Fanfic: KAZE NI NARU (2)

Kapitel: KAZE NI NARU (2)

2. Teil von KAZE NI NARU<br />
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Ist zwar wieder nicht soviel... aber immerhin!<br />
:-)<br />
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Der Junge grinste und sagte: „Ich heiße Ranma... Ranma Saotome!“<br />
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Akane schürzte die Lippen und meinte kühl. „Ich bin Akane!“<br />
Dann drehte sie sich um und ging.<br />
Sie merkte nicht, wie Ranma ihr nach sah. Und sie sah nicht das Glitzern in seinen Augen. <br />
Akane sputete sich , um in ihr Zimmer zu kommen.<br />
Sie zog schnell das Kleid aus und schlüpfte in ihre alte Jeans. Dazu zog sie ein rotes T-Shirt an.<br />
Ihre Haare knotete sie im Nacken zusammen.<br />
Dann betrachtete sie sich im Spiegel.<br />
Ihre Konturen waren seit letztem Jahr rundlicher geworden.<br />
Sie hatte makellose Zähne und wunderschöne Augen.<br />
„Ich sehe wieder ganz anders aus als Nell.“ Seufzte sie.<br />
Sie überlegte. Nell hatte kupferne Haare, die immer aussahen, als seien sie fettig. Sie hatte grün-graue Augen und eine Stupsnase. Dazu Sommersprossen.<br />
Sie sah wirklich ganz anders aus.<br />
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Akane lief aus dem Zimmer , sprang auf das Geländer und rutschte hinab.<br />
Unten rannte sie aus der Tür und hinein in den Pferdestall.<br />
Akane blickte sich um und lief dann in die Sattelkammer um Sattel und Zaumzeug zu holen.<br />
Sie schleppte dies in Hazels Box und legte es der Stute an.<br />
„Na Komm meine Süße!“ sagte Akane und lächelte sanft.<br />
Hazel prustete durch ihre weichen Nüstern und stupste Akane in den Rücken.<br />
„Psst. Sei Leise!“<br />
Die Stute verstand und trabte leise durch den Hinterausgang auf die Weide.<br />
Akane sah sich noch mal um, um sicher zu sein, dass keiner sie beobachtete und lief Hazel hinterher.<br />
Wen sie nicht gesehen hatte, war Ranma, der am Fenster gestanden hatte.<br />
Er grinste verschmitzt .<br />
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Akane schwang sich auf Hazels Rücken. Sie nahm die Zügel in die Hand und schnalzte mit der Zunge.<br />
„Komm Süße! Trab!“<br />
Mit klackernden Geräuschen entfernten sich die beiden.<br />
Es wurde ein langer Ritt durch die Umgebung.<br />
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Später am Abend kam Akane wieder nach Hause.<br />
Natascha saß vor der Tür und häkelte.<br />
„Bin wieder da Mutti!“ krähte Akane über den Hof und lachte.<br />
Sie spornte Hazel an, in di Box zu reiten und stieg ab. <br />
Sie sattelte Hazel ab und nahm sich Striegel, Kardätsche und die Nachtdecke vor.<br />
Akane putzte mit diesen Utensilien Hazel gründlich und legte ihr dann die Decke auf.<br />
Sie grinste und sagte liebevoll.<br />
„Willst du noch einen Apfel, Süße?“<br />
Sie griff in den Korb und holte einen saftigen roten Apfel hervor.<br />
Plötzlich sah sie etwas aus den Augenwinkeln und ging einen Schritt zurück.<br />
„Gute Reaktion!“ sagte eine Stimme. Akane brauchte sich nicht zu drehen, um zu wissen, das Ranma hinter ihr stand.<br />
„Verschwinde du Blödmann!“<br />
Sie nahm den Apfel auf, denn sie hatte fallen lassen und gab ihn Hazel, die ihn mit mahlenden <br />
Geräuschen zerkaute.<br />
Akane drehte sich um und stolzierte aus dem Stall.<br />
