Fanfic: D Anfang v Ende o: DF [10] (Extra Lang!)
Kapitel: D Anfang v Ende o: DF [10] (Extra Lang!)
Dieses mal ein Paar mehr kommies bitte, weil der Teil echt lang is! (hat 3 tage gedauert ^^ lol)<br />
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<b><font color="#000080" size="2">=[\_/Der Anfang vom Ende oder: Dimicatio Finale \_/]=</font></b><br />
© em2 © www.final-ranma.de <br />
(Alle Rechte an Ranma ½ unterliegen Rumiko Takashi etc.)<br />
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<u><font color="#000080">Kapitel 10: Traum oder Illusion?</font></u><br />
(Gewidmet , na dann ratet mal... sweet_kayokchen, und ich denke sie weiß inzwischen warum ^^ *lol* außerdem Glückwunsch zur hp !)<br />
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Blumen strahlten ihr in den Zwischenräumen in allen Formen und Farben entgegen, und im Gegensatz zur Außenwelt unter der Insel, sangen und flatterten hier ihr bekannte Vögel durch die Luft, zogen ihre Kreise, und kehrten dann auf einen Ast zurück um zu verschnaufen oder um anzufangen ein Liedchen anzustimmen, das sogleich von hunderten anderen Vögeln erwidert wurde. <br />
Dabei war der Klang allerdings keineswegs unangenehm, sondern vielmehr beruhigend und harmonisch. Langsam ging sie auf einen kleinen See zu, der sich weit innerhalb des Gartens befand, und setzte sich an einem Stein am Rand nieder. "Wo bin ich nun jetzt schon wider gelandet..." Seufzte sie, und blickte nebenbei einen Vogel schief an, der sich ihr vorsichtig genähert hatte, und mindestens genauso schief und schräg zurückglubschte. "Wo bin ich nur..." Beruhigend ließ sie ihre Hand durch das kühlende Nass gleiten, und warf so kleine Wellen, die die herum schwimmenden Fische zurücktrieben und lustig verdrehte Bahnen schwimmen ließ. <br />
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"Herzlich Willkommen!" Panisch drehte sie sich nach der fremden Stimme um, und fiel dabei um ein Haar in den Teich, von dem sie sich nicht sicher war, welche Tiefe er hatte. Aus dem einfachen Grunde das sie nicht schwimmen konnte, wedelte sie heftig mit den Armen und versuchte das Gleichgewicht zu halten, was ihr auch Teilweise gelang. Die Vögel, die bis vor Kurzer Zeit noch fröhlich und unbekümmert um sie herumgeschwirrt waren, zogen sich nun auf die Bäume zurück und bedrückende Stille, die nur von gelegentlichen Angstschreien unterbrochen wurde bedeckte den Ort auf eine für Akane peinliche Art und Weise. <br />
"Kommt ihr zurecht?" Hörte sie eine dunkle Stimme genau hinter ihr, es handelte sich also um einen Mann der sie so zu Tode erschreckt und zum kippen gebracht hatte. <br />
Warum hatte er ihr nicht gleich geholfen? "I-Ich kann nicht schwimmen!" Als würde das als Antwort genügen ergriff der Unbekannte die Initiative, und zog sie mit einem kräftigen Ruck aus der Gefahrenzone des kühlen Nasses welches anderen eine Heidenfreude bereitete, auch wenn sie sich darin befanden und nicht am Rande. Jetzt lag sie mit dem Rücken zur Wand an einem Baum, da der Zug des Mannes nicht gerade zimperlich dosiert war. "Autsch..." Verbissen rieb sie ihr Steißbein, welches ordentlich was abbekommen hatte. "Ging es denn noch fester?" <br />
Sie hob ihren Kopf und suchte den der sie eben gerettet hatte. Er war aus ihrem Sichtfeld verschwunden, und so drehte sie ihren Kopf in verschiedene Richtungen um Ausschau zu halten. Die Vögel waren wieder zu ihren Beschäftigungen übergegangen, und so ging das fröhliche Vogelstimmenkonzert unbekümmert weiter. "Ich hoffe es schmerzt nicht mehr allzu sehr, My Lady..." <br />
Sie reckte ihren Kopf nach oben, zum Ursprung der Stimme, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Baum über ihr befand. Tatsächlich erspähte sie den kleinen Fitzel eines Umhangs, der zwischen zwei dicht bewachsenen Ästen hervorschaute und vom Wind getrieben hin und her wehte. "Wer seit ihr? Zeig dich!" Sie ignorierte die Höflichkeitsformel in seiner Formulierung der sicherlich ohne böse Absichten gestellten Frage, und platze einfach drauf los. <br />
Es schien Wirkung zu zeigen, da sich die Person nun erhob, und mit einem Satz vom Baum sprang. Das Gras bog sich kaum merklich unter seinen Füßen, als er in der Nähe von Akane zum Stillstand kam und sich leicht abfederte, um den Sprung zu puffern. <br />
Er richtete sich auf, und tat ein paar Schritte in ihre Richtung, drehte dann unter den erstaunten Augen Akanes ab und ging dann hinüber zum Teich, vor dem er sie vor kurzer Zeit noch beschützt hatte. "Ihr könnt nicht schwimmen? Höchst ungewöhnlich für eine..." Er zögerte, sein Gesicht verriet dass er überlegte und grübelte, was er zunächst sagen sollte, und wollte. <br />
"Für einen Menschen..." Korrigierte er sich rasch und präzise. Jetzt hatte Akane das erste Mal seit dem unangenehmen Schrecken die Möglichkeit ihren Beobachter zu mustern und näher zu begutachten. Als wäre er nicht von dieser Welt beäugelte sie ihn von oben bis unten, und das Erste was ihr auffiel war sicherlich die leicht angestaubte und Mittelalterliche Kleidung. <br />
