Fanfic: Ein neuer Verlobter XII (Ende)

Kapitel: Ein neuer Verlobter XII (Ende)

Ein neuer Verlobter XII (Ende)
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Nihao ihr Lieben,
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erstmal vielen, vielen, viiiiieeelen dank für die ganzen Kommis, die ihr mir zum letzten Teil geschrieben habt. Ihr seid wirklich meine Allerliebsten!!!
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Damit ich es heute aber auch noch schaffe, diese Ff zu Ende zu schreiben, muss ich mich auch ganz schön beeilen und lasse euch auch nicht länger warten!!
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Nachdem Akane das Klacken der Tür vernommen hatte, drehte sie sich langsam um und suchte den Raum nach Yasuo ab. Er war nirgendwo mehr zu sehen und so legte sich Akane wieder etwas entspannter zurück. Kleine Tränen liefen an ihrem Gesicht herunter und sie spürte eine tiefe Leere in ihrem Körper aufsteigen. Sie fühlte sich so allein und hilflos, warum half ihr denn nur keiner??
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Erneute Angst stieg in Akane auf, als sie an Yasuos letzten Worte dachte. Was hatte er damit nur gemeint?? Doch als Akane das leise Läuten einer Kirchenglocke hörte, wurde sie sich der Antwort schlagartig bewusst …
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Währenddessen streifte Ranma verzweifelt durch die Straßen, doch nirgendwo war auch nur eine Spur von Akane oder Yasuo zu finden. Die Hände in den Hosentaschen ging Ranma mit einem finsteren Blick durch die Straßen und durchsuchte jeden Winkel. Jeder Passagier, der an ihm vorbeilief, machte freiwillig einen großen Bogen, denn der Hass und die Wut die Ranma ausstrahlte waren einfach nicht zu übersehen.
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Irgendwann führte die Suche Ranma auch in den Park, in welchem Yasuo sich zuvor mit Akane ausgeruht hatte und wie es das Schicksal wollte, setzte sich Ranma sogar auf dieselbe Bank. Traurig vergrub Ranma sein Gesicht in seinen Händen und atmete tief durch. Es war einfach nicht zu fassen, dass er Akane nicht finden konnte. Er fühlte sich so unheimlich leer und ein tiefer Schmerz breitete sich in ihm aus, wenn er an Akane dachte, denn auf irgendeine Art und Weise kam es ihm so vor, als ob ein Teil von ihm fehlen würde.
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Als ein leichter Windhauch Ranmas Haare umspielte und kleinen weiße Blüten vor seinen Augen umhertanzten, fasste Ranma neuen Mut. Es würde schon einen Weg geben Akane zu retten, dessen war er sich sicher.
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Mit verstärkter Hoffnung in seinem Herzen machte sich Ranma so schnell es ging auf den Weg zum Cat Cafe. Keuchend stieß er die Tür ein und starrte mit einem zornigen Blick auf Shampoo, die ihn entgeistert ansah. „Wo ist Akane?“ schrie er ihr mitten ins Gesicht. Verwundert zuckte Shampoo mit den Schultern und sah Ranma mit großen Augen an, doch dieser konnte sich unter all der Anspannung nicht mehr beherrschen. Wütend packte er Shampoo an ihrer Bluse und riss sie zu sich. „Wo ist sie?“ schrie er verzweifelt, „Sag mir wo sie ist!“ Mit Tränen in den Augen sah Shampoo ihn an, in die sonst so fröhlichen blauen Augen, die nun puren Zorn versprühten. „Ich weiß es nicht Ranma, es tut mir Leid …“ sagte Shampoo mit zitternder Stimme.