Natascha sah Akane kommen und winkte sie zu sich.<br />
„Komm mal her, Akane!“ rief sie.<br />
Akane tat wie ihr geheißen und Natascha erklärte: „Ranma möchte gerne reiten lernen. Er bat darum, dass du es ihm beibringen sollst!“<br />
„WAS?“ Akane war außer sich. „BITTE? Habe ich nichts anderes zu tun? Das kann Mikesch doch machen!“<br />
Natascha hob ihre Arme. „Aber Mikesch kommt erst in einer Woche wieder. Du weißt doch, wie Carmen ist. Hat Mikesch einmal Urlaub, muss er sofort bei seiner Freundin antanzen und sie fahren weg!“<br />
Akane blickte trotzig weg und rannte hinaus auf das Feld.<br />
Sie lief und lief und lief und lief. Bis sie außer Atem bei einem kleinen Haus ankam. Sie klopfte. <br />
„Tante Karin? Tante Karin? Bist du da?“<br />
Man hörte ein heiseres Lachen. „Ah Akane. Hier bin ich!“<br />
Akane spingste in den Garten und entdeckte Karin.<br />
„Darf ich dir etwas Gesellschaft leisten?“<br />
„Natürlich mein liebes Kind!“<br />
Ihr Deutsch bzw. Österreichisch war etwas gebrochen.<br />
Akane dachte daran, dass Karin ja überhaupt nicht hier geboren worden war. Sie war vor ca. 60 Jahren hier her gekommen. Aus Polen. Und nun war sie auch schon 75 Jahre alt.<br />
Akane seufzte.<br />
„Was hast du auf dem Herzen, Akane?“<br />
„Bei uns sind gerade Ferienmieter gekommen!“<br />
„Das ist doch toll!“<br />
„Ja eigentlich schon. Aber sie haben einen Sohn, Ranma Saome oder so ähnlich heißt er.<br />
Er ist so ein Blödmann. Geht der doch zu meiner Mutter und fragt, ob ich ihm nicht Reitunterricht geben kann. Nur weil Mikesch nicht da ist und Nell zu doof ist, um auf ein Pferd zu steigen. Er kann doch noch eine Woche warten!“<br />
Karin lächelte sanft und meinte nur: „Tja, ja. Die Liebe geht seltsame Wege!“<br />
„Was hat das denn mit Liebe zu tun?“ fuhr Akane auf.<br />
„Ich liebe ihn ganz bestimmt nicht!“<br />
Karin schüttelte den Kopf.<br />
„Nicht du ihn, umgekehrt!“<br />
Akane schüttelte nachdenklich den Kopf. <br />
„Ich habe ihn doch heute erst kennen gelernt!“<br />
Karin lächelte und zuckte mit den Schultern.<br />
„Wer weiß. Wer weiß...“<br />
Akane schaute auf die Uhr.<br />
19:45<br />
Leise piepte die Uhr nach jeder Sekunde.<br />
&gt;&gt;Piep... piep… piep...&lt;&lt;<br />
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Akane machte, dass sie nach Hause kam. Sie kam außer Atem an und stützte sich auf ihre Knie.<br />
Jetzt waren es knapp 20.00 Uhr.<br />
Sie sah auf und bemerkte, dass Ranma auf der Bank vor der Tür saß.<br />
Sie verengte ihre Augen und richtete sich auf.<br />
„Wir haben schon gegessen!“ sagte Ranma mit einem Lächeln.<br />
Akane zuckte die Schultern und sagte kühl. „Das ist mir doch schnuppe!“<br />
Dann ging sie an ihm vorbei und verschwand im Haus.<br />
Ranma seufzte.<br />
Er sah aus den Augenwinkeln, dass seine Mutter herauskam.<br />
„Na mein Sohn?“ fragte sie. „Sie ist hübsch nicht?“<br />
Ranma nickte.<br />
„Ich glaube die ganze Zeit, sie schon einmal gekannt zu haben!“<br />
Nodoka nickte.<br />
„Sie sieht Shikatzu ähnlich!“<br />
„Deiner Freundin, die vor 10 Jahren verschwand und später tot aufgefunden wurde?“<br />
Nodoka seufzte. „Ja! Ihre Tochter hieß auch Akane.“<br />
Sie dachte zurück:<br />
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°~°~°~°~°~°~Flashback – 10 Jahre°~°~°~°<br />
