Fanfic: Königliche NERVen Episode 22 (Shonen AI)
murmelte die Frau und stand wieder auf. Sie drehte sich abermals dem Fenster zu und schaute das zweite Mal durch. Nun war sie sich absolut sicher: Es war Goten, mit dem Trunks im Bett lag! Ihr Blick schweifte über ihre Saiyantypischen Körper, denen es an Muskeln echt nicht fehlte und erwischte sich dabei, sich zu gestehen, dass die beiden mindestens genau so anziehend auf sie wirkten, wie ihr Vegeta. ‘Ob ich einfach reinplatzen sollte und fragen, ob ich mitmachen darf?’, fragte sie sich, wandt ihren Blick dann aber ruckartig ab und ermahnte sich: ‘Bulma! Sag mal, was ist denn mit dir los?! So weit kommts noch, dass du mit deinem Sohn schläfst! Daran darfst du nicht mal denken! Geh lieber durch die Terrassentür und hol, weswegen du hier bist!’ Allerdings hatte sie inzwischen vergessen, was sie überhaupt hier wollte, also ging sie zurück zum Parkplatz und stieg wieder in ihren Flieger, den sie in Richtung Hause der Sons steuerte. <br />
Trunks Augen waren schon halb zugefallen auf dem Weg zum endgültigen Tiefschlaf. „Hey, nicht wegpennen hier!“, flüsterte Son Goten und stupste seinen Freund an. „Du blockierst ja alles, was ich machen will, wieso sollte ich da wach bleiben?“, mörgerlte der Lilahaarige. „Meckern, meckern, meckern, bist nicht besser als dein Vater!“, beschwerte sich der Jüngere, was er allerdings darauf bereute, denn Trunks rechte Hand verstärkte ihren Griff, was Goten schmerzhaft zu spüren bekam. „Gnnn...“, entfuhr es ihm. „Pass auf, was du sagst, ich habe die besseren Argumente!“, warnte der Lilahaarige und lies wieder locker. „So überheblich wie er bist du auch!“, meinte Goten, worauf Trunks wieder zurückte. „Ihr seid immer die größten, stärksten, besten, tollsten und schönsten, wobei ihr die Realität vollkommen außer Acht lasst! Dass ihr von königlichem Blut seid, nehmt ihr als Anlass dafür, dass... ARGH!“ „Sag mal Goten, stehst du auf Schmerzen?“ „Ich? Nein, ich doch nicht! ...Seinen Blick hast du auch!!!“ Trunks fing an zu lachen, „Kommt mir aber so vor. Was machen wir denn da?“ „Wie wäre es, wenn du die Peitsche deiner Mutter holst, mich irgendwo festbindest und dann richtig austeilst? Oder wir gehen gleich in den Folterkeller deines Vaters, da stehen so schöne Sachen rum. Natürlich kannst du dir auch etwas Eigenes ausdenken, das bleibt dir völlig frei!“, meinte Son Goten und funkelte mit den Augen. „Hätte nie gedacht, dass mein kleiner Liebling, der immer so unschuldig wirkt, ein Masochist ist!“, wunderte sich Trunks und wechselte seine Lage so, dass er Goten einen Kuss auf den Mund geben konnte. „Spielst du für mich den Vampir?“, fragte Goten schließlich, als sich ihre Lippen nach ein paar Sekunden wieder trennten. „Ich habe nicht vor, dich zu verstümmeln. Außerdem würde mein Vater sich wundern, wenn er die Wunde sieht. Dann kannst du nämlich die passenden Schrauben suchen, um meinen Kopf wieder am Hals zu befestigen“, war Trunks dagegen. „Dann beiß halt da zu, wo mans nicht sieht, aber nicht--“ Goten konnte Trunks gerade noch aufhalten, der sich wieder mit einem fiesen Grinsen auf den Lippen dem unteren Teil seines Freundes widmen wollte, indem er ihn wieder am Zopf festhielt. „Aber nicht zwischen den Beinen!“, komplettierte der Schwarzhaarige sein Satzgebilde. Nörgeln auf Seiten des Lilahaarigen, der darauf seine Lippen auseinanderzog und die Zunge raushängen lies, was er mit den Konsonanten „B“ und mehreren „L“s kommentierte. „Okay, lassen wir den ganzen Quatsch, ich bin müde“, murmelte der Prinzensohn und legte sich neben Goten auf die Seite (seine rechte Hand ist immer noch da, wo er sie geparkt hat). <br />
Mit einem lautren Schrei flog die Eule davon, was sie allerdings nicht mehr bemerkten. Gar nichts nachem sie mehr war, da könnte kommen, was wolle! Die Außenwelt war inzwischen unwichtig, sie hatten schließlich einander und das war wichtig. Vergangeheit und Zukunft, Leben und Tod bedeuteten ihnen nichts. Keine Angst, entdeckt zu werden. Keine Angst vor der Wut der Eltern. Keine Angst vor der Zukunft. Einfach nur einander spüren, einander lieben, einander diesen wundervollen Augenblick schenken. Schließlich schliefen sie erschöpft, aneinander gekuschelt ein. <br />
[Ende der Co-Produktion.]<br />
