♥ нєαятвєαт ♥ [MMFF]

sich und der Uchiha brach in raues Gelächter aus. „-Woher ich das habe?“, beendete er ihre Frage mit einem fiesen Grinsen. „...tut nichts zur Sache. Viel wichtiger ist doch, was die liebe Frau Direktorin sagen wird, wenn sie erfährt, dass eine ihrer Schülerin einen unerlaubten Gegenstand mit auf das Internat gebracht hat.“ Ein fieses Kichern folgte. Wütend ballte sie ihre Hände zu Fäusten und knirschte mit den Zähnen. „Du...“, zischte sie. „Gib mir das sofort wieder her!“ Kläglich scheiterte sie an dem Versuch, ihm das Feuerzeug aus der Hand zu reißen. „Nanana, wir wollen doch nicht so ungehalten sein?“ Grinsend hielt er den besagten Gegenstand aus der Reichweite der Miller. Schadenfreudig leuchteten seine Augen kurz auf. „Aber...“, sagte er langsam. „Wenn du nicht von der Schule fliegen und dein geliebtes Feuerzeug wieder haben willst... hätte ich da ein Angebot für dich.“
Seine Augen nahmen einen unheimlichen Glanz ein, sodass es ihr eiskalt den Rücken herunter lief.
„Wie willst du denn beweisen, dass es meines ist?“ Siegessicher grinste sie ihm entgegen, doch er blieb gelassen und drehte das Feuerzeug in seiner Hand. Geschockt weiteten sich Savannahs Augen, als sie ihren Namen darauf entziffern könnte. Am liebsten hätte sie sich selbst geohrfeigt.
Sie zögerte. Sollte sie? Aber was, wenn er seine Drohung tatsächlich wahr machen und zu der Direktorin gehen würde? Sie wusste, dass Tsunade ein sehr strenger Mensch war und dass sie nicht zögern würde, die Miller wegen Missbrauch der Schulregeln vom Internat zu werfen. Das ganze Geld, dass sie dafür hineingesteckt hatte, wäre verloren. Sie dachte an ihre Großeltern, die hinter ihr standen und sie so gut wie möglich unterstützen wollten. Aber vor allem dachte sie an ihre Eltern und ihre kleine Schwester, vor denen sie nicht bloß da stehen wollte, wenn sie es verbockt hatte. Zerknirscht wich sie zurück und fragte: „Was willst du?“
Ein triumphierendes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Nun, da gäbe es vieles, was ich will...“ Der verlangende Ausdruck in seinen Augen behagte ihr überhaupt nicht. „...aber wie wäre es, wenn wir erst klein anfangen? Hm? Du wirst für die nächsten paar Wochen meine kleine Sklavin spielen und alles tun, was ich will.“ Wütend wollte Savannah protestieren, doch Madara hielt eine Hand vor ihrem Mund. Leicht beugte er sich bis zu ihrem Ohr vor und hauchte mit rauer Stimmer:
„Ansonsten könnte das übel für dich enden...“
Schweigen. Ein unheilvolles Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er in ihre Augen blickte. Ihr Widerstand war gebrochen.

