Fanfic: [5] Jî drà lávre, aber ich darf es nicht...

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Kapitel: [5] Jî drà lávre, aber ich darf es nicht...

Erstmal herzliche Dankesgrüße...<br />
@ SchwarzeRose<br />
@ Katha88, das Vegeta einen gleinen Hintern hat, weiß nun wirklich jeder...*^.^*<br />
@ Lektric, glaubst du, ich hör mittendrin auf? *^^&quot;*<br />
@ Long, freut mich, dass dir meine FF gefällt...<br />
@ Trixie, also bitte! Nicht so ungezügelt! *schimpf* Übrigens sie hat ihn komplett nackt gesehen, nicht halb...*O.o&quot;*<br />
So...der Teil ist mehr als bekoppt geworden, aber egal...<br />
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Kapitel 5: Folgen einer Verspätung<br />
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Da noch viel Zeit war, hatte sich der Prinz in sein Zimmer zurückgezogen und erblickte erst jetzt die Schulbücher auf dem ein kleiner Zettel lag. Der Stundenplan...<br />
Sorgfältig studierte er diesen und blieb an einer Stelle hängen...Kampfunterricht! Er konnte es kaum glauben, man gab hier Kampfunterricht... Wie sich herausstellte <br />
lernte man hier planmäßig auch Reiten.<br />
Die Stunden gingen hier dauerten je 60 min.. Eine Stunde vor Frühstück und 3 danach...und man musste danach zwei Stunden ein Wahlfach belegen, das täglich <br />
anders sein konnte. Zur Auswahl standen: extra Reiten, extra Kampfsport, Nachhilfe in jedem Fach, Zeichnen, Handwerk und Jagen... Am Freitag standen zwei <br />
Teststunden an, Therorestisch oder Praktisch, je nach dem...<br />
Er kreuzte an und las sich den Plan nochmals durch...<br />
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Montag<br />
1. Amazonisch<br />
2. Mathematik, Physik, Chemie (kombiniert)<br />
3. Kampfsport<br />
4. Kampfsport<br />
5. Auswahl Kampfsport<br />
6. Auswahl Kampfsport<br />
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Dienstag<br />
1. Mathematik, Physik, Chemie (kombiniert)<br />
2. Amazonisch<br />
3. Amazonisch<br />
4. Sternenkunde<br />
5. Auswahl Reiten<br />
6. Auswahl Reiten<br />
<br />
Mitwoch<br />
1. Mathematik, Physik, Chemie (kombiniert)<br />
2. Mathematik, Physik, Chemie (kombiniert)<br />
3. Sternenkunde<br />
4. Sternenkunde<br />
5. Auswahl Kampfsport<br />
6. Auswahl Kampfsport<br />
<br />
Donnerstag<br />
1. Amazonisch<br />
2. Mathematik<br />
3. Physik<br />
4. Chemie<br />
5. Auswahl Kampfsport<br />
6. Auswahl Kampfsport<br />
<br />
Freitag<br />
1. Kampfsport<br />
2. Reiten<br />
3. Allgemeinwissen<br />
4. Allgemeinwissen<br />
5. Test<br />
6. Test<br />
<br />
So sah ab jetzt sein Stundenplan aus, ein ganzes Jahr lang. Das die hier mehr lernten als auf anderen Schulen konnte er sich gar nicht vorstellen...<br />
Es wurde laut vor seiner Tür. Anscheinend waren ihm ein paar Schüler gefolgt. Nun hämmerten sie unerträglich gegen das Holz.<br />
&quot;Mach auf, du Schnösel!&quot;, rief ein Mädchen.<br />
Diese Stimme würde erimmer wiedererkennen. Hilandra...<br />
&quot;Was wollt ihr?&quot;, rief Vegeta.<br />
&quot;Mit dir reden, weil du zu spät gekommen bist! Hier gibts ungeschreibene Regeln mein Freund! Ich wollte dir nur sagen, dass du ab jetzt täglich den Flur schrubben <br />
musst, solange bis jemand anderes zu spät kommt! Verstanden?&quot;, lautete sie fordernde Antwort. &quot;Du brauchst heute nicht mehr zum Unterricht erscheinen! Das <br />
wars! Frau Sálánî weiß Bescheid! Sie wird kontrollieren, dass du deine Arbeit auch ordentlich erledigst!&quot;<br />
Kichern ertönte und entfernte sich langsam.<br />
