Fanfic: Das Spiel Teil 9
Kapitel: Das Spiel Teil 9
Hallöle! So, da ist der nächste Teil! Zunächst muss ich euch sagen, dass ich fast aus den Latschen gekippt wäre, als ich gesehen hab, das ich ganze !6! komments hab!! Ich bin ja so happy! @ bahamut: Ich weiß noch nicht, ob ich ein Happy end mach... kommt ganz auf die Kommie-anzahl an!
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So, viel spaß!
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Ein großer Engel stand hinter einem Podium und lies laut die Namen erschallen. Er hatte schon viele genannt und es fehlten nur noch wenige. Als er endlich beim Letzten angekommen war, dachte er an den vergangenen Tag. Wie er den aufgebrachten kleinen Engel hatte beruhigen und trösten müssen, obwohl der kleine Engel untröstlich war.
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„Aurea!“ Der kleine Engel erhob sich flügelschlagend von seinem Platz, und flog zu zwei weiteren Engeln. Mit einer verschlungenen Kerze standen sie vor ihr und sprachen: „Auch du bist auserwählt!“ Dann spürte sie, wie auf ihrer Stirn ein Zeichen begann sich einzubrennen. „Du kannst jetzt gehen Aurea.“ sagte der Engel vom Podium sanft. Er stand nun hinter ihr. „Gabriel... Ich möchte dir nochmals danken, dass du mich getröstet hast...“ Tränen stiegen wieder in ihre Augen. „...auch wenn es nichts genützt hat!“ Betreten standen die drei großen Engel um den Kleinen. „Michael, Raphael... Bringt ihr sie in den Ruheraum? Einer von euch kann bei ihr bleiben, der andere müsste mir dann bei den Vorbereitungen helfen, die Auserwählten kommen übermorgen!“ „O.K. Das mach ich dann!“ sagte Michael. Dann zerstreute sich die Gruppe. Aurea, Michael und Raphael gingen in den Ruheraum und Gabriel ging in einen anderen Saal.
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Im Ruheraum, oder besser Ruhesaal standen viele Liegen. Das Dach war offen, so dass die Sonnenstrahlen ungehindert auf die Engel treffen konnten. Engel nehmen nämlich ihre Energie aus den Sonnenstrahlen und da sie im Himmel sind, schien dort auch immer die Sonne, die Wolken waren nämlich unterhalb, Nacht gab es nicht. „Komm leg dich hin. Du brauchst jetzt Kraft.“ sagte Raphael sanft, schob sie aber bestimmt zu einer Liege mitten im Raum. Erschöpft tat sie dass, was ihr gesagt wurde. Nach einigen Minuten war sie auch schon eingeschlafen. „Sie muss wohl sehr erschöpft gewesen sein... Aber versetzt dich doch auch mal in ihre Lage... sie ist doch noch so jung. Und schon muss sie so etwas Schlimmes durchmachen!“ „Ist ja auch schlimm, dass es ausgerechnet ein Mensch sein musste...Ich bin ja auch noch da!“ sagte Raphael belustigt. „Das ist jetzt nicht die Zeit um blöde Witzchen zu reißen! Sag mal, weißt du was Genaueres über die Schlacht?“ „Ich habe gehört, dass es nicht gut für uns steht. Satans Heere sind zu stark, sie profitieren von der Niedertracht die große Teile der Menschen befallen hat. Deswegen werden ja jetzt auch die Auserwählten eingezogen... unter ihnen sollen starke Kämpfer sein...“ „Wenn das so weitergeht, dann werden noch alle ranghohen Engel aufs Schlachtfeld geschickt...“ „Wir wollen nicht so weit denken...“ unterbrach Raphael ihn.