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Shikatzu bürstete gerade ihr sehr, sehr langes Haar, als Nodoka hereinkam.<br />
„Ah Shikatzu!“ rief sie aus und umarmte ihre Freundin.<br />
Ihr kleiner Sohn stand neben ihr und blickte etwas sauer aus der Wäsche.<br />
Shikatzu bückte sich und streichelte ihm über den Kopf. Sie war eine stolze und große Frau.<br />
Und hübsch.<br />
Sie sagte sanft. „Du bist also Ranma? Möchtest du mal meine kleine Akane sehen?“<br />
Ranma nickte nur.<br />
Shikatzu ging durch eine Tür und in einen anderen Raum.<br />
„Sieh mal Akane! Besuch!“<br />
Ranma würde nie vergesse, wie Akane sich umgedreht hatte und ihn mit ihren großen braunen Augen musterte. Ihr kurzes Haar fiel kurz über ihr Gesicht und Sonne fiel durch das Fenster.<br />
Das war wie erste Erinnerung, die Ranma wirklich behielt. Nie würde er dies vergessen.<br />
Akane saß auf dem Boden und spielte mit Bauklötzen.<br />
Sie hatte aber keine große Lust dazu, sondern schnappte sich gleich darauf ein Pferd und eine Barbie.<br />
Sie lächelte Ranma an und zeigte mit einem Finger auf eine Kiste. Als er hineinschaute, lagen in ihr Blechautos. Er kippte sie aus und spielte mit den Autos.<br />
Das war das erste Mal gewesen, dass sie sich getroffen hatten.<br />
Und es war das letzte Mal gewesen.<br />
Nodoka nahm Ranma auf den Arm.<br />
„Komm wir müssen nach Hause zu Papa!“ sagte sie.<br />
Sie hatte sich prächtig mit Shikatzu unterhalten und sie hatten vieles ausgetauscht. Schließlich hatten sie sich seit drei Jahren nicht gesehen....<br />
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°~°~°~°~°~°~°~Flashback Ende°~°~°~°~°~°<br />
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„Hier ist es wunderschön! Am liebsten würde ich hier bleiben!“<br />
Ranma sagte gar nichts. Er starrte auf die Erde.<br />
Nodoka stupste ihn leicht an.<br />
„Ich glaube, du solltest sie mal nicht so abschrecken!“<br />
Ranma zuckte mit den Schultern und sagte verteidigend: „Sie läuft doch immer davon wenn ich nur den Mund aufmache!“<br />
Nodoka zwinkerte ihm zu und erzählte etwas.<br />
„ich war gerade mal 15 Jahre alt, als ich Genma kennen lernte.<br />
Damals war ich unsterblich in ihn verliebt und als er weg war, dachte ich, mir zerspringt das Herz.<br />
Ich war traurig und wollte mich nie mehr verlieben.<br />
Später dann , als ich 20 Jahre alt war, traf ich ihn wieder. Er war in den Besten Jahren und er war ein sehr guter Material Artist! Der beste den ich kannte, ausgenommen Väterchen Happosai.<br />
Später erfuhr ich, dass er mich eigentlich fragen wollte, ob ich ihn nicht heiraten wollte. Er sagte, Happosai wäre damit nicht einverstanden gewesen. Die 4 Jahre später war Happo ja verschwunden.<br />
Ich heiratete deinen Vater. Auf der Hochzeit lernte ich Shikatzu kennen.<br />
Sie war von Genma eingeladen worden.<br />
Erst dachte ich, sie wäre eine verschmähte Liebe oder so.<br />
Shikatzu erklärte, sie sei die Frau von seinem Freund Soun Tendo.<br />
Und sie sei schon einmal geschieden. Ich dachte mir natürlich nichts dabei.<br />
Jeder kann geschieden sein. Wir wurden tolle Freunde, Shikatzu und ich. Sehr gute.<br />
Dann bekam ich dich und ich erfuhr von Genma, dass auch Shikatzu ein Kind erwartete. <br />
Wir trafen uns alle vier, also Genma, ich, Soun und Shikatzu. Wir beschlossen, dass Akane und Ranma später heiraten sollten und die Kampfschule für Schlägereien