Fanfic: Ich bin du! 19

Kapitel: Ich bin du! 19

Hi^^ Ihr seit lustig.... Jetzt muss ich noch nen Epilog anhängen, ne ne... ;-)<br />
Danke für die vielen lieben Kommis!! Hab mich wirklich gefreut! Über eins hab ich mich echt bepisst! Ich dachte ich hätte meinen verkrüppelten Heryo Sh... Ach, jetzt hab ich wieder vergessen wie man’s schreibt... Längst in “Himmelsdrache” umgeändert ... *breitgrins*<br />
Nur für euch:<br />
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Ich bin du!<br />
Teil 19<br />
Akane musste noch ein paar mal blinzeln, bevor sie es wirklich glaubte. Sie hatte doch gerade noch Ranma gesehen, ganz sicher! Warum in alles in der Welt musste sie sich jetzt wieder selbst in die Augen sehen?<br />
Ranma schien nicht weniger schockiert. Er war doch gerade noch ein Mann... Womit hatte er das nur immer verdient?<br />
Akane, die noch auf Ranmas Schoss gesessen hatte, stand auf. “Es gibt wohl noch mehr zu klären”, sagte sie. Aber sie lächelte dabei, denn das Schwierigste hatte sie schon hinter sich. Und alles war gut! Ranma erhob sich ebenfalls, doch er machte sich mehr Sorgen: Um seinen Freund Ryoga nämlich. Akane würde ihn gleich umbringen. Aber andererseits lachte er jetzt schon in sich hinein, bei der Vorstellung, wie P-Chan ihr seine große Liebe gestand....<br />
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Im Cat-Caffee ging es inzwischen schon heiß her.<br />
“Ryoga, du jetzt sofort gestehst alles! Ich bin nicht Puppe und du ruinierst meinen Ruf!”, rief Shampoo. “Na und?”, erwiderte Ryoga: “Dir hab ich so oder so nichts zu sagen!”<br />
Verärgert verwandelte die Amazone ihn wieder in eine Katze.<br />
Eine ganze Versammlung war zusammen gekommen. Alle, die beteiligt waren, sprich sich in einem anderen Körper befanden, saßen hier beisammen, abgesehen natürlich von Ranma und Akane. Und auch Ukio und Cologne waren bei ihnen. Cologne schaute beständig auf die Uhr, denn sie fürchtete bereits, dass es zu spät sein könnte. Ukio stand unterdessen munter in der Küche und Brutschelte vor sich hin. Soun-Panda und Genma, seinerseits im Körper seines engen Freundes, verspeisten in der Zwischenzeit alles, was sie ihnen vorsetzte. Sie feierten schon große Erfolge. Sie bildeten sich zwar immer ihren Teil dazu, wenn ihre Kinder zwei, drei nette Worte wechselten, doch diesmal sollten sie Recht behalten.<br />
Die Tür flog auf. Ranma und Akne (diesmal als Ranm-kun) standen im Türrahmen. Sie hatten ja mit ein paar Leuten gerechnet, aber jetzt wurden sie gleich von 10 Augenpaaren angestarrt. Und zu allen Übel sprangen auch noch ihre Väter auf, beide in menschlicher Gestallt, stürzten sich auf die beiden und überschlugen sich mit Glückwünschen. “Ja ja, ist ja gut, Vater! So lass mich doch durch”, wehrte sich Ranma und zwängte sich ins innere des Kaffees. Gesagt hatte er noch nichts, aber auch nichts abgestritten. Immer kam es noch schlimmer, jammerte er in Gedanken, warum mussten auch ausgerechnet seine beiden übereifrigen Väter anwesend sein!?<br />
Jetzt begrüßte ihn Cologne: “Da seit ihr je endlich, Schwiegersohn, es wird Zeit!”<br />
“Ich weiß”, antwortete Ranma. Das sie die Körper gleich wieder getauscht hatten, war kein gutes Zeichen, davon konnte man ausgehen.<br />
