Fanfic: Versteckte Gefühle – part four
Kapitel: Versteckte Gefühle – part four
Wenn aus einer kleinen Unsicherheit Angst wird, <br />
und aus dieser Angst ein unendliches Leiden aus Schmerz und Trauer <br />
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… dann hoffe ich für jeden, <br />
dass er einen kleinen Funken der Hoffnung in seinem Herzen trägt <br />
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… und wieder glücklich wird …<br />
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Versteckte Gefühle – part four<br />
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„Oh Entschuldigung, ich wollte nicht stören …“ Räuspernd drehte Ranma sich wieder um und lehnte sich an die Tür des Dojos. Erschrocken hob Akane den Kopf. „Du störst mich nicht, ich wollte sowieso gerade gehen!“ antwortete sie schnippisch und schritt mit hochgehobenem Kopf an Ranma vorbei. <br />
Wortlos ging Ranma ins Dojo herein und blickte nur noch einmal kurz traurig über seine Schulter. Zu seiner Überraschung stand Akane immer noch in der Tür. Sie hatte den Kopf zum Boden gesenkt. Die untergehende Sonne warf einen rötlichen Schimmer auf ihr Haar, welches leicht vom Wind zerzaust wurde. <br />
Nach einiger Zeit, in der weder Ranma noch Akane sich bewegt hatte, hob sie den Kopf und sah hinüber zu Ranma. Ihre Blicke trafen sich, doch anstatt sich wieder weg zudrehen, sahen sie einander einfach nur an. Mit ihren Augen voll Trauer, Schmerz und Liebe konnten sie in diesem Moment fiel mehr ausdrücken, als Worte es je hätten tun können. <br />
Auf irgendeine Art und Weise verzieh Akane Ranma in diesem Augenblick. Auch wenn sie es nicht sagte, auch wenn sie nicht daran dachte, sie wusste es einfach und er wusste es auch …<br />
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Ein kleines Lächeln huschte über Akanes Gesicht und unter ihren wehenden Haaren konnte Ranma das glückliche Funkeln in ihren Augen sehen. Räuspernd ging er einen Schritt auf sie zu, senkte verlegen den Kopf und kratze sich unsicher am Kopf … doch als er wieder aufschaute, war Akane schon aus dem Dojo verschwunden. Zurück blieb nur die kleine Erinnerung an ihr sanftes Lächeln …<br />
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Grummelnd zog Ranma sich seine Bettdecke über den Kopf und versuchte verzweifelt wieder einzuschlafen, doch egal was er auch versuchte, dass laute Poltern aus der Küche war nicht zu überhören. <br />
Niedergeschlagen warf er die Decke zur Seite und schritt gähnend aus seinem Zimmer heraus. <br />
Verwundert hob er die Augenbrauen, als ein weiteres lautes Scheppern aus der Küche zu vernehmen war und als dann kurz darauf eine fluchende Akane herausgestampft kam, konnte er sich das Lachen nicht mehr verkneifen. <br />
Glucksend kam er die Treppe hinunter gesprungen und lief einmal mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht um Akane herum. Diese verzog ihren Mund zu einem Schmollen und hob drohend den Kochlöffel hoch, den sie in ihrer Hand hielt. <br />
„Sag jetzt bloß nichts falsches …“ sagte sie mit einem schnippischen Unterton und funkelte Ranma wütend an. Doch Ranma schnappt sich mit einer schnellen Handbewegung den Löffel und tippte Akane damit einmal auf den Kopf. <br />
Verständnislos sah diese auf ihre leere Hand und dann hinüber zu Ranma, der sie immer noch grinsend ansah. <br />
