Fanfic: Versteckte Gefühle – part two

blickte sie wieder auf den Boden.<br />
Etwas mürrisch sah Ranma sie an. „Bist du etwa immer noch sauer auf mich?“ Mit großen Augen schaute Akane ihn an und verzog den Mund dann zu einem spöttischen Lächeln: „Warum sollte ich denn sauer auf dich sein? Etwa, weil du mich nicht heiraten willst?“ <br />
Tief durchatmend begann Ranma zu nicken. „Also wegen gestern, dass … was ich da gesagt habe, … das …“brachte stotternd hervor, doch da unterbrach Akane ihn mit einem hohen Gelächter. „Mach dir keine Sorgen Ranma … das stört mich nicht im Geringsten … glaubst du wirklich ich möchte so einen Trottel wie dich heiraten?“<br />
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Sprachlos blieb Ranma stehen. „Wer ist hier ein Trottel? Du … du dumme Gans!“ Wütend wirbelte Akane herum. „Ich bin keine dumme Gans, du Blödmann!“ „Machoweib!“ „Perversling!“ Atemlos sahen Ranma und Akane sich an. „Man bin ich froh, dass du mich nicht heiraten willst …“ rief Ranma und strich sich grinsend die Haare aus dem Gesicht, als ihn auf einmal eine Faust mitten im Gesicht traf. Verwirrt taumelte Ranma zurück. „Hey Akane … Akane, wo gehst du denn hin?“ Verzweifelt lief Ranma Akane ein paar Schritte hinterher. „Akane, nun warte doch mal …?“ <br />
Wütend drehte Akane sich um und sah Ranma mit glitzernden Augen an. „Ich habe eine Verabredung!“ sagte sie mit kühler Stimme und ging davon.<br />
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Sprachlos sah Ranma zu wie Akane hinter der nächsten Ecke verschwand. Zornig schlug er mit der Faust in die nahe gelegene Laterne. „Verabredet also??“ zischte er wütend „Wenn ich diesen Casanova erwische …“ Stockend schaute auf die eingedellte Laterne. „Aber … aber sie ist ja mit mir verabredet …“ Aufgeregt raufte Ranma sich durch die Haare … jetzt musste er sich aber beeilen …<br />
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Vereinzelte Sonnenstrahlen warfen ein schwaches Licht auf die wehenden Haare eines jungen Mädchens, dass eilig durch den Park rannte. Grummelnd zog sie ihr Kleid zurecht und strich noch einmal die Haare glatt, als sie auf einmal abrupt bremste und tief durchatmete. <br />
Knirschende Schritte ließen Akane aufhorchen. Mit einem Lächeln auf den Lippen stand sie auf und begrüßte das junge Mädchen, welches vor ihr stand. „Ich dachte schon du kommst nicht mehr …“ sagte sie mit leiser Stimme und spielte nervös mit ihren Fingern. Grinsend sah Harumi sie an. „Aber ich würde dich doch nicht sitzen lassen!“<br />
Nickend fing Akane wieder an zu lächeln und sah sie dann etwas ratlos an. „Wollen wir uns vielleicht hinsetzten?“ Ohne eine Antwort abzuwarten hatte Harumi sich hingesetzt und zog Akane an der Hand neben sich auf die Bank. <br />
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Schweigend blickte Akane auf den sandigen Boden und warf ab und zu einen verstohlenen Blick hinüber zu Harumi, welche nervös mit ihren Haaren spielte. „Möchtest du vielleicht etwas essen gehen?“ fragte Akane und sah Harumi mit einem hoffnungsvollen Schimmer in den Augen an. Fröhlich stimmte Harumi zu. „Ja klar, wie wäre es mit einem Eis?“ <br />
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Lachend stand Harumi auf und zog Akane hinter sich her. „Warum lachst du denn auf einmal?“ Interessiert schaute Akane Harumi an. „Nun ja, ich wundere mich nur, dass wir so verklemmt sind … immerhin sind wir doch beide Mädchen!“ Mit einem hohen Lachen rundete Harumi ihre Antwort ab und lief ein Stücken vor. „Nun komm schon Akane, wir wollen doch ein Eis essen oder willst du das verpassen?“ <br />
Grinsend rannte Akane hinter ihr her. „Du hast recht, ich liiieeebe Eis!“<br />
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Seufzend ließen Harumi und Akane sich in das weiche Gras fallen. „Das war ja so lecker!“ Genießerisch schloss Akane die Augen. Schluckend stütze Harumi sich auf ihre Ellenbogen und blickte hinüber zu Akane. „Sag mal … hast du eigentlich einen Freund?“ murmelte Harumi leise und wurde schlagartig knallrot im Gesicht. <br />
Verwundert drehte Akane sich zu Harumi um. „Warum fragst du?“ „Nun ja, gestern … da hast du doch so traurig ausgesehen … und da dachte ich, dass vielleicht dein Freund der Grund dafür ist!“ brachte sie stotternd hervor und hielt für kurze Zeit den Atem an.<br />
Lächelnd legte Akane sich wieder auf den Rücken und schaute verträumt in die Sonne. „Einen Freund habe ich eigentlich nicht …“ sagte sie mit leiser Stimme und ein roter Schleier überzog ihre Nase. „Eigentlich …?“ hakte Harumi nach und sah Akane erwartungsvoll an. „Nun ja, ich habe einen Verlobten … aber wir sind nicht verliebt, falls du das jetzt denken solltest.“ Als sie den fragenden Blick von Harumi sah, richtete sie sich schnell auf und begann sich zu strecken. „Weißt du … mein Vater und sein Vater haben es so beschlossen, es war auf keinen Fall freiwillig. Außerdem ist er der größte Trottel den ich jemals kennen gelernt habe. Immer beleidigt er mich und er hat noch tausende andere Verlobte, ein richtiger Casanova ist er und dazu ist er auch noch ein Perversling!!“ <br />
Wütend stand Akane auf und krallte sich ihre Schultasche. Dadurch bemerkte sie nicht, wie Harumi traurig den Kopf senkte und ihre Hände leicht erzitterten. <br />
Langsam erhob sich Harumi und setzte schnell wieder ein Lächeln auf. „Aber Akane, wenn du ihn sowieso nicht magst … warum regst du dich dann so auf?“ Verdutzt senkte Akane den Kopf. „Nun ja, wenn ich ehrlich bin, dann … dann mag ich ihn vielleicht doch ein … ein klitzekleines bisschen … aber das darfst du niemandem verraten!“<br />
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Mit klopfendem Herzen sah Harumi Akane an. Diese wurde sofort rot um die Nase herum und strich sich schüchtern durch die Haare. „Wenn du möchtest können wir uns morgen wieder treffen. Wir könnten ins Schwimmbad gehen …“ Ohne eine Antwort abzuwarten wendete Akane sich ab und lief davon und ließ eine völlig sprachlose Harumi allein im Park zurück…<br />
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To be continued<br />
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