Fanfic: Bulma - Sklavin oder Königin? [4]

Kapitel: Bulma - Sklavin oder Königin? [4]

<u>Hi, ihr lieben Leser!</u>
<br />
<br />
&lt;i&gt;Ich bin gerührt!
<br />
Leute, so viele Kommentare hatte ich noch nie, ehrlich! *freudentränewegwisch*
<br />
Andererseits musste ich deswegen schneller arbeiten, aber ich bin ja selbst schuld! Was musste ich auch diesen Satz schreiben?
<br />
Und wegen der Gleichberechtigung muss ich sagen, dass Tsufurianer *zuihrwink* das ganze auch nur 1-2 Tage eher lesen kann! Dafür hab ich sie aber auch zum kommentieren gezwungen! *mitdemgroßenHolzhammerhintendransteht*
<br />
Hier also dieses Kapitelchen für euch! Und nur für EUCH, ihr lieben KOMMISCHREIBER!
<br />
Ach ja, hier die Werbung von meinem Sponsor! &lt;/i&gt;
<br />
<br />
&lt;b&gt;Dieses Kapitel wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung der Capsule Corp. &lt;/b&gt;
<br />
<br />
<br />
Kapitel 4: Typisch Saiyajin eben!
<br />
<br />
Unterdessen war Bardock wieder erwacht. Mit heftigen Schmerzen am Rücken, wo ihn sein Sohn getroffen hatte, stand er auf. Er blickte sich um und sah, wie er von allen angestarrt wurde. &quot;Ist was?&quot;, fragte Bardock. &quot;Und wo ist Kakarott überhaupt?&quot; König Vegeta versuchte gleichgültig zu klingen, doch er kam nicht umhin, etwas Stolz zu sein. &quot;Unsere Söhne trainieren gerade, um das Potential deines Sohnes voll auszunutzen.&quot; Bardock war fassungslos. Er wollte eigentlich seinem Sohn eine Lektion in Sachen Gehorsam erteilen, stattdessen trainierte der selbe jetzt mit dem Prinzen der Saiyajin. Und als ob König Vegeta Bardocks Gedanken gelesen, sagte er: &quot;Komm Bardock, sehen wir zu, dass uns die Knirpse nicht ganz so schnell abhängen!&quot; Bardock stand auf und begann langsam mit dem König der Saiyajins zu trainieren. Nach und nach fingen auch alle andern wieder an, ihre Partner zu verprügeln.
<br />
Bulma wurde von lauten Schmerzensschreien, die vom Gang vor Vegetas Zimmer kamen, geweckt. Auf einmal bemerkte sie, wo sie lag und sprang hastig aus dem Bett. Zu ihrer Erleichterung war das selbe jetzt leer. Sie wunderte sich, wie war sie in das Bett gekommen? Schlafwandelte sie etwa? Oder hatte er . . . ? Wie auf ein Stichwort öffnete sich die Türe und Vegeta trat herein. &quot;Alles Weichlinge!&quot;, schrie er noch auf den Flur und schloss die Tür dann. Er drehte sich um und sah in das panisch blickende Gesicht vin Bulma, die noch immer vor seinem Bett stand. &quot;Na, gut geschlafen?&quot;, fragte Vegeta sie mit einem Grinsen. Bulma nickte nur. &quot;Dann kannst du ja auch gleich kochen gehen, oder?&quot; &quot;Ich? Kochen? Ich kann das doch gar nicht!&quot;, platzte es aus Bulma heraus. Plötzlich war Vegeta nicht mehr so fröhlich. Er sah Bulma ernst und verachtend an. &quot;Dann wirst du es lernen! Und zwar innerhalb eines Jahres, verstanden?&quot; &quot;Warum ein Jahr?&quot; Vegeta grinste wieder. &quot;Das wirst du schon noch früh genug erfahren. Aber wenn ich du wäre, würde ich nicht so viel fragen, sondern lieber in die Küche mitkommen!