Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [4] + D_c
Kapitel: D Anfang v Ende o: DF [4] + D_c
<b><font color="#000080" size="2">=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Dimicatio Finale \_/]=</font></b>
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<u><font color="#000080">Kapitel 4: Verworrene Wege beider Seiten oder: Unter Tage </font></u>
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„Was?“ Um sich zu vergewissern streckte auch Ryoga seinen Kopf in beschriebene Richtung aus. „Tatsächlich...“ Wie gefangen waren alle Blicke auf diese Ruine gerichtet. „Ob Akane wohl da ist?“ Ukyo konnte nur Vermutungen anstellen. Vermutungen, welche aber schon mehr als nur eben diese waren. Wo sollte sie auch sonst sein? „Aber wie kommt dieses Gebäude da hin? Wir haben seit Ewigkeiten keine Menschen mehr gesehen, und auf dieser Insel erst recht nicht!“ Das war wirklich eine gute Frage. Aber im Moment war sie wohl eher nebensächlich als gut. Hauptsache war, das Bauwerk zu erreichen, bevor auch noch der Letzte Sonnenstrahl am Horizont versiegte. Aber dies erschien wohl eher unwahrscheinlich, genauso wie der Versuch Akane in dieser Zeit noch einzuholen.
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„Wir sollten Aufbrechen...“ Ranma hatte sich bereits wieder an den Abstieg an der Ostseite des Berges gemacht. „Sag mal spinnst du?“ Happo gefiel diese Vorstellung überhaupt nicht. „Wir haben gleich dunkelste Nacht, und du willst ohne etwas zu sehen <b>diese</b> Felswand hinuntersteigen?“ Ein gleichgültiges Seufzen von Ranma stellte die Antwort dar. „Wieso nicht? Und außerdem, <b>ich</b> falle ja weich...“ Mit einem hämischen grinsen deutete er vor den anderen auf das klägliche Bündel auf seinem Rücken. Happo hatte es immer noch nicht geschafft sich zu befreien. „Stimmt...“ Gab Cologne etwas kleinlaut zu.
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„Aber wir nicht!“ „Ja, <i>wir</i> fallen nicht weich... Ach was solls... Hat ja eh keinen Sinn zu protestieren...“ Ebenfalls seufzend begab sich Ukyo, dicht gefolgt von den mehr oder weniger zustimmenden Anderen, zu Ranma an die Felswand.
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„Hey, pass doch auf!“ Ein kleiner Felsen hatte sich gelöst und Ranma fast mit in die Tiefe gerissen. „Was kann ich dafür! Wer wollte denn hier unbedingt klettern!“ Aufgebracht ließ Ukyo noch ein Steinchen Fallen, diesmal traf es direkt Happo’s Kopf.
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Dieser gähnt nur kurz. „Alter! Sag bloß du schläfst?“ Misstrauisch riskierte Ranma einen Blick auf seinen Rücken. „Ich fass es nicht!“ Happo war tatsächlich auf seinem Rücken eingeschlafen. „Wach...“ Mit aller Macht klopfte Ranma dem armen alten Greis auf die Halbglatze. „...endlich...“ Noch ein fester schlag erfolgte. „...auf!“ Jetzt war Ranma’s Geduld am Ende.
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Er packte das Bündel, und schleuderte es mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch gen Boden. Was fiel diesem Greis ein einfach so einzuschlafen, während andere Arbeiteten!
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„Und was ist wenn er jetzt entkommt?“ Vorwurfsvoll blickte Cologne zu ihm herab. „Sein Problem, soll er doch sehen wie er alleine klarkommt...“ Keinen Zentimeter wich Ranma von seiner Meinung ab. Stillschweigend setzte die komische Gruppe ihren Weg Bergabwärts fort. Bergabwärts, in der Dunkelheit der Nacht, an einem Steilhang kletternd, immer nach unten, immer nach Osten.
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„Das ist, unglaublich...“ Kurz vor beginn der ersten Stufen machte sie halt, und drehte sich nochmals um. Unter schrecklichem Krachen und rumpeln schloss sich das große Holztor. Bestimmt 10 Meter fasste der Wall an Durchmesser. Blieb nur noch die Frage, ob einfach nur der Zerfall die Stadt eingeholt hatte, oder ob etwas anderes Schuld war.
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„Hmm... Ich hab mich wohl geirrt, hier scheint es nicht sehr viel zu geben dass essbar ist...“ Langsamen Schrittes bewegt sie sich erneut auf den standhaften, aus der reihe der zerstörten Gebäude fallenden Tempel zu. „Es würde mich trotzdem interessieren warum der so gut erhalten ist...“ =Am besten schau ich mich da oben mal um...= Gedanklich schon beim Tempel, begann sie, einen Fuß vor den anderen setzend, die hohen Stufen zu erklimmen. Gemächlich ging sie diese Sache an, doch schon bald packte sie die Neugier.
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Aus einer Stufe mit einem Schritt wurde bald zwei, sogar drei, und ehe sie sich versah stand sie bereits zwischen den meterhohen, schneeweißen Säulen unter dem mit zahlreichen Ausbuchtungen und Verschnörkelungen verzierten Dach. Vorsichtig schob sie die imposante Tür auf, welche bereits einen Spalt breit geöffnet, einen kleinen Blick ins innere freigab. Verziert mit schnörkeln und Schriftzeichen, welche Akane nicht deuten, geschweige denn verstehen noch lesen konnte, verziert mit Linien, Bildern, von Drachen und ähnlichem, fiel die Tür fast geräuschlos, und ohne Widerstand, einmal angestoßen gegen die steinerne Wand im inneren. Erst jetzt wurde ihr die Größe dieses auf einer künstlichen Anhöhe geschaffenen Bauwerks klar.
