Fanfic: Dreamzone III - Follow the hope
seine Kleidung zerfetzt und seine Bauchdecke ... „Oh, Gott! Kakarott! Warum?“ brachte Vegeta unter zitternden Atemzügen hervor. Als Antwort erhielt er nur ein Grinsen. „Erklär ich dir später,“ stöhnte Son-Goku gequält und Blut rann seinen Rachen hinauf. Er legte Zeige- und Mittelfinger an die Stirn und konzentrierte sich. *Momentane Teleportation!* schrie es in Vegeta auf und er malte sich schon die Konsequenzen für die Dummheit Son-Gokus aus. *Er wird zwar so oder so sterben. Aber durch diese Energieverschwendung wir er nur noch schwächer und schneller verrecken!* Was sollte er nur tun?<br />
Das Erdbeben wurde stärker und enorme Erspalten taten sich auf. Schreie, überall Schreie. Kleine Raumschiffe flogen über die beiden Saiyajins hinweg und sie wussten nun, dass die Menschen flohen. *Das sollten wir lieber auch tun!* dachte Son-Goku und startete die Teleportation, egal wie sehr Vegeta sich auch dagegen sträubte. Wenige Sekunden später brachen Berge zusammen, Lava strömte aus dem riesigen Loch im Erdboden und überdeckte die gesamte Oberfläche mit Tod. Es gab keine Hoffnung mehr. Die Erde explodierte in einer heftigen Supernova und riss naheliegende Planeten mit sich.<br />
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Die beiden Saiyajins landeten auf einem weit entfernten Planeten, den sie nicht kannten, der aber von intelligenten Lebewesen bewohnt war. Vegeta keuchte, schnappte schwerfällig nach Luft. Seine rechte Hand drückte auf Son-Gokus Wunde, um die Blutung etwas zu stoppen. Doch der rote Lebenssaft floss nur so aus ihm heraus und vermochte gar kein Ende zu nehmen. Leise Panik kam in ihm hoch. Er würde es nicht mehr lange Durchhalten und er konnte ihn mit einem Arm nicht tragen. <br />
„Gib nicht so einfach auf, Kakarott!“ schluchzte er verzweifelt und presste seine Handfläche wieder auf die riesige Wunde. Son-Goku röchelte und spuckte erneut Blut. „Ve ... Vegeta!“ brachte er geschwächt hervor. Er hob seinen Blick und wollte die linke and seines Freundes packen. Doch er griff ins leere. Er sah in Vegetas Gesicht: Schmerzen, Verzweiflung, Angst. Alles vereint in zwei großen schwarzen Augen. „Vegeta ... wo ist d ... dein linker Arm? Wa ...?“ Der Saiyajinprinz brachte ihn zum Schweigen indem er ihm die Fingerkuppen auf die Lippen legte. „Du solltest nicht sprechen,“ sagte er ruhig und sah ihn mit tränengefüllten Augen an. Son-Goku hatte die Augenlider halbgesenkt und hatte eine klebrige schweißbedeckte Haut. Er räusperte sich, wobei wieder eine Ladung Blut aus seinem Rachen stieß und sich auf Vegetas Hose ergoss. „Du musst ... mir einen g ... großen Gefallen tun,“ stöhnte er und kramte mit zitternden Händen in seinem Hemd. „Kakarott, hör auf! Du verschlimmerst alles!“ mahnte Vegeta und Tränen tropften von seinem Kinn auf die Wangen seines Freundes. Er hielt in seiner Bewegung inne und sah auf.<br />