Trunks erwachte aus dem Tiefschlaf und öffnete die Augen. „Ah, mein Kopf!“, murmelte er und setzte sich auf. Der Alkohol hatte seine Spuren hinterlassen. Er schaute neben sich, wo er Goten entdeckte, der seinen Kopf unterm Kopfkissen hatte. Seine langen Haare lagen durcheinander auf seinem unbekleideten Rücken rum. Seufzend stand Trunks auf und wollte schon die Tür aufmachen, um in Richtung Bad zu gehen, als er bemerkte, dass er irgendwie auch nichts anhatte. „Ich bin ja ein echter Frühmerker...“, kommentierte er sich und suchte ein paar Sachen aus der Unordnung aus Kleidungsstücken auf dem Fußboden raus, die er sich schnell überzog und dann endgültig auf den Flur trat. „Und ich sags dir! Ich habe die Zukunft vorausgeträumt! Wenns passiert, erinnere ich dich dran!“, sagte Vegeta, der Trunks mit Future-Trunks entgegenkam. „Morgen, Sohn!“, begrüßte der Prinz seinen jüngeren Sohn, „Du siehst gut aus, nicht so wie ich und Future-Trunks vor ner halben Stunde. Dir sieht man gar nicht an, dass du was getrunken hast.“ „Aha.“ „Wie machst du das nur, das musst du mir auch mal zeigen, dann merkt Bulma das nicht immer sofort, wenn ich mal was trinke. Das wäre der totale Fortschritt, so erzähl doch, lass dich nicht von mir abhalten!“ „Papa?“ „Aber kommen wir zu was anderem, wir wollten gerade frühstücken gehen, da könnten wir dir ja gleich was mitmachen. Was möchtest du essen? Und Goten? Ist der schon wach? Du könntest ihn ja mal fragen gehen. Aber geh doch erst mal ins Bad, dir deine zerzuselten Haare kämmen, siehst ja schlimmer aus als Kakarott als Super Saiyan! Nun sag mir doch endlich, was du frühstücken möchtest!... Was lachst du?!“ Present-Trunks hielt sich inzwischen den Bauch vor lachen. „Du laberst so viel Kram, der nicht zu dir passt, weißt du das? Das ist einfach nur witzig!“, erklärte Present-Trunks. „Das war ein Schuss in den Ofen, Vater“, erklärte Future-Trunks. „Man kanns ja mal versuchen...“, murmelte Vegeta und stieß die angelehnte Tür von Trunks Zimmer auf. „NEIN!“, rief Present-Trunks, krallte sich die Klinke und machte sie wieder zu. Vegeta schielte perplex. „Ist da was zu verstecken drinne?“, fragte er. „Klar, immer doch!“, grinste Trunks hilflos. „Sah unordentlich aus“, bemerkte Future-Trunks. „Ja, genau deswegen ja! Zudem muss ich erst die Blutflecken wegmachen, die entstanden sind, als ich Goten getötet habe! Wenn ihr die seht, fallt ihr vielleicht in Ohnmacht!“, erklärte Trunks besorgt. „Cool, Blut!“, freute sich Vegeta. „Das war ein Witz, Vater“, erklärte Future-Trunks hilfreich. „Gut analysiert, Sohn. Aber ich brauche jetzt dringend was zu Kauen, auf in die Küche!“, gab Vegeta von sich und marschierte den Gang weiter entlang. „Anstatt nach draußen zu gehen und da ins Gras zu beißen, da hat er genug zu Kauen...“, nuschelte Present-Trunks und verschwand im Bad. Future Trunks schaute nach links, nach rechts, dann war er sicher: Niemand könnte plötzlich herstürmen und ihn abhalten! Er öffnete Present-Trunks Zimmertür und trat ein. ‘Nicht nur unordentlich, nein, das hier ist ein Saustall! Wie kann der nur ich sein? Scheinbar falsche Erziehung’, dachte Future-Trunks und entdeckte dann Goten, der die Decke bis zu den Hüften weggewühlt und den Kopf immer noch unterm Kopfkissen hatte. ‘Na super, den da hat er auch noch mit ins Bett genommen! Langsam glaube ich, dass Present-Trunks’ Seele ausgetauscht wurde...’ Future-Trunks ging zum Bett hin und zog das Kopfkissen weg. So friedlich vor sich hinschlafend sah Goten fast aus wie Gohan oder gar wie Vegetto. Vegetto... ja. Würde Vegetto doch nur noch leben, dann wäre Future-Trunks gar nicht hier hergekommen und hätte gar nicht von Gotens Existenz gewusst. Andererseits war hier Vegeta noch am Leben und war genau so wie der, der in Future-Trunks Zeit gewesen war. Darüber freute er sich natürlich maßlos. Andererseits war Goten ihm ein Dorn im Auge, weil er immer mit Present-Trunks rumhing. Wie konnte Present-Trunks diesen Typen so sehr mögen, wenn er selber ihn verabscheute? Future-Trunks legte seine eiskalte Hand, bedingt durch kaltes Wasser, welches normalerweise aus dem Wasserhahn kommt und welches jeder normale Mensch morgens zum Waschen gebraucht, auf Gotens Rücken. Durch die plötzliche Kälte zuckte Goten zusammen und öffnete die verschlafenen Augen. Er blinzelte ein paar Mal und schaute dann zu Trunks hoch. „Es ist mitten in der Nacht, lass mich schlafen!“, grummelte der Schwarzhaarige. „Nein, es ist neun Uhr fünfzig und du wirst auch mal deine müden Knochen in Gang setzten. Und das auch, wenn du Kopfschmerzen hast, denn die haben wir alle und wir haben es trotzdem geschafft, aufzustehen!“, zeterte Trunks. Knurrend stützte sich Goten auf seinen Armen auf und krabbelte dann aus dem Bett. Future-Trunks drehte sich augenblicklich um und verschwand wieder. <br />
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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;<br />
Fortsetzung folgt...