&quot; Abermals öffnete sich die Türe und Vegeta schob Bulma nach draußen auf den Gang. Aber diesmal war er leer, nur aus einzelnen Quartieren drangen Schmerzensschreie der Krieger. Vegeta führte sie durch die scheinbar endlosen Gänge des Raumschiffes, bis die Gerüche, die auf Essen schließen ließen, immer stärker wurden. Erst jetzt wurde Bulma bewusst, wie hungrig sie war. Vegeta schubste Bulma in die Küche, er selbst ging wieder. Leicht ratlos stand sie nun in der hochtechnisierten Küche, in der sehr geschäftiges Treiben herrschte. Aus all der Unordnung war aber doch deutlich zu hören, dass eine Frau mit kräftiger Stimme das ganze koordinierte oder es zumindest versuchte. Bulma suchte sich ihren Weg durch die engen Gänge zu dieser lauten Person. Gerade wollte sie sie ansprechen, als... &quot;Bulma!&quot; Die selbe drehte sich um. Vor ihr stand Tien, der Kämpfer mit den drei Augen. &quot;Bulma, ein Glück, dir geht es gut!&quot; Erleichtert fiel Tien ihr um den Hals. &quot;Fragt sich nur, wie lange noch.&quot;, sagte sie mit Sarkasmus in der Stimme, aber genauso konnte man ihre Traurigkeit und Verzweiflung hören. Tien sah sie fragend an. &quot;Na ja, ich bin die Leibsklavin von Prinz Vegeta.&quot; Augenblicklich herrschte in der doch recht großen Küche Grabesstille. Jedem, wirklich ausnahmslos jedem, wurde erzählt und eingebläut, welche Grausamkeit und Verachtung der Prinz den Sklaven entgegenbrachte. Und diese junge Frau sprach das so völlig ohne Hemmungen oder Ehrfurcht aus. Mit dem, für Bulma, nur zu bekannten Rauschen öffnete sich die Türe, und herein trat Kakarott. In der sowieso schon sehr ruhigen Küche herrschte jetzt gedrückte Stimmung. Wenn ein Saiyajin hier her kam, wurde meist jemand bestraft. Das wussten alle, die schon länger hier waren und unterdessen auch die Neuankömmlinge. Dieser Saiyajin schritt unter Beobachtung aller auf die Leiterin dieser Abteilung zu. &quot;Son Goku, hast du etwa jetzt schon Hunger?&quot;, fragte sie. &quot;Nein Chichi, ich soll für ein Jahr nach Vegeta-sei, meinen Heimatplaneten, weil dort viel bessere Trainigsumstände herrschen.&quot; Kakarotts junge Frau blickte ihn entsetzt an. Sie waren doch erst seit knapp zwei Tagen zusammen, wieso musste er schon gehen? Konnte sie nicht einfach mit? &quot;Du kannst nicht mitkommen.&quot;, sagte Kakarott, so als ob er Chichis Gedanken gelesen hätte. &quot;Die Schwerkraft ist dort etwa zehnmal so hoch wie hier. Du würdest sofort umkommen.&quot; Langsam, als wäre ihr Körper aus Eis, nickte sie, doch das einzige, was gefroren war, war ihr Herz, das sie hergegeben und scheinbar verloren hatte. Nur scheinbar, denn sie erinnerte sich an ein altes Sprichwort: `Wenn du etwas wirklich liebst, so lasse es gehen. Wenn es wieder zurückkommt, wird es ganz dir gehören.` (Ich hoffe, du kannst mir verzeihen, lunachi) Kakarott wollte schon gehen, doch er wandte sich noch einmal zu Chichi um. Unsicher blickte sie ihn an, ganz im Gegensatz zu ihm. Kakarott packte seine Partnerin und gab ihr einen Kuss, der verlangender, wilder und zugleich nicht zärtlicher hätte sein können. Mit einem letzten &quot;Ich liebe dich!&quot; verließ Kakarott die Küche und ging, ging in seine und Chichis ungewisse Zukunft.
