Fanfic: ℘ A time of the new love

die Küche Waffenfreie Zone war. Das war ihre Regel. Das war ihr Raum und da hätten keine Waffen etwas zu suchen. Leider vergaß er das des Öfteren und daher gab es öfters eine kleine Meinungsverschiedenheit, die aber schnell wieder beigelegt war.

Um aber diesmal dieser besagten Meinungsverschiedenheit aus dem Weg zu gehen, nahm er seinen Sohn erstmal von dem Bein seiner Mutter und strich ihm liebevoll über den Kopf und schüttelte sanft den Kopf. „Nein ich wollte dich nicht umbringen… Ich bin leider was meine Waffen betrifft leicht vergesslich… Es war ein Versehen und es tut mir leid, dass du mal wieder fast gestorben bist“, entschuldigt der Ältere sich bei seinem Sohn und lächelt vorsichtig. Er spürt den Blick seiner Frau, der nichts Gutes verheißen sollte. „Und was machst du jetzt mit deiner Waffe?“, fragte sie ihn kurz darauf leicht wütend, weil ihr Mann wirklich so vergesslich war oder aber es schon mit Vorsatz tat, seine Waffen einfach in der Küche stehen zulassen. Es nervte sie langsam, dass sie ihm das jeden Monat mindestens dreimal sagen musste und er es sich nicht behalten konnte. Sie wunderte sich über sich selber, da sie nur leicht wütend war und nicht gleich voll aus der Haut gefahren ist. Mike hatte die Frage sofort verstanden und nahm sein Schwert mit und legt es in die Waffenkammer. Kratos war ein wenig geschockt von dem eben gehörten, vor allem, dass es wohl schon mehrmals vorgekommen war, dass Sammy den Tod vor Augen hatte. „Kein schöner Gedanke...“ murmelte er vor sich hin. Er folgte Mike, der gerade aus der Waffenkammer kam und sich wieder neben Kratos setzte, mit seinem Blick. Sie sprachen kein Wort miteinander, da sie sich nicht kannten und er auch nicht wusste worüber er mit Kratos reden sollte. Daher beschloss er einfach nichts zu sagen, um sich auch nicht zu blamieren.

Währenddessen in der Küche bei Annabell und Sammy.
„Sammy wie geht es dir? Bist du in Ordnung?“, fragte die junge Mutter vorsichtig ihren kleinen Sohn voller Sorge. Der Grünäugige schaute zu seiner Mutter hoch und nickte. „Ja, mit mir ist alles in Ordnung… Du, Mama, Kratos hat eine Verletzung am Oberarm, die ihm der Banditenanführer zugefügt hat. Könntest du sie versorgen? Die Wunde mein ich…“, fragte der hellbraunhaarige Junge vorsichtig Annabell. Diese war leicht verwundert. Sie hatte gar keine Wunde am Arm von Kratos gesehen, als sie sich ihn genau angeschaut hatte. Aber anscheinend hatte sie sie übersehen. Nur so konnte sie sich erklären, dass sie nicht bemerkt hatte, dass ihr Gast verletzt war. Ihr Blick ging aus der Küche raus und blieb bei Kratos‘ rechten Arm stehen, da dieser zum Kücheneingang zeigte. Als sie diesen genau musterte, sah sie, dass er eine Schnittverletzung am Arm hatte. Sie wandte sich ihrem Sohn wieder zu, der nach wie vor auf eine Antwortet wartete, die er jetzt auch erhalten sollte. „Ja, ich werde mich um die Wunde kümmern. Aber erst mal essen wir. Das Essen ist nämlich jetzt fertig. Geh schon mal, ich hole nur schnell das Essen, das Geschirr und das Besteck…“, sprach sie liebevoll und schob ihren Sohn aus der Küche.

