Fanfic: Königliche NERVen Episode 25 (Shonen Ai)

in Tränen aus. „Ich nehme die Entschuldigung an, ich hatte immerhin ja auch Schuld daran...“, sagte Future Trunks, „Möchtest du, dass ich dich tröste?“ Goten schüttelte den Kopf. „Geht schon“, murmelte er und trottete davon in Richtung Terrassentür. Future Trunks entschied sich, ihn erst mal alleine zu lassen und auch wegzufliegen. Allerdings flog er wahllos umher und nicht zur Capsule Corp., weil er dort Present Trunks vermutete. Diesem wollte er jetzt auf keinen Fall unter die Augen treten.<br />
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‚Ich werde es schaffen... Klar werde ich es schaffen! Wenn Trunks das schafft, schafft es jeder Saiyan!!! Und ich erst recht! Ich lass mich doch nicht von meinem Sohn übertrumpfen!’, dachte Vegeta verbissen auf dem zweiten SuperSaiyanlevel hängend und sich immer mehr verausgabend. Er wollte es endlich schaffen! Die dritte Stufe, um die es bereits so viel Streit gegeben hatte. Er trainierte wie immer im Gravity-Room, allerdings ohne jegliche Schwerkrafteinstellung vorher eingestellt zu haben, somit merkte er es auch nicht, als sein Sohn den Raum betrat und wahllos umherschlich. Erst als er seinem Vater durchs Blickfeld schlich, wurde dieser aus seiner Konzentration gerissen. Augenblicklich transformierte er gegen seinen Willen auf die normale Saiyanstufe zurück und musste erst mal Luft holen. „Trunks, was machst du denn hier? Und wie siehst du überhaupt aus? Wie ne Leiche!“, beschwerte sich der Schwarzhaarige. Trunks war in der Tat sehr blass und hatte auch keine Haltung, es sah so aus, als wenn er ein gerade widerauferstandener war. Oder ein Zombie. Zudem kamen noch seine rot unterlaufenen Augen, wahrscheinlich hatte er geweint. Er gab seinem Vater keine Antwort und schaute ihn nur ausdruckslos an. Vegeta machte das alles offensichtlich fast schon Angst. So kannte er seinen Sohn nicht. Normal hätte er ihn jetzt verprügelt, da er Weicheier nicht ausstehen konnte, aber Trunks schien in ihm so etwas wie ein Beschützerinstinkt zu wecken, der die Anwendung von Gewalt verhinderte.<br />
Vegeta ging langsam auf seinen Sohn zu und legte eine Hand auf dessen Schulter. „Was ist los?“, wollte er wissen. „Gar nichts...“, murmelte Trunks und klang dabei ziemlich heiser. „Aha“, machte Vegeta und zog eine Augenbraue hoch. Er legte eine Hand auf Trunks’ Stirn und fühlte die Temperatur. „Wo warst du?! Du bist ganz kalt! Zudem bist du blass... sehr blass... Trunks, ich bin dein Vater, ich habe ein Recht darauf zu wissen, was mit dir los ist! Auch wenn mich das sonst nie interessiert...“, hakte der Saiyanprinz nach und schaute streng. „Ich war im kalten Wasser... Es heißt ja, dadurch bekommt man einen klaren Kopf, allerdings war dem nicht so. Ich habe nur Kopfschmerzen bekommen. Papa, verprügelst du mich? Bitte! Ich will mal an Nichts denken... wenn auch nur für ne halbe Stunde, aber ich will endlich Ruhe in meinem Kopf!“, bat der Lilahaarige seinen Erzeuger und schaute verletzt. „Pfff! Ich verprügle dich doch nicht dann, wenn du gerade danach rufst! Was bin ich denn? Dein Stehaufmännchen? Reiß dich gefälligst zusammen!“, schrie Vegeta nun wütend seinen Sohn an. „Ach, du kannst mich mal, versuch lieber weiter deine dritte Stufe zu erreichen... Wirst du eh niemals schaffen, somit haste was zu tun!“, meckerte Trunks und ging in Richtung Ausgang. „Nicht in diesem Ton!“, schrie Vegeta und griff Trunks an...<br />
