Fanfic: Sonnenschein
Kapitel: Sonnenschein
Soo, ich schreib jetzt einfach mal drauf los, weil mir mal wieder danach ist zu schreiben. Leider weiß ich gar nicht worüber und wie ich anfangen soll. Ob das wohl schlecht ist? Na ja, wir werden sehen.
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Es war ein Tag voller Sonnenschein, oder vielleicht auch nicht? Beim genaueren Hinsehen aus dem Fenster fiel Ranma auf, dass es gar nicht so schön war. Graue Wolken zogen sich am Fenster vorbei und die Sonne war gar nicht zu sehen, aber warum … Aber da hörte er ein Lachen, so voller Freude und Wärme und er wusste, warum er dachte, dass es ein schöner Tag sein musste. Am Morgen geweckt zu werden von einem so schönen Lachen, das hatte er sich schon lange gewünscht. Und da kam auch schon die Person herein zu der das wunderschöne Lachen gehörte. Er sah er nur die schönen schlanken Beine, dann wanderte sein Blick weiter nach oben, bis hin zu den blauschwarzen Haaren und den wunderbaren braunen Augen. Verträumt lag Ranma in seinem Bett und beobachtete Akane. Jede ihrer Bewegungen sah so geschmeidig und schön aus, er musste sie einfach angucken.
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Da sah Akane in auf einmal an. Schnell zog er die Bettdecke ein Stückchen nach oben, so dass nur seine Augen noch zu sehen waren. Er hatte Angst, dass sie ihn wieder anschreien würde, weil er sie angestarrt hatte, aber nichts dergleichen geschah. Akane lächelte Ranma: „Hey Ranma, wie schön das du schon wach bist! Kommst du, wir wollen bald los!“ Lächelnd sah sie ihn an und verließ dann den Raum.
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Na was für eine Begrüßung, dachte sich Ranma und stand frohen Mutes auf. Heute wollten sie alle auf ein Herbstfest gehen und so beeilte sich Ranma nach unten zu kommen. Während er ins Wohnzimmer ging, hörte er ein leises Summen aus Akanes Zimmer. *Na die muss heute ja gute Laune haben. Schön, dann wird heute bestimmt ein schöner Tag!*
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Währendessen stand Akane in ihrem Zimmer vor dem Spiegel. Sie wollte heute etwas besonders schönes anziehen. *Aber nur, weil wir heute alle weggehen*, sagte sich Akane immer wieder, aber insgeheim dachte sie immer wieder an Ranma. Ach ja, Ranma. Was er doch für ein Trottel war, aber sie mochte ihn, sehr sogar, aber das würde sie nie zugeben.
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Schließlich entschied sie sich für ein buntes Sommerkleid. „Und wie sehe ich aus P-Chan“, fragte sie das kleine Schweinchen auf ihrem Bett. Als dieses vor Vergnügen anfing zu grunzen, musste Akane anfangen zu lachen. Dann nahm sie ihn auf den Arm und ging fröhlich nach unten. Irgendetwas in ihrem Inneren sagte ihr, dass heute ein besonders schöner Tag werden würde.
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Ranma saß schon eine Weile am Tisch im Wohnzimmer und aß sein Frühstück. Auch er hatte gute Laune, was aber seiner Meinung natürlich nicht daher rührte, dass er so freundlich von Akane geweckt wurde. Er wollte sich aber dennoch irgendwie bedanken. Grübelnd saß er am Tisch, als af einmal Akane im Zimmer erschien. Schon wollte er sie fröhlich begrüßen, als er P-Chan sah. Der kuschelte sich gerade demonstrativ an Akanes Busen und so sagte er nur wütend: „Was macht denn das blöde Schwein schon wieder da?“ Akane erwiderte wütend: „Das geht dich gar nichts an!“ und streckte ihm die Zunge raus. Insgeheim musste sie darüber lächeln, wie Ranma auf so ein kleines Schwein eifersüchtig sein konnte.