Dieser setzte sich schon mal auf seinen Platz und schaute zu Kratos. Er bemerkte nicht, dass er unter Beobachtung stand. Dem Kleinen huschte ein Lächeln über sein Gesicht, weil er sich freute, dass seine Mutter sich um die Wunde von dem rehbraunhaarigen jungen Mann kümmern wird. Nach dem Annabell den Tisch eingedeckt hatte, setzten sie sich neben Sammy hin und sie begannen zu Abend zu essen. Mike, der während des Essens seinen Sohn musterte, verstand nicht, warum Sammy ständig am Ausreißen war. Daher beschloss er ihn zu fragen. „Sammy, warum verstößt du in letzter Zeit ständig gegen die Regel nicht nach Luin zukommen? Und vor allem allein… du weißt doch, dass ich nicht möchte, dass dir irgendetwas passiert, oder? Der Weg nach Luin ist für dich viel zu gefährlich. Du kannst dich doch nicht einmal verteidigen…“, sprach er das strittige Thema an. Sammy zuckt zusammen, da die Stimme seines Vaters sehr schneidend klang. Und das nur, weil der Junge wusste, dass Mike sich Sorgen um ihn machte. „Ich wollte doch nur zu dir. Ich konnte nicht wissen, dass mich Banditen angreifen würden…“, antwortete er zögerlich auf die Frage seines Vaters und aß weiter. Mike, der nur tief seufzte und es dieses Mal sein lies seinem Sohn eine Standpauke zuhalten, aß auch weiter. Er wusste, dass Sammy spätestens in drei Tagen wieder versuchen würde, nach Luin zukommen. Was ihn am meisten wunderte war, dass er meistens auch heil ankam. Nur ganz selten passierte es, dass er angegriffen wurde, egal ob es wilde Tiere oder Banditen waren, meistens kam ihm Pia zur Hilfe oder sogar seine eigene Mutter und selbst er hatte seinem Sohn schon das Leder gerettet. Annabell hatte beobachtet, wie ihr Mann sich zusammen riss seinen Sohn nicht verbal zu köpfen. Sie wusste, dass wilde Tiere und Banditen nicht das schlimmste im Wald waren, worüber Sammy hätte stolpern können. Denn Desians waren noch viel gefährlicher. Aber das konnte Sammy ja wirklich nicht wissen, genauer genommen konnte er die Gefahr doch noch gar nicht richtig einschätzen, in die er sich heute begeben hatte. Sie würde sagen »kindliche Unvernunft«, aber das gab es bei Mike nicht. Er hatte es Sammy schon zu oft gesagt, als das man eine Zahl hätte nennen können. „Sammy! Du weißt das ich dich am besten ohne Abendessen ins Bett stecken sollte?“, fragte der besorgte Vater leise.

