♥ нєαятвєαт ♥ [MMFF]
der zwei Monate jüngeren erbarmte und ihr eine der Dosen reichte. Suhayla schnappte sich ihre Suchtquelle -neben den Kirschlollis- öffnete sie mit einem geübten Handgriff und führte die Öffnung an ihre Lippen, um die kalte Erfrischung zu genießen. Wenn es da nur nicht eine gewisse Schwerkraft gäbe, wäre Suhayla nun vollkommen zufrieden gewesen. Aber man kann schließlich nicht alles haben, oder? Und so kam es, dass die Force, die scheinbar vergessen hatte, dass sie immer noch mit dem Kopf Richtung Boden mehr hing als lag, den süßen Inhalt über sich ergoss. Quietschend sprang sie auf, rutschte dabei jedoch von der Bank und fiel auf den Boden. Lachend hielt sich Andy den Bauch und verschluckte sich an ihrem eigenem Getränk, sodass ein Hustenanfall folgte. Su, die ein paar Sekunden verdutzt drein blickte, begann ebenfalls zu lachen und sich dabei auf den Boden zu wälzen. Die schiefen Blicke ihrer Mitschüler bemerkten die beiden anscheinend nicht. Als sie sich nach einigen Minuten endlich beruhigt hatten, wischte sich Andy einzelne Tränen aus ihrem Gesicht und hielt sich den Bauch, der vor Lachen zu schmerzen begonnen hatte. Kopf schüttelnd sagte sie: „Ach Su, du bist einfach die Beste. Du hast mir echt den Tag gerettet.“
Grinsend leckte sich die Force über die Lippen und hielt ihre halbleere RedBull-Dose in die Luft. „Dank das mal lieber dem Erfinder der Metallbüchsen... und ähm, diesem Schwerdingsda“
Lachend beugte sich die Jones zu ihrer Freundin runter und umarmte diese trotz der klebrigen Flüssigkeit auf deren Oberteil. Dabei fiel ihre geliebte Cap zu Boden. Schnell klaute sich Su die Cap ihrer Freundin und hielt es genauso von ihr fern, wie Andy es zuvor mit ihr bei den Getränken getan hatte, sodass eine kleine Rangelei auf dem Boden entstand, bis Andy endlich ihre liebstes Stück zurück ergatterte. Schnaufend und lachend legten sich die beiden neben einander und blickten in den wolkenlosen klaren Himmel. Das Wetter hier auf La Palma war einfach zu schön. Su ergriff die Hand ihrer Freundin und drückte sie leicht. Die ältere verstand und erwiderte den Händedruck leicht lächelnd. Es bedarf keiner Worte, um zu verstehen, dass die beiden Mädchen sich außergewöhnlich gut verstanden und mochten. Dies war wohl der Beginn einer guten Freundschaft.
Seit einer Ewigkeit, so kam es der Anderson vor, irrte sie nun über das Schulgelände auf der Suche nach der Aula, in dem die angekündigte Schulversammlung hauptsächlich zur Ehren der Neulinge stattfinden sollte. Eigentlich hatte sie nur noch mal schnell ihren Lieblingslabello mit Kirschgeschmack holen wohlen. Doch als sie zurück kam, war der vorher noch von Schülern überfüllte Platz verlassen. Keine Seele breit und weit. Nichteinmal Sam, mit der sie sich ein Zimmer teilte, war aufzufinden. Enttäuscht darüber, dass Sam sie im Stich gelassen hatte, und frustriert über ihren eigenen miesen Orientierungssinn, ließ sich Leena einfach auf den Boden fallen. Sie schlang ihre Arme um ihre dünnen Beine und legte den kleinen Kopf auf ihre Knie. Angestrengt versuchte sie sich daran zu erinnern, in welchem Gebäude sich die Aula befand. Doch je mehr sie darüber nachdachte, desto mehr schweiften ihre Gedanken ab, bis ihr klar wurde, dass es eh sinnlos war. Die Versammlung hatte bereits vor einer viertel Stunde angefangen. Jetzt noch aufzutauchen würde extrem peinlich werden und ein schlechtes Bild über sie werfen, zumindest bei den Lehrern. Und das konnte sie sich nicht leisten. Anderseits würde sie eine Menge Informationen verpassen, die für sie nicht gerade unbedeutend waren. Wenn sie nur wenigstens einmal in der Aula gewesen wäre, könnte ihr photographisches Gedächtnis ihr weiter helfen.
