Fanfic: Zerstörtes Glück? (alle Teile)

hatte. Als ich an seinen Lager ankam, liefen mir noch mehr Tränen herunter, er war weg, spurlos verschwunden, ich dachte einen Augenblick lang das ich ihn sehen würde, doch es war wahrscheinlich nur ein Wunschbild, ich sackte zusammen.
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Ich liege im meinem Zelt, denke an das was in den letzten Tage, den an mein Leben das zu Bruch gegangen ist, ich denke an Ranma. Ich hatte wieder an die letzten Stunden gedacht, daran das ich ihm gesagt hatte Ich liebe ihn nicht! Ich konnte nicht glauben wie dumm ich war, ich wusste das er nicht nach Hause zurück kehren würde, deshalb wollte ich das auch nicht tun. Ab jetzt würde ich ein Leben in Einsamkeit verbringen, ab morgen werde ich ein neues Leben anfangen, ohne ihn. Ich wusste das es eine sehr harte Zeit werden würde, eine Zeit in der ich immer allein sein werde.
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Fortsetzung folgt.....
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Personenwechsel: Ranma
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....Ich stand vor der Dojo-Tür. Seit unserer Trennung sind nun mehr zwanzig Jahre vergangen, ich bin in diesen Jahren durch das Land gezogen und habe versucht meinen Schmerz zu vergessen, vergebens. Ich habe zwanzig Jahre lang damit verbracht vor meinem Leben davon zu laufen! In den letzten Wochen bekam ich so eine komisches Gefühl das mich irgendwie hierher zog. An den Ort den ich zwanzig Jahre lang nicht gesehen hatte. Irgendwie hoffte ich das Akane dar war, aber ich wusste da sie noch immer irgendwo herum zieht. Meine Klamotten waren dreckig, ich war verschwitzt mein Haar hing mir inzwischen bis weit über meine Schultern hinaus, ich trug es offen. Ich hatte sehr viel trainiert und meditiert was mir in letzter Zeit immer schwerer viel. Ich machte die Tür auf und wurde von der Nachmittagssonne geblendet. Ich ging auf die Haustür zu und öffnete sie, vorsichtig so ich um die Ecke, Dr. Tofü saß im Esszimmer und Kasumi wahrscheinlich in der Küche, die zwei werden in der Zwischenzeit schon geheiratet haben. Ich ging um die Ecke „Hallo Dr. Tofü! Hallo Kasumi!“ beide sahen mich an ob sie mich nicht kennen würden „Ra..Ranma?“ „Ja ich wollte mal vorbei schauen!“ Kasumi fiel mir ums den Hals, so etwas hatte sie noch nie getan. „Wo ist denn Akane?“ fragte sie mich. Diese Frage traf mich! Ich hatte so gehofft das sie hier wäre. „Tut mir leid! Ich weiß nicht wo sie ist!“ Kasumi sah mich traurig an, wahrscheinlich dachte sie, das Akane bei mir wäre. „Kann ich mein altes Zimmer wiederhaben?“ „Ja klar!“ „Wo ist denn mein alter Herr?“ „Er und mein Vater sind gerade auf Trainingsreise, sie kommen erst in zwei Wochen wieder!“ ich nickte nur und ging auf mein Zimmer. Es sah noch genau so aus wie früher nur das jetzt nur noch mein Bett darin stand. Ich setzte mich hin. Wieder musste ich an Akane denken, daran wie sich mich immer geweckt hatte. Was sie wohl gerade macht? Wie sie jetzt aussieht? Sie ist wahrscheinlich glücklich verheiratet und genießt ihr Leben! Sie weiß wahrscheinlich auch nicht, das ich in den letzten zwanzig Jahren nie glücklich war. Ich habe immer wieder versucht mich von meinem Gefühlen loszueisen. Vergebens! Ich kann mit einfach nicht von ihr trennen, nicht nachdem was passiert ist! Doch ich musste auf andere Gedanken kommen, ich beschloss ins Bad zu gehen und meine Haar zu schneiden. Im Bad zog ich mich aus und legte mich in die Wanne und begann meine Haare abzuscheiden und sie wieder zu einem Zopf zu flechten. Danach entspannte ich mich wieder in der Wanne.
