Fanfic: BLUME V

seiner rechten hand die kleine Blume und mit der anderen Hand drückte er nervös die Tür auf. Wie erwartet lag Akane in ihrem Bett und kuschelte sich genüsslich in ihre Kissen. Etwas zögerlich ging Ranma auf das Bett zu und setzte sich vorsichtig auf die Bettkante. „Akane …“ leise flüsterte Ranma ihren Namen und wartete auf eine Reaktion. Nachdem einige Zeit verstrichen war, räusperte er sich leise und sagte dann mit etwas lauterer Stimme: „Akane, du musst aufwachen!“ <br />
Müde strich sich Akane die Haare aus dem Gesicht und öffnete verschlafen die Augen. Sofort wich sie erschrocken zurück als sie Ranma erblickte und fing an mit leiser Stimme zu sagen: „Nicht schon wieder, Ranma, … ich möchte das nicht.“ <br />
Mit angsterfüllten Augen schaute Akane zu Ranma, der unsicher aufgestanden war und sie nun verständnislos ansah. Erst da bemerkte Akane, dass das ja gar nicht der Ranma aus ihrem Traum war und es bildete sich sofort wieder ein roter Schleier über ihrer Nase. <br />
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Stotternd schlug sie ihre Bettdecke zur Seite und rutschte nervös bis zur Kante, so dass sie ihre Beine herunterbaumeln lassen konnte. „Ich … ähm … ich …“ begann sie verlegen zu stottern, als ihr auf einmal die kleine rote Blume in Ranmas Hand auffiel. „Ist die etwa für mich?“ Erstaunt stand sie auf und blickte Ranma mit großen Augen an. <br />
„Ich, ähh …“ Verwirrt blickte Ranma sich um, als er realisierte, dass Akane die Blume in seiner Hand meinte. Grinsend streckte er ihr die Blume entgegen und sagte mit zittriger Stimme: „Ja, die … ist für dich!“ Ein freudiges Glänzen lies Akanes Augen aufstrahlen und sie wollte die Blume schon an sich nehmen, als sie plötzlich doch zurücktrat und Ranma schmunzelnd ansah. <br />
Ranma, der ihren Blick nicht ganz deuten konnte, blickte verwirrt von ihren Augen auf den Boden, als sein Blick auf die kleine Blume in seiner Hand fiel. Sprachlos öffnete er den Mund und blickte verlegen von Akane zu der Blume, die ein weiters Mal abgebrochen war und nun ihren Kopf traurig nach unten hängen lies. <br />
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Zögernd begann Ranma leise zu lachen und senkte seine Hand wieder nach unten. „ich glaube, du willst sie nun nicht mehr haben … oder?“ Grinsend blickte er auf und bemerkte zu seiner Freude, dass auch Akane sich kaum das Lachen verkneifen konnte. „Ich … ich möchte sie trotzdem!“ Mit fester Stimme sah Akane auf und versank für einen kurzen Moment in dem frechen Strahlen von Ranmas Augen. Zögerlich schnappte sie sich dann die Blume und warf einen strengen Blick in Ranmas Richtung. „Würdest du nun bitte mein Zimmer verlassen?“<br />
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Mit sicheren Schritten ging Ranma den Zaun entlang und schaute misstrauisch hinunter zu Akane. Er wusste immer noch nicht ganz was er von dem gestrigen Abend halten sollte und erst recht nicht von dem heutigen Morgen. <br />
Irgendetwas war anders … ob er es war … ob Akane sich verändert hatte … oder ob er sich das alles nur einbildete, vermochte er in diesem Moment nicht zu sagen. Doch das Gefühl blieb … etwas war anders.<br />
Mit einem großen Satz sprang Ranma vom Zaun hinunter und stellte sich genau vor Akane. Mit verengten Augen sah er auf sie herab und kratze sich nachdenklich am Hinterkopf. <br />
Etwas verwundert wollte Akane schon ein paar Schritte zurückgehen, als Ranma sie plötzlich am Handgelenk packte und mit der anderen Hand vorsichtig ihre Haare aus der Stirn strich. <br />
Grinsend ging er ein paar Schritte zurück und begann bei Akanes verständnislosen Gesichtsausdruck lauthals zu lachen. Wütend verzog Akane das Gesicht. „Was ist los Ranma, warum lachst du denn so?“ „Du … deine Stirn …“ Lachend hielt sich Ranma die Hände vor den Bauch und schnappte verzweifelt nach Luft. „Du hast eine riesige Beule!“ platze er auf einmal heraus und lachte erneut laut auf. <br />
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Zornig tastete Akane ihre Stirn ab und blickte dann Ranma ab. „Du … du bist ja so ein Trottel Ranma!“ Wütend begann Akane hinter Ranma herzulaufen und ihn mit ihrer Schultasche zu schlagen. „Hör endlich auf zu lachen! Du Blödmann … Trottel … Perversling!!“ Vor Wut fast platzend schrie Akane erbost auf, als sie plötzlich anhielt und regungslos in eine Pfütze starrte. Eine blau schillernde Beule lachte ihr entgegen und Akane kam nicht darum herum sich ein Lächeln zu verkneifen. Schulterzuckend richtete sie sich wieder auf und sah hinüber zu Ranma, welcher inzwischen vor lauter lachen rot angelaufen war. <br />
Schmunzelnd blickte sie noch einmal in die Pfütze und begann dann selber laut zu lachen. Ein befreiendes Lachen, ein Lachen voller Freude und Glück … ein Lachen, dass Ranma verstummen lies … <br />
Sprachlos sah er hinüber zu Akane … ihr lachendes Gesicht, ihre wehenden Haare und dazu ihre anmutige Figur … wie eine stolze Blume streckte sie sich der Sonne entgegen und erhellte sein Herz …<br />
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Luft holend verstummte Akane und sah hinüber zu Ranma, der sogleich verlegen wegschaute. Mit langsamen Schritten ging sie auf ihn zu und stellte sich dicht vor ihn. Mit einem Lächelnd auf den Lippen beugte sie sich nach vorne und flüsterte leise in sein Ohr: „Als ich ohnmächtig war, hatte ich einen Traum … ich mochte dich nicht, … weil du nicht so warst wie du jetzt bist …“<br />
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To be continued<br />
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*räusper* Irgendwie hab ich jetzt ein klein bissel Angst das hier zu posten … weiß einfach nicht ob ich damit zufrieden sein kann … *überleg* aber ihr werdet mich ja wohl kaum auffressen …<br />
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Euer Blümchen<br />