Fanfic: Vollmond(12) Schlussstrich

Kapitel: Vollmond(12) Schlussstrich

HIER KOMMT ES:<br />
DAS LETZTE Vollmond-Kapitel!!!<br />
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Vollmond12 SCHLUSSSTRICH<br />
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Ran rannte die Treppe hinauf. Wo war Conan nur abgeblieben?<br />
Wie konnte er nur so schnell rennen? Und dann auch noch die Treppen hoch...<br />
Es war irgendwie alles wie verhext, und dennoch...<br />
Dieser Schatten, dieses seltsame Gefühl seiner Gegenwart. Er war hier! Ganz in ihrer Nähe, das spürte sie. Aber irgendetwas war anders. Er war in Eile, er war aufgewühlt, er hatte &lt;i&gt;Angst&lt;/i&gt;... oder waren das nur ihre eigenen Gefühle?<br />
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Kir Royal: Aber ich gehöre doch gar nicht zu den Mördern deiner Eltern, ich habe sie ja nicht einmal gekannt!<br />
Martini: Na und? Du gehörst aber zur schwarzen Organisation. DAS sind die Mörder meiner Eltern!<br />
Blanker Hass loderte in Martinis Augen. Sie wollte Resultate sehen. Sie wollte Blut sehen! Wenn auch nur unbewusst, ein falsches Wort und sie würde alle in den Tod reißen. Ihn, Kir Royal und vielleicht sogar sich selbst...<br />
Was konnte Conan nur tun? Wie konnte er ein solches Unglück verhindern? Wie könnte er alles zum guten wenden? Und wie konnte er ... zurück zu Ran?<br />
Kir Royal: Du bist erbärmlich, Martini! Bis vor kurzem gehörtest du doch selbst zu der Organisation. Du warst also auch einer dieser Mörder. DU HAST DEINE ELTERN GETÖTET!<br />
Ein sensibler Punkt, Kir Royal hatte einen wunden Punkt getroffen. Aber ob das gut war? - Natürlich, für den Moment war Martini in gewisser Weise ruhig gestellt, aber was würde folgen? <br />
Ihr Körper wurde schlaff, sie brach nicht zusammen, nein, sie wurde nur irgenwie schlaff. Ihre Arme hingen rechts und links des Körpers einfach so herum. Dennoch musste beachtet werden , dass sie ihre Waffe immer noch fest griff.<br />
Sie bewegte sich. Ganz plötzlich kam sie näher an Conan und Kir Royal heran.<br />
Wie in Trance schaute sie sich die beiden an.<br />
Kir Royal: Hey, was ist los? kann ich jetzt endlich gehen?<br />
Verständnislos schwieg sie weiter.<br />
Und dann, ungerührt von allem, hob sie die Waffe und richtete sie auf Kir Royal.<br />
Martini: Ich konnte dich nie leiden.<br />
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In diesem Moment lief Ran ein kalter Schauer hinunter.<br />
UND DA! PLÖTZLICH EIN SCHUSS!!!<br />
Takagi: OH NEIN! NOCH EINER! WARUM KOMMEN WIR NICHT SCHNELLER HOCH? WER VERDAMMT HAT DIESES HAUS GEBAUT?<br />
WARUM IST DAS SO HOCH? UND WARUM SO VIELE TREPPEN?<br />
Ran: Das ist weil hier eben noch gebaut wird, dort hinten kommt später ein Aufzug hin, so viel ich weiß.<br />
Takagi: So ein Mist. CONAN? HÖRST DU MICH? WO BIST DU?<br />
Kogoro: Der ist doch bestimmt nur abgehauen, weil er gemerkt hat, dass es zu gefährlich ist.<br />
Ran: Glaubst du? Du kennst doch unseren Conan!<br />
Kogoro: Naja, ein wenig Sorgen mache ich mir schon...<br />
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Dieses Mal hatte der Schuss etwas anderes getroffen, nicht irgendeinen Gegenstand.<br />
Conan wagte es nicht, zu atmen. Neben ihn blickten nun ausdruckslose Augen ins Leere. Kir Royal war tot, sofort, keinen Laut gab er mehr von sich, während sein Blut auf Martinis Klamotten spritzte. <br />
