♥ нєαятвєαт ♥ [MMFF]

αвσυт ƒℓуιηg ѕкαтєвσαяѕ αη∂ ∂αηgєяσυѕ ραяяσтѕ~

Leise summend und die Hände in den Taschen ihrer Minishorts vergraben, hüpfte sie leichtfüßig über die Granitsteine, die am Wegesrand zur Dekoration dienten. Sie hatte das Tor des Internats bereits vor einigen Minuten hinter sich gelassen und befand sich nun auf einem Waldpfad. Wo genau sie hinging, wusste sie selbst nicht. Aber das war ihr auch irgendwie egal. Andria, die es hasste, so genannt zu werden, kam nicht umhin zuzugeben, dass sie ein wenig angefressen war, weil sie momentan alleine war. Entweder hatten alle Unterricht oder sie konnte mit den bereit stehenden Personen wenig anfangen. Und Suhayla hatte ein Treffen mit dem Theaterkurs, weshalb die Jones mehr oder weniger auf sich allein gestellt war. Vorhin hatte sie versucht, ihren Verlobten anzurufen, doch der hatte sie auf heute Abend vertröstet, weil er angeblich noch etwas geschäftliches zu erledigen hatte und das nicht auf sich warten lassen konnte. Nach dem kurzen Telefonat, bei dem er ihr versicherte, dass er sie liebte und vermisste, war Andria etwas angeschlagen gewesen. Sie konnte nicht leugnen, dass sie ein wenig eifersüchtig auf den Beruf ihres Verlobten war. Nicht weil er Mengen an Geld einbrachte, sondern weil ihr Schatz somit weniger Zeit für sie hatte. Geschickt strich sie sich eine braune Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich dort verirrt hatte.
Plötzlich blieb sie stehen. Hatte sie sich das nur eingebildet oder waren wirklich gerade Stimmen zu ihr durchgedrungen? Ihre Umgebung beobachtend spitzte sie die Ohren und lauschte. Tatsächlich. In einiger Entfernung konnte sie ein paar lachende und herum witzelnde Jugendliche ausfindig machen. Ein breites Lächeln schlich sich auf ihre Züge und sie folgte den Stimmen, bis sie vor einem provisorischem Zaun aus Stahldrähten und Eisen halt machte. Es verschlug ihr die Sprache. Vor ihr erstreckte sich eine etwas größere Skateboardanlage. Genau vor ihr befand sich eine Skate Ramps, die ungefähr zwei mal so groß war, wie sie selbst. Daneben konnte sie eine größere und eine kleinere Quarterpipe ausmachen, an denen ein Geländer befestigt war und mehrere Bänke anlehnten. Andy hatte die vage Vermutung, dass letzteres weniger zum Sitzen und mehr zum Skaten genutzt wurde. Doch was sie wirklich in den Bann zog, war die Halfpipe, die sich in einer Höhe von mindestens sechs Metern stolz zum Himmel erhob. Mit leuchtenden Augen bewunderte sie ihre neue Errungenschaft. In Gedanken versunken bemerkte sie nicht, wie ein länglicher hölzerner Gegenstand auf sie zu schnellte. „Hey! Kleine, pass auf!“
Überrascht hob Andy den Kopf und konnte im letzten Moment dem fliegendem Etwas ausweichen. Sie musste ein paar mal blinzeln, bevor ihr klar wurde, dass sie es gerade so noch geschafft hatte, ihren Kopf vor einem Zusammenprall mit einem Skateboard zu bewahren. Etwas perplex starrte sie auf das vor ihr liegende „Brett auf Rädern“ -wie ihr Vater es doch so gerne sagte.