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Noch bevor Ranma wieder etwas sagen konnte, wurde er plötzlich von einem harten Stock beiseite geschlagen, so dass Shampoo sich befreien konnte. Nachdem Ranma ein paar Schritte nach hinten gestolpert war, sah er finster in das ernste Gesicht von Shampoos Urgroßmutter. „Was soll das du alte Hexe?“ rief Ranma entgeistert und sprang mit ausgesteckter Faust auf Cologne zu. Diese konnte Ranma allerdings schnell ausweichen und sprang über ihn hinweg. „Beruhige dich Ranma, wir können dir auch nicht sagen wo Akane ist“ sagte Cologne mit sanfter Stimme und tätschelte ihm beruhigend auf dem Kopf.
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Verbittert lies Ranma sich auf einen Stuhl fallen und starrte ausdruckslos auf den Boden. „Ich … ich wollte dir nicht wehtun Shampoo, es tut mir Leid“ sagte Ranma mit leiser Stimme und schaute etwas verlegen wieder auf. „Es … es ist nur, dass mich diese ganze Sache so furchtbar aufregt und … und immerhin seid ihr diejenigen, die Yasuo diese verdammte neue Technik beigebracht haben.“ Mit den letzten Worten stand Ranma schon wieder erzürnt auf und blickte Cologne herausfordernd an. Doch diese senkte nur bedrückt den Kopf und schüttelte verständnislos den Kopf. Mit leiser Stimme murmelte sie: „Ich weiß auch nicht was in mich gefahren war, ich hätte diesem Jungen nie eine so gefährliche Technik beibringen dürfen.“
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Irritiert setzte sich Ranma wieder. Er wusste einfach nicht, wie er sich verhalten sollte, er hatte seine Gefühle nicht unter Kontrolle, denn seine Gedanken kreisten immer wieder um Akane und Yasuo und um die furchteregenden Sachen, die er ihr alle antun konnte. „Aber … aber ihr müsst mir doch irgendwie helfen können, ich weiß ja noch nicht einmal was dieser Typ mit ihr vor hat …“ flüsterte er mit bedrückter Stimme und unterdrückte die Tränen, die in seinen Augen aufsteigen wollten.
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Etwas verlegen trat nun Shampoo wieder hervor und meldete sich mit einem kurzen Handzeichen zu Wort. „Also ich … ich glaube er wollte … er wollte sie heiraten“ sagte sie mit belegter Stimme und trat schnell wieder ein paar Schritte zurück aus Angst, dass Ranma wieder durchdrehen könnte.
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Doch Ranma drehte nicht durch, er zeigte vielmehr keine einzige Regung. Mit leeren und kalten Augen stand er von seinem Stuhl auf und verließ ohne ein weiteres Wort zu sagen das Cafe. Mittlerweile war es schon dunkel geworden und so machte sich Ranma auf den Weg nach Hause. Er brauchte Zeit um zu nachzudenken.
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Schon nach ein paar Minuten war Ranma bei seinem Ziel eingetroffen und setze sich traurig in die Mitte des Dojos, welches er kurz zuvor betreten hatte. Mit krauser Stirn stütze Ranma seinen Kopf auf seine Hände und blickte finster im Dojo umher. Den ganzen Tag über hatte er nun schon nach Akane gesucht, doch es schien als wenn sie vom Erdboden verschluckt worden wäre. „Akane“ flüsterte Ranma mit leiser Stimme, so dass nur er es hören konnte und zugleich erschien wieder das lachende Gesicht von Akane in seinen Gedanken. *Sie ist so unheimlich schön wenn sie lächelt und ich Trottel habe sie früher immer nur beleidigt. Hätte ich das nicht gemacht, dann wären wir jetzt vielleicht schon verheiratet und könnten glücklich zusammen diese Kampfschule führen* Seufzend lies Ranma sich auf seinen Rücken nach hinten fallen und schloss die Augen. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht erinnerte er sich an den wunderbaren Kuss vom Morgen und schlief schließlich vor Erschöpfung ein.
