Fanfic: Versteckte Gefühle – part six

Kapitel: Versteckte Gefühle – part six

Versteckte Gefühle – part six<br />
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Schwer keuchend verkrampfte Akane die Hände in ihrem Kissen … wieder erschienen ihr Bilder, die sie zusammenzucken ließen …<br />
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Der Geschmack des leckeren Eis …<br />
Der strahlende Sonnenschein an diesem Sommertag …<br />
Der warme Atem, der an ihrer Haut entlang strich …<br />
Die blauen Augen von Harumi, wie sie auf sie zukamen … sie ihr näherten …<br />
… genauso, wie die blauen Augen von Ranma …<br />
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Mit einem Ruck fuhr Akane hoch. Kleine Schweißperlen liefen ihr an der Stirn entlang und die verkrampfte Hand lies sich nur schmerzhaft aus dem Kissen lösen. <br />
Mit pochendem Herzen rutschte Akane von ihrem Bett hinunter und ging langsam, aber zielstrebig hinaus aus ihrem Zimmer. <br />
Unbeachtet ließ sie das laute Schnarchen von Herrn Saotome und ihrem Vater, dass von unten die Treppen hinauf klang. Sie ging einfach weiter, mit leeren Augen, bis sie vorsichtig die Tür zu Ranmas Zimmer betrat. <br />
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Erschrocken fuhr Ranma hoch, als sich die Tür mit einem leisen Quietschen öffnete und ein dunkler Schatten ins Zimmer hinein trat. Schnell stand er auf und konnte zu seiner Verwunderung im fahlen Mondschein Akane erkenne, die stumm zu Boden blickte. <br />
Eine plötzliche Unruhe befiel Ranma und er ging zögernd auf sie zu. „Akane, was … was hast du denn?“ Stotternd hallte seine eigene Stimme in seinen Ohren wieder, als Akane auf einmal den Kopf hob. <br />
Leere, traurige Agen sahen ihm entgegen … die Augen, die sonst so einen fröhlichen braunen Schimmer besaßen … die Augen, in die er sich so unheimlich verliebt hatte … genau diese Augen blickten ihm nun entgegen, gezeichnet von Trauer und Schmerz. <br />
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„Es war doch nur ein Traum oder?“ flüsterte Akane mit heiserer Stimme und ein kleiner Hoffnungsschimmer erschien für einen kleinen Augenblick in ihren Augen. <br />
Mit pochendem Herzen sah sie zu Ranma hinüber, der sie immer noch schweigend ansah. <br />
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Ängstlich zog Ranmas Herz sich zusammen, als er Akane Worte vernahm … unfähig etwas zu sagen, ging er noch weiter auf ihn zu, doch sie wich schnell zurück. <br />
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Verzweifelt ballte sie die Hände zusammen. „Es ist doch nicht wahr oder?“ Langsam rann eine kleine Träne an ihrer Wange entlang. Warm und doch kalt glitt auf der Haut entlang und tropfte langsam zu Boden. „SAG MIR, DASS ES NICHT WAHR IST!!“ Mit schmerzerfüllter Stimme schrie sie ihn an und begann ihn an seinem Hemd hin und her zu schütteln, während weitere Tränen an ihrem Gesicht entlangliefen. <br />
Zitternd brach Akane zusammen. Ausdruckslos schweiften ihre Augen umher, als sie auf einmal eine kleine, vom Mond erhellte, Nische fixierten. Langsam weiteten sich ihre Augen und ihr Herz begann immer schnell zu und härter gegen ihre Brust zu schlagen …<br />
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Irritiert blickte Ranma hinunter zu Akane und wendete langsam seinen Blick. Stockend hielt er den Atem an, als er im fahlen Mondschein den Glanz einer blonden Perücke entdeckte. Schnell drehte er sich wieder um. „Akane, ich kann das erklären, ich …“ Doch in diesem Moment schaute er in die tränenerfüllten Augen von Akane und sein Herz zog sich langsam zusammen. Nur aus den Augenwinkeln sah Ranma, wie sie den Arm hob …<br />
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Ein lauter Knall hallte durch die Nacht und jede kleinste Bewegung und jedes kleinste Geräusch schien für einen kleinen Moment inne zu halten …<br />
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Geschockt schaute Ranma zu Akane, die sich umgedreht hatte und nun mit zittrigen Schritten aus dem Zimmer schritt. Vorsichtig strich er sich über die Wange und spürte einen stechenden Schmerz in sich aufsteigen. Nicht etwa, weil ihm die Ohrfeige so sehr wehtat, sondern vielmehr, weil er wusste, dass er Akanes Herz gebrochen hatte …<br />