„Hey Kleine, ist alles in Ordnung?“ Der Typ, der sie vorgewarnt hatte, kam nun auf sie zugelaufen. Er musterte das Mädchen von oben bis unten, um sich zu vergewissern, dass ihr tatsächlich nichts zugestoßen war. Doch Andy grinste nur und schüttelte den Kopf. „Mir geht's bestens. Ist das dein Skateboard?“ Fragend deutete sie auf das am Boden liegende Board. Entschuldigend lächelnd beugte er sich herab und hob es hoch. „-Ja, sorry, Süße, dass dir das Ding fast in dein hübsches Gesicht geflogen wäre. Aber vielleicht könnte ich das ja irgendwie gutmachen?“
Anzüglich zwinkerte er ihr zu. Andy musste den Kopf in den Nacken legen, um ihm richtig ins Gesicht schauen zu können. Er war mindestens drei oder vier Köpfe größer als sie und schien eine immense Kraft in seinen Gliedern zu haben. Schlecht sah er auch nicht aus. Doch was ihr sofort ins Auge stach, waren seine Haare, die Silber schimmerten, und seine Augen, von denen sie überzeugt war, dass sie leicht violett waren. Genau konnte sie es nicht sagen, da ihr die Sonne mitten ins Gesicht schien. „Hm, vielleicht wenn du mir deinen Namen verrätst“, antwortete sie auf seine Frage, ohne wirklich auf seine Andeutung anzugehen, und legte den Kopf leicht schief. Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Natürlich, wie unhöflich von mir, Prinzessin. Hidan ist mein Name und wie darf man dich nennen?“ „-Andy“, antwortete sie im kurz angebunden. Ihren verhassten Vornamen musste ja nicht jeder kennen. Plötzlich gesellte sich eine weiterer Junge zu den beiden. Er hatte etwas längere schwarze Haare, die er zu einem Zopf trug, und mindestens genauso schwarze, unergründliche Augen, die sie ausdruckslos musterten.
Hidan lachte auf. „Ach ja, darf ich dir meine Freunde vorstellen? Das ist Itachi, versuch es lieber erst gar nicht, Prinzessin, ihm läuft mindestens die halbe weibliche Schülerschaft hinterher und er hat sich bisher einen Dreck für die geschert. Ihn interessiert nur seine Flamme“ Peinlich berührt wandte sie den Blick von dem Uchiha ab. Hatte sie ihn wirklich so offensichtlich angestarrt? „Und das da hinten sind Tobi - ignoriere ihn einfach, wenn er irgendetwas von Keksen labern sollte – Kleinuschi alias Sasuke – haha, der heute mal wieder seine Tage hat – und Naruto, dem du es zu verdanken hast, dass mein Skateboard dir fast die Nase gerammt hätte.“ Skeptisch betrachtete die Jones ihre neuen Bekanntschaften. Sie waren alle auf ihre Weise seltsam, anziehend, aber seltsam. Und trotz der eiskalten Mauer des älteren und die tödlichen Blicke des jüngeren Uchihas, fühlte sie sich sofort zu ihnen hingezogen. Vielleicht lag es ja auch nur daran, dass sie zufällig ihr eigenes Paradies auf Erden gefunden hatte. Die eigene und voll ausgestattete Skateboardanlage des Internats.
Heimlich schielte sie zu Hidans Skateboard. Ihre eigenen Boards lagen im Internat in ihrem Zimmer. Sie hätte auch nie im Traum gedacht, bei ihrem kleinen Spaziergang auf die Anlage zu stoßen, die sie eigentlich erst nach der Mittagspause beim Spezialtraining zu sehen bekommen sollte. Unschuldig grinsend blickte sie zu Hidan hinauf. „Du bist mir noch etwas schuldig, das weißt du doch noch?“ „-Naja, eigentlich war es ja Narutos Schuld-“, als er jedoch die Schnute sah, die die Jones zog, änderte er schnell seine Meinung. „Ach was, Prinzessin. Alles was du willst.“
Triumphierend grinste sie. „Gib mir dein Skateboard.“ „-Klar – äh, bitte was?!“ Entgeistert starrte Hidan das Mädchen vor sich an. „Gib mir dein Skateboard“, wiederholte sie sich ruhig und betonte dabei jede einzelne Silbe. Verständnislos schüttelte er den Kopf und reichte ihr zögerlich sein Board. „Und was hast du vor, wenn man fragen darf?“ „Na skaten, du Hohlkopf. Was denn sonst?“
Die Jungs um sie herum starrten sie an, als wenn sie gerade verkündet hätte, sie wäre ein Alien, das von einem entfernten Planeten her gereist wäre, um ihnen eigenhändig die Gedärme heraus zu reißen. Etwas in ihrem Stolz angefressen, warf die Jones das Board vor sich hin und stellte ihren rechten Fuß darauf. Schwungvoll stieß sie sich immer wieder mit dem linken Fuß vom Boden ab und steuerte die Halfpipe an. Ein fieses Grinsen legte sich auf ihr Gesicht. Diesen Waschlappen von Männern würde sie es schon zeigen, was es hieß, die Fähigkeiten einer Frau in Frage zu stellen.

