an und lächelte „ Ja alles OK.“ Sagte Tanuki. Tenchu guckte sie noch kurz an, drehte sie dann um und ging weiter. Ventai der schon vorgegangen war blieb stehen und wartete auf die beiden, er versuchte im Nebel die andere Seite des Sumpfes zu erkennen, aber von der waren sie noch weit weg. Den ganzen Tag wanderten sie immer auf dem schmalen Weg der durch den Sumpf führte. Langsam wurde es dunkel, man konnte nicht sehen wo die Sonne unterging den der Nebel versperrte einem den Blick auf den Horizont. „ Keido hatte recht damit das der Weg durch den Sumpf am besten sei, trotzdem ist der Sumpf Nachts am Gefährlichsten und wir wissen nicht wie weit wir vom Ende entfernt sind.“ Erwähnte Ventai nach einiger Zeit, der mit seiner Stimme die stille des Sumpfes störte. „ Wir sind wohl gezwungen die Nacht durch zuwandern.“ meinte Tanuki zu ihm. Sie schwiegen wieder und desto dunkler es im Sumpf wurde desto mehr Geräusche waren in der Ferne zu hören. Nach etwa einer Stunde war der gesamte Sumpf völlig dunkel und um sie herum konnte man manchmal ein Plätschern hören, als wenn jemand im Sumpf schwimmen würde. Der Sumpf war auf einmal voller Leben, aber genau das gefiel ihnen nicht den sie wußten nicht was im Sumpf lauerte. Jeder war nervös und schaute sich überall um und versuchte in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Ventai zog auf einmal sein Schwert und flüsterte leise „ So kann ich schneller zuschlagen und muß nicht erst noch das Schwert aus der Scheide ziehen“ als er das sagte lächelte er stolz was natürlich niemand sah, weil es viel zu dunkel war.
<br />
<br />
Keido ritt grade aus weiter immer der Sonne entgegen. Toshiro saß mit geschlossenen Augen und hängendem Kopf vor Keido auf dem Pferd, er schien sehr zu leiden. Schweißperlen liefen sein Gesicht runter und überhaupt war er naß geschwitzt. Seinen trägen Körper mußte Keido mit einer Hand festhalten sonst würde Toshiro vom Pferd fallen und das wollte er nicht. Keido hoffte bald auf ein kleines bewohntes Dorf zu stoßen oder wenigstens eine Hütte in der jemand lebte der sich mit Heilungen auskannte. Aber weit und breit war nichts zu sehen nur Bäume und die große Sonne die am Himmel stand. An einer Lichtung blieb er stehen und schaute sich dort in allen Richtungen um, danach sprang er vom Pferd. Vorsichtig hob er Toshiro vom Pferd und legte ihn ins Gras das hier seltsam grün war, obwohl es keine Elfen und Feen gab die dieses Stück des Elfenwaldes pflegen. Verwundert schaute er sich um und ging auf einen Baum zu der hell und schön in der Sonne strahlte. Die Blätter des Baumes waren so grün wie das Gras und seine Baumkrone ragte weit in den Himmel. Keido hob langsam seine Hand und berührte den Baum zögernd. Er war drauf vorbereitet, dass der Baum gleich seinen Glanz verlieren würde und in sich zusammen fallen würde. Doch im Gegenteil seine Handfläche beruhte den harten Stamm eines kräftigen Baumes. Mit seiner anderen Hand berührte er jetzt auch den Baum doch nichts tat sich, der Baum blieb hart. Ein grinsen machte sich in seinem Gesicht breit und er ließ den Baum los. Grinsend drehte er sich zu Toshiro um der immer in mitten der Lichtung im feuchten Gras lag das durch die Sonnenstrahlen funkelte. Neben ihm stand das Pferd das gierig das saftige Gras fraß. Keido ging auf das Pferd zu und durchsuchte wieder eine der Satteltaschen. Das Pferd ließ sich davon nicht stören und fraß ruhig weiter. Er fand eine kleine Holzschüssel die ein feines Muster auf der Außenseite hatte. Keido drehte die Schüssel in seiner Hand und bewunderte dabei das sorgsam gearbeitete Muster. „ Das sieht nach der Handschrift der Elfen aus. Gendo und seine Truppe haben bestimmt die Elfendörfer geplündert“ sagte Keido zu sich selbst. Danach konzentrierte er sich, er schloß seine Augen und versuchte jedes Geräusch war zu nehmen. Langsam öffnete er seine Augen wieder und ging entschlossen nach links. Dort war ein kleiner Abhang den Keido runter sprang. Schlammspritze flogen auf seine Rüstung als er auf dem schlammigen Boden aufkam. Er ging entschlossen weiter und nach kurzer zeit erreichte er einen kleinen Bach mit klarem Wasser. Wieder machte sich ein Grinsen auf seinem Gesicht breit. „ Ich wusste doch das ich Wasser gehört habe“ sagte er zu sich und nahm die kleine Holzschüssel und füllte Wasser hinein. Er setzte die Schüssel an seinen Mund und trank das Wasser darin aus. Danach wusch er sein Gesicht mit einer Hand voll Wasser und füllte erneut Wasser in die Schüssel. Vorsichtig damit er nicht all zuviel Wasser verschüttete kletterte er wieder den Abhang hinauf. Oben angekommen ging er mit der Schüssel Wasser zu Toshiro. Mit einer Hand hob er seinen Kopf an und mit der anderen Hand hielt er die Schüssel. Die Schüssel setzte er ihm an seinen Mund. Doch das