Genervt seufzend lehnte sie sich einfach zurück und streckte ihre Arme aus. Eine Gänsehaut breitete sich sofort auf ihrer Haut aus, als sie das weiche Gras berührte, welches sie leicht kitzelte. Ihre Augen schließend horchte sie auf den Vogelgesang um sie herum und genoss den warmen Sonnenschein auf ihrem Gesicht. Es war schön, einfach mal abzuschalten. Ihr Körper entspannte sich zusehends. Plötzlich ertönte über ihr ein belustigtes Räuspern. Erschrocken setzte sich die 18-jährige auf. Es dauerte ein wenig bis, sich ihre Augen an das Sonnenlicht gewöhnt hatten. Blinzelnd blickte sie der Gestalt entgegen, deren Umrisse sie nur erkannte, da die Sonne direkt hinter seinen breiten Schultern entgegen schien. Ein paar Sekunden verstrichen, bevor sie begriff, dass ihr gegenüber ein Junge mit blonden Haaren stand und sie schief angrinste.
„Ist das hier nicht ein etwas seltsamer Ort, um ein Sonnenbad zu nehmen, echt jetzt?“, fragte er mit einem belustigtem Unterton und musterte die Anderson von oben bis unten, was diese mit dem Heben einer Augenbraue quittierte und ebenfalls ihren Gegenüber in Augenschein nahm. Strohblonde Haaren, leichte Sommersprossen und ein breites sympathisches Grinsen im Gesicht. Schlecht gebaut war er auch nicht. Leicht bildeten sich die Muskeln unter seinem orangefarbenem Shirt ab. Gut sah er auf jeden Fall aus. Doch was ihr besonders gefiel, waren seine Ozean blauen Augen, die sie sofort in den Bann zogen. Leena konnte einfach nicht anders, als den Blondschopf sofort ins Herz zu schließen. „-Na, gefällt dir, was du siehst?“
Der fremde Junge lachte hell auf und zwinkerte ihr neckisch zu. Grinsend streckte sie ihm die Zunge aus. „Ich bin Ena und wie heißt du, hübscher Mann?“ Frech grinsend legte sie den Kopf schief und blickte zu ihm hinauf, dabei hielt sie eine Hand über ihre Augen, um ihn durch das blendende Sonnenlicht besser sehen zu können. Immer noch grinsend hielt er ihr die Hand hin.
„Naruto Uzumaki, zukünftiger Fußballweltstar“, fröhlich lachend hielt er ihr die Hand hin.
Dankend nahm die Anderson an und wurde zugleich von ihm hochgezogen. Jedoch hatte der Uzumaki seine eigene Kraft unterschätzt, sodass Leena mit der Nase voran gegen seine Brust fiel.
„Aua!“ Ihre Nase reibend schaute sie anklagend zu ihm hoch. „-Sorry, echt jetzt, das tut mir voll Leid. Echt jetzt!“ Sein zutiefst erschrockener Blick brachte sie jedoch wieder zum Lachen, was dem Uzumaki einen erleichterten Seufzer entlockte. Schwach grinsend kratzte er sich verlegen am Hinterkopf. „-Sag mal, was machst du eigentlich hier draußen, solltest du nicht bei der Schulversammlung sein?“, Dem Uzumaki entwich jegliche Farbe aus dem Gesicht.
