Fanfic: Der Erlkönig
Kapitel: Der Erlkönig
Diese ff ist Dark, angst und etwas Rape. Wer das nicht lesen will, und sich auch nicht eine storry antun will, in der es kein Happy end gibt, der sollte einen anderen Link nehmen.<br />
Aber befor es losgeht, muss ich dem verehrten Herrn Johann Wolfgang von Goethe danken. Gäbe es ihn nicht, so hätte ich diese ff gleich vergessen können. Denn ich habe sein Super werk Der Erlkönig, hierfür verwendet. Würde er heute noch leben, so würde die Bestzeller liste komplett anders ausehen!<br />
Aber nun genug der vorrede, dann mal los:<br />
<br />
Der Erlkönig<br />
<br />
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?<br />
Es ist der Vater mit seinem Kind;<br />
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,<br />
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.<br />
<br />
Es ist Dunkel. Tränen laufen über sein Gesicht, während er nach seinem Vater suchend, durch das Gestrüpp stolpert. Eben war er noch bei ihm und jetzt War er der Verzweiflung nahe. Er war einem Biest begegnet, einem Monster. Eben war er noch neben seinem Vater hergegangen und hatte rum gewitzelt. Einer dieser seltenen Momente, in denen sich beide wie Vater und sohn verhielten.<br />
<br />
Dann war sein Vater einem Gereusch nachgegangen. Einem Rascheln im Busch. Und schon waren sie getrennt. Einige zeit später, hatte auch er etwas gehört. Und neugierig, wie er war, ging er dem nach. Er stolperte durchs dickicht und lief schliesslich auf eine lichtung. Ein Mann stand dort und starrte in den Himmel, wand seinen blick zum Jungen, der die lichtung eben betrat. „Lavendel-Haar“ hauchte der Mann in den Wind.<br />
<br />
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -<br />
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?<br />
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -<br />
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –<br />
<br />
Der Mann ging auf den Jungen zu. Der Junge fürchtete sich nicht, er war Fasziniert von dem Fremden, dessen Wehender Umhang, ihm etwas Mystisches verlie. „Wer bist du?“ fragte der Junge. „Das ist unwichtig. Aber komm mit mir! Dein Vater sucht dich und bat mich, ihm zu helfen!“ antwortete der Mann. Der Junge folgte dem Mann in gutem gewissen. Die stimme des unbekannten, war wohlklingend und Melodisch und Vertrauenswürdig.<br />
<br />
»Du liebes Kind, komm, geh mit mir!<br />
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;<br />
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,<br />
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.«<br />
<br />
Sie Wanderten immer weiter in den düsteren Wald hinein. Trunks vermisste seinen Vater sehr. Wo war er bloss? Und wieso spürte er dessen aura nicht?<br />
<br />
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,<br />
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -<br />
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;<br />
In dürren Blättern säuselt der Wind. –<br />
<br />
Es wurde kälter und Trunks begann zu frieren. Der Mann schritt zilsicher weiter und schien den Eiskalten Wind nicht zu bemerken. Angst schlich in die Glieder des jungen. „Komm, Junge. Nicht so langsam, dein Vater wartet!“ Der Mann spricht drengend. „Wenn du schneller wirst, wirst du sicher etwas feines bekommen.“<br />
<br />
»Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?<br />
Meine Töchter sollen dich warten schön;<br />
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn<br />
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.«<br />
<br />
„Wo ist mein Vater? Wir sind lang genug gegangen! Wo bringst du mich hin?“ Trunks Misstrauen, funkelt in seinen Augen. Sie sind ununterbrochen eine stunde unterwegs, doch sind sie immer noch nicht angekommen. Die füsse des Jungen schmerzen, er hat hunger und Angst vernebelt seinen Geist.<br />
