Fanfic: Flower Romance (Bra/Goten)
versuchte sich zu entschuldigen. Er, sie und Goten wollten heute Zelten gehen, an einem See im Wald und nun meinte Trunks, er könne nicht mit. Sie seufzte. „Naja... mit deiner Erkältung wär es auch wirklich besser, du bleibst zu Hause...“ Er streichelte lächelnd ihre Wange. „Ich bin mir sicher du wirst mit Goten auch viel Spaß haben. Er wird dich auch beschützen.“ Er war ganz rot im Gesicht, das war das Fieber. „Ja. Also dann... Werd schnell wieder gesund!“ „Mach ich! Tschau und viel Spaß!“ „Ciao!“ Bra rannte los. Goten wartete schon auf sie, unter einem Baum im Garten. „Wo ist Trunks?“ „Er sagte er kommt nicht mit. Er ist erkältet und hat Fieber.“ „Oh... der Arme...“ Im selben Moment kam ihm ein blöder Gedanke... ‚Das heißt ja jetzt dass ich mit ihr allein bin, dumm von Trunks, mich mit ihr allein zu lassen...‘ Doch ein blöder Gedanke wird vom zweiten gefolgt: ‚Scheiße... der ist ja doch schlau... da ich ja jetzt ihr leiblicher Bruder bin kann ich ja gar nichts mit ihr anfangen...‘ Er seufzte. „Ist was?“, fragte Bra überrascht. „Ach, mir hat Trunks nur grade schrecklich leid getan. Aber nun komm, lass uns gehen!“ Er nahm sie an der Hand und sie gingen los. Am Nachmittag waren sie an ihrem Zeltplatz angekommen. Goten machte sich daran, die Zelte aufzubauen. Doch da Bra ihn verspielt immer wieder unterbrach, hatte er am Abend nur ein einziges stehen. „Das macht doch nichts, schlafen wir eben in einem!“, sagte sie fröhlich. „In einem?“ Wusste sie denn was das hieß? Aber im selben Augenblick erinnerte er sich ja wieder: er war ihr leiblicher Bruder. So ein Mist aber auch... Sie machten ein Lagerfeuer um sich etwas warm zu halten. Die Nächte waren hier im Spätsommer schon recht kühl. Bra zog ihre Klamotten aus und dann ihr Nachthemd an. Goten konnte sich nicht verkneifen, ihr dabei zuzusehen. ‚Sie hat so eine wahnsinnig schöne Figur...‘ Er konnte seinen Blick gar nicht von ihr abwenden. „Süßes Nachthemd!“, sagte er lächelnd. „Danke! Mein liebstes!“ Stand ihr auch gut. Es war zwar ein normales, hell rosanes Nachthemd, aber es stand ihr verdammt gut... „Willst du dich nicht auch umziehen?“ „ Was? Ähm nö... ich... schlaf so wie ich jetzt bin...“ „Achwas! Die Jacke und den dicken Pullover musst du auf alle Fälle ausziehen! Es wird unter der dicken Wolldecke nämlich schrecklich warm!“ „Ach, das überleb ich schon!“ Aus irgendeinem Grund war es ihm peinlich, sich vor ihr auszuziehen, auch wenn es nur Jacke und Pullover waren. Bra verzog ihr Gesicht zu einer Grimasse. Sie stand auf und ging auf ihn zu. ‚Was...?‘ Dann schubste sie ihn nach hinten und setzte sich auf ihn. Gotens Wangen färbten sich rot, als sie ihre Ellbogen auf seiner muskulösen Brust abstützte und ihren Kopf auf den Händen stützte. Sie sah ihn mit ihren wunderschönen blauen Augen an, die im Schein des Mondlichts noch wesentlich schöner glänzten. „Komm schon, es hat noch keinen Saiyajin umgebracht, ein paar Klamotten auszuziehen.“ „Äh jaja... meinetwegen...“ Sie kicherte und zog ihm die Jacke aus. Er ließ sie einfach machen. Er wusste auch nicht, warum er sich das bieten ließ. Sie hatte irgendwie vollkommen die Kontrolle über ihn... Auch seinen Pullover zog sie ihm aus. Als sie sich an seinem T-Shirt zu schaffen machte, griff er allerdings nach ihren zarten Händen und meinte dann: „Du sagtest doch nur Pullover und Jacke!“ Sie grinste ihn an. Er schluckte. „Gut, aber beschwer dich dann nicht, ich hab dir doch gesagt dass es hier total warm wird!“ „Achwas! Wird es schon nicht!“ „Werden wir ja sehen...“ Sie stand auf und ging an den See. Dort plantschte sie mit den Händen im Wasser. Offensichtlich konnte sich dieses wundervolle, immer fröhliche Geschöpf aus absolut allem ein Spiel machen... „Ähm... Bra...?“ Sie tat als ob sie ihn nicht hören würde. „Braha...“ Nichts. ‚Oh man, so ein Dickkopf...‘, dachte er. „Okayokay ich zieh mein T-Shirt ja schon aus!“ Grimmig machte er sich daran, das schwarze Kleidungsstück zu entfernen. Sie schielte nach hinten. Es war ihr durchaus nicht unbekannt, dass Saiyajins einen gut gebauten Körper hatten, aber das verschlug ihr irgendwie den Atem... Ihre Wangen färbten sich leicht rot und sie schaute wieder in den See, plantschte etwas nervös herum. Als er sein T-Shirt ausgezogen hatte, lief er zu ihr. „Zufrieden Misses Dickkopf?“ Sie wurde irgendwie noch nervöser... „Huhu?“ Er beugte sich über sie von oben. Da er so groß war, konnte er sich so weit vorbeugen, dass er ihr nun verkehrt herum in die Augen sehen konnte. Sie war ja ganz rot! Aber wieso? Das wollte ihm nicht in den Kopf. „Ist irgendwas?