Wasser das er in seinen Mund füllte lief genau so schnell wieder aus seinem Mund raus und floß an seinem Gesicht und am Hals runter und verschwand im Gras. Keido nahm die Schüssel vom Toshiros Mund als er merkte das es sinnlos war ihm was zu trinken zu geben. Behutsam legte er seinen Kopf wieder ins nasse Gras. Er Nahm ein Ende vom Mantel den Toshiro trug und riß eine Ecke ab. Danach tauchte er das Stück vom Mantel in das über gebliebene Wasser in der Schüssel. Mit dem nassen Tuch wischte er Toshiros Gesicht sauber, weil es voller Schlammspritzer war. Plötzlich schoß ein Pfeil blitzschnell an Keidos Kopf vorbei und blieb im Baum hinter ihm stecken. Keido stand erschrocken auf und zog eilig sein Schwert. Er drehte sich in alle Richtungen und war auf den nächsten Angriff vorbereitet. Blitzschnell schoß wieder ein Pfeil aus einer dunklen Schattigen Ecke der Lichtung direkt auf Keidos Kopf zu. Keido wich mit dem Kopf zur rechten Seite aus und ließ sich von dem Schuß nicht beeindrucken. Der Pfeil landete ein paar Meter hinter ihm im Gras. Aufmerksam blickte er sich auf der Lichtung um. Manchmal sah er einen Schatten zwischen den Bäumen längs huschen der dann wieder in der Dunkelheit eines Schattens der von einem großem Baum war verschwand. Konzentriert folgte er dem Schatten eine Zeit lang. Mit einem Mal rannte Keido los, er sprang auf den Schatten zu der wieder kurz aufgetaucht war. Keido war schneller als der Schatten er erwischte ihn und riß ihn mit zu Boden. Ohne das der Angreifer merkte was mit ihm passiert war stand Keido auch schon wieder auf seinen Beinen und hielt ihm sein Schwert ins Gesicht. Vor ihm lag eine junge Frau die ihn erschrocken anguckte. In ihren Augen sah er die pure Angst. „ Los töte mich schon.“ Schrie sie ihn mit einer ängstlichen Stimme an. Sie schloß ihre Augen und dabei kam eine Träne aus ihren Augen die ihre Wange herunter lief. Keido schaute sie an und steckte sein Schwert wieder in die Scheide. Er drehte sich um und ließ sie da liegen ohne etwas zu sagen. Die junge Frau öffnete vorsichtig ein Auge, als sie sah das Keido sich von ihr weg bewegte stand sie hastig auf. Sie wollte sich gerade umdrehen und flüchten zögerte aber. „ Wieso hast du mich nicht getötet?“ fragte sie neugierig und immer noch etwas ängstlich. Doch Keido antwortete nicht. Er war wieder bei Toshiro angekommen und fühlte mit seiner Hand seine Stirn, sie glühte und auch sein Gesicht war heiß. Seine linke Hand griff nach dem nassen Tuch, das er einmal faltete und Toshiro auf die Stirn legte. „Verflucht sag mir warum du mich nicht getötet hast? Du bist doch ein Krieger von Lord Urashima das sehe ich weil du sein Zeichen trägst also sag mir warum du mich nicht getötet hast.“ schrie die junge Frau die langsam wütend wurde. Keido stand auf, aber drehte sich nicht zu ihr um „ Sei froh das du noch oder bist du so scharf drauf umgebracht zu werden? Das kann ich gerne machen.“ Sagte Keido mit gereizter stimme zu ihr und zog gleichzeitig sein Schwert aus der Scheide. Die junge Frau wich ein paar schritte zurück bis sie mit dem Rücken an einen Baum stoß. „ Nein ich will nicht sterben bitte töte mich nicht. Ich bin nur neugierig, du mußt verstehen das ich sehr vorsichtig sein muß und keinem trauen kann deshalb habe ich dich auch sofort angegriffen.“ Sagte die junge Frau. Plötzlich ertönte ein schmerzerfüllter schrei und Toshiro krümmte sich vor schmerzen im Gras. Der Schweiß lief ihm von der Stirn und er spuckte Blut. Seine Finger bohrten sich in den Schlammigen Boden. Keido versuchte ihn zu beruhigen und drückte ihn auf den Boden damit er sich nicht Selbst verletzt. Die junge Frau kam neugierig näher, zögernd und vorsichtig tat sie einen Schritt nach dem anderen bis sie neben Keido stand. So Plötzlich wie die schmerzen gekommen waren verschwanden sie wieder und er lag wieder bewußtlos und ruhig im Gras, nur seine Finger bohrten sich noch krampfhaft in die Erde. „ Kennst du dich mit Medizin und Heilung aus?“ fragte Keido die junge Frau besorgt. „ Ich nicht aber mein Großvater er wohnt nicht weit von hier in einer kleinen Holzhütte.“ Antwortete ihm die junge Frau. „ Kann er ihm Helfen?“ fragte Keido sie weiter. „ Ich hoffe es. Ich werde dich hinführen, weil du mich nicht getötet hast.“ Sagte die junge Frau mit freundlicher stimme. Keido nickte und hob Toshiro dann wieder vorsichtig aufs Pferd. Er setzte ihn so aufs Pferd das er nicht mehr runterfallen konnte. Danach packte er die Zügel vom Pferd und lies es neben sich hergehen. Sie folgten der jungen Frau in den Wald der mit der Zeit immer dichter wurde. „ Mein Name ist Fumiko.“ Sagte die junge Frau nach einer weile. „ Ich bin Keido und kein Krieger von Lord Urashima mehr.“ antwortete Keido der völlig in Gedanken war. „ Darf ich fragen warum nicht