„Ich mache alles, was du willst“

Endlich war die Mittagspause angebrochen. Erleichtert, die schlimmste Zeit des Tages hinter sich gebracht zu haben, strömten die Jugendlichen in Scharen aus dem Schulgebäude, um ihre Pause in der Mensa bei einer warmen Mahlzeit zu verbringen oder sich mit Freunden bei beliebten Plätzen wie der Cafeteria, dem Strand oder dem großen Rasenplatz zu treffen. Ein paar suchten Zuflucht in der Stille der Bibliothek, wo sie die nächsten paar Stunden ihre Zeit in der Welt der Schauerliteratur Goehtes und den Baladen Schillers oder den Romanen aus der Antike und neu modernen Schriftstücken verbringen würden. Leena selbst ließ sich in ihrem Zimmer auf ihr Bett zurückfallen und atmete erst einmal aus. Das strikte Schulprogramm war schon mal etwas für sich. Zusätzlich würde der Nachmittagsunterricht anfallen, bei der sie ihre Stärke unter Beweis stellen konnte. Auch wenn es ihr hier auf dem Internat gefiel, wünschte sie sich das Wochenende schnellstens herbei. Nicht nur, weil es die einzigen beiden Tage der Woche waren, an der weder normal geregelter Unterricht noch Spezialtraining am Nachmittag stattfanden, sondern auch, weil dieses Wochenende ein ganz besonderes war. Die Vorfreude darauf war so groß, dass sie es kaum auf ihrem Bett aushielt und am liebsten ihrer Freundin hinterhergejagt wäre, die kurz in die Cafeteria verschwunden war, um ihnen beiden einen kleinen Snack zu holen. Schwungvoll erhob sich die Anderson und lief rastlos im Zimmer auf und ab. Hin und wieder blieb sie am Fenster stehen, um
einen Blick hinaus zu erhaschen. Auf der Fensterbank reihten sich hübsch angeordnet feine Pflänzchen, deren zarten Blüten in den schönsten Farben leuchteten und einen angenehmen süßen Duft im ganzen Raum verströmten. Leena atmete ihn ein. Für einen Moment herrschte eine unglaubliche Ruhe in ihr. Sie hörte, wie ihr Herz pulsierte und ihre Lunge den lebenswichtigen Bestandteil der Luft regelmäßig ein- und ausatmete. Kurz blendete sie das Stimmengewirr aus, dass sich durch das offene Fenster schlich, und konzentrierte sich auf den Gesang der Vögel. Sie fühlte sich so unglaublich entspannt. „-Ena? Hallo? Hörst du mich?“
Irritiert blinzelte Genannte ein paar mal. „-Hm?“ Verständnislos schüttelte Sam den Kopf. „Hast du von deinem Lover geträumt?“ Lachend wich die Black der Faust ihrer Zimmerpartnerin aus und hob abwehrend die Hände. „Jetzt sei doch nicht gleich beleidigt.“ Trotzig verschränkte Leena ihre Arme und wandte sich wieder dem Fenster zu. „Ich hab auch Erdbeerkuchen...“, versuchte es Sam und verkniff sich ein Lächeln, als ihre Freundin sich zögernd umdrehte und den Kuchen in ihrer Hand mit einem Leuchten in den Augen betrachtete. „Du kannst auch etwas davon ab haben“, belustigt beobachtete sie die Anderson, die ihr einen Vogel zeigte, sich aber dennoch ein Stück aus ihrer Hand klaute. Mit ihrer Beute setzte sich die Blondhaarige auf eines der Stühle in dem Raum und machte sich über den Kuchen her. „Du hättest wenigstens Gabeln mitnehmen können“, meinte sie nach der ersten Kostprobe. Sam zuckte mit den Schultern und ließ sich auf ihrem Bett nieder. „-Hab nicht dran gedacht. Die Cafeteria war so voll. Ich bin froh, dass ich uns überhaupt noch Teller für den Kuchen, geschweige denn den Kuchen selbst, ergattern konnte.“ Kauend saßen die beiden Mädchen eine Weil still neben einander und beschäftigten sich mit ihren eigenen Gedanken, ehe die Black wieder die Stimme erhob.