Conan fand das natürlich schrecklich, aber nach diesen Morden wusste Conan gar nicht, ob man um einen solchen Mörder trauern konnte.<br />
Dennoch, so viel Conan wusste hatte Kir Royal noch mehr Opfer im Visier, doch nun war er das letzte geworden.<br />
Martini schien ziemlich ungerührt zu sein.<br />
Sie nahm den Toten und schleppte ihn zum Rande des Daches. Ohne einen Moment zu zögern warf sie ihn hinunter, als sei er irgendwelcher Müll, den sie in die Mülltonne beförderte. Sie war der totale Kontrast zu sich selbst. Eben noch so emotionsbeladen, und im nächsten Augenblick schon ein gefühlskalter Killer. Aber so schien das Leben zu sein.<br />
Nun wandt sie sich zu Conan.<br />
Martini: Weißt du, Kleiner. Auch ich habe nach Kudo gesucht, ich hoffte, ihm helfen zu können, die Organisation auszulöschen. Die Organisation weiß, dass er nicht tot ist. Sie ist auf der Suche, auf der Jagd nach ihm. Ich denke, er ist sich nicht einmal dem Ausmaß seiner Bedrohung bewusst.<br />
Conan schluckte. An diesem Abend wurde ihm das so ziemlich bewiesen.<br />
Martini: Aber du weißt wahrscheinlich gar nicht, wer das ist, oder? Ein großartiger Mensch, sage ich dir. Ich würde ihn gerne einmal treffen, das hat sich jetzt aber bestimmt erledigt...<br />
Conan: Wieso? Ich kenne jemanden, der Kontakt zu ihm hat. Ich könnte ja mal ein Telefonat mit ihm arrangieren.<br />
Martini schaute ungläubig. Dieser kleine Junge? War er vielleicht der Schlüssel des Geheimnisses um den Aufenthalsort von Shinichi Kudo? Unmöglich.<br />
Sie lächelte.<br />
Martini: Lieb gemeint von dir. Vielleicht komme ich eines Tages auf das Angebot zurück.<br />
Dann drehte sie sich um und lief zum Rand des Daches. Sie stellete sich auf den kleinen Rand, der erhöht war.<br />
Martini: Schau mal, kleiner. Ist das nicht ein schöner Anblick? Der Vollmond, wie er schöner nicht sein könnte? Wahrlich, hier kann ich endlich den Schlussstrich setzen.<br />
Sie sah sich noch einmal um und lächelte Conan direkt ins Gesicht.<br />
Martini: Danke, Kleiner, dass du mich retten wolltest. Leb wohl!<br />
Jetzt erst begriff Conan, was Martini vorhatte. Sie würde sich in den Tod stürzen wollen. Er wollte rufen und aufspringen und sie irgendwie daran hindern zu springen. Doch seine Stimme versagte, und seine Beine waren eingeschlafen. Er stand auf, nur um im nächsten Moment zu stolpern.<br />
Noch einmal sah er ihr Lächeln und schon war es verschunden.<br />
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Endlich kamen Ran und die anderen oben an. Aber sie fanden nur noch Blut und einen heulenden Conan auf, der nichts sagen konnte, und dessen Tränen nicht aufhörten. Ein kalter Wind bließ und die Sterne funkelten am Nachthimmel.<br />
Kir Royals Leiche wurde erst am Sonntagmorgen aufgefunden.<br />
Von Martini fehlte jede Spur.<br />
Und Conan hatte eine weitere Lektion gelernt.<br />
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&lt;b&gt;Jedes Verbrechen kennt nur Verlierer.&lt;/b&gt;<br />
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&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;VOLLMOND - ENDE&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;<br />
Ind &lt;i&gt;Neumond&lt;/i&gt; gehts weiter!<br />