♥ нєαятвєαт ♥ [MMFF]

der Senju heran. Einen Moment war es still im Raum. Adrians Augen huschten durch das Zimmer. An der Wand stand ein alter Holzschrank in denen sich Bücher, Mappen und Ordner stapelten. Die Fenster waren mit schlichten weißen Vorhängen behangen und auf der Fensterbank stand vereinzelt eine grüne Pflanze. Mitten im Raum stand ein Designertisch, der nicht zu der alten Ausstattung des restlichen Zimmer passen wollte und von unzähligen Dokumenten und Mappen beladen war. Insgesamt schien es einen strengen und geschäftstüchtigen Eindruck zu machen. Und so fühlte sich der Pajula auch unter dem messerscharfen Blick der Senju. Der Uchiha jedoch schien völlig gelassen und erwiderte den Blick Tsunades standhaft. Langsam erhob sich die hübsche Frau, der man ihr Alter nicht ansah, aus ihrer Starre und zog zwei grüne Umschläge aus einer Schublade ihres Schreibtisches.
„Dieses Mal habe ich mir etwas besonderes für Sie ausgedacht. Am Wochenende findet eine Feier unten in der Stadt statt. Für die Bewohner der Santa Cruz ist es eine alte Tradition, für Sie wird es die Entscheidung sein, wer von Ihnen Schülersprecher wird. In diesen Umschlägen steht, was Sie zu tun haben. Erfüllen Sie diese Aufgaben sorgfältig und so schnell wie möglich während des Festes und bringen Sie mir die Ergebnisse. Der Erste ist der Sieger. Fragen?“
Beide schüttelten den Kopf. „Gut“, Tsunade lächelte nun eine Spur freundlicher. „Sie bekommen die Umschläge zur gleichen Zeit, am gleichen Ort, und zwar wenn die Cruzis ihr Startzeichen zu Beginn ihres Festes gegeben haben.“ „-Und was wird das sein?“, fragte der Pajula.
Tsunades Augen funkelten geheimnisvoll. „Das, meine Herren, werden Sie noch früh genug erfahren. Sie können gehen.“
Schweigend schloss Itachi die Tür hinter sich, nachdem sie aus dem Büro der Direktorin getreten waren. Die Blicke der beiden Freunde, die ab nun Rivalen sein würden, kreuzten sich. Plötzlich schlich sich ein Grinsen auf Adrians Gesicht und eine Vorfreude machte sich in ihm breit. Freundschaftlich streckte er dem Uchiha die Hand aus. „Möge der Bessere gewinnen!“
Itachi schmunzelte leicht und schlug ein. „-Möge der Bessere gewinnen.“