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Future Trunks schlich sich in James Blond Manier auf das Gelände der Capsule Corporation und verschwand dann durch eine Tür. Er schlich sich unbemerkt in Bulmas Werkstadt, in der seine Zeitmaschine stand. Er wusste nicht, wieso er das überhaupt machte... Vielleicht wollte sein Unterbewusstsein ihn dazu bringen, nach Hause zu fliegen... Er nahm ein Buch aus dem Regal und blätterte durch die Seiten. Überall waren Teile aus Bauplänen abgebildet und riesig lange Texte dazu. Darin würde er eh nie das finden, was er suchte, also stellte er es zurück und schaute sich um. Sein Blick streifte über die viele Werkzeuge, die auf einem Tisch verstreut lagen und dann blieb er an einem Zollstock hängen. Schnell schnappte er ihn sich und stapfte damit in Richtung Zeitmaschine. Mir einem Knopfdruck öffnete sich die Glaskuppel und Future Trunks kletterte hinein. „Also, wie war das mit dem Raummaß? Halbkugel... Vier Drittel mal Pi mal Radius hoch drei... durch zwei, denn ich habe es hier mit einer Halbkugel zu tun...“, dachte er laut und maß den Durchmesser der Kuppel aus. „Und dann noch den Teil ohne Glaskuppel, das issn Zylinder... warte... Pi mal Radius ins Quadrat mal die Höhe...“ Schwupp di wupp war auch das ausgemessen. Er hatte zwar ein gutes Zahlengedächtnis, aber keinen eingebauten Taschenrechner, also kletterte er wieder nach draußen und suchte einen Raschentechner. Leider hatte er Pech, da kein Objekt vorhanden war, das dem glich, somit musste er seinen Luxuskörper aus der Werkstadt herausbequemen und wieder in eleganter James Bond Manier über den Flur huschen. Zwangsläufig kam er auch an Present Trunks Zimmer vorbei. Die Tür stand offen, folglich war der Besitzer dieser Räumlichkeiten gerade nicht vorhanden. Er schlich hinein und suchte auf dem Schreibtisch das Objekt seiner Begierde... Unter einem Hassbrief eines Klassenkammeraden fand er ihn schließlich, der Raschentechner! Schnell machte er sich auf den Weg zurück, er wollte auf gar keinen Fall auf Present Trunks treffen. Die Chancen standen gut, dass sich seine Lebensdauer dann drastisch minimieren würde.<br />
Als er die Inneneinrichtung vom Gesamtvolumen abgezogen hatte und dann die Differenz zwischen seinem dreifachen Volumen und dem Zeitmaschinenvolumen ausgerechnet hatte, tat sich die grausame Wahrheit zu Tage: Es würden theoretisch sogar 4 Leute seines Körpervolumens in die Maschine passen! Vor sich hingrummelnd brachte er den Raschentechner ins Zimmer seines Besitzers zurück.<br />
„Ach, jetzt klauen wir nicht nur den besten Freund unseres anderen Ichs, sondern entwenden auch noch diverse Gegenstände oder wie sehe ich das?“, fragte Present Trunks schlecht gelaunt, als Future Trunks gerade aus seinem Zimmer kam. „Entschuldige, ich brauchte nur kurz deinen Raschentechner... Es geht um die Zeitmaschine, ich musste das Volumen errechnen. Ich hätte vorher fragen sollen, bitte entschuldige“, sagte Future Trunks reuevoll und machte sich auf den Weg in die Werkstadt. „Es gibt nichts mehr, was ich dir verzeihen kann, verdammt noch mal!!!