Fanfic: You are not alone! Teil 1

Kapitel: You are not alone! Teil 1

Ni Hau,<br />
schön euch mal wieder zu sehen! Ich hab mich wider durchgerungen ein FF zu schreiben! Ich will euch jetzt nicht lange zulabern, lest einfach selbst, wenns euch geefällt würde ich mich über Kommis freuen!<br />
Viel Spaß Euer battle_angel <br />
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Tokio/ Nerima am späten Abend. Ein Mädchen liegt in ihrem Bett. Vor ihr liegt ein Buch in das sie anfängt zu schreiben:<br />
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Erster Eintrag – Neue Freundin<br />
„Liebes Tagebuch<br />
Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für Herzenswünsche eines siebzehnjährigen Schulmädchens interessieren würde. Aber darauf kommt es eigentlich nicht an, ich habe Lust zu schreiben und will mir vor allem alles mögliche gründlich vor der Seele reden. <br />
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Papier ist geduldiger als Menschen. Dieses Sprichwort fiel mir ein, als ich an einem meiner leichtmelancholischen Tage gelangweilt am Tisch saß, den Kopf auf den Händen und vor Schlaffheit nicht wusste, ob ich weggehen oder lieber zu Hause bleiben sollte und so schließlich sitzen blieb und weitergrübelte. In der Tat, Papier ist geduldig. Und weil ich nicht die Absicht habe, dieses Heft mir dem hochtragenden Namen „Tagebuch“ jemals jemanden lesen zu lassen, es sei denn, ich würde irgendwann in meinem Leben „den“ Freund oder „die“ Freundin finden, ist es auch egal. Nun bin ich bei dem Punkt angelangt, an dem die ganze Tagebuch-Idee angefangen hat: Ich habe keine Freundin. <br />
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Um noch deutlicher zu werden, muss ich hier eine Erklärung folgen, denn niemand kann verstehen, dass ein Mädchen mit 17 Jahren ganz allein auf der Welt ist. Das ist auch nicht wahr. Ich habe eine lieben Vater, zwei Schwestern, ich habe alles zusammengezählt, mindestens 40 Bekannte oder was man so Freundin nennen kann. Ich habe einen Haufen Anbeter, die mir alles von den Augen ablesen und sogar, wenn´s sein muss, in der Klasse versuchen mit Hilfe eines Taschenspiegels einen Schimmer von mir zu erhaschen und ich sie deswegen jeden Morgen verprügele. <br />
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Und schließlich habe ich ja noch ihn, meinen unfreiwilligen Verlobten Ranma Saotome! Der König der Machos! Jeden Tag streiten wir uns, jeden Tag fliegen die selben Schimpfwörter durch die Luft und manchmal, na ja was heißt manchmal, eigentlich immer, kann ich mich einfach nicht beherrschen und schlage ihn bewusstlos. Er ist einfach seltsam, meistens ist er unausstehlich, doch manchmal kann er richtig süß sein. Ach was! Er und süß? Nein, offensichtlich fehlt mir nichts, außer eine Mutter oder „die Freundin“. <br />
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Ich kann mit keinem von Bekannten etwas anderes tut als Spaß machen, ich kann nur über alltägliche Dinge sprechen und werde nie intimer mit ihnen. Das ist der Haken. Vielleicht liegt dieser Mangel an Vertraulichkeit auch an mir. Jedenfalls ist es so, leider, und nicht zu ändern. Darum dieses Tagebuch. Um nun die Vorstellung der ersehnten Freundin in meiner Phantasie noch zu steigern, will ich nicht einfach Tatsachen in mein Tagebuch schreiben wie alle anderen, sondern ich will dieses Tagebuch die Freundin selbst sein lassen und die Freundin heißt Aki. Aki, ein schöner Name, auch wenn nur für ein Buch. Dieses Buch, es ist schon seltsam seine Gedanken auf Papier zu bannen und nicht mit jemanden darüber zu reden. <br />