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Verwundert blickte Akane sich um. Sie befand sich in einem großen hellen Raum und sie selber stand auf einem schmalen Gang, der weit nach vorne führte. Zögernd ging Akane ein paar Schritte weiter und versuchte durch das gleißende Licht etwas erkennen zu können. Schon bald nahm Akane die Umrisse von zahlreichen Leuten war, die ihr alle entgegen blickte, so dass sich Akane verunsichert umsah.
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Doch kaum hatte sie sich etwas umgedreht, da konnte sie auch schon ihren Vater entdecken, der dicht neben ihr lief. Mit einem lächelnden Gesicht beugte er sich zu ihr und flüsterte: „Keine Angst, du bist eine wunderschöne Braut.“ Mit großen Augen sah Akane Soun an, der ihr mit stolzen Augen entgegen blickte und sah dann an sich herunter. Kurz musste sie einen kleinen Schrei unterdrücken, als sie das schöne weiße Kleid sah, welches sich wie angegossen an ihren Körper schmiegte.
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Schluckend schaute Akane wieder nach vorne und konnte auf einmal ihre beiden Schwestern erblicken, die ihr stolz und fröhlich entgegen blickten, doch da fiel Akanes Blick auf den jungen Mann der nervös am Ende des Ganges auf sie wartete. Mit einem glücklichen Lächeln schritt Akane weiter bis zum Altar und sah ihrem Verlobten liebvoll ins Gesicht. Doch genau in diesem Moment hob der junge Mann den Kopf, so dass sein Gesicht, welches zuvor im Schatten gelegen hatte, sie hoffnungsvoll anblickte.
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Entgeistert blickte Akane Yasuo an und fing laut an zu schreien. „NEIN, RANMA, WO BIST DU???“
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Schwitzend und am ganzen Körper zitternd wachte Akane auf und sah sich mit klopfendem Herzen im Zimmer um. Schnell atmend und die Tränen unterdrückend legte sie sich wieder zurück. „Es war nur ein Traum, es war nur ein Traum“ sagte Akane mit heiserer Stimme zu sich selber, als sie plötzlich das Knarren der Tür vernahm.
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Erschreckt blickte sie auf und sah Yasuo mit einem finsteren Blick entgegen. Mit zusammengekniffenen Augen verfolgte sie jede seiner Bewegungen, doch zu ihrer Verwunderung machte Yasuo diesmal gar keine Anstalten sich ihr körperlich zu nähern. Mit einem ruhigen Lächeln auf den Lippen setzt er sich neben sie und reichte ihr ein Tablett mit vielen Leckereien, die für Akane zum Frühstück gedacht waren. Doch als er Akane das Essen anbieten wollte, drehte diese nur beleidigt den Kopf weg und drehte sich auf die Seite. Ohne das Yasuo es sehen konnte, lief einen weitere glitzernde Träne an Akanes Gesicht herunter. Schnell wischte sie sie wieder weg und krallte sich mit aller Kraft in das Kopfkissen, welches neben ihr lag. Auf irgendeine Art und Weise musste sie ihre Trauer und ihre Angst verstecken, denn Yasuo sollte einfach nicht mitbekommen, was für einen Macht er über sie hatte.
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Schmunzelnd über Akanes Verhalten strich Yasuo Akane über ihr schwarzblaues Haar und sagte: „Schon bald wirst du mir gehören, hab nur noch ein bisschen Geduld.“
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Erschreckt wachte Ranma auf und blickte sich gehetzt um. Es kam ihm vor als hätte er gerade Akanes schrei vernommen, doch schon bald sah er ein, dass das wohl alles nur Einbildung gewesen ist. Nach kurzem überlegen stand Ranma auf und reckte kurz die Arme in Luft. So wie es aussah, war es noch ziemlich früh draußen, denn die Sonne schickte bis jetzt nur ein paar schwache Strahlen in das Dojo hinein. Doch Ranma schüttelte seine Müdigkeit schnell davon und machte sich auf den Weg