“, schrie Present Trunks vor Wut. ’Es war Gotens Schuld und ich werde dafür fertig gemacht?! Wo bleibt da die Gerechtigkeit?’, dachte Future Trunks wütend und baute sich vor seinem anderen Ich auf. „Nun hör mal zu, du kleiner Scheißer! Was kann ich dafür, wenn dein Schnuffelchen so notgeil ist und alles, was dir ähnlich sieht, abknutscht?! Gar nichts!!! Ich kann rein gar nichts dafür, verstanden? Also hör endlich auf, mich dafür fertig zu machen! Zufälligerweise arbeite ich gerade daran, dass ich von hier abhauen kann und du mich für immer los bist! Also labere hier nicht so klug rum!“, sagte Future Trunks endlich mal seine Meinung. Normal war er zurückhaltend, aber da hatte sich scheinbar eine so große Menge aufgebaut, die er schlucken musste, dass nun alles explodierte. „Pff, was hat denn das Volumen mit deinem Abhauen zu tun? Irgendwie musst du schließlich hier her gekommen sein mit der Zeitmaschine! Und da hast du reingepasst!“, schnotterte Present Trunks gegen an. „Ich soll dich ja mitnehmen, deswegen...“, murmelte Future Trunks schlecht gelaunt und wollte erneut das Schlachtfeld räumen, aber Present Trunks hielt ihn wieder auf: „Ach ja, zuerst sagst du, du willst abhauen, damit ich dich los bin, dann sagst du aber, dass du mich mitnimmst. Wo ist da die Logik?! Ich komme nicht mit, das nur so nebenbei! Ist mir schnuppe, was in deiner Dimension passiert, auch wenn du ich sein sollst... Aber ich gehöre in diese Dimension und da bleibe ich auch! Schluss, aus, Ende!“ „Das ist das, was DU denkst, natürlich gehst du mit ihm!“, hörte Present Trunks seine Mutter hinter sich. Er drehte sich zu ihr um. „Ahja... Ich soll mit ihm mitgehen, damit du endlich Zeit hast, alleine mit Papa zu sein. Soso... Bra sollen wir wahrscheinlich auch mitnehmen. War sowieso ein Fehler, sich Kinder anzuschaffen, habe ich Recht? Aber so läuft das nicht!“, Present Trunks stand kurz davor zu heulen, er hatte diese Möglichkeit erst bedacht, als er sie ausgesprochen hatte. Bulma schaute ihn entsetzt an. „Aber nein, ich würde dich niemals hergeben! Ebenso Bra nicht! Und Vegeta denkt bestimmt auch so, auch wenn er’s nicht zugeben wird! Ich bitte dich doch nur mit ihm zu gehen, weil er deine Position in einer anderen Dimension einnimmt, er vertritt dich da! Und er hat große Probleme, also bitte ich dich, ihm zu helfen!“, erklärte die Blauhaarige. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, sagte Present Trunks kalt und kassierte eine Ohrfeige von seiner Mutter. „Mir ist egal, ob ihr euch abkönnt oder nicht, du wirst mit ihm gehen! Keine Widerrede!“, Bulma schaute zu Future Trunks, „Und wie sieht es mit dem Platz aus? Waren meine Schätzungen richtig, dass 2 Leute mehr reinpassen?“ Trunks der Zukunft überlegte, ob er die Wahrheit sagen sollte oder ob er eigennützig lügen sollte, in der Hoffnung, nicht so gequetscht zu reisen. Aber als er noch einen Blick zu seinem Ich dieser Dimension warf, entschied er, dass er nicht mit ihm alleine sein wollte. „Ja, es passen 3 Leute in die Zeitmaschine“, war seine Antwort. „Warum gebt ihr ihm nicht einfach eine Kaffeemaschine mit und gut is?“, fragte Present Trunks. „Das wäre aufgeben und Saiyans geben nicht auf, sollte dir bekannt sein“, erklärte Bulma. „Was habe ich überhaupt damit zu tun? Ich habe ja noch nicht mal nen Krieg gegen diese mysteriösen Feinde begonnen, somit kann ich gar nicht aufgegeben haben!“,