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„Eigentlich müssten sie bald eintreffen“ sagte Michael, den Saal auf und ab laufend. „Ach, übrigens danke, dass du mir hier mithilfst!“ Er machte ein vergnügtes Gesicht, um die Stimmung im Raum wieder etwas zu heben und Aurea aus ihren Gedanken zu reißen. Er wusste wo sie jetzt gerade war. „Ist schon gut. Das macht doch nichts. Sag mal, bald werden wieder Engel rekrutiert, oder?“ „Ja, wieso?“ „Weil ich mich dann auch einziehen lasse...“ „Aber wieso dass denn?“ fragte Michael vollkommen entsetzt. „Na ja... dort holen mich die Erinnerungen bestimmt nicht ein...“ „Und was ist, wenn du getötet wirst? Willst du etwa tausend Jahre schlafen?“ „Für mich ist mein Leben eine Strafe! Ich könnte mich doch besser opfern, damit andere nicht unnötig leiden!“ „Aber Aurea! So darfst du doch nicht denken!“ Michael machte eine Pause und überlegte, ob er weiterreden sollte. „Außerdem... ER würde es nicht zulassen! Jeder weiß, dass du sein liebster Engel bist! ER würde dich nie auf das Schlachtfeld gehen lassen.“ „Aber... Es tut so weh! Warum muss ich so leiden? Warum?“ Tränen liefen ihr nun in Bächen die Wangen hinunter. Michael ging auf sie zu und umarmte sie. Sie wurde dabei vollkommen von seinem Gewand umhüllt, da er so groß war. „Die Wege des Herren sind verschlungen und das Ziel ist nicht immer klar...“ sagte er sanft und beruhigend, ein kleines, Schluchzern bebendes Bündel Engel in seinen Armen.
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Mara ließ Akanes Hand los. „Warum zeigst du mir dass alles? Nur um mich leiden zu sehen?“ fragte Akane an Mara gewandt. Ihr Herz hatte sich zusammengekrampft. „Nein, ich will, dass du erkennst, warum ich nicht auch zu den Auserwählten gehörte! Warum ich hier bin! Warum ich dich jetzt leiden lasse! Du hast doch mittlerweile sicher festgestellt, dass du Aurea bist, oder?“ fragte sie drohend. Natürlich hatte sie das. Als sie die Erinnerungen sah, war ihr alles wieder ins Bewusstsein getreten.
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Wie sie ihren Geliebten unter den Auserwählten fand und ihm um den Hals gefallen war....
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„Aber, jetzt kommt erst der wichtigste Teil!“ Wieder nahm Mara ihre Hand und wieder brachen die Erinnerungen auf sie ein.
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„Aber... das kann doch gar nicht sein!“ stotterte Michael. „Das gab es noch nie!“ „Was denn??“ fragten Gabriel und Raphael verunsichertet. „Es... es ist ein Auserwählter zu viel!“ Er war ganz bleich geworden und fasste sich an die Stirn. „Bitte?? Einer zu viel?“ fragte Raphael ungläubig. „Das ist doch jetzt sicher ein schlechter Witz, oder?“ kommentierte Gabriel die Sache.
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„Über SOWAS reiße ich keine blöden Witzchen! Was sollen wir denn jetzt machen? Wir können doch nicht einfach einen wieder zurückschicken!“ schrie und tobte Michael. „Aber... das kann doch nicht sein!“ „Wir werden wohl oder übel IHN informieren müssen... ER wird wissen, was wir tun müssen.“
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Raphael hatte noch Uriel informiert, und so waren die vier Erzengel zu einer Audienz bei höchster Stelle gegangen.
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Ehrfürchtig knieten sie vor dem riesigen Thron nieder. „Erhebt euch!“ verlautete die gewaltige Stimme und die Erzengel taten wie ihnen geheißen. „Also...wo liegt das Problem, Michael?“ „Nun, es ist so... Eigentlich sollten es ja zwölftausend mal zwölftausend Auserwählte sein...“ „So wie es in der Bibel geschrieben steht.“ „Nun... aber durch einen unseligen Fehler, nun wie soll ich sagen...“ drückte sich Michael um die Antwort herum. „Wir haben einen Auserwählten zu viel!“ beendete Raphael den Satz. „Wie bitte?“ donnerte es durch das gesamte Himmelreich. Die Wände erzitterten vor der gewaltigen Stimme.
