Fanfic: Schicksalsschlag
Kapitel: Schicksalsschlag
={[Prolog: ]}=<br />
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Schicksal, was ist das?<br />
Ist das füreinander bestimmt zu sein?<br />
Zusammenzupassen?<br />
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Schicksal, was ist das?<br />
Ist es wahr?<br />
Gibt es so etwas?<br />
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Schicksal, was ist das?<br />
Kann man das fühlen?<br />
Kann man es fassen?<br />
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Wenn nein, wie kann es dann existieren?<br />
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(Existenz Schicksal by em2)<br />
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Die Vögel, ruhig schlafend. Noch saßen sie in ihren Nestern, dort, wo alles begann, wo alles endete. Wo alles enden sollte. Sie schliefen, die Eroberer der Lüfte. Was waren sie uns doch überlegen, nein, was sind sie uns überlegen. Sie sind frei, sind nie einsam, und doch prächtig, farbenfroh, wie ein Regenbogen im schönsten Morgen Tau des Himmels, wenn sich die Sonne über das Firmament erhebt und alles in ihr rötliches Schimmern taucht. Hier, in dieser Idylle, in diesem Land, genau in dieser Stadt, sollte es geschehen…<br />
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Ein Mann, weder alt noch jung, als sei er nie in die Jahre gekommen, saß vor einem lodernden, vor flammen hell erleuchteten Kamin. Die Zungen des Feuers umspielten die Steine, warfen Schatten an die Wände des Hauses, dieses Raumes. Ein Raum? Ein Kamin? Nein, so etwas hatten sie nie besessen. Ein Lagerfeuer, Flammenschatten an der Wand eben dieses Hauses, ein paar Steine, zum sitzen drum herum aufgereiht. Der Mann, der seine Geschichte eben begonnen, auf einem dieser Steine.<br />
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Ja, hier trug es sich zu. Hier, in Nerima. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen. Chaotisch waren diese Zeiten, aber von vorne, nichts überstürzen.<br />
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Und so begann der Mann seine Geschichte, über Abenteuer und Vergangenes. Hier, um das Lagerfeuer herum, die Zuhörer gebannt um sich geschart.<br />
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<b>= Schicksalsschlag =</b><br />
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Eine FF von Em2 / © by Em2 / © by www.final-ranma.de<br />
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Ein friedlicher Morgen, in Nerima. Friedlich im Sinne von ruhig, idyllisch, harmonisch. Wie lange sollte das wären? Bis sich die Marktstände wieder zu füllen drohten, die Straßen belebt, die Rollläden geöffnet werden sollten? Ein Schrei, durch die Halbe Stadt, sogar außerhalb noch hörbar. "Ranma! Wach auf!" Doch niemand störte sich daran. Zu sehr war es Alltag geworden, diese Rufe am Morgen, am Mittag, am Abend, sogar in der Nacht. Warum sollte es da heute anders sein?<br />
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Der Ursprung der morgendlichen Ruhestörung war leicht zu erraten, und jeder Einwohner hätte ohne große Probleme den Weg zu dieser "Kolchose" wie man es schon nennen konnte, auch wenn manche aus "Dojo" bestehen, ganz einfach und im Handumdrehen erläutern können. Zusammen mit der Warnung nicht zu nahe an das Grundstück heranzutreten. Auf diesem war im Moment das los, was man als "Die Hölle" zu bezeichnen wagte. Schreie im ganzen Haus, von Mädchenhaften über Männerstimmen bis hin zu altersschwach klingenden Tonlagen. "Ranma, Wach…" Ein blauhaariges Mädchen stand am Bett eines wohl genauso alten Jungen. Seit geschlagenen zwanzig, oder waren es dreißig, Minuten schrie sich Akane bereits die Stimme aus dem Leib. Gefährliche Zuckungen unterhalb des rechten Auges deuteten an, das ihre Geduld bald verbraucht war. <br />
"Ich zähle bis drei, Ranma…" Drohte sie mit einem deutlich entnervten Unterton in der Stimme. "1… 2…" Langsam holte sie aus. Den Fuß leicht angewinkelt verharrte sie, bis... "3! AH!" <br />
Mit einem kräftigen Tritt schleuderte, oder besser, überredete sie Ranma dazu das Haus und sein Bett zu verlassen, um ein unfreiwilliges Bad zu nehmen. Im hauseigenen Teich versteht sich. "Kann der nie rechtzeitig aufstehen? Immer muss man gewalttätig werden…" Seufzte Akane und machte sich auf den Weg nach unten, zum Frühstück.<br />
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"Grmpf… Muss die immer und immer und… ach egal, muss Akane immer so grob sein? Dieses, dieses…" Eine völlig durchnässte Ranma-Chan bahnte sich ihren Weg durch das Tendo Dojo, hin zum Badezimmer. "Wegen ihr kann ich jetzt schon wieder duschen. Aber andererseits bin ich wenigstens immer sauber. Hat doch auch… Nein, Nein, das hat nichts Gutes. Und damit basta!" Energisch schraubte sie, bzw. er, am Wasserhahn herum, bis ein Schwall heißen Wassers ihn erneut völlig durchnässte, wie eben das unfreiwillige Bad im Teich.<br />
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"Ranma! Frühstück ist fertig!" Freudvoll wie immer ertönte Kasumis Ruf durch die Flure und Räume des Hauses. "Ich bin schon da!" Erwiderte Ranma kurz und knapp, öffnete die Tür zum Wohnzimmer, und nahm neben Akane Platz, begleitet vom zwitschern der Vögel, das nach einer mehr oder weniger langen Pause wieder einsetzte. <br />