<br />
Dunkel, alles um ihn herum war dunkel. Alles was er wahrnahm, waren die Schmerzen, die unbändigen Schmerzen und die endlose und alles erstickende Dunkelheit. Er wusste nicht, wie lange er schon da lag, lag er denn überhaupt? Ebenso unbekannt war ihm, wo er war. Vage konnte er sich erinnern, wie er hier her gekommen war. Die Energieattacke dieses kleinen Saiyajin hatte ihn getroffen, glücklicherweise hatte sein Kopf nur wenige Kratzer abbekommen. Aber würde er nicht bald wieder zu Kräften kommen, würde ihm diese Galgenfrist auch nichts mehr nützen. Er würde ohne Energie unweigerlich sterben. Sein Lebenswille hing an einem einzelnen, eisernen Gedanken. Immer und immer wieder: `Piccolo, wo bist du? Wenn du mir nicht hilfst, wirst auch du sterben!` Das war das letzte, zu was sein Bewusstsein in der Lage war, bevor die unendliche Schwärze den Kreis des Todes noch ein Stückchen näher um ihn zog.
<br />
&quot;Da ist er wieder! Haltet ihn auf, sonst zerstört er noch das ganze Dorf!&quot; Wütende Menschenmassen bewegten sich auf die Gestalt zu, die nicht größer aus ein zehn-jähriges Kind war. Alle, selbst Frauen und Kinder, waren mit Heugabeln, brennenden Fackeln oder sogar Gewehren bewaffnet. Die meisten Kinder hatten keine Waffen, im Gegensatz zu den Jugendlichen, die hauptsächlich mit Prügeln bewaffnet waren. In dem Dorf herrschte eine Stimmung wie im Krieg, obwohl nur eine kleine Gestalt das Tor, das ins Dorf führte, passiert hatte. &quot;Ha, ihr Narren! Glaubt ihr wirklich, dass ihr mich damit besiegen könnt? Mir kann niemand das Wasser reichen! Ihr habt Glück gehabt, dass ich euch das letzte Mal am Leben gelassen habe!&quot; Der Hass der Einwohner wurde immer größer. Kampflos würden sie ihren Wohnort bestimmt nicht aufgeben. &quot;Los!&quot;, schrie der noch recht junge Bürgermeister und sämtliche Dorfbewohner rannten wutentbrannt auf den Jungen zu. Doch dieser wich spielen einfach aus. Einer nach dem anderen wurde mit einem Energiestrahl von dem jungen Kämpfer getötet. Doch viel zu schnell verlor er allerdings seine Kraft. Das durfte einfach nicht sein, er war der König der Dämonen, nichts und niemand konnte ihn besiegen. Schon bald stand er keuchend da. `Piccolo, wo bist du? Wenn du mir nicht hilfst, wirst auch du sterben!` Der junge Teufel hörte, wie sein Erzfeind Gott in Gedanken zu ihm sprach. Das war also der Grund, warum seine Energie schon verbraucht war, Gott starb und er mit ihm. Seine einzige Möglichkeit bestand in Flucht, auch wenn sein Stolz ganz und gar dagegen war. Und mit einem leisen &quot;Ffft&quot; verschwand er aus der inzwischen jubelnden Menge. Sie hatten ihren Feind besiegt.
<br />
Piccolo rannte ihn übermenschlicher Geschwindigkeit durch den Wald auf Gott zu, sein Tempo war selbst für ihn schon hart an der Grenze. Er hasste diesen alten Knochen, ohne Zweifel. Aber sein Leben wollte er noch viel weniger verlieren, also musste Piccolo Gott wohl oder übel helfen. Warum lag Gott eigentlich im Sterben? Wenn das sein natürlicher Tod wäre, würde er nicht nach Piccolo rufen. Also musste irgendwer oder irgendetwas Gott angegriffen haben, das unglaubliche Kräfte haben musste. Seltsamerweise bekam Piccolo ein ungutes Gefühl, als er den heilungsbedürftigen Körper Gottes erreichte.
<br />
<br />
Das durfte einfach nicht wahr sein, ihr sonst so naiver und kindischer Freund küsste ein Mädchen? Bis vor vier Jahren hatte er nicht einmal eines gesehen, und jetzt das! Bulma war sich sicher, das war nicht mehr Son Goku, der Junge, der wie ein kleiner Bruder für sie war. Das war ein Saiyajin, ein kaltblütiges Wesen. Ein kaltblütiges Wesen, dass auch gute Seiten hatte, wie Bulma sich eingestehen musste. Son Gokus