“Okay, dann schießt mal los”, sagte Ukio und setzte sich mit einer großen Tüte Popkorn, das sie gerade zubereitet hatte, auf einem Stuhl an der Bar um alles überblicken zu können.<br />
“Ukio!??”, rief Ranma entsetzt.<br />
“Ja”, lachte das Mädchen: “Du glaubst doch nicht, dass ich mir so was entgehen lasse. Das ist besser als jede Kinovorstellung. Eine Real-Soap!”<br />
Oh nein! Armer Ranma ...<br />
Als sich alle wieder gesetzt hatten, ging das Licht aus und Ranma und Akane fanden sich auf einmal im Licht eines Scheinwerfers wieder.<br />
“Dann fangt mal an”, sagte Cologne.<br />
Die aufkommende Stille wurde nur von Ukios bedächtigen Kauen gestört. “Sollen wir?”, fragte Ranma Akane leise. Sie nickte. Ranma packte sie sanft an der Schulter und sie küssten sich.<br />
Als sie wieder aufschauten, waren sie gespannt auf die Reaktionen der anderen. Ihre Väter waren zur großen Überraschung aller in Tränen ausgebrochen, nein, wer hätte das nur erwartet? Ukio hatte vor Überraschung glatt das Essen vergessen, aber sie lächelte wissend. Sie hatte es schon lange vermutet. Shampoo schien wesentlich schockierter. “Liebst du sie wirklich, Airen?”, fragte sie. Ranma nickte. Irgendwie tat die Amazone ihm leid, aber sie würde einen besseren finden. <br />
Nabiki klatschte und Kuno heulte wie ein Schlosshund.<br />
“Kuno”, sagte Ranma. Der Oberschüler, derweilen Ryoga Hibiki, sah auf. “Es tut mir Leid”, fuhr er fort, packte einen Eimer mit kalten Wasser, der wohl bereit gestellt wurden war und goss ihn über Akane aus, die sich augenblicklich in Ranma-Chan verwandelte. Kuno klappte der Kiefer auf: “Das Mädchen mit dem Zopf!” <br />
“Genau”, sagte Ranma: “Ich bin das Mädchen mit dem Zopf. Ich bin damals in eine verwunschene Quelle gefallen und ...” Kuno hörte ihm schon gar nicht mehr zu, er schien in eine andere Dimension gefallen zu sein. <br />
“Kuno?”, fragte Ranma vorsichtig: “Alles klar?” <br />
Kuno antwortete und bewegte sich nicht, Geifer tropfte von seinem Kinn. Nabiki, die sich in seinem Körper befand, klopfte ihm auf die Schulter und sagte zu Ranma: “Es ging ihm nie besser.”<br />
Ranma und Akane verbeugten sich und setzten sich dann unter großem Applaus wieder. Ryoga war der nächste. Mit ihm konnte man wirklich nur Mitleid haben, obwohl er selbst Schuld war.<br />
Er trat vor Akane und knallte die Hände auf den Tisch. <br />
“Akane, ich ...”, stieß er hervor. <br />
“Ja ...”, sagte Akane langsam, die allmählich Angst vor diesem Irren bekam. <br />
“Ich bin ein Schwein!”, beendete Ryoga den Satz. <br />
Akane verstand nicht recht. <br />
“Du ... Willst nichts dazu sagen?”, fragte Ryoga unsicher.<br />
“Doch schon”, sagte Akane: “Ich ... Ähm ... Bin baff.” <br />
“Arrgh!”, Ranma zog ihm eins über: “Sie hat’s nicht kapiert! Wie auch, bei deiner schwachsinnigen Erklärung!?”<br />
“Meinst du?”, fragte Ryoga, der sich gerade an den Gedanken gewöhnte, Akane würde es nichts ausmachen. <br />
“Nein!”, sagte Ranma noch mal und drückte ihm einen weiteren Wassereimer in die Hand. <br />
“Na gut, schau her”, sagte Ryoga zu Akane und übergoss Kuno mit dem Wasser. <br />
“P-Chan!”, rief Akane und sprang auf. <br />
“Ja, leider”, bestätigte Ryoga geknickt: “Ich bin Ranma damals nach China gefolgt und ...”<br />