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Aber mit wem sollte ich reden? Mit Kasumi? Sie ist fast schon zu meiner Ersatzmutter geworden, aber sie ist trotzdem noch meine Schwester. Nicht das ich ihn nicht vertraue, nein ich bewundere sie. Oder mit Nabiki? Nein ganz bestimmt nicht, das einzige was ihr einfallen würde wäre, es allen, die genug dafür bezahlen, meine Gedanken zu verkaufen. Mit Ranma?<br />
Ich weiß nicht! Er würde mich wahrscheinlich wieder nur auslachen! Oder mich für verrückt erklären wenn ich ihn so etwas erzählen würde! Oder....ich weiß nicht! Ich mag ihn zwar aber er scheint für mich nicht viel übrig zu haben, er hat nichts besseres zu tun als mich zu beleidigen. Er ist ein weiter Grund warum ich Männer nicht ausstehen kann. Vielleicht ist er sogar „der“ Grund! Sie haben alle nur das gleiche im Schädel, sie sind gefühllos, taktlos und unromantisch. Unromantisch? Wie ich darauf komme weiß ich nicht, ich hatte bis jetzt nie eine romantische Zeit verbracht, vielleicht bräuchte ich so etwas? Ach was! Ich habe in meiner Freizeit sinnvolleres zu tun als mich zu verlieben, lieber treibe ich Kampfsport, dann kann ich mich wenigstens konzentrieren! Ich bin vielleicht doch nur ein „Machoweib“ wie Ranma jetzt sagen würde?<br />
Bis Morgen“<br />
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Behutsam schließt Akane ihr Tagbuch und schiebt es langsam unter ihre Matratze. *So das war dann also mein erster Eintrag mal schauen wie viel es noch werden* dachte Akane und deckte sich mit ihrer warmen Decke zu, um kurze Zeit später im Land der Träume anzukommen. Am darauffolgenden Morgen schreckte Akane schweißgebadet auf, sie hatte einen „Alptraum“. Sie hatte von Ranma geträumt! Langsam und noch völlig von ihrem Traum verwirt zieht sie sich an und geht hinunter. Und wie jeden Morgen kam der gleiche Satz von Kasumi „Guten Morgen Akane! Kannst du bitte Ranma wecken?“ „Warum muss ich das eigentlich immer machen?“ „Weil du mit ihm verlobt bist!“ genervt ging Akane ins Gästezimmer um Ranma zu wecken, doch als sie die Tür öffnete traut sie ihren Augen nicht, das ganze Zimmer war komplett verwüstet. In den Wänden waren Löcher und von der Decke hingen einige Bretter herunter. <br />
In der einen Ecke des Raumes lag Ranma und in der anderen Ecke lag Ryoga. „AUFWACHEN!“ schrie sie mit aller Gewalt heraus und Sekunden später stand Ranma in Kampfstellung da. „Wie? Was? Wo?“ Da zückte sie ihren Holzhammer und verpasste ihm eine „SAG MAL DU IRRER WAS HABT IHR DENN HIER SCHON WIEDER GEMACHT?“ „DU Machoweib! Was kann ich denn dafür das dieser Idiot mich dauernd herausfordert?“ „Ist mir doch egal was du Idiot machst, wegen dir hab ich heut Nacht fast nicht geschlafen!“ „Machoweib!“ „Perversling“ „Trampel!“ und so verging ein ganz normaler Morgen im Hause Tendo. Auch der Schultag verlief genau so langweilig wie immer. <br />