Fluchend wandte er sich um und begann in eine Richtung zu laufen. „Tsunade-obaachan wird mich umbringen!“ „-Hey, bleib stehen!“,rief die Anderson ihm hinterher
Naruto bremste so schnell ab, das Leena glaubte, ein Quietschen auf dem Rasen gehört zu haben. Schneller als sie schauen konnte, war er urplötzlich wieder bei ihr, griff nach ihrem Handgelenk und zog sie wieder mit sich fort. Leena war zu sehr damit beschäftigt, mit dem Uzumaki mitzuhalten, um nicht zu stolpern, als dass sie sich hätte beschweren können.
Als Leena gemeinsam mit Naruto die Aula betrat, hatte die Versammlung wie erwartet bereits begonnen. Der Blick der Direktorin, die vorne auf einer Tribüne neben dem Rednerpult stand, an dem sich gerade einer der Lehrer vorstellte, fiel sofort auf sie, da Naruto sie vor sich her zuerst in die Aula geschoben hatte. Eine Falte bildete sich zwischen Tsunades Augen, als sie die Anderson tadelnd musterte. Leena fühlte sich unwohl und unterdrückte den Impuls sich lautstark zu rechtfertigen. Jedoch wäre das vor versammelter Schülerschaft ein eher peinliches Unternehmen, weshalb sie es bei einem hilflosem Schulterzucken beließ. Doch als Narutos Kopf hinter ihr auftauchte, bemerkte sie wie sich der Ausdruck in Tsunades Augen in verstehend und zugleich genervt umwandelte. Unauffällig wies sie die beiden mit einem Kopfnicken an, sich hinzusetzen, was sich die beiden nicht zwei mal sagen, beziehungsweise zeigen, ließen. Naruto verschwand in den letzten Reihen und setzte sich neben einen schwarzhaarigen Jungen, der ihn mit einem halbherzigem Handschlag begrüßte, sodass Leena etwas unschlüssig stehen blieb. Sich zu ihm zu setzen, traute sie sich nicht. Wer wusste schon, wie seine Freunde drauf waren. Plötzlich sah sie, wie ihr Sam zu winkte. Erleichtert einen Sitzplatz gefunden zu haben, versuchte sie so unauffällig wie möglich über die Beine der Sitzenden hinweg zu steigen und ließ sich anschließend auf den Sitz neben ihrer Zimmergenossin fallen. „Wieso hast du so lange gebraucht?“
Etwas gekränkt, kräuselte Leena ihre Lippen und antwortete: „Hättest du auf mich gewartet, wäre ich schon längst da gewesen.“ „-Aber ich hab dir doch gesagt, dass ich vorgehen werde, um uns einen guten Sitzplatz zu holen“ „-Oh...“
Lächelnd schüttelte die jüngere den Kopf. „Du hast eh nicht viel verpasst. Im Moment stellen sich nur unsere zukünftigen Sklaventreiber vor. Einer netter als der nächste“, den Sarkasmus konnte man nur zu deutlich aus der Stimme der Black entnehmen.
„Ach komm, so schlimm sind sie jetzt auch nicht. Lehrer müssen schließlich auch für etwas zu gebrauchen sein“, meldete sich plötzlich das Mädchen, das auf der anderen Seite neben Sam Platz genommen hatte. Ein perverses Grinsen erschien auf dem Gesicht der blau-grauhaarigen.
„Oh ja, für etwas müssten sie tatsächlich gut sein... obwohl, wenn ich an das Schlangengesicht von vorher denke, passe ich dann doch lieber...“
„Iiih, Sam du bist so eklig“, das Gesicht verziehend stieß Leena der Black in die Seite.
„Was denn?“ Unschuldig sah die Genannte auf, worauf die Mädchen kichernd den Kopf senkten. Ein strenger Blick und ein Räuspern seitens der Direktorin halfen dem Trio sich wieder ein zu kriegen.
„Übrigens, mein Name ist Savanna, aber du kannst mir ruhig Vanny oder Stacy nennen, wenn dir das lieber ist.“ Lächelnd erwiderte Leena: „Freut mich, dich kennen zu lernen, Vanny. Ich bin Ena,