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Personenwechsel Akane:
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Ich lief eine mir wohlbekannte Straße entland, es war die Straße die zu unserem Dojo führte, ich war wieder daheim. Keine Ahnung warum ich jetzt so ein Kribbeln bekam, vielleicht lag es daran das ich zwanzig Jahre lang nicht mehr hier war. Ich fragte mich wie es daheim ausschauen würde, frage mich was mit meinen Schwester passiert war. Ich hatte die letzten Jahre in China verbracht, ich wollte mich von allem loslösen, von meinen Freunden und vor allem von ihm. Ein Windstoß wehte meine Haare durch die Luft, ich hatte sie wieder länger wachsen lassen. Ich war inzwischen eine „junge“ Frau, 37 Jahre alt und von meinen Trainingsreisen leicht gezeichnet. Ich sah zwei Menschen aus dem Dojo, von weitem konnte ich erkennen das Kasumi und Dr. Tofü waren. Sie liefen in die entgegengesetzte Richtung. Kurz vor dem Eingang des Dojo stockte ich, soll ich wirklich hinein gehen? Es ist einfach schon zu lange her! Was ist wenn Ranma da ist, es ist zwar unwahrscheinlich aber.... Ich kann ihm nicht unter die Augen treten, nicht nachdem was ich ihm angetan habe. Oder? Wahrscheinlich hat er inzwischen eine andere Frau gefunden, sie hat vielleicht besser für ihn gesorgt als es ich jemals könnte. Ich ging weiter und wollte ins Dojo, ich ging ins Dojo, legte meinen Rucksack ab und sah mich um. „Hallo jemand daheim?“ Keine Antwort. Es war wohl niemand da. Ich seufze, ich hatte erwartet das mich jemand willkommen hieß. Müde von der Reise ging ich in mein Zimmer hinauf. Nichts hatte sich verändert, selbst das Bett war noch sauber überzogen, Kasumi musste sich wohl darum gekümmert haben. Aber bevor ich mich hinlegen wollte, beschloss ich noch ins Bad zu gehen. Als ich ins Bad kam war es noch angenehm warm, ich dachte mir nichts dabei, schließlich badete man bei uns oft, wieder musste ich an Ranma denken, am Waschbecken lag ein Büschel Haare, es waren schwarze Haare, ich sah sie erstaunt an. „Paps hat sich wohl die Haare geschnitten!“ murmelte ich vor mich hin und zog mich aus. Ich nahm ein Handtuch in die Hand, plötzlich hörte ich ein Geräusch es hörte sich so an als würde sich jemand im Haus bewegen, ich sah kurz aus der Tür. Es war wohl nichts ich hatte es mir wohl nur eingebildet. Nachdem ich die Tür zugemacht hatte, ging ich auf die Badezimmer Tür und.....
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Fortsetzung folgt.....