„Den gibst du sofort wieder her!“ rief sie und lief fluchend auf ihn zu. Mit ausgestreckter Zunge sprang Ranma über sie hinweg und reichte ihr dann mit einem Lächeln den Kochlöffel. „Okay, du hast gewonnen … ich gebe mich geschlagen“ Unterwürfig kniete er sich auf den Boden und drückte Akane den Löffel in die Hand. Verständnislos sah diese ihn an und öffnete sprachlos den Mund um etwas zu sagen, doch kein Ton kam aus ihrer Kehle. <br />
Langsam stand Ranma wieder auf und legte nachdenklich den Kopf zur Seite. <br />
Nach einiger Zeit gewann Akane ihre Fassung wieder und blinzelte Ranma wütend an. „Was spielst du für ein Spiel … du willst mich doch nur ärgern!“ Zornig schwang sie den Löffel in die Höhe und rannte auf Ranma zu. Doch als dieser ihr nicht auswich, sondern sie nur stumm ansah, versuchte Akane stockend zu bremsen und geriet ins Stolpern. Aufschreiend versuchte sie noch sich an der Wand festzuhalten, doch genau vor Ranma verlor sie den Halt unter den Füßen und plumpste auf den Boden. <br />
Mit zusammengekniffenen Lippen schaute Ranma auf sie herab und versuchte sich das Lachen zu verkneifen. Stattdessen reichte er ihr höflich die Hand. „Wenn du den Löffel aus der Hand legst, dann helfe ich dir gerne hoch.“ Mürrisch sah Akane ihn an, wendete aber schnell den Kopf wieder ab. Zögernd streckte sie die Hand aus und wurde mit einem sanften Ruck nach oben gezogen. <br />
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Ein Kribbeln durchzog ihren Körper, als Ranma sie auf einmal an der Hüfte umfasste und sie etwas näher zu sich heranzog. Errötend senkte sie den Kopf, wehrte sich aber nicht. Mit klopfendem Herzen spürte sie, wie Ranma vorsichtig ihren Kopf wieder anhob und sie eine Weile ansah. <br />
Aufgeregt atmete Akane ein und aus … sie wusste nicht, ob sie ihm lieber eine runterhauen sollte oder ob sie einfach ihre Lage genießen sollte …<br />
Schüchtern hob sie ihr Gesicht etwas an und schaute in Ranmas lächelndes Gesicht. Plötzlich hob Ranma seine Hand etwas und ließ Akane erschrocken zurückschrecken, doch er wischte ihr nur vorsichtig an der Wange entlang. <br />
„Du solltest nicht immer so mit dem Mehl herumspielen … du machst dich ja ganz schmutzig …“ <br />
Mit großen Augen sah Akane Ranma an, der sie langsam wieder losließ und ein paar Schritte zurückging. Tadelnd sah er sie an und hob leicht den Finger. „Akane du weißt doch, dass ein Trampel wie du in der Küche nichts zu suchen hast!“<br />
Wütend verzog Akane den Mund. „Was soll das denn bitte heißen … meinst du denn du kannst das besser?“ Stolz reckte Ranma sein Kinn nach oben. „Besser als du … das sollte ja wohl nicht so schwer sein …“<br />
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Wenige Minuten später standen Ranma und Akane nebeneinander, bewaffnet mit einer großen Schüssel, einen großem Löffel und zahlreichen Zutaten. Belustigt sahen sie sich an und krempelten ihre Ärmel nach oben und wie auf ein Zeichen schütteten sie eine riesige Menge Mehl, Butter, Zucker, Backpulver und Milch in die Schüssel und begannen abwechselnd darin herumzurühren. „Wie wäre es denn mit etwas Curry?“ nachdenklich blickte Akane auf das rot-orange Pulver. Entsetzt starrte Ranma sie an. „Curry? Aber Curry gehört doch nicht in einen Kuchen!“ „Nein? Wirklich nicht? Wie wäre es dann mit etwas Kakao?“ Nickend reichte Ranma ihr die Schüssel entgegen, woraufhin Akane sogleich die gesamt Packung an Kakao hineinschüttete. <br />