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Eine kurze Zeit später machten sich dann alle auf den Weg. Soun und Genma vornan, gefolgt von Kasumi und Nabiki und ganz hinten liefen Ranma und Akane.
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Ranma ging mal wieder auf dem Zaun, die Hände hinter dem Kopf verschränkt und beobachtete Akane. Schon lange hatte er sie nicht mehr mit so einem Lächeln gesehen. Sonst liefen die beiden immer diesen Weg längs und warfen sich Schimpfwörter wie „Macho-Weib“ und „Trottel“ an den Kopf, aber heute?
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Plötzlich bemerkte Ranma wie es anfing zu regnen. Schnell sprang er vom Zaun hinunter, nahm Akane ihren Regenschirm aus der Hand und spannte ihn auf. Verdutzt schaute Akane ihn an. Aber Ranma lächelte nur: „Ich möchte nur nicht das du nass wirst.“
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Und so mussten Akane und Ranma sehr dicht nebeneinander laufen, damit sie auch beide unter den Regenschirm passten. Akane war das etwas peinlich und so starrte sie die meiste Zeit mit einer erröteten Nase auf den Boden. Auf einmal berührten sich ihre Hände leicht. Aber anstatt sie wieder wegzuziehen, ließen die beiden sie genau in der Haltung ruhen. Akane füllte ein kleines Kribbeln in sich aufsteigen und Ranma wurde abwechselnd heiß und kalt. *Ob ich wohl ihre Hand nehmen sollte*, dachte Ranma. Vorsichtig schaute er Akane an.
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Aber gerade in diesem Moment tauchte der Festplatz vor ihnen auf und Akane ließ einen kleinen Freudenschrei los: „Juhuu, wir sind endlich da!“ und schon lief sie los. Von dem einen Stand zum anderen und wieder zum nächsten. So ging das bestimmt den ganzen Nachmittag. Ranma wurde schon ein bisschen langweilig. Deswegen hörte er auf Akane hinterherzulaufen und setzte sich auf eine Bank.
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Akane aber lief freudig weiter, bis sie auf einmal gegen jemanden stieß und mit einem Rumps auf ihren Po fiel. Gleich darauf wurde ihr eine große Hand entgegengestreckt, die sie dankbar annahm. Als sie aufgestanden war, schaute sie verlegen ihr gegenüber an. Gerade wollte sie sich bedanken, aber der Anblick verschlug ihr für einen Moment den Atem. *Der sieht aber gut aus*, dachte sie, während sie in zwei große braune Augen blickte. Ein sanfte Stimme fragte sie: „Hast du dich verletzt?“ Wie aus einer Trance erwacht, sagte sie schnell: „Nein, nein, es geht schon und Entschuldigung.“ Schnell wollte sie sich aus dem Staub machen, aber der Fremde ergriff schnell ihre Hand. „Warte doch, ich weiß noch nicht mal deinen Namen!“
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Ranma hatte alles von weiter weg beobachtet. Schon als Akane mit dem „schmierigen“ Typen zusammengestoßen war, spürte er Wut in sich aufsteigen und als er sah, wie dieser Typ sie jetzt auch noch festhielt, an der Hand, die er vorhin erst schüchtern berührt hatte, platzte er fast vor Wut. Schell stand er auf, krempelte seine Ärmel hoch und ging auf Akane zu. Ohne auch nur darauf zu achten, was er gerade machte, schupste er den Typen weg und stellte sich vor Akane. Zornig sagte er: „Lass bloß deine dreckigen Finger von meiner Verlobten!!“ Alles um ihn herum war still geworden. Akane wurde rot ihm Gesicht. *Was hat er da gerade gesagt? So vor all den Leuten!*
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Aber Ranma störte das im Moment reichlich wenig. Niemand, ja wirklich niemand würde es heute wagen diesen schönen Tag zu zerstören. Vor Zorn bebend starrte er den Fremden an, der vor ihm im Dreck lag.