<br />
Der Mann Hällt an. „Nur gedult.“ Meint der Fremde gutmütig. „Wir sind schon da!“ Trunks schaut sich um, doch nirgends ist sein Vater. „Wo ist papa? Ich sehe ihn nirgends...“ Plötzlich steht der Fremde direckt hinter ihm und hällt ihn Fest. Panik breitet sich in dem Körper des Kindes Aus.<br />
<br />
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort<br />
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -<br />
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:<br />
Es scheinen die alten Weiden so grau. –<br />
<br />
„Natürlich ist er nicht da! Er hat dich verlassen!“ flüstert der Mann verschwörerisch. „Niemals! Das würde er nicht tun!“ wehrt der junge ab. „Doch, er überlässt dich mir!“ „Ich glaube dir nicht!“ meint Trunks bestimmend, doch die hand die anfängt ihn zu streicheln, lässt seine worte abbrechen. Wie gelehmt, bemerkt er, wie der fremde, ihm seine Kleidung vom leib reisst. Es scheint so, als wäre seine ganze kraft verloren.<br />
<br />
Der Mann fast ihn überall an und leckt mit seiner Rauen zunge über die Junge reine haut. Der Junge wimmert leise, versucht die tränen zu unterdrücken, aber die schmerzen, die er durch den biss des Mannes erleidet, lässt ihn verzweifelt schreien. Er wird zu boden geschleudert und nur eine sekunde später, liegt der schwere körper des peinigers über ihn.<br />
<br />
»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;<br />
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«<br />
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!<br />
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –<br />
<br />
Brutal dringt der Fremde, das Monster, in den engen jungen körper unter ihm ein und zerreist das empfindliche fleisch. Ein schrei aus schmerz und verzweiflung hallt im wald wieder.<br />
<br />
Wieder laufen tränen über sein gesicht, als die frische erinnerung in seinen Kopf vordringt. Er spürt den Kalten wind auf seiner Nackten und blutenden haut nicht mehr. Er schleppt sich weiter und sucht nach stunden der endlosen qual, immer noch seinen Vater.<br />
<br />
„Trunks!“ Ist das nicht sein Vater, der dort verzweifelt nach ihm ruft? Hoffnung keimt in ihm auf und er versucht seinen Vater zu rufen, doch mehr als ein krächzen, glingt nicht.<br />
<br />
„Trunks! Wo bist du? Verdammt!!“ Wieder öffnet der Junge seine lippen, beim versuch zu rufen, und wieder kommt ein krächzen. Der junge läuft der stimme entgegen, die ihn so sorgenvoll ruft. Die ihm die schmerzen mildert.<br />
<br />
„TRUNKS!!“ Trunks sieht seinen Vater, mit dem Rücken zu ihm. Wieder krächzt er. Sein Vater scheint es zu Hören und wendet sich zu dem Jungen um, der Nackt und Blutüberströmt vor ihm wankt. Schock ist in den Augen Vegetas. „Trunks! Oh, gott nein! Was ist geschehen?“ Er läuft auf seinen Sohn zu und zieht ihn in eine umarmung.<br />
<br />
Mit einem Seufzen entweicht der Junge, in die wohltuende Bewustlosigkeit. Panisch versucht Vegeta ihn davon abzuhalten, will nicht, das sein Sohn ihm wegstirbt. Er hebt seinen Jungen auf die arme und Fliegt auf den schnellsten weg zu Gottes Pallast.<br />
<br />
Dem Vater grauset`s, er reitet geschwind,<br />
Er hält in den Armen das ächzende Kind,<br />
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;<br />
<br />
Schaufend betritt er die Plattform, auf der er Piccolo meditieren sieht. „PICCOLO!!!“ brüllt er den Grünen Grossgewachsenen Mann an. “Vegeta, brüll nicht so….” will der Namekianer sagen, doch verstummt er, als er den leblosen Körper von Trunks in Vegetas armen sieht, als er die verzweiflung des Vaters sieht. Er geht zu ihm und legt einen Finger an die Halsschlagader.<br />
<br />
In seinen Armen das Kind war tot.<br />
<br />
<br />
Ich weiss, trauriges ende, aber meinchmal, muss ich sowas rauslassen.<br />
cya