Erstaunt stellte er etwas unerwartetes fest: Vegeta, der Saiyajinprinz, der sonst zu stolz war, Gefühle zu zeigen, weinte um ihn. Er grinste. „Hey, Vegeta ... so ...leicht bin i ... ich doch nicht tot z ... zu krie ... gen!“ Er kramte weiter, holte mit großer Anstrengung eine kleine Schatulle heraus und reichte sie Vegeta. „Mach sie auf!“ sagte er leise und beobachtete, wie Vegeta mit weit aufgerissenen Augen das Kästchen öffnete. Vegeta erschrak, als er den Inhalt entdeckte: 4 Reagenzgläser mit 4 winzigen Embryonen. Alle unbeschädigt und für einige Stunden versorgt. „Das sind ... Klone von ... *hust* von uns. Sie ... wu ...rden von nem Jahr für unsere ... Existenzer ... haltung gemacht,“ erklärte Son-Goku unter Schmerzen, griff Vegeta mit seinen blutgetränkten Händen am Kampfdress und zog sein Ohr zu seinem Mund. „Bring die Züchtung zuende und ... erschaffe mit ... ih ... nen eine neue Welt für alle.“ Er wurde immer leiser. „Deshalb ... hab ich dich ge ... gerettet: Du hast die Kraft ... und die ... Hoff ... Hoffnung dazu eine ... neue ...“ Seine Worte wurden schwächer und sein Körper wurde schwerer. Son-Goku schloss die Augen und sein Kopf sackte in Vegetas Schoß zusammen. „Nein! Kakarott! Das kannst du nicht machen!“ wimmerte Vegeta in hohen Tönen, Tränen rollten seine Wangen hinunter. „Komm zurück! KOMM WIEDER ZURÜCK!! KAKAROOOOOTT!!!“ ...<br />
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... Plötzlich spürte er eine Hand auf der Schulter und er wich kurz aufschreiend zurück. Vegetas Herz raste, hämmerte in einem hektischen Rhythmus gegen seinen Brustkorb. Die blanke Angst spiegelte sich in seinen nassen Augen wieder. Doch zu seiner Beruhigung war es nur Raven, der sich hinter ihn teleportiert hatte und ihm die 1200000 Chen (=Geldeinheit) vor die Nase hielt. „Schau mal,“ sagte er fröhlich und holte noch 100000 Chen aus der Tasche. „Die gab’s als Bonus, weil ich ihn innerhalb von 5 Stunden gefasst habe. Cool oder?“ <br />
Vegeta brauchte einige Sekunden Zeit, um zu checken, was hier abging. „Erschreck mich nicht noch mal so, kapiert?“ knurrte er und versuchte zu verbergen, dass er stille Tränen weinte. Er hatte den Blick gesenkt und starrte wieder auf den flackernden Bildschirm. Raven fand sein Verhalten komisch. Er war irgendwie so merkwürdig traurig, wie sonst nur selten. *Er hat wieder an damals gedacht. An Kakarott, wie er in seinen Armen starb.* dachte er sich und lächelte schwach. Schweigen lag über dem ganzen Zimmer.<br />
„Ve?“ brach er das Schweigen im Raum und legte ihm die Hand auf die Schulter. Vegeta schreckte leicht auf und wischte sich schnell über die Augen. Er sah den 3/4 Saiyajin an. Seine nassen Augen verrieten ihn schnell: er hatte geweint, er brauchte es nicht zu leugnen. „Gehen wir endlich. Ich halt es hier nicht länger aus.“ Der Ältere nickte etwas geistesabwesend und wandte seinen Blick wieder auf den Bildschirm. Raven wandte sich um, um den Raum zu verlassen. „Ich sage den Mädels eben bescheid!“ rief er und wollte gerade zur Tür hinaus. <br />
„Raven.“ Vegetas befehlender Unterton hielt ihn kurz wie angenagelt auf seinem Standpunkt. „Ja?“ „Glaubst du, dass du mit Yokus Hilfe Kakarott in deinen Minicomputer einspeisen kannst?“ beendete er seine Frage und begegnete dem Blick des Jüngeren. „Ich will ihn nicht hier zurücklassen, du verstehst.“ Raven entwich ein Lächeln. „Ich werde sehen was ich tun kann!“ entgegnete er und wandte sich um. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Grinsend und kopfschüttelnd machte er sich auf den Weg, um Yoku zu holen. *Er kann einfach nicht ohne ihn auskommen. Er und Kakarott sind wirklich echte Freunde: unzertrennlich.*<br />