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Als dieser realisierte, wie sauer sein Gegenüber war, machte er sich schnell aus dem Staub.
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Nachdem der Fremde weggelaufen war, drehte Ranma sich langsam um. Akane sah ihn mit großen Augen an. Ranma wurde rot. Um das zu überspielen, sagte er schnell zu Akane: „Bild dir ja nichts darauf ein!“
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Akane zuckte bei diesen Worten zusammen. Was hatte sie den nun getan? Wütend schrie sie: „Du bist ja so ein Trottel Ranma!“ und lief davon. Um die Ecke verschwunden, blieb sie stehen und schlug erst einmal gegen die nächst gelegene Wand. Der Schmerz beruhigte sie etwas. Traurig lehnte sie sich gegen die Wand und dachte über den Tag nach. Es war doch bis
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jetzt so schön gewesen, warum hatte er das nur gesagt. Aber schnell fasste sie wieder Mut, heute sollte schließlich ein schöner Tag sein.
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Verzweifelt blickte Ranma Akane hinterher. *Warum hatte er das nur gemacht? Jetzt hatte er ihr schon wieder wehgetan, dabei wollt er das doch gar nicht.* Wütend setzt er sich wieder auf die Bank. *Jetzt hatte er den ganzen Tag versaut und dabei hatte er doch so schön angefangen.* Während er auf der Bank saß, merkte er nicht wie sich in Windeseile eine junge Frau näherte. Erst als ei vor ihm stand und ihm ins Ohr rief: „Nihao Ranma!“ Vor ihm stand Shampoo. Bevor Ranma etwas erwidern konnte, hatte sich Shampoo schon auf seinen Schoß geschwungen und umarmte ihn stürmisch.
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Gerde in diesem Moment kam Akane wieder und als sie Ranma und Shampoo in inniger Umarmung auf der Bank sitzen sah, spürte sie einen Stich in ihrem Herzen. Aber gleichzeitig stieg eine unheimliche Wut in ihr auf. Mit großen Schritten ging sie auf die Bank zu. Ranma sah gerade noch die von Tränen blitzenden Augen von Akane, als sie ihn auch schon mit ihrem Holzhammer niederschlug.
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Eine ganze Weile später wachte Ranma wieder auf. Es war schon dunkel und keine Menschenseele war mehr zu sehen. Aber von weiter weg hörte er das Gelächter vieler Stimmen. Ranma ging diesen Stimmen nach, bis er auf einem großen Platzt ankam. Dort erblickte er ein riesiges Lagerfeuer und jede Menge Menschen die darum herumstanden, sich unterhielten und lachten. Mit einem suchenden Blick ging er um das Feuer herum. Wo war Akane nur? Sie war doch wohl noch nicht nach Hause gegangen, sie hatte sich doch so sehr darauf gefreut. Da erblickt er Kasumi. Er fragte sie, wo Akane sei und diese erzählte ihm, dass sie sich auf den Felsen ein Stückchen weiter setzten wollte. Ranma blickte sich um und erblickte einen kleinen Felsvorsprung auf dem ein zusammengekauertes Mädchen saß. Leise ging Ranma zu ihr und sah Akane im Feuerschein. Kleine Tränen liefen an ihrem lieblichen Gesicht hinunter. Bei diesem Anblick verkrampfte sich sein herz. Was hatte er da nur wieder angestellt.
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Mit leiser Stimme sagte er: „Akane. Hey Akane!“ Bei diesen Worten blickte Akane nach oben und erblickte Ranma. Trotzig sagte sie: „Was willst du denn hier? Verschwinde wieder und geh zurück zu Shampoo!“ „Aber Akane“, sagte Ranma mit leicht erhobener Stimme, „wieso musst du denn immer alles so falsch verstehen?!“ Wütend sprang Akane auf: „Lass mich gefälligst allein!“ Akane drehte sich um und