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....Badezimmer Tür und öffnete sie, sie ließ sich dieses Mal sehr leicht öffnen, dann sah ich wieder geradeaus und mein Herz blieb stehen. Ranma stand vor mir, er war genau so überrascht wie ich und sah mir wahrscheinlich nicht nur in die Augen. Meine Hand zuckte, als wolle sie sich schnell bewegen. „A....Akane!“ sagte er leise. Dieser Moment dauerte eine Ewigkeit. Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte aber es müssen Minuten gewesen sein. Keiner von uns reagierte. *Was soll ich jetzt machen?* Es war genau wie an dem Tag an den sie sich kennen gelernt hatten, genau die gleiche Szene. Es war als konnte ich in seinen Augen lesen, was er in den zwanzig Jahren gemacht hat und es machte mich traurig. Ich nahm den Türgriff und schloss die Tür. Ich lief in mein Zimmer, Tränen liefen mir wie ein Wasserfall an der Wange hinunter. Es war wieder da, dieses miese Gefühl. Ich hatte gehofft es nie wieder verspüren zu müssen. Ich hatte geglaubt ich würde nie wieder diesen Schmerz fühlen. Ich drückte meinen Kopf in mein Kissen und schluchzte. Ich bemerkte nicht wie die Tür leise aufging. Ranma kam herein. Er hatte nur seine Boxershorts und ein Achselhemd an. Langsam kam er auch mich zu und setzt sich neben mich auf das Bett. Erst jetzt bemerkte ich ihn und sah ihn an. Wieder spiegelte sich die Trauer in seinem Gesicht. Ich konnte ich diesem Moment nicht anders und fiel ihm um den Hals um mich auszuweinen. Ich bemerkte auch nicht das er in diesem Moment anfing zu weinen und seine Arme um mich legte. Ich wollte meinen ganzen Schmerz loswerden, wollte mich wieder geborgen fühlen! Ich wollte ihn alles erklären, aber wir saßen nur da und weinten, weinten wir aus Freude oder aus Trauer? Ich weiß es nicht mehr. „Ranma.....schnief.....las mich bitte nie wieder allein!“ flehte ich ihn an und drückte mich noch fester an ihn. Er hielt mich fest, als ob das seine Antwort wäre. Ich weiß nicht mehr wie lange wir dort saßen, aber irgendwann fingen wir uns wieder und sahen uns wieder in die Augen. Wir kamen uns näher und küssten uns. Diesen Kuss werde ich in meinem ganzen Leben nie wieder vergessen.
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Der zaghafte Kuss wurde immer leidenschaftlicher. In ihm entluden sich all die Gefühle die sich in zwanzig Jahren aufgestaut hatten, ich hatte mir so gewünscht dass das irgendwann passieren würde und meine Wünsche wurden erhört. Die sanken auf das Bett nieder und küssten uns weiter. Ranma´s Hände fuhren über meinen Rücken und durch meine Haare und langsam aber sicher löste sich das Handtuch in das ich immer noch eingewickelt war. Ich wollte Ranma haben, ich wollte das er nie wieder von mir weg geht. Es fühlte sich an als wäre es unser letzter gemeinsamer Abend wäre! Oh wie Recht ich damals fast hatte. Am darauffolgenden Morgen wurde ich von den Sonnenstrahlen geweckt. Ranma lag immer noch neben mir und ich sah seinen Körper an, er war noch muskulöser als damals, aber irgendwas störte mich an ihm, ich wusste einfach nicht was. Ich streichelte ihm ein bisschen an der Wange, wodurch er langsam wach wurde. „Guten Morgen Akane-chan!“ „Guten Morgen Ranma-kun!“ wieder küssten wie uns. Minuten später klopfte es und ein junges Mädchen kam herein „Onkel Tante ihr sollt zum frühstücken kommen!“ Wir beide waren erstaunt, vor uns stand ein etwa 12-jähriges Mädchen und wie sagte sie zu uns Tante? Onkel? Wir beide waren uns erst jetzt bewusst, das wir so lange Zeit weg wahren und nicht wussten das Kasumi eine Tochter hatte. Nachdem wir uns wieder angezogen hatten, wobei mir Ranma genüsslich zu sah, gingen wir zum Frühstücken. Beim Essen erzählte man uns was alles passiert war. Das Happosai inzwischen mit einer Frau glücklich geworden war (Ja er lebt immer noch). Sie war die Tochter eines Fabrikanten der Dessous herstellt. Man erzählte uns von Hitomie, der Tochter von Kasumi, von Ryoga und Uyko die anscheinend sehr glücklich geworden war und davon das unsere Väter nicht über unser Verschwinden hinweggekommen waren. Plötzlich hatte Ranma so ein Stechen in der Magengegend und Dr. Tofü kümmerte sich darum.