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„Beruhigt euch doch bitte!“ versuchte Aurea den Herren zu beruhigen. Sie war als Verstärkung mitgekommen, um die Erzengel zu unterstützen. Ihr wurde fast kein Wunsch verwehrt. „Ach Aurea... Mein Kind, komm näher.“ Wie selbstverständlich trat sie an den Thron und wurde von einer riesigen Hand nach oben getragen. Oben angekommen, nahm sie auf dem Knie des Herrn Platz.
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„Nun, wie konnte es dazu kommen?“ fragte der Herr mit einer wesentlich ruhigeren Stimme. „Wir können es uns ja auch nicht erklären... Es muss irgendwann Mal ein Fehler geschehen sein.“ erklärte Gabriel beunruhigt. „Unsere Frage ist, was wir nun machen sollen.“ fragte Michael, sichtlich bemüht sich die Aufregung nicht anmerken zu lassen. „Es ist nicht noch möglich, dass wir den übrigen Auserwählten noch aufnehmen. Diese Zeit wird erst noch kommen.“ erklärte der Herr sanft aber bestimmt. Er wollte nicht, dass seine Engel Angst vor ihm hatten. „Wer ist es denn?“ „Nun, da ist das zweite Problem, wir wissen nicht genau, wer zu viel ist.“ gab Gabriel verlegen zu. „Wir haben alles zurückverfolgt, und sind bei zwei Engeln hängen geblieben.“ Nervös drehte Michael die Pergamentrolle in seinen Händen hin und her. „Und die wären?“ „Nun?“ Langsam entrollte Michael das Pergament. „Die Namen der zwei Engel lauten: Mara und...“ Er zögerte. Sollte er wirklich weiter lesen? „Aurea...“ sagte er leise. *Nein! Das kann nicht sein! Ich bin hier zuviel? Jetzt wo alles gut geworden ist, muss ich fort?*
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„Aurea? Das ist unmöglich, Aurea kann nicht verwiesen werden!“ donnerte es wieder durch den Saal. „Aber Herr... Mara ist ranghöher!“ „Ich... Nein, ich will erst prüfen, wer von beiden wirklich gehen soll.“
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So geschah es. Beide Engel standen nun vor dem gewaltigen Thron. Mara blickte gerade geradeaus, doch Aurea hatte den Blick gesenkt. Beide dachten, dass Mara gewählt werden würden, da sie ja Ranghöher war. Die Ruhe war unerträglich... bis sie auf einmal durch eine Stimme zerschnitten wurde.
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„Mara... Du hast einen höheren Rang, doch in dir erkenne ich Hochmut und Zweifel. Deshalb habe ich entschieden, dass du ausgeschlossen wirst. Du wirst nur auf die Erde zurückgeschickt. Am Ende der Zeiten wirst du natürlich wieder aufgenommen. Aber nun geht!“
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Erleichtert atmete Aurea auf. Sie durfte bleiben!
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Doch Mara war nicht erfreut. Verständlich bei der Entscheidung. „Das stimmt nicht! Ich bin diejenige, die hier bleiben sollte! Ich bin ranghöher! Ich werde nicht gehen! Du schickst sie nur nicht weg, weil du sie zu sehr magst!“
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„Zügle deine Zunge und geh mit Würde!“ wetterte Michael, der wie die anderen Erzengel bei der Entscheidung anwesend sein durften. Ihm war von Anfang an klar, dass Aurea ausgewählt werden würde. Sie war einer der reinsten Engel, der im Himmelreich umherwandelte, nur war sie noch keinen Rang aufgestiegen.
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Die Soldatenengel kamen auf Mara zugeschritten und packten sie unter den Armen. Sie zappelte