Währenddessen Andy dem männlichen Geschlecht auf eine härtere Tour die Leviten las, machte Suhayla es sich auf einen der vielen bunten Cafeteriastühlen bequem. Sie hatte sich noch schnell eine RedBull-Dose aus dem Automaten gezogen und genoss im Moment das süße Erfrischungsgetränk. Ein angenehmer Schauer überfiel sie, als das kühle Nass ihre trockene Kehle herunter lief und sie von innen her abkühlte. Heute war aber auch einer dieser vielen heißen Tage auf La Palma. Nur zu gut, dass die Luftfeuchtigkeit vom gestrigen Tag gesunken ist. Es war einfach nur extrem unangenehm mit verschwitzten T-Shirts herumzulaufen. Doch das Mädchen mit der komischen Pandabärfrisur, TenTen hieß sie, glaubte sich die Force zu erinnern, hatte gemeint, sie würde sich schon daran gewöhnen. Die Nase rümpfend zog sie ihre geliebte Spiegelreflexkamera aus ihrer Tasche. Natürlich hatte sie diese, wie eigentlich immer, mit sich genommen. Man konnte schließlich nicht wissen, wann sich eine gute Chance für schnelle Fotos bieten würde. Außerdem konnte sie so die aufkommende Langeweile mit Filmen vertreiben, bis sich die restlichen Mitglieder des Theaterkurses eingefunden hatten. Schon fast zärtlich strich sie über ihre Kamera und entfernte vorsichtig die Schutzklappe von dem Objektiv. Suchend blickte sie um sich, bis sie etwas fand, dass sie für ein Schnappschuss würdig hielt. Lächelnd beobachtete sie einen Papagei, der sich nicht weit von ihr auf eine Fensterbank niedergelassen hatte. Leise erhob sie sich und schlich langsam auf ihn zu, um ihn nicht zu erschrecken. Der bunte Vogel legte den Kopf schief und blickte sie aus seinen schwarzen kleinen Kugelaugen etwas dümmlich an, sodass die Force grinsen musste. „Du bist aber ein Süßer“, flüsterte sie und streckte die Hand aus, um über das weiche Federfell zu streichen.
„-Das würde ich an deiner Stelle nicht machen.“ Erschrocken fuhr sie herum und prallte gegen eine männliche Brust, sodass sie wieder zurück stolperte und fasst gegen den Vogel gefallen wäre, wenn sich dieser nicht lauthals schreiend in die Lüfte erhoben und eine starke Hand sie nicht vor einem harten Aufprall auf dem Boden bewahrt hätte. Perplex starrte sie in zwei braune Augen die sie amüsiert musterten. „-Habe ich dich so aus dem Konzept gebracht?“ Leicht eingeschnappt haute sie ihm eher halbherzig gegen den Arm. „-Sehr witzig, Kiba, ich lach mich tot.“ Leise lachend ließ angesprochener die Force los und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. „-Ich wusste ja nicht, dass du so schreckhaft bist.“ „-Was