„Du hast mir immer noch nicht erzählt, warum du zu spät zum Unterricht gekommen bist. Schließlich bist du heute Morgen sogar schon vor mir weg gewesen.“ Die Anderson schluckte den letzten Bissen von dem süßen Gebäck herunter und stellte den Teller auf den Schreibtisch neben sich. Geheimnisvoll grinsend verschränkte sie die Arme hinter ihrem Kopf und streckte ihre Füße auf den Tisch aus. Sie mochte es, etwas zu wissen, womit sie Sams Neugierde reizen konnte. „Jetzt komm schon, erzähl's mir. Hat dich ein super-süßer Junge in die nächstbeste Abstellkammer verschleppt?“ Leena rollte mit den Augen. Dass ihre Freundin aber auch immer nur an das eine denken musste. „-Nein, glücklicherer Weise nicht. Ich bin heute morgen früher raus, weil mir gestern jemand erzählt hat, dass es beim Frühstück italienisch belegte Brötchen mit Mozzarella und Tomaten geben soll, die schnell weg wären, wenn man sich nicht beeile. Du weißt ja, wie sehr ich an italienischem Essen hänge. Naja, auf jeden Fall gab es ein kleines Gerangel vor dem Buffet und dabei bin ich aus Versehen gegen die Köchin gelaufen und die ist mit der Quarkspeise in ihren Armen unglücklich auf den Boden gestolpert.“ Sam konnte sich ein kleines Lachen nicht verkneifen, beruhigte sich aber schnell, als sie Leenas wütenden Blick zu spüren bekam. „Dummerweise hat mir diese blöde Tante nicht geglaubt, dass das keine Absicht gewesen ist, und dann sollte ich ihr zur Strafe beim Waschen des Geschirrs helfen. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie demütigend und eklig das war!“ Angewidert verzog sie das Gesicht, als sie sich daran erinnerte. „-Schön und gut. Das erklärt zwar, weshalb du heute zu spät gekommen bist, aber nicht, warum du so gut gelaunt trotzdem so gut gelaunt bist.“ Plötzlich hellte sich das Gesicht der Blondhaarigen wieder auf. Sie beugte sich zu ihrer Zimmerpartnerin herunter und nahm deren Hände in die ihre. „Als ich da beim Schrubben war, hab ich zufällig ein Gespräch von zwei Frauen mitbekommen. Sie haben sich darüber unterhalten, dass sie am Wochenende frei haben, weil da nicht so viele Köche benötigt werden, und zwar aus dem Grund, dass unten in Santa Cruz eine riesige Stadtparty mit allem drum und dran stattfinden wird und das ganze Internat dazu eingeladen ist!“ Sprachlos starrte Sam ihre Gegenüber an. Plötzlich sprang sie auf und umarmte stürmisch ihre Freundin. Vor Freude kreischend sprangen die beiden Mädchen im Zimmer herum. „Wir gehen zu einer Party, wir gehen zu einer Party!“ Singend und zugleich lachend drehte sich die Black im Kreis, wurde aber von Leena am Arm gepackt, die sie wieder ernst ansah. „Aber das bleibt unter uns, ja? Es sollte nämlich erst am Freitag oder so verkündet werden und ich hab keine Lust auf weitere Strafarbeiten bei dieser Tante.“ Ein klein wenig in ihrer Freude gedämpft nickte die Black. „In Ordnung, versprochen.“

Hoch am Himmel stand die Sonne und ließ ihre wärmenden Strahlen hinab auf die Erde gleiten. Keine einzige Wolke bedeckte den tiefblauen Himmel. Das Meer rauschte leise und glitzerte vor sich hin. Am Weg zum Strand schlängelte sich ein kleiner Pfad, der ideal zum Joggen oder Spazieren gehen geeignet war, wenn man sich nicht einen Haufen Sand in die Schuhe holen wollte. Jasmine hatte Glück gehabt. Die letzte Doppelstunde Physik bei der Schlange alias Orochimaru war ausgefallen. Warum, wusste keiner. Und die meisten scherten sich nicht darum. Orochimaru war nicht sehr beliebt bei seinen Schülern. Allgemein hatte er einen eher schlechten Ruf im Internat. Sei es wegen seiner abstoßenden Art, die stets an eine hungrige Schlange erinnerte -woher auch sein Spitzname stammte- oder wegen seines Drangs dazu, jeden Spaß und jede