Lachend sah sie mit an, wie sich um Ranma herum eine große braune Staubwolke bildete und er hustend die Schüssel auf den Tisch stellte. Kichernd ging Akane auf ich zu und strich ihm zögernd an der Wange entlang. „Du machst dich ja ganz schmutzig Ranma!“ Lächelnd schaute sie ihn an und senkte verlegen den Kopf, als sie merkte wie rot sie wurde. <br />
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Räuspernd wendete sich Akane wieder der großen Schüssel zu, in welcher sich nun ein schokoladiger Teig befand. „Fehlt nicht noch irgendetwas? Was meinst du?“ Kritisch schaute sie den Teig an, als ihr auf einmal ein Päckchen mit braunem Pulver unter die Nase gehalten wurde. „Pfeffer?“ fraglich schaute Akane in das strahlende Gesicht von Ranma. „Ich glaube … Pfeffer gehört nicht in einen Kuchen … das sagte Kasumi einmal … glaube ich zumindest.“ <br />
Enttäuscht stellte Ranma das Pulver wieder zurück und stellte sich neben Akane. Gemeinsam sahen sie in den Teig und erhofften sich, dass er ihnen irgendwann einmal eine Antwort geben würde. <br />
Plötzlich sprang Akane erfreut in die Höhe und rannte zum Kühlschrank. „ich weiß, was uns noch fehlt Ranma!“ Suchend blickte sie in den Kühlschrank, als auf einmal Ranma Kopf neben ihr erschien. „Was fehlt uns denn noch?“ Schüchtern sah Akane in den Kühlschrank und bemerkte eine ungewohnte Wärme in sich aufsteigen, als sie Ranmas Körper so dicht neben sich spürte. „Wie wäre es denn mit Eiern?“ Grinsend reichte Ranma Akane eine Packung. <br />
Angestrengt fing Akane nun an zu überlegen, ob Eiern denn nun wirklich in einen Kuchen gehörten, kam aber schließlich zu dem Entschluss, dass sie ja nicht schaden könnten. <br />
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Zufrieden beobachteten Ranma und Akane, wie sich der Kuchen im Backofen immer mehr ausfaltete und anfing einen köstlichen Geruch zu verströmen. Genüsslich schloss Ranma die Augen. „Ich glaube dieser Kuchen wird sehr lecker schmecken!“ Glücklich begann Akane zu lächeln und zog sich ihre Schürze aus. „Jetzt müssen wir nur noch etwas warten.“<br />
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Aufgeregt saßen Ranma und Akane sich am Tisch gegenüber und schauten mit leuchtenden Augen auf den dampfenden Kuchen vor ihnen. Räuspernd senkte Ranma den Kopf. „Das Backen mit dir hat sehr viel Spaß gemacht“ sagte er leise, fast flüsternd und doch so, dass Akane es hören konnte. <br />
Horchend hob sie den Kopf und sah Ranma lächelnd an. „Also mir … hat das auch Spaß gebracht“ brachte sie stotternd hervor und eine leichte Röte überzog ihre Nase. <br />
„Dann werden wir ja später doch nicht verhungern!“ Lachend beugte Ranma sich über den Tisch und sah kritisch auf den Kuchen hinab. <br />
„Später?“ fragend beugte auch Akane sich über den Tisch und sah mit großen Augen den Kuchen an. Grinsend hob Ranma den Kopf. „Ja, später … wenn wir verhei…“ Stockend hörte er auf zu sprechen und senkte schüchtern den Kopf, doch Akane regte sich nicht. Sie schaute einfach nur gebannt auf den Kuchen und versuchte irgendwie ihre Nervosität zu verdrängen. <br />
Verlegen sah Ranma sie an und ein leichtes Kribbeln durchfuhr seinen Körper. Zögerlich strich er Akane an der Wange entlang. „Du bist ja immer noch schmutzig!“ „Du aber auch!“ Kichernd hob Akane den Kopf und wischte vorsichtig die letzten Spuren des Kakaos aus Ranma Gesicht. <br />
Gerade als sie die Hand wieder