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Einige Stunden später liefen die 6 durch den Hangar und suchten eins der neuwertigeren Schiffe. Niemand wusste, wie lange sie ungefähr unterwegs sein würden. Also brauchten sie ein wirklich gutes Schiff, um die Suche nach der DREAMZONE starten zu können. „Welches nehmen wir?“ fragte Yanni und sah von rechts nach links. „Am besten ist ...“ begann Araki. „... eins mit guter Bewaffnung!“ „Nee,“ warf Yoku ein. „Mit gutem Navigationssystem.“ „Och, ich dachte mit großen Vorratsspeicher und viel Platz!“ jammerte Yanni und verzog beleidigt spielend das Gesicht. „Die Schnelligkeit ist entscheidend!“ warf Vegetara dazwischen und ballte die Faust. Die Mädchen begannen sich über die Vorteile der Schiffe zu streiten, dass Vegeta langsam die Geduld verlor.<br />
„Schnauze!!“ schrie er plötzlich und alle hielten inne. „Wir brauchen eins, wo alles stimmt: Optimale Geschwindigkeit, gute Waffen, genügend Platz und alles was dazugehört, um eine Suche zu starten!“ Alle sahen ihm verwundert nach, als er sich wutschnaubend umdrehte und davon stapfte. „Alter, ist der heute schlecht drauf!“ sagte Araki mit weit aufgerissenen Augen. „Was hat er denn?“ Sie sah Raven an, der geduldig und gefasst seinem Adoptivvater nachsah. „Er trägt eine megaschwere Last mit sich rum,“ erklärte er und dachte wieder an die Szene vor dem Computer. Die Mädchen sahen ihn an. „Was meinst du damit?“ fragte Yoku. Der 3/4 Saiyajin sah sie an. „Diese Erinnerung an Kakarotts Tod und an den Verlust von Heimat und Familie gehen ihm nicht aus dem Kopf. Deshalb will er die DREAMZONE so schnell wie möglich finden.“ Er hielt kurz inne. „Er will sein Gewissen beruhigen, stimmt’s?“ beendete Vegetara den Satz und schritt an seine Seite. Raven nickte und folgte Vegeta, wie die anderen. <br />
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Sie achteten nicht darauf, dass sie von einem Mann in auffälliger schwarzen Kleidung mit Cyberbrille beobachtet wurden. Er hatte ein Komlink mit eingebautem Mikro im Ohr und meldete seiner Leitstelle: „Das Objekt ist auf Station Greonite und wir bald Standpunkt mit 5 Kopf starken Truppe verlassen. Bleibe dran. „Verstanden!“ kam die Antwort und der Kontakt war unterbrochen. Er beobachtete die Gruppe noch einige Sekunden und zog sich dann zurück. *Wir werden ihn kriegen!* dachte er, während er sich wieder ins Getümmel schmiss.<br />
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„Das ist es!“ sagte Raven und zeigte auf ein großes, aber wendiges Raumschiff. Vegeta blieb stehen und betrachtete es genauer. Er nickte nur kurz, als er um das Schiff herum ging und sich alles gut anschaute. „Perfekt!“ stimmte er zu und klopfte Raven auf die Schulter. „Gut gemacht, Junge. Respekt. Du hast ein Auge für so was.“ Der 17jährige grinste und winkte die Mädchen zu sich. „Wow!“ staunte Yanni, als sie dieses riesige Schiff sah. „Das sieht sehr gut aus!“<br />
Plötzlich kam der Verkäufer zu ihnen und sagte mit heiserer Stimme: „Na, interessiert an dem Baby?!“ Ve ergriff das Wort und begann sofort zu handeln. „Wie viel?!“ fragte er. Der Verkäufer grinste. „Standartpreis: 50 Millionen Chen!“ Er erntete dafür einen ernsten Blick von Vegeta. „Hör auf uns zu verarschen, Alter. Also, wie viel?!“ Er zückte seinen Blaster und setzte ihn ans Kinn des Verkäufers. „Äh ... 10 Millionen?“ Der Blaster