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Am Nachmittag kamen die beiden nach Hause und wurde sofort von ihren Vätern empfangen „Hallo Kinder! Wir haben eine neue Nachricht für euch!“ Akane und Ranma sahen die beiden an und stellten sich geistig schon vor was ihre Väter wohl nun wieder geplant hatten. „Ranma bekommt sein eigenes Zimmer!“ Ranma grinste „Dann muss ich nicht mehr neben dir Flohsack schlafen!“ „Ranma! Wie redest du denn mit deinem Vater!“ Genma sprang auf seinen Sohn zu und wollte ihm einen Fußtritt verpassen doch Ranma wich geschickt aus und beförderte seinen Vater in den Gartenteich „Gibs auf Alter!“ „Wieso bekommt der Trottel auf einmal ein eigenes Zimmer, vor allem welches?“ „Er bekommt das Zimmer hinter dem Dojo! Damit ihr beiden ungestört sein könnt wenn ihr alleine sein wollt!“ „Ich hab’s doch gewusst das die Sache wieder eine Hacken hat! Warum sollte ich mit diesem Trottel alleine seine wollen!“ „ICH BIN KEIN TROTTEL DU TRAMPEL!“ Doch alle Schimpfwörter halfen nichts. Es hieß Ranma´s ganzes Inventar in sein neues Zimmer zu transportieren. Auch die Schränke. Doch am Abend lag Ranma in seinem neuen Zimmer und begutachtete seine neue Einrichtung. *Endlich bin ich dieses Flohsack los und kann auch mal durchschlafen ohne von seinem Geschnarchte geweckt zu werden! Hier wird mich Ryoga auch nicht finden! Und vor allem bin ich direkt am Dojo!* Sichtlich erschöpft lag auch Akane in ihrem Zimmer und sperrte die Tür zu, dann zog sie ihr Tagebuch unter der Matratze hervor und fing an zu schreiben.<br />
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Zweiter Eintrag - Träume<br />
„Hallo Aki<br />
Langsam öffnete er meine Bluse und liebkoste meine Brust, kurz darauf zog ich ihn zu mir hoch und sah ihm ins Gesicht. Dann schreckte ich hoch. Es war Ranma! Ich hatte zum Glück nur geträumt! Aber so etwas habe ich bis jetzt noch nie geträumt! Wie kam ich eigentlich auf so eine Idee? Ich wusste gar nicht wieso ich mir so etwas überhaupt ausdenken hatte können, es war einfach nur schrecklich! Na gut in meinem Traum hatte es sich schon toll angefühlt, aber dann mit Ranma! Irgendwie war mir danach schlecht. Ich hatte das Gefühl als müsste ich mich gleich übergeben! Na ja so schlimm ging’s mir auch nicht, aber.....mit fehlen einfach die Worte dazu. <br />
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Heißt es nicht Träume zeigen einem die sehnlichsten Wünsche? Sollte das mein sehnlichster Wunsch sein? Ich weiß ja nicht. Nachdem ich meine Gedanken sortiert hatte, oder zumindest versucht hatte nicht mehr an den Traum zu denken, es war irgendwie nicht einfach, frühstückte ich und ging wie jeden Tag in die Schule. Genau wie jeden Tag lief der Schultag nur langsam an mir vorüber, vor allem die Englischstunde bei Frau Hinako zog sich wie immer in die Länge, weil sie immer mit irgendwas spielen musste. Frau Hinako, die seltsamste Lehrerin die es gibt, halb Erwachsene Frau, halb Kind, na gut sagen wir zu 75 % ein Kind. Aber dann hatte ich es doch geschafft, endlich konnten ich nach Hause, wo auch schon die nächste Überraschung auf mich wartete. Ranma bekam ein eigenes Zimmer und ich durfte für dieses Idioten Packesel spielen. Und dann auch noch die ganze Zeit seine dummen Bemerkungen anhören. Schließlich liege ich jetzt hier in meinem Bett und bin total genervt. Wenn Ranma heute Nacht genau das gleiche wie letzte Nacht abzieht, bekommt er es aber mit mir zu tun und dieses Mal bin ich nicht so „sanft“. Gestern hat er die ganze Nacht mit Ryoga gekämpft und dabei das halbe Dojo in Schutt und Asche gelegt und wir konnten kein Auge bei diesem Lärm zu machen! Na dann gute Nacht. Bis Morgen“ müde