Doch keine Japanische direkt, sondern eine Art Mischung, gesammelt in allen Teilen der alten Welt. Ein Umhang war an beiden Schultern befestigt, und wehte leicht im Wind mit, wippte hin und her zwischen den vereinzelten Böen der Luft. Die Brust zierte ein Ärmelloses Shirt, in der Mitte mit einigen, fremd wirkenden Stickereien und Linien verziert, die sich spielerisch in der Mitte trafen, um wieder nach allen Seiten Wegzustreben und sich hinten auf dem Rücken wieder zusammen zu finden. Die Beinbekleidung war wohl am ehesten mit einer von Ranmas Hosen zu vergleichen, nur das diese noch wesentlich weiter im Beinbereich war, und am Bauch mit einem dicken Gürtel festgehalten wurde, der eine goldene Schnalle aufzuweisen wusste, die ebenfalls kunstvoll verziert war, jedoch im Gegensatz zum Hemd mit einer großen schwarzen Rose, die feste Konturen besaß. <br />
Die golden schimmernden Haare, die Ihm bis unter die Schulter reichten und in einem Scheitel nach beiden Seiten, mehr nach rechts als nach links, verteilt wurden, ließen sich unablässig vom Wind und seinen Gefettern umspielen, und schwangen vor sein Gesicht, wo sie alsbald wieder von seiner rechten Hand in ihre ursprüngliche Position gebracht wurden. <br />
Die andere, unbenutzte Hand trug einen kleinen goldenen Ring, der mit einem kleinen, schwärzlich schimmernden Edelstein verziert war welcher das Licht in ungewöhnlichsten Kombinationen reflektierte und zurück hinaus in die Welt sendete. Die Augen zeigten zwar wenig der sonst so gesuchten Wärme, dafür allerdings einen Hauch von Erfahrung und Überlegenheit.<br />
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"Hab ich was am Mundwinkel?" Akane realisierte, das sie den jungen Mann, der nicht viel älter als sie selbst oder Ranma sein konnte von oben bis unten bis auf das letzte, peinliche Detail gemustert und eingeprägt hatte, was eigentlich gerechtfertigt war, da man ja nicht alle Tage Menschen in einer Säule traf, die sich zudem noch unter der Erdoberfläche befand, unter einer Mysteriösen Insel die noch nie Jemand lebend verlassen hatte, abgesehen von Seevögeln und anderem Getier, das man getrost in der Aussage vergessen konnte, da es weder intelligent noch eine Bedrohung sein konnte. <br />
"N-Nein..." Begann sie stotternd ihren Versuch die Faszination zu erklären und zu erläutern. Er schien ja etwas dagegen zu haben das sie ihn unaufhörlich musterte. "Es ist nur so das ich ehrlich gesagt... Niemanden erwartet hatte... Danke..." <br />
Sie lief unmerklich rot an, die Aufmerksamkeit des scheinbar Älteren zeigte eine unerhoffte Wirkung, nämlich das sie sich plötzlich nicht mehr so sicher darin fühlte etwas zu sagen. Es war allerdings keinesfalls Schüchternheit oder etwas vergleichbar emotionelles, eher war es eine Angst die sie nicht richtig ergreifen und begreifen konnte, was sie etwas hilflos erscheinen ließ. <br />
"Danke?" Fragend sah er sie an, was unter seinen durchaus ernsten Gesichtszügen etwas komisch mit anzusehen war. <br />
"Ach so, für das eben..." Abfällig wies er mit der Ringbesetzten Hand auf das Gewässer. "Nicht der Rede Wert... Aber das mit dem Baum war außerhalb meiner Absichtlichkeit." Seine Stimme wechselte wieder ins ernste, und seine Betonung wurde wieder nachdrücklich, wie sie vom ersten Moment an war, nur die kleine Unterbrechung und die Frage hatten etwas anderes in seiner Lage zugelassen. <br />
Er setzte sich an den Rand, tauchte seine Hand, oder besser die Fingerspitzen in das Wasser und zog sie kurz darauf auch gleich wieder hinaus. Der Junge erhob sich, und wechselte erneut seine Position. Dabei ging er keinesfalls schnell, oder hastig; vielmehr ruhiger und gemächlicher als die meisten alten Leute, so als hätte er ohnehin alle Zeit der Welt und noch wesentlich mehr. <br />
Sein Gesicht wurde kurz von einem Zucken durchzogen, das Ungewissheit verriet, doch so schnell es gekommen war, so schnell hatte er sich wieder gefasst, und wirkte jetzt zu Akanes erstaunen trotz des vermutlich jungen Alters wie einer der weisesten Männer der Welt, der auf jede Frage eine gewissenhafte Antwort hatte. "Nun..." Begann er erneut, und lehnte sich gemütlich an einen Baum, was die Schwingungen seines Umhangs geringfügig unterdrückte. <br />
"...Ich bin hoch beeindruckt..." Nachdem er sich seine von einem Windstoß zerzausten Haare gerichtet hatte fuhr er fort. "Das du, ich darf doch du sagen... Oder?"<br />
Diese Frage erschien Akane überflüssig. Er war kaum älter und fragte ob er sie duzen dürfe. Normalerweise hätte man sich nicht gewundert wenn der Altersunterschied größer war als nur ein paar Monate, aber das war etwas völlig anderes. <br />
"Ja, sie können mich duzen... Ich bin ja kaum älter als..." "Dann verzichten wir auf die Höflichkeitsformeln..." Unterbrach er sie, noch ehe sie ihre Vermutung des Alters wegen loswerden konnte.