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Ein Springbrunnen, immer noch intakt, zierte die Mitte des Saales, welcher gut und gerne ein Fußballfeld fasste. Efeu, so ewig nicht gehortet und gepflegt, wob sich die stützenden, zum Teil verschönernden Säulen hinauf zur Decke, wo er in einem feinen Teppich entfaltet gerade so viel vom Kostbaren Sonnenlicht einließ, wie von Nöten war um den Raum zu erleuchten.
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Gebannten Blickes tat sie einige, sogar mehrere Schritte um das Wasserbecken herum, begleitet vom Plätschern des kleinen, beständigen Baches der sich aus dem Schlund der Figur wand, welche einen der unzähligen Brunnen am Rande und an den Wänden darstellen zu versuchte.
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Ihr Blick viel auf die von ihr aus gesehen abgelegene Seite, welche im Gegensatz zum Rest des Raumes etwas abgedunkelt eher unscheinbar da lag. Eine nicht gerade geizig angelegte Öffnung im Boden, und herabsteigende Treppen. Akane, welche aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen war, machte sich nun das erste mal seit dem Betreten dieses ‚Hauses’ wieder ernsthafte Gedanken.
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=Was soll ich jetzt machen? Ich meine... kochen kann ich hier ja schlecht... die Rauchfahne würde man noch über große Entfernung wahrnehmen... Aber ich habe auch keinen blassen Schimmer wo ich jetzt hin soll... Oder? Moment... dieses {Loch} da vorne im Boden, das kann einfach nicht nur zufällig da sein...= Erneut obsiegte Akane’s Neugier über die Vernunft, und nun war ihr vor erst gestecktes Ziel zu ergründen, was es mit dieser Vorrichtung, wie man sie bezeichnen konnte, auf sich hatte.
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=Treppen... na ja... dann wird ich mal... Was bleibt mir denn anderes übrig... Außerdem will ich jetzt wissen was es mit dieser Insel auf sich hat...= Und erneut traf ihre Neugier die Entscheidung, ehe erst die Argumente der Vernunft und des Wissens anzuhören. „Ziemlich stickig... Naja... Was sein muss, muss sein... Und ich bin ja eh schon viel zu weit, habe ich das Gefühl... huch?“ Ein Sanfter Windstoß hatte ein Tuch aus ihrem Rucksack gelöst, und dieses wurde nun Quer durch den Raum getragen.
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Aber sie kümmerte sich nicht mehr darum. Die freundliche Atmosphäre hinter sich lassend, tat sie sichere Schritte, die Treppen hinunter, in die Dunkelheit, unter dem Tempel.
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Und unter ihrer Jacke, in der Seitentasche ihrer Hose. Worte formten sich auf dem Fetzten, die eigentlich nicht für Augen sterblicher bestimmt waren....
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{<i>Sehr gut... Komm... Komm... Ich warte... Komm zu mir... Endlich...</i>}
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„Wie lange bin ich jetzt wohl unterwegs?“ Eine kurze Rast war von Nöten. Seit für sie ewigen Zeiten, so schien es zumindest, folgte sie nun diesem nur von Fackeln erhellten Gang. Immer noch keine Antworten auf ihre Fragen. Nur Fragen, ohne Hinweise. So langsam begann es auch mit ihr durchzugehen. „Wie lange soll das noch so gehen?“
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Nichts wissend, nichts ahnende, noch weniger erahnend setzte sie ihren Beschwerlichen Weg fort. Die Blicke schweiften über die Kalten, und doch seltsamen Wände. Von Menschenhand geschaffen, das hatte sie mal irgendwo gelesen, und von Menschenhand auch wieder zerstört, in Schutt und Asche.
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So musste es auch mit dem Tempel und dem Rest auf dieser Insel geschehen sein. Wie konnte es anders sein? Fackeln, immer nur Fackeln an den Wänden, das sich nie ändernde, stetige Flackern der Fackeln im Licht, nur ein Fades Licht spendend.
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Unmöglich reichte es aus, den Gang vollends zu erhellen.
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Wohin er führte, war schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu schließen. Neue Biegungen, hinter jeder Ecke eine neue Richtung, unter der Insel. Symbole an den Wänden, bedrückend, und doch dieselben wie sie bereits im Tempel vorhanden waren, doch dieses mal, an diesem Ort, wesentlich zahlreicher.
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Eine einsperrende Idylle, in diesem Gang. Keine Erkennbare Luftzufuhr, und doch Luft zum Atmen. Staubig, ja, stickig, vielleicht, aber besser als nichts, so waren ihre einzigen Gedanken in diesem Moment, in diesem Ewigen Moment in der Dunkelheit.
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Die Außenwelt, schon längst von der Sonne befreit, sie selber in Dunkelheit getaucht. Und doch war es draußen heller, wie hier unten.
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Denn der Mond, wachend, beschützend, als einziges Bollwerk vor der endgültigen Dunkelheit, hoch oben am Firmament, hoch oben, erhoben über den ungewöhnlich vielen Menschen an diesem Ort, zu dieser Zeit...
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„Kommt weiter! Da Vorne, gleich haben wi...“ Viel war von Ranma nicht mehr zu hören. Vor den Augen der anderen verschwand er einfach so, nach unten in den Boden hinein.
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„Selten Dämlich...“ Mit einem Grinsen über beide Ohren deutete Ryoga nun stillschweigend auf die Felsspalte unter ihnen. „In so ein großes Fettnäpfchen kann auch nur er treten...“ „Haha! Holt mich lieber heraus!“ Unten, viel weiter unten strampelte Ranma, gefangen in einer Wurzel eines Baumes sozusagen um sein Leben. „Jaja... Wir kommen ja schon...“
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Unter ächzen und stöhnen