“ ‚Das fragte er noch?‘ Sie schubste ihn einfach, sodass er in den See fiel. PLATSCH! „AH! HEY! WAS SOLL DAS?“, schrie er gereizt. Sie stand auf. „Äh.. äh.. so... sorry...“ „Oh nein!“ Er stand auf und ging klatschnass zu ihr ans Ufer. „Mit einem Sorry kommst du mir diesmal nicht davon!“ Er war verdammt sauer! „Hilfe!“ Er hob sie auf beide Arme, ging wieder in den See hinein und... „NEIIIIIN!“ PLATSCH! ...ließ sie fallen... „Bruderherz! Das ist kalt!“ Er grinste nun zufrieden. „Ja, mir ist auch kalt.“ Sie schnaubte beleidigt. „Tut mir ja leid...“ „Mir tut’s auch leid.“, sagte er und streckte ihr die Hand entgegen, um ihr wieder aufzuhelfen. Aber sobald sie aufgestanden war und ihre Haare auswringte, verschlug es ihm den Atem. Es sah so... so... wie der Stoff an ihrem Körper klebte... In diesem Moment verfluchte er innerlich den Drachen. Er wollte nicht mehr ihr Bruder sein! „Also hast du mich noch lieb Bruderherz?“, fragte sie dann wieder lächelnd, als sie auf ihn zugekommen war. „Klar!“ „Und wie sehr lieb?“ „Unbeschreiblich lieb!“, er lächelte. Sie ebenfalls. „Und wie sehr hast du mich lieb?“, fragte er dann. Sie wusste erst nicht, was sie antworten sollte. Er hatte plötzlich so einen liebevollen Blick, den sie noch gar nicht kannte... „Sooooo sehr!“ Sie knuddelte ihn zu Boden und blieb dann erstmals ein kleines Weilchen auf ihm liegen. "Ach, nur so sehr?", frage er enttäuscht. „Nein nein! Noch viel mehr!“ Er blickte sie einige Sekunden lang schweigend an. Dann kam, was kommen musste: „Wie sehr...?“ Sie schluckte kaum merklich. „Sehr sehr...“ „Dann zeig mir, wie sehr...“ Sie beugte sich langsam, wie in Trance, über ihn... bis sie plötzlich aus ihrem Träum zu erwachen schien und ihren Kopf etwas nach links drehte. Dann küsste sie ihn auf die Wange. „So sehr!“, sagte sie und lächelte wieder verspielt. Seine Wangen hatten sich rot gefärbt und er drehte seinen Kopf zur Seite. „Verstehe...“, nuschelte er... irgendwie tat sein Herz in diesem Moment weh. Er hatte so sehr gehofft, sie würde das, was er für sie fühlte, erwidern. Er hatte so sehr gehofft, sie würde ihn küssen... nur einmal, ein einziges Mal... Bra starrte ihn nur an. Wie er seinen Kopf weggedreht hatte, und so in Gedanken versunken war... Das konnte sie nicht tun... Ihr Körper schien nicht mehr auf sie zu hören... ihre Hand drehte seinen Kopf, zu seiner größten Überraschung, wieder in ihre Richtung. Dann beugte sie sich erneut zu ihm, ganz langsam, sodass ihn ein paar ihrer Haarsträhnen ihn im Gesicht kitzelten, bevor sich ihre Lippen trafen und sie ihn zärtlich küsste. Nur halb öffnete sie ihre Augen und sagte dann, in einem lieben, warmen Ton: „Ich hab dich auch unendlich lieb.“ Am liebsten hätte er sie zu sich gezogen, sie geküsst... doch er war ja... ihr leiblicher Bruder... ‚Verdammt...‘ „Hast du mich denn genauso lieb wie ich dich?“, fragte sie ihn plötzlich. ‚Wie?‘ „Ja...“, sagte er nur leise. Wollte sie denn wirklich, dass er sie auch küsste? „Ach, wirklich?“ Sie wollte es, ganz offensichtlich! „Ja...“, sagte er leise, zog sie zu ich hinunter. Anfangs verlor er noch für einen kurzen Augenblick die Beherrschung und fing mit einem Zungenkuss an, erinnerte sich schlagartig daran, wer er nun für sie war und machte daraus dann doch einen normalen Kuss. Dennoch waren beider Wangen ganz rot gefärbt. Er durfte das doch gar nicht! Es war ihm verboten! Als ihr Bruder war es ihm verboten sie zu küssen! Wie sehr ihm das in der Seele wehtat... „Ich hab dich lieb Bruderherz...“, flüsterte sie. Er lächelte. „Das freut mich aber!“ Nun machte er eins auf naiv. „Okay, nun lass uns schlafen Schwesterchen!“ Sie stand von ihm auf. „Ja.“ Er nahm sie an der Hand und sie gingen ins Zelt. Sie legte sich hin. Er machte noch das Feuer aus, zog seine nasse Hose aus und ging, in den Boxershorts, wieder zu ihr und legte sich unter de Decke. Erst lag er auf dem Rücken und verschränkte nur die Arme hinter seinem Nacken. Sie schlief schon tief und fest. Doch er merkte plötzlich, dass sie zitterte,... war ihr denn kalt? Aber natürlich! Schließlich war sie ja total nass! Er zog sie zu sich heran, strich einmal durch ihre türkisen, geschmeidigen Haare, schlang seine kräftigen Arme um sie und schlief bald darauf ein.<br />
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Das war`s für dieses Mal. Wenn ihr eine Fortsetzung möchtet, hinterlassteinfach einen Kommie ^^<br />
ByeBye<br />
BraBra