Die Klingel zum Ende der Mittagspause schellte. Eher unmotiviert begaben sich die Schüler und Studenten in kleinen Gruppen zurück in ihre Unterrichtsräume oder zu den vereinbarten Treffpunkten, an denen der Nachmittagsunterricht stattfinden sollte. So sammelte sich ein paar Schüler am Strand, andere bei der Skateboardanlage oder in der Sporthalle, wiederum andere trudelten in den großen Musik-, Kunst- oder Theaterräumen ein. Innerhalb weniger Minuten war der Schulplatz wie leer gefegt. Ganz anders als in den besagten Unterrichtsräumen. Der Leiter des Kunstkurses hatte sich entschieden, seine erste Unterrichtsstunde im Freien ab zu halten. Leise tuschelten und lachten die Schüler, während sie sich auf dem großen Rasenplatz in der Nähe des Lehrers verteilten und abwarteten. Giovanni hatte es sich an einem Baum bequem gemacht. Still nahm er zur Kenntnis, dass sich jemand neben ihn setzte. „Ich darf doch?“ Eine melodische Stimme ertönte nah an seinem Ohr und der Italiener konnte nicht anders als kurz zu erschaudern.
Er blickte zur Seite und sah direkt in zwei braune Augen, die so hell waren, dass er schwören könnte, sie hätten für einen kleinen Moment gelb aufgeleuchtet. Die junge Frau, zu der diese unsagbar schönen Augen gehörten, hatte kurze blaue Haare und trug eine Blume in ihrem Haar. Moment mal, ist die etwa aus Papier?, schoss es dem Ribisi durch den Kopf, als er ihren Duft einatmete. Lavendel „Mein Name ist Konan“, hauchte die blauhaarige Schönheit und wärmte sein Herz mit einem kleinem schmalem Lächeln.
„Giovanni, aber nenn mich ruhig Eddie“. Giovanni schaffte es, sich von ihrem Anblick loszureißen und schenkte ihr ein charmantes Lächeln. Konan hob eine ihrer perfekt geschwungenen Augenbrauen. „Eddie? Welch sonderbarer Spitzname für Giovanni.“ „-Naja -“, der Ribisi wollte sich verteidigen, wurde jedoch unterbrochen, als der Lehrer – genauer gesagt, die Lehrerin – ihre Stimme erhob und die Schüler zum Schweigen aufforderte. Sie hatte lange schwarze Haare und ihre Augen waren so durchdringend und in einem so kräftigen Braunton, dass sie im Sonnenlicht rötlich schimmerten. Insgesamt war sie eine schöne Frau, deren Körper Giovanni gerne näher unter die Lupe genommen hätte, wenn nicht diese unsichtbare Grenze zwischen Lehrer und Schüler existieren würde, weshalb er sie nur von weitem beobachtete und seine wilden Fantasien für sich behielt. „Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit“. Der Sarkasmus, der leicht in ihrer Stimme mitschwang, war unverkennbar.
Ein kleiner Schauer überfiel den Ribisi als er ihren französischen Akzent hörte. Er biss sich auf die Unterlippe und wünschte sich von ganzem Herzen, dass Konan nichts von seiner Anspannung merkte. „Mein Name ist Kurenai Yuhi. Ich bin ab heute Ihre Kunstkursleiterin und dafür zuständig, dass Sie alle ihre einzigartigen Talente ausarbeiten und perfektionieren können“, sie warf einen Blick auf ihre neuen Schäfchen ehe sie fort fuhr. Der Italiener glaubte, dass sie ihm für ein paar Sekunden länger intensiv in die Augen geschaut hatte, sodass sich eine Gänsehaut über seine Arme zog. Nur zu gut, dass diese so voll tätowiert waren, dass man die pünktchenhaften Erhebungen bei ihm nicht erkennen konnte. Dennoch spürte er Konans scharfen Blick von der Seite.
„Für die erste Stunde habe ich mir etwas besonderes für Sie einfallen lassen. Sie werden sich in kleinen Gruppen von zwei Leuten zusammenfinden und ein Konzept entwickeln, dass Sie anschließend künstlerisch auf eine Leinwand übertragen. Denken Sie sich etwas aus, seien Sie kreativ und lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf.“ -Liebend gern lass ich meiner Fantasie freien Lauf, dachte sich der Ribisi und konnte das perverse Grinsen, das sich auf sein Gesicht schlich, nicht unterdrücken. Ein Räuspern holte ihn aus seinen Gedanken und er blickte neben sich. Der leicht anklagende Ausdruck in Konans Augen erfüllte ihn mit leichten Gewissensbissen. Sie musste es ihm im Gesicht abgelesen haben, was er dachte. „Hast du Lust, mit mir zusammen ein Team zu bilden?“, fragte er sie im versöhnenden Ton. Sie schien zu überlegen, nickte dann jedoch und schenkte ihm sogar ein kleines Lächeln. „Aber nur, wenn du aufhörst, so pervers zu denken. Oder es wenigstens nichts zeigst.“
Ertappt kratzte sich Giovanni am Hinterkopf und lachte verlegen. „Abgemacht.“


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Hey liebe Leute...
das Chap kam aus einem Grund früher, den ihr bald erfahren werdet.
Ich hatte keine Motivation und nicht die Kraft dazu, dass Chap noch einmal zu überarbeiten, deshalb seit mir nicht allzu böse, wenn sich inhaltliche und unverständliche Rechtschreibfehler etc finden lassen.
Außerdem sry an alle Hidan-Fans... der Typ liegt mir einfach nicht.

Bis denne,
Meg~