“Deshalb wollte er mich umbringen”, nickte Ranma. Das Puzzle fügte sich langsam zusammen und Akane verstand die Zusammenhänge. Darum hat Ryoga Ranma ständig angegriffen. Darum hatte Ranma P-Chan niemals in Ruhe gelassen. Die letzte Vorstellung gefiel ihr.<br />
“Ist nicht schlimm, Ryoga”, sagte sie.<br />
Das überraschte ihn nun doch und er sah sie fragend an. Sie lächelte. “Aber komm uns besser nicht mehr besuchen, wenn ich darüber nachgedacht habe, okay?”<br />
“Dieser kleine ... Ich werde ihn ... Na warte! Lass los, Saotome!”, Soun Tendo nahm das ganze nicht so einfach hin wie seine Tochter. Genma musste ihn festhalten, damit er sich nicht auf den Jungen stürzte: “Meine Tochter!! Saotome, ich ...”<br />
Trotzdem triumphierte Ryoga: Das ging ja einfacher, als er gedacht hatte, aber ... Er wollte gerade den Mund wieder öffnen, als Ukio ihn unterbrach: “Moment! Mein Popkorn ist alle, ich mach schnell neues!” <br />
Ryogas Herz klopfte immer lauter und lauter, er hatte das Gefühl, jeder im Saal könne es hören und noch immer stand er im Rampenlicht. Tendo hatte sich wieder beruhigt und es wurde still. Ryoga fuhr sich cool durch die Haare und sagte locker: “Ranma, du warst schon immer mein bester Freund.” Ranma grinste: “Du meiner auch. Und auch mein bester Feind.”<br />
Ryoga setzte sich, ohne Akane noch etwas wichtiges zu sagen.<br />
Shampoo stand auf und sagte zu Akane: “Ich hasse dich nicht. Und ich wünsche euch viel Glück.” Mehr hatte sie nicht zu sagen. Sie nahm den Verlust hin wie eine Amazone.<br />
“Alter”, grinste Ranma, der den Arm um Akane gelegt hatte: “Du bist dran.”<br />
“Wer ich?”, fragte Genma, der seine Brille zurecht rücken wollte, dann aber feststellte, dass Soun keine Brille trug, manchmal war das sehr kompliziert. “Ich gestehe hiermit feierlich”, sagte er wichtigtuerisch und erhob sich: “Das ich nichts zu verbergen habe.”<br />
“Das kann doch nicht wahr sein!”, rief Ranma: “Jetzt erzähl schon irgendwas, ich weiß, dass du einiges auf dem Buckel hast!”<br />
“Aber Ranma”, mahnte Nabiki: “Du wist doch nicht so von deinem lieben, netten, immer ehrlichen, verfressenen, gut aussehenden Vater sprechen, oder?”<br />
“Na gut”, sagte Genma: “Vielleicht doch. Ich habe euch doch immer von diesem Roastbeef vorgeschwärmt. Wisst ihr noch, dieses ...”<br />
“Ist gut, komm zur Sache”, drängte ihn sein Sohn.<br />
“Die Wahrheit ist”, verkündete Saotome: “Es schmeckt scheußlich. Und ich musste mich davon sogar übergeben.”<br />
Der einzige, dem das einen Schock versetzte, war Soun. “Du hast es mir vor Jahren zum Geburtstag gebraten!”, sagte er.<br />
“Ja, Tendo, ich weiß”, fuhr Genma in seinem üblichen Tonfall fort: “Und es tut mir leid.”<br />
Ranma war den Tränen nahe. “Ich fass es nicht!”, jammerte er. “Ach, komm, findest du nicht, du übertreibst ein wenig?”, meinte Akane.<br />
Nun meldete sich Ukio, diesmal bewaffnet mit 3 Tüten Chips, zu Wort: “Ich hab ihnen auch mal welches zubereitet. Und sie haben gesagt, es war köstlich!”<br />
“Nun ja, Ukio, immerhin machst du gute Ukiominaki.”<br />
“Jetzt hört schon auf”, sagte Cologne: “Fahrt lieber mit wichtigeren Dingen fort.”<br />
Als nächster gestand Soun: “Ich habe schon mal aus