Worauf sein Sohn auf lauscht und zu seiner Mutter schaute. Diese sah ihn aus dem Augenwinkel an. „Das hast du dir selber eingebrockt mein lieber Sammy…“, sprach sie leise, während sie weiter aß. Jetzt trafen die Blicke von Vater und Sohn aufeinander und Sammy fühlte sich gar nicht wohl. Er wusste, dass er es verdient hätte, wenn sein Vater ihn ohne Abendbrot ins Bett schickte. „Es tut mir leid… dass ich gegen diese Regel verstoßen habe…“, entschuldigt sich der Kleine, man hört auch raus, dass es ihm wirklich Leid tat. Der strenge Blick seines Vaters verschwand aus seinem Gesicht. Mike wusste, dass Sammy nicht lügt, da er an seinen Augen gesehen hatte, dass er die Wahrheit gesprochen hatte. Kratos hielt sich komplett raus, da es ihn ja auch nichts anging, wie die Beiden ihren Sohn erzogen. „Gut, ich werde diesmal von einer Strafe absehen. Passiert das noch einmal Sammy, gehst du das nächste Mal ohne Abendessen ins Bett und bekommst eine Woche Stubenarrest“, warnte der dunkelbraunhaarige Mann seinen Sohn. Sammy hatte die Warnung verstanden. Danach aßen sie zu Ende. Annabell räumte mit Mike den Esstisch ab und Sammy setzt sich neben dem Söldner hin. „Du bringst du mich ins Bett, Kratos?“, fragte Sammy und schaute in Kratos‘ Gesicht. Dieser war erstaunt. Der kleine Kerl kannte ihn nur ein paar Stunden und hatte schon so ein Vertrauen zu ihm aufgebaut. Dies schien selbst seine Eltern zu verwundern, da Sammy normalerweise jedem Fremden mit einer gewissen Vorsicht entgegenkam. Aber bei Kratos war es anders. Er musste etwas ausstrahlen, dass Sammy das Gefühl von Sicherheit gab. Allerdings schüttelte der rehbraunhaarige vorsichtig den Kopf. „Sammy, ich bin Müde vom Kampf, aber ein anderes Mal. Versprochen“, gab er sein Wort. Zuerst war sein Lächeln in sich zusammengefallen, aber dann hörte Sammy das Ehrenwort von Kratos, worauf wieder ein breites Lächeln zu sehen war. Das blieb den beiden Elternteile nicht verborgen. „Aber du musst dich wirklich daran halten. Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“, sagte er laut vor Freude und ging hoch in sein Zimmer. Kratos seufzte leise und schmunzelte. //Ich halte mich immer an mein Wort…//, dachte sich Kratos mit einem wehmütigen Ausdruck in seinen Augen. Der verschwand aber so schnell, dass es niemandem hätte auffallen können.

Annabell hatte plötzlich einen Einfall, was das »ins Bett bringen« betraf. „Sammy, warte! Dein Vater kann dich doch ins Bett bringen...!“, rief sie ihrem Sohn nach. Dieser hatte sein Zimmer noch nicht erreicht und hatte daher den Ruf seiner Mutter gehört. „WIRKLICH?“, rief er zurück und konnte sein Glück kaum fassen. Der kleine Junge lief zurück zum Treppenabsatz und lauschte. „Ja, und er wird nicht einfach wieder abhauen…“, rief sie, da sie nicht mitbekommen hatte, wie ihr Sohn wieder am Absatz der Treppe stand. „Mama, du brauchst nicht rufen. Ich kann dich auch so hören, wenn du normal sprichst“, meinte der Kleine lächelnd. „Oh“, kam es nur leise von der jungen Mutter die verwundert war. „Ich hab gesagt, dass dein Vater nicht einfach abhaut, wenn er dich ins Bett bringt…“, sagte sie im normalen Ton. //Stimmt doch gar nicht…//, dachte sich Mike leicht beleidigt, wusste aber, dass seine Frau in Moment kein Widerwort von ihrem Mann hören wollte. Daher fügte er sich Stumm seinem Schicksal und trottete die Treppe hoch, wo schon sein Sohn auf seinen Vater wartete. Der dunkelbraunhaarige Mann hob seinen Sohn auf seinen Arm und ging mit ihm in das Kinderzimmer.

„Ich bereite für Sie das Gästezimmer vor…“, meinte Annabell und verschwand auch nach oben. Kratos, der jetzt allein unten saß, lehnte sich kurz zurück und entspannte sich, da die ganze Zeit ordentlich Sitzen doch sehr anstrengend war. Er sah sich die Decke an, die sowohl aus Gestein bestand, aber auch mit einer Holzdecke verkleidete war. Dies sah auf irgendeiner Art und Weiße sehr schön aus, war aber auch Geschmackssache. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Annabell auch wieder runter. Diese war aber nur fünfzehn Minuten lang weg gewesen. Kratos hatte sie kommen gehört. „So das Gästezimmer ist fertig, kommt, ich zeige Ihnen wo es ist.“, sprach sie Kratos an und wies ihn mit der Hand darauf hin, ihr zu folgen. Er nickte, erhob sich von seinem Platz und folgte ihr. Nach dem sie die Treppe überwunden hatten, einen kurzen Teil