Fanfic: [}Die Zeit die Mir geblieben{]
Kapitel: [}Die Zeit die Mir geblieben{]
<===([}Die Zeit die Mir geblieben{])===>
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~~~Eine Ranma ½ Fan Fiction von Em2~~~
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Was ist aus mir geworden? Seit damals.
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Bin einsam, verlassen. Von allem guten. Von allen guten Geistern? So weit geht es schon mit mir?
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Nein, noch nicht. Aber alles ist schwer. Scheint schwerer seit damals.
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Ich fühle mich so einsam. Ohne dich. Warum musstest du auch gehen.
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Erst sie, dann du. Warum?
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Bin ich schuld? Kann man überhaupt schuld sagen? Oder war er es selbst?
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Schicksal. Das muss es gewesen sein. Mein Schicksal. Ihr Schicksal, mein Schicksal, sein Schicksal.
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Damals. Als sie von uns gegangen. Als sie von mir gegangen, und doch von allen ein Teil. Als sie starb, als er sie zu sich rief. Ob sie es wusste?
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Mutter, warum musstest du gehen.
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Du warst so schwach, so blaß, im letzten Gewandt. Das Gewandt, ohne Taschen, ohne Erinnerungen Farbenspiel. Das letzte Hemd. Doch nur Erinnerungen, sind geblieben, doch auch diese blaß. Verblassend mit der Zeit. Bleich wie ein Geist, inzwischen, wie du damals. Damals, als ich dich das letzte mal ansehen musste.
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Bin gerannt, voller Tränen, voller Trauer Wehmuts G’danken im Kopf. Alles drehte sich, um sie. Ich hatte sie verloren, den Wichtigsten Menschen in meinem Leben.
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Ich rannte, lief ohne zu denken, hinein in den Regen, obwohl ich mich dunkel an einen Sonnenuntergang erinnerte, mich erinnern konnte. Und doch, Regen, Trübsal, all das in meiner gequälten Seele.
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=Sei Stark= Hast du gesagt. =Mach dir keine Sorgen= Hast du behauptet. Doch ich konnte es nicht. Ich lief, lief davon, war schwach, zerbrechlich, wollte es doch nicht, so zu sein, und doch.
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Ich wusste nicht zu wem, nicht wohin. Meine Gedanken aufgewühlt, wie ein riesiger Sturm der über das Festland hereinbricht.
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Dann kam ich zum stehn, hier, jetzt, damals. Ich sah mich um, erblickte die Kirschblüten. Da stand er fest. Der neue Traum, der neu Entschluss. Keine Schwäche, nie wieder, so lautete er. Ich wollte sie nicht enttäuschen, ich konnte sie nicht enttäuschen.
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Nicht seit damals. Und so saß ich noch lange da, die Arm um die Bein, fest umschlossen. Keine Menschenseele hier. Nur ich, und doch niemand.
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Keinen Sinn, hatte mein Dasein von da an. Wollte nicht mehr leben, nur noch dem Ende streben, dem End entgegen. Aber ich schaffte es nicht. Noch war es zuviel, was mich hielt, zuviel. So wartete ich, und hoffte, auf einen Schein, am Horizont.
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Der wollte und wollte nicht kommen. Und gerade, als ich des Träumens einer besseren Welt müde wurde, da kamst du. Tratest in mein Leben, die Tür flog auf. Die Tür zur bisher unangetasteten Gruft, in der Dunkelheit.
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Mit dir, kam das Licht, der Horizont, wieder in zartem Rot. Seit sie fort war, hatte ich kaum gelacht. Hatte keine Träume und wenn es welche gab, dann welche, an die ich mich nicht erinnern konnte, oder mochte.
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Du brachtest mir alles wieder. Das Licht, den Schimmer am Horizont, das gleißende Licht zu Mittag.
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Aber, war ich wirklich so dumm?
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Wieder wurde ich enttäuscht. An jenem Dato, im kühlen Herbst. Streit, den hatten wir oft, doch nie war einer Schuld, immer Beide. Er reizte, ich reagierte. Das einfache Aktio – Reaktio. War es wirklich so simpel? Denn wie heißt es nicht? Was sich liebt das...
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Ich weiß nicht, ob ich dem glauben konnte, damals wusste ich es nicht.
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Jetzt, bin ich mir sicher. Seit jener Kalten Herbstnacht, in deren stürmischen Wogen ich dich verlor.
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War es zuviel für dich? Der Tropfen auf dem Heißen Stein? Wieder ein Sturm, zuhause, in dir, in mir. Ein Sturm wie selten zuvor. War ich zu hart? Oder hat er...
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Ein Leben, voller Missverständnisse, so wird man es einst schildern. Alltag, vielleicht, aber selten, oder nur selten zu sehen. Heute weiß ich, das da mehr war, das da Liebe war. Aber mit dir, verwand auch das Licht, der Schimmer, er ist fast erloschen, in mir.
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Kein Wille mehr, keine Wärme in meinen Augen, in seinen, in ihren Augen seit damals.
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Kein Wille zu leben, kein Wille zu streben.
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Ich weiß auch nicht. Ohne Licht, ohne ihn, ohne sie. Keinen Sinn.
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Ob ich das richtige, das weiseste tue? Ich weiß es nicht. Ich wusste so vieles nicht.
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Ob sie mich liebte? Ja, da bin ich mir sicher. Mutter war, unersetzbar, doch ich kam hinüber, über die Kluft, über den schmalen Pfad, über die untiefen der Schlucht. Dank ihm.
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Ob er mich liebte? Ich kann nur spekulieren. Oder etwa nicht? Nein, ich bin mir ziemlich sicher. So wie ich ihn nie verlieren wollte, erging es auch ihm. Doch ohne ihn, er, er der mich liebte, er, den ich liebte. Bin nur noch ein Schatten, eine Schemenhafte Gestalt, am Ende, am Abend. Das Licht, es erlischt verschwindet, Stück für Stück, bis...
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Ohne dich, Mama... Du warst mein ein und alles...
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Ohne dich... Der, den ich über alles mochte, liebte... Den ich lieben zu lernte...
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Ohne dich...
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Kein Sinn mehr, wie schon so oft, hier und heute. An den Klippen. Bin alleine, niemand der sich schert, versunken, jeder, in eigener Trauer...
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Ich bin ihnen doch egal, jeder ist ihnen egal...
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Wärst du doch noch hier... Ranma...
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Ein letztes Mal blickte sie sich um, die Stolze, die Unantastbare. Ein letztes mal dachte sie nach, überlegte, ob sie Akane’s Leben wirklich ein Ende setzten wollte, ob sie es diesmal konnte...
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Doch ihr Entschluss war klar, von Anfang an. Vom Anfang bis zum Ende.
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Vom Aufgang des Lichtes, der Sonne, bis zum Untergang.
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Vom Tosen das Sturmes, der kleinen Böhe, bis zum Unwetter, unaufhaltsam, welches mit der Zeit verblasst, verschwindet...
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Und entschlossen schreitet sie nach vorne, hinzu. Darauf zu, was manche Schicksal nennen...
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Ein letzter Schritt...
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In die Freiheit...
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~~~Ende~~~
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So, das war mal wieder was von mir...
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Ich hoffe doch sehr dass es euch gefallen hat?
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Und das kommie schreiben nicht vergessen ^_^
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Kritik höre ich immer gerne...
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Gez. euer Em2
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