Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [5]

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<br />
Wie die Blüte,<br />
Mein Gemüt,<br />
just und jetzt...<br />
<br />
Lass mich tragen,<br />
von Windes Schwingen,<br />
sanft hinfort,<br />
an fernen, unergründlich Ort...<br />
<br />
Mein Ziel, <br />
ich kenn es nicht,<br />
nur er,<br />
Der Wind...<br />
<br />
Zusamm’n mit Andren,<br />
Blütenblättern.<br />
Treib hinfort,<br />
weit und weiter...<br />
<br />
Der Wind der trägt,<br />
ist immer heiter,<br />
schwingend,<br />
hin und her.<br />
<br />
Und ich dort drin,<br />
just und jetzt,<br />
hier und dort,<br />
nur fort...<br />
<br />
Das möchte ich jetzt,<br />
und doch wieder nicht...=<br />
<br />
=Schön...= Seufzend ließ sie sich noch einmal ihre eigenen Gedanken durch den Kopf gehen. Ihre Blicke, schweiften dabei immer wieder in die Ferne des Himmels, der nun von einzelnen Schäfchen Wolken bedeckt mehr und mehr an einen sanften, leichten Frühlingsmorgen erinnerte, als an die Decke einer Höhle. Die Bäume um sie herum, leicht im Wind wiegend, waren neben dem Gras die einzigen Lebewesen, die Geräusche von sich gaben, und das Gesamtbild spielerisch mit rauschenden Blättern, seicht knackenden Ästen und hin und her wiegenden Blüten und Blumen zu untermalen vermochten.<br />
Ewig, so schien es ihr, lag sie einfach nur da, leicht ein und ausatmend, von ihrer Umgebung betört, eingeschüchtert, auf eine nicht definierbare Art und Weise, wie nur die Schönheit selber es zu tun wusste. Fast wie Liebe auf den ersten Blick, war sie fasziniert, wie etwas so schönes noch nicht entdeckt wurde. Aber es war auch besser so. Menschen, mit ihrer Zerstörungswut, Rodung, Ausbeutung. In diesem Moment verabscheute sie diese Leute, die skrupellos ihre Umwelt zerstörten, nur um Geld zu scheffeln und sich selber der nächste zu sein.<br />
Aber der Augenblick der Wut war so schnell wieder verschwunden, wie er das Licht ihres Verstandes erblickt hatte. Zu ablenkend war ihr Umfeld, zu schön, um wahr zu sein, und zu schön, als das man sich hier hätte großartig ärgern können. <br />
„Wenn Ranma das seh...“ Sie stockte. Hatte sie das eben etwa wirklich sagen wollen, hatte sie das eben etwa wirklich gesagt? Nein, das bildete sie sich nur ein, oder doch? Sie vermisste ihn, tief in ihrem Herzen wusste sie das. Und hier, in dieser erleichternden Harmonie der Idylle, wurde ihr das das erste mal klar. <br />
War sie so blind, diesen Gedanken, nein, dieses Gefühl, die ganze Zeit hinten an zustellen. War sie wirklich so herzlos, hatte sie sich so verändert? <br />
Ja, sie wahr schon immer etwas abweisender als andere Mädchen gewesen, kein Wunder auch, aber hatte sie nicht bisher, sei es auch nur tief in ihrem Inneren, zu ihren Gefühlen gestanden? Sie, Akane Tendo?<br />
So seltsam und ungewohnt das auch klang, so war es aber die bloße Wahrheit, und nichts als die Wahrheit. Sie, Akane Tendo. Ja, sie vermisste Ranma, da war sie sich sicher.<br />
Aber vermiste er auch sie? Zum Umkehren allerdings, um es herauszufinden, dazu war es schon lange zu spät. Zu Spät, um noch etwas zu ändern. Jetzt musste sie alleine klarkommen, das begriff sie nun. Was wäre aber, wenn sie von Anfang an Ranma vertraut hätte. Vom Anfang bis zum Ende? Es mit ihm Durchgezogen, so das es vielleicht sogar noch nicht einmal ein, eventuell dunkles, Ende gegeben hätte? Wäre sie in der Lage gewesen das ganze einfach mit ihm durchzustehen? Sie wusste es nicht. Woher auch.<br />
Schweren Herzens verabschiedete sie sich schon innerlich von der Blumenwiese, und machte sich auf den Weg, weiter, in die Höhle hinein, unbekannten Erkenntnissen entgegen. Unbekannte Gefühle hegend. Gefühle, für ihn, für Ranma. Sehnsucht vielleicht? Oder Hass, weil er sie nicht begleitet hatte. Aber war sie nicht selber aufgebrochen, ohne einen Ton zu sagen? Je weiter sie sich von der Wiese, von der Inneren Ruhe entfernte, desto höher kamen auch die Zweifel. Krochen zurück an die Oberfläche, von der sie vor kurzer Zeit noch Geflohen waren.<br />
<br />
„Wohin ich geh,<br />
das weiß ich nicht...<br />
<br />
Die Weg’ verworren,<br />
die Sicht gar schlecht...<br />
<br />
Doch geht es weiter,<br />
tiefer h’nein,<br />
in des Löwen Höhle...<br />
<br />
Sollt es so sein,<br />
so tut’s mir Leid...<br />
<br />
Leid um mich,<br />
doch auch um dich...<br />
<br />
Unwissenheit...“<br />
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Wieder kamen gemischte Gefühle hoch, drängten die Zweifel zurück in ihre Löcher, und machten Kummer platz. Kummer, vergleichbar der großen, standhaften Bäume, nicht willens zu weichen, die Wurzeln tief im Boden. Und doch, für Feuer ein Leichtes. Ein Flammeninferno. Brannte einer, brannten alle. Das wusste sie. Sie Musste ihre Gefühle unter Kontrolle halten. Kontrolle, oder Inferno, das waren ihre Möglichkeiten. Verrückt, als solches konnte man sie jetzt bezeichnen, verrückt, und doch bedrückt.<br />
So setzte sie ihren Weg fort, geplagt von Kummer, geplagt von Trauer, Zweifel tief in ihr, in ihren Gedanken, ihn ihrem Gemüt. Aufgeben, keine Spur von dieser Entscheidung. Die Natur, die Höhle, nebensächlich, neben dem Krieg, neben ihrem Krieg, in dem das schlechte, und das Gute, immer wieder die Oberhand behielten. Woran sollte sie glauben? War überhaupt irgendetwas richtig?<br />
Sie wusste es nicht. Und doch, war da etwas, das sich dazudrängte, eine dritte Macht, gedanklich, und doch nicht zu übersehen...<br />
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Fortsetzung Folgt!!!<br />
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So.. unter 7 Kommies schreib ich erst in 3 oder 4 Wochen weiter, also!!!<br />
Kommies sind immer erwünscht ^_^<br />
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Gez. Em2<br />