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Regungslos sah Akane zu, wie die Sonne sanft ein paar wärmende Strahlen hinunter auf die Erde schickte. Eine leichte Brise weckte die Blumen aus ihrem Schlaf und ließ ein paar Blätter in der Luft umherwirbeln.<br />
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Schon seit Stunden saß Akane nun schon draußen auf der Veranda … regte sich nicht, nahm nichts wahr … sagte nichts und weinte auch nicht …<br />
Mit verkrampften Armen hielt sie ihre Beine umschlossen, sich selbst umarmend … nach einem kleine Funken Wärme suchen …<br />
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„Akane, hier bist du also!“ Lächelnd trat Nabiki hinaus in den Garten und schaute verwundert hinüber zu Akane. „Kasumi hat uns Essen gebracht, willst du nicht hineinkommen? … Akane?“ Stutzend ging Nabiki auf Akane zu und hockte sich neben sie. Vorsichtig legte sie eine Hand auf ihre Schulter. „Akane ist alles in Ordnung mit dir?“<br />
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Immer noch stumm sah Akane geradeaus und begann langsam vor und zurückzuwippen. „Akane, was hast du denn?“ Etwas panisch stand Nabiki auf und lief, nachdem sie noch einen letzten Blick auf ihre Schwester geworfen hatte, schnell ins Haus hinein.<br />
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Zitternd blickte Akane auf. Ranma hatte sich vorsichtig neben sie gekniet und sah sie nun besorgt an. <br />
Langsam spürte Akane, wie eine schwere Kälte in ihr aufstieg … eine Kälte, die schon die ganze Nacht da war, die sich aber erst jetzt in ihrem ganzen Körper ausbreitete …<br />
Geschockt stand sie auf und lief ohne einen Blick zurück zu werfen davon …<br />
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Keuchend blieb Akane stehen. Um sie herum lag der kleine Park und genau vor ihr stand die einsame Bank … die Bank, bei der sie Harumi das erste Mal getroffen hatte … die Bank, bei der sie sofort Vertrauen zu ihr gefasst hatte …<br />
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Mit leeren Augen sah Akane sich um und schaute ausdruckslos hinüber zu der frischen Wiese … die Wiese auf der Harumi sie geküsst hatte … auf der sie Ranma geküsst hatte … auf der er mit ihren Gefühlen gespielt hatte …<br />
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Verzweifelt senkte Akane ihren Kopf zu Boden und versuchte mit aller Kraft die aufsteigenden Tränen zurückzuhalten … doch irgendwann verließ sie ihre Kraft und sie brach tief atmend zusammen …<br />
Sie spürte nicht mehr wie die kleinen Steinchen Schrammen in ihre Beine bohrten … bemerkt nicht wie die Leute um sie herum stehen blieben und sie mitleidig ansahen … sie spürte nur noch den aufsteigenden Schmerz und die tiefe Trauer in ihrer Brust, die ihren Körper langsam ausfüllten …<br />
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Schluchzend kniete Akane auf dem schmalen Weg im Park … das Weinen … das Schluchzen … das Aufschreien ihrer Seele ließen ihren Körper erzittern und aufbeben …<br />
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„Bitte hör doch auf zu weinen …“ Verwundert hob Akane den Kopf und sah in die traurigen Augen eines jungen Mädchens, das sich mitleidig vor sie gehockt hatte … Vorsichtig strich sie Akane über den Kopf … „Du darfst nicht mehr traurig sein …“<br />
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To be continued<br />
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*kopfhängenlass* ich weiß ja, es ist nicht lang … aber ich dachte mir, ich schreib lieber diesen kurzen Teil, als dass ihr wieder so lange warten müsst … ist das nicht auch okay?? <br />
Außerdem bin ich deswegen extra länger aufgeblieben, obwohl ich ja sooo gerne schlafen würde, und dann hab ich morgen auch noch einen soo langen Tag *seufz* Muss morgen nämlich wieder rudern und da, obwohl es bitterkalt ist … also wenn ich ins Wasser falle und als Eisklumpen wieder hinauskomme … dann bitte ich euch mich zu retten *smile* <br />
Bis bald hoffentlich und noch mal danke für die vielen Kommis beim letzten Mal *knuddel*<br />
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Hab euch lieb, <br />
euer Blümchen<br />
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