Doch schon bald wurde es genüsslich übertönt. Hemmungslos stopfte Ranma alles in sich hinein, was nicht niet und nagelfest, oder aus Holz war. Familienmitglieder und andere Personen natürlich ausgeschlossen. Ein normaler Morgen eben, wenn man hier wohnte. Unter nicht deutbaren Blicken von Akane beendete Ranma schließlich das Stillen des kleinen Hungers, wie ihn jeder wahrscheinlich schon einmal verspürt hat. "Bist du endlich fertig?" Immer noch ziemlich genervt, was nicht schwer zu erraten war, packte Akane ihren Verlobten am Ohr, und schleifte ihn durch das Haus, in den Flur, zur Haustür des Dojos. "Los, oder wir kommen zu spät!" Ranma wusste, das musste ihm als Kommentar, Antwort und Aufruf zugleich genügen. Sich jetzt gegen Akane aufzulehnen, wäre wohl sein Urteil gewesen. Wortlaut: Reise in die Umlaufbahn des Planeten Gaia, sprich Erde…<br />
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"Wie viel Zeit haben wir noch?" Ranma kam sich komisch vor. Irgendetwas war anders als sonst. =An Akane kann es nicht liegen, die ist so wie immer… Oder sind wir heute…= "Noch gut eine halbe Stunde… Wir sind mal Pünktlich wie es scheint…" Gab Akane sarkastisch zurück, und beachtete den staunenden Ranma nicht im Geringsten. =Das war es also… aber… Wie?" Das letzte Wort seiner Gedanken hatte er frei ausgesprochen, die Gefahr einer tobenden Akane in Kauf nehmend. "Nun…" Sie dachte im Traum nicht daran ihn anzusehen während sie mit ihm redete. Wie er sie auch immer behandelte…<br />
"Nun, ich hab mir halt gedacht mal eine halbe Stunde früher zu beginnen dich zu wecken, hat ja wohl geklappt wies scheint." Während sie das aussprach, beschleunigte sie merklich ihre Schritte gen Schule. "Und jetzt beeil dich trotzdem, wer weiß was noch dazwischen kommen kann…"<br />
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Zwanzig Minuten später, an der Schule, auf dem Hof im Schatten der Bäume. "Von wegen dazwischenkommen. tote Hose ist hier…" Nun war es an Ranma, leicht genervt zu wirken. Lässig an einen der Bäume gelehnt, und doch, aufgebracht, genervt, gelangweilt eben. "Man ist das Öde, nur weil du uns so früh zur Schule schicken musstest…"<br />
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Etwas bahnte sich an. Die Luft stand, war schwül. Die Sonne erhob sich langsam über den Horizont, ließ den Schatten wandern, unterbrochen durch die Löcher im Blätterdach der grünen Krone des Baumes. Ranma, zu früh an der Schule, Akane, ebenfalls. Und kein Kuno, keine Shampoo weit und breit in Sicht. Etwas bahnte sich an…<br />
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"Schön, dann weck ich dich demnächst eben später!" <br />
"Mir doch egal! Kann ich länger schlafen!" <br />
"FEIN!" <br />
"FEIN!" Die Konversation von Ranma und Akane war bereits in vollem Gange, als die Schulglocke sich zu einem ächzenden Klingeln überwand. "Ach… Geh doch nach Hause wenn du schlafen willst!" "Wer hat denn angefangen?" Im Eifer des Gefechts, im wahrsten aller Sinne des Wortes Gefecht, ging die nette Unterhaltung der Beiden munter und unbekümmert weiter. "Machoweib! Flach wien Brett! Hintern Fett!" <br />
Mehr und mehr drohte die Situation zu eskalieren, aber was war schon normal? Niemand kümmerte sich darum, geschweige denn traute sich überhaupt einzugreifen. Wie oft hatte man schon erlebt was passieren konnte wenn beide der Kontrahenten aufeinander losgingen. Doch mit einem Mal verstummte eine der beiden Parteien. "Du, findest mich… also… Hässlich, ja?" <br />
Das hatte Ranma eher nicht erwartet. Ein weiteres Schimpfwort, wie Casanova, aber so etwas? =Hab ich sie etwa so… verletzt? = Im Inneren aufgewühlt versuchte Ranma sich zu fassen, doch was konnte er gegen einen Sturm, einen Orkan aus Gedanken unternehmen? Nichts…<br />
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"Dann…" Hatte sie geschluchzt? "Dann sag es mir; Bitte… Ins…" Da, wieder ein Schluchzen. Und Ranma? regungslos, ergriffen. <br />
"Ins Gesicht…" Beendete das junge Blauhaarige Mädchen mit stolzen 16 Jahren seinen Satz, den Tränen näher denn je. =Wieso… Muss er mich immer… Beleidigen… Ich würde doch so gerne… Nein… Oder? Was soll ich nur denken… Soll ich es ihm sagen?= <br />
"A-Akane…" Mit einem Blinzeln, einem ungläubigen Zucken entwich Ranma seiner Starre. "Ich hasse dich!" Sie rannte los. Keine Ahnung warum, keine Ahnung wohin, zum Dojo! Was brachte ihr Leben? Was brachte es noch hier zu sein? Der einzige, mit dem sie es sich entfernt vorstellen konnte zu leben, war… gegen sie. =Liebe ich ihn? Nein… Oder? Ich.. Weiß… Nicht…= Sie stolperte, und fiel. =Nein! Ich muss weiter! Er darf mich nicht so sehen… Nie wieder!= Sie fasste sich, und rannte weiter. Schnaufend erreichte sie es schließlich. Ihr Zuhause. Immer konnte sie dahin zurückkehren, das wusste sie. Sie war außer Atem, doch auch das war ihr egal. Nur weg, dachte sie sich. Erholen, vielleicht. Fliehen, ja. Nie wieder verletzt werden. Nie wieder. =Ich kann einfach nicht mehr…= Ein Paar