Fanfic: Schicksalsschlag

Tränen bahnten sich den Weg zum Rucksack, den sie hastig zusammenpackte, fielen auf ihn, benetzten ihn, mit der unendlichen, tief begründeten Trauer dieses Menschen.<br />
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&quot;Nie wieder… Es…&quot; Noch einmal verbeugte sie sich vor dem Familien-Altar. Noch einmal schritt sie durch den Garten, auf die Mauer zu, über sie hinweg. Für immer?<br />
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Auf dem Schulplatz, immer noch an derselben Stelle, saß er, zerfraß sich. Selbstzweifel. =Was hab ich getan? Liebe ich sie? Aber sie ist doch immer so… Brutal… Liebe ich vielleicht auch das an ihr? In ihr? Eben das sie anders ist als alle?= Kurz erhob er sich von seinen Knien, sackte wieder zusammen. Stimmen, aus der Schule. Sie ließen ihn erneut hochschrecken. =Nein, niemand soll mich so sehen…= Schnellen Schrittes, fast zu zielstrebig setzte er auf die Mauer zu, überwand sie mit einem einzigen Satz, und folgte ihm. Seinem Weg. Wohin er Ranma führte, das wusste auch der Fliehende, der Denkende, Ranma, selber nicht mehr. Der Park, das Neko Hanten, die halbe Stadt und mehr. All das zog an ihm vorbei, nicht von dieser Welt. <br />
Am Tendo Dojo, das wusste er noch. Dahin führte ihn sein Weg. Er wusste was zu tun war, er wusste genau, was er zu befürchten hatte, was er zu befürchten dachte, fürchtete, nach den Überschlagenden Ereignissen. &quot;Akane?&quot; Laut und ungehört hallte seine Stimme durch das große Anwesen. <br />
An den Wänden hallte es wieder, unheimlich still. &quot;Akane?&quot; Erneut schrie Ranma einfach heraus. Ihm doch jetzt egal was alle anderen dachten. =Ist sie vielleicht?= Er spurtete die Treppe hoch, zitternd, ängstlich. An der Türe machte er halt, sie war offen. &quot;Akane?&quot; Nun versuchte er es vorsichtiger, leiser, beruhigender. Das Zimmer war leer. Kein Geräusch von innen, nur von außen, von Ranma. <br />
=Sie, sie ist…= Seine Blicke schweiften durch das Zimmer. Wie oft hatte Ranma den armen, mehr oder weniger armen, P-Chan hier durchgejagt. Etliche Male hatte er durch das Fenster gelauscht, oder war durch selbiges geflogen, unfreiwillig. Ein Zettel, aufgefaltet, die Tinte war noch relativ frisch, legte sich in Ranmas Blickfeld. Vorsichtig bewegte er sich auf den fetzen Papier zu. Seine Hand zitterte, wollte nicht gehorchen, als er flüchtig die paar Zeilen las. <br />
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Ranma,<br />
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Ich kann einfach nicht bleiben,<br />
Ich will einfach nicht mehr…<br />
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Immer hast du mich verletzt, ich hatte nie die Gelegenheit mich dir zu offenbaren…<br />
Aber auch mein eigener Stolz hat… Mich aufgehalten…<br />
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Vielleicht komme ich wieder, vielleicht nicht…<br />
Aber eins wollte ich dir noch sagen Ranma, bevor ich aus deinem Leben verschwinde…<br />
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Es tut mir Leid und…<br />
Ich liebe dich… Ranma…<br />
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&lt;i&gt;Nur noch ein Raum, nur ein Zimmer… =… ohne sie…= &quot;Akane!&quot;&lt;/i&gt;<br />
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&lt;u&gt;={[Epilog: ]}=&lt;/u&gt;<br />
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So war das damals. Den Brief hat er noch gefunden, habe ich noch gefunden. Aber von ihr hat er, habe ich nie wieder etwas gehört. Vielleicht war es Schicksal, vielleicht auch nicht… Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, ich warte heute noch. Auf sie! Und deshalb, solltet auch ihr die Hoffnung nie aufgeben. 4 Jahre ist das jetzt her. <br />
Und jetzt! Ab ins Bett!<br />
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Mürrisch und schläfrig, zugleich beeindruckt verließen die Zuschauer, die Kinder, das wärmende Lagerfeuer, den wohligen Platz.<br />
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Der Mann wollte aufstehen, gehen, auch diesen Ort verlassen. Weiter hoffen, weiter warten, doch etwas hinderte ihn daran. <br />
Eine Person, das Gesicht mit einer Kapuze verdeckt, war geblieben.<br />
&quot;Willst du nicht auch gehen?&quot; Doch die Person zeigte keine Regung. Sie starrte den Erzähler nur an. Saß einfach nur da, und starrte. &quot;Nein…&quot; Begann sie schließlich. &quot;Nein, nicht…&quot;<br />
&quot;B-Bist du es?&quot; Ungläubig reckte Ranma seinen Kopf zu allen Seiten, um etwas vom Gesicht zu erhaschen, und sei der Hinweis noch so klein. Im Herzen allerdings, er wusste, wer es war.<br />
&quot;A-Akane? D-Du bist, zurück?&quot;<br />
&quot;Ja…&quot; Eine kleine Freudenträne, über beider inzwischen erwachsner Menschen Wangen. &quot;Und… Ich werde nie wieder gehen… Nie wieder… Nie… Mein Ranma…&quot;<br />
&quot;Akane… I-Ich li…&quot;<br />
&quot;Ich weiß Ranma… Ich liebe dich auch…&quot;<br />
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Nie, ein Wort<br />
Nie, ein Versprechen<br />
Der Ewigkeit gegenüber,<br />
Nie zu brechen…<br />
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Und wenn doch?<br />
Dann ists nur Schicksal<br />
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(nie by em2)<br />
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&lt;b&gt;Ende!&lt;/b&gt;<br />
© by em2 <br />
© by www.final-ranma.de<br />
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So, das war ein klitzekleines Interludium, und ich hoffe es hat euch gefallen. Die Story ist zwar schon etwas älter, und 1 oder 2 von euch kennen sie schon, aber ich hoffe ihr mögt sie trotzdem, und noch heute Nacht, oder morgen Mittag, kommt der nächste Teil von DaVe o:DF<br />
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MFG euer<br />
Em2<br />