Sollte das ein Witz sein? Warum sollte ein Prinz solche niederen Arbeiten verrichten?! Knurrend trat er zur Tür um zu checken ob die Schnepfen auch endlich weg <br />
waren. Ja das waren sie, doch Vegeta erschrak heftig als er Frau Sálánî an seiner Tür erblickte..<br />
&quot;Oh...&quot;<br />
&quot;Ihr wisst, was Ihr zu tun habt?&quot;, fragte sie.<br />
&quot;Ja...&quot; Vegeta senkte verärgert den Kopf.<br />
&quot;Ich hab Euch Eimer und Wischer schon bereit gestellt! Viel Spaß!&quot;, verschmitzt lächelnd ging sie von Dannen.<br />
`Prima!`selbst in Gedanken, triefte dieses Wort vor Ironie. Wütend zerdepperte er die Vase auf dem Schreibtisch. Die zwei gelben Rosen schwebten im sanften <br />
Niesel wie Federn auf den Boden. Zornig über seine eigene Ungezügeltkeit stützte er sich schnaufend an der Wand ab. Sein Gesicht lockerte sich und seine Lider <br />
sanken herab. In Gedanken versuchte er die Schuld auf andere zu schieben...<br />
`Wer ist mal wieder schuld? Diese Amazone! Wenn ich wegen ihr nicht...nicht...geflennt hätte, wär ich nicht so einfach eingeschlafen...verdammt...` Mühseelig suchte <br />
er Wege aus der Verdammnis heraus. Er würde bestimmt nicht den Boden schrubben, er war ein Prinz! Doch dann fiel ihm die Rede dieser jungen Frau am <br />
Samsagabend ein. Diese hatte beteuert, dass jeder von der Schule flog, der sich den Regeln wiedersetzte... und das konnte er seinem Vater nicht antun! Dieser <br />
hoffte auf eine gute Ausbildung und war stolz, dass sein Sohn auf diese Schule ging...Was würde er denken, wenn sein Schützling von der Lehranstalt verwiesen <br />
wurde?<br />
Knurrend streckte er sich um sich dann widerwillig an die Arbeit zu machen. Schnell bestätigte sich seine Vermutung...diese Arbeit war alles andere als geeignet für <br />
eine erhabene Person wie ihm. Völlig verdreckt, rannte er in geduckter Haltung die Gänge entlang. Eine Schuffterei war das. Und noch 45 Gänge...<br />
Er achtete nicht mehr auf irgendwelche Dinge, die im Weg standen, seitdem man ihn bespottet hatte. Da waren diese frechen und kichernden Weiber doch einfach <br />
über seinen gewischten Boden gelaufen, sodass er alles nochmal wischen durfte. Als Dank rief man ihm ständig: `Männliches Aschenputtel` hinterher. Er war sich <br />
sicher, der nächsten Person die er sah, schmiss er den Scheuerlappen ins Gesicht...<br />
Und da kam sie auch schon. Ohne sich vorher zu erkundigen um wen es sich handelte, flog der Lappen auch schon durch die Gegend. Mit einem lauten Platsch, <br />
landete dieser auf dem Kopf des Opfers und verdeckte diesem die Sicht.<br />
Grinsend sah der Prinz auf. Er hatte schon ein geschauspielertes &quot;Oh, tut mir Leid, Das wollte ich nicht! Ich hab nicht gewusst, das da jemand stand...&quot; auf der <br />
Zunge, als er erstarrte. Seine Augen weiteten sich, Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben. So hatte er sich die Sache nicht vorgestellt. In jeder `Fresse` hätte der <br />
Lappen landen können nur nicht auf diesem hübschen Kopf...<br />
Eine verkrampfte Hand wanderte langsam in die Höhe, packte das dreckige Ding und zog es hinunter. Die schwarzen Haare zerzausten dabei etwas und ihr Gesicht <br />
wurde von dünnen Bächen aus dreckigem Wasser überflutet. Angeekelt spuckte sie das in den Mund geflossene aus.<br />
Vegeta zitterte. Wenn er sich dafür nicht schon Krankenhausreif geschlagen hätte, so würde er es jetzt auf alle Fälle nochmals tun. Er starrte ihn die ihm <br />
abgewendeten Augen, die Bände sprachen. Sie forderten Rache...<br />
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Fortsetzung folgt...