Fanfic: Beyblade Love

Gespräch anzufangen.<br />
„Ja...komische Sache...“, lächelte sie ihn an. <br />
Irgendwie fand sie ihn doch sehr sympathisch ...und so mies war er auch nicht wie Tyson und die anderen es ihr erzählt hatten...<br />
„Sag mal, warum magst du eigentlich Tyson und Max nicht? ...Nur weil sie deine Konkurrenten sind?“, platzte es aus Sarah heraus. <br />
Sie wusste, dass sie damit die schöne Stimmung sausen gelassen hatte.<br />
„Es ist nicht so, dass ich sie hasse nur weil wir Feinde sind,....es ist...weil....ich weiß es ehrlich gesagt nicht...Ich und Tyson haben uns seit wir uns das erste Mal gesehen haben nicht gemocht, dass war einfach so...“, überlegte Kai ungläubig. <br />
<br />
„...Ich...ich beneide euch...“, sagte sie plötzlich in Gedanken versunken.<br />
Kai blickte sie im gleichen Moment skeptisch von der Seite an.<br />
„Und weswegen, wenn ich fragen darf?“<br />
„Ihr habt alle ein Bitbiest....Meins scheint mir wohl nicht zu vertrauen....“, antwortete sie enttäuscht. <br />
„Das stimmt nicht....Bitbiest werden dann aktiviert, wenn man für jemanden kämpft, den man von ganzem Herzen liebt, oder mag“, erklärte Kai um ihr Mut zuzusprechen.<br />
„Verstehe....Sag mal, wie ist eigentlich dein Bitbiest zu dir gekommen?“, tippte sie vorsichtig an. <br />
„Ist eine lange Geschichte....“, murmelte Kai zur Antwort. <br />
„ Ich hab genügend Zeit...“<br />
„Lieber nicht....“<br />
„Wie du willst“ , meinte Sarah und zuckte die Achseln. <br />
Dann waren sie erneut eine ganze Weile still und betrachteten den Untergang...<br />
<br />
Das Licht erlosch mehr und mehr....Lange Schatten legten sich über die Stadt...<br />
Ließen sie wie eine Traumlandschaft erscheinen ....<br />
Die ersten Straßenlaternen begannen zu leuchten und lockten einige Insekten zu sich....<br />
Seite an Seite schritten sie wortlos zu sich nach Hause...<br />
Zwischen ihren Häusern blieben sie noch einmal stehen und blickten sich an.<br />
„W....Woll’ n ....wir morgen zusammen zur Schule gehen?“, fragte Kai leicht verschüchtert an. <br />
„Gerne....klingle einfach bei mir“, erwiderte Sarah belächelnd und wandte ihm den Rücken zu. <br />
Doch blitzschnell wirbelte sie herum, gab Kai einen Kuss auf die Wange und verschwand dann durch ihr Haustor hindurch im Haus. <br />
Kai blieb noch eine ganze Weile wie versteinert stehen...<br />
Erst als er realisiert hatte, was eben geschehen war, griff er sich an seine purpurrote Backe, während ein breites, zufriedenes und glückliches Lächeln sich auf seinen Mund legte. <br />
Verträumt dreinblickend lief er wieder zurück zu sich ins Haus. <br />
<br />
Als er die Tür aufsperrte , stand sein Vater bereits ungeduldig wartend im Saal auf ihn. <br />
„Wo zum Teufel bist du gewesen!“, rief er aufgebracht. <br />
„Ich war , wie gesagt, weg“, gab Kai desinteressiert ab und wollte sich in seinem Zimmer verziehen.<br />
Aber sein Vater verschloss ihm den Weg zur Treppe.<br />
„Ich hab mir Sorgen um dich gemacht Kai, bedeutet es dir denn gar nichts?“<br />
Dieser zuckte geschwind uninteressiert mit seinen Schultern und blickte zu Boden. <br />
„Sie mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede!“, befahl sein Vater, dabei stieg seine Wut an.<br />
Langsam hob Kai sein Gesicht seinem Vater zu.<br />
„Komm, essen ist fertig....“, seufzte er schließlich auf, als er merkte, dass er wieder zu weit mit Kai gegangen war. <br />
„Ich habe keinen Hunger....ich werde es mir später aufwärmen, okay?“, ermittelte Kai und versuchte einigermaßen höflich zu klingen. <br />
Das war leider ein frontaler Fehler....Der Blick seines Vaters verfinsterte sich ungemein....<br />
„....Kai.....“, brachte er mit bebender Stimme hervor. <br />
Jetzt würde es wieder beginnen....Kai trat bereits verängstigt einige Schritte zurück, doch sein Vater konnte ihn packen und zog ihn zu sich heran. <br />
„Was hab ich dir vom Anfang an gesagt....Reiz mich nicht....sonst passiert etwas, was ich eigentlich nicht tun möchte...“, meinte sein Vater und verpasste Kai eine gewaltige Ohrfeige.<br />
Von der Wucht des Schlages wurde dieser regelrecht mitgerissen und stürzte zu Boden...<br />
Erst jetzt merkte sein Vater, was er gerade seinem Sohn angetan hatte....<br />
Kai rührte sich nicht...Sein Gesicht wurde von seinen Haarsträhnen verdeckt und sein Blick war zu Boden gerichtet. <br />
„....Kai...es...es tut mir furchtbar Leid...Ich konnte mich nicht mehr beherrschen....“, stammelte sein Vater entsetzt. <br />
Kai stand schwankend auf, den Blick immer noch zu Boden geschlagen...<br />
Er hob seinen Arm und wischte sich das Blut ab, was von seiner aufgeplatzten Lippe lief. <br />
„....Ist schon gut....es ist nichts passiert.... Darf ich mir wenigstens das Essen mit hochnehmen?“, erkundigte er sich mit ruhiger Stimme, als wäre nichts zwischen seinem Vater und ihm vorgefallen.<br />
Sein Vater nickte mit einem leichten Schock über das Geschehen und wartete ab, bis sein Sohn in der nächsten Tür verschwunden war. <br />
Kurz darauf schritt Kai ohne ein weiteres Wort zu verlieren, mit einem Teller Nudeln an seinen Vater vorbei. <br />
Sein Vater hörte nur noch wie eine Tür mit lautem Knall zugeschlagen wurde, bevor seine Knie nachgaben und er verzweifelt auf den Marmorboden fiel...<br />
„Verdammt... Verdammt....Kai...es tut mir so Leid.....“, wisperte er leise mit tränenüberströmten Gesicht...<br />
„Was hab ich nur getan....Ich verdiene ihn nicht .... er wehrt sich noch nicht einmal dagegen... er will mir immer wieder eine Chance geben und ich....was soll ich bloß machen ....“ <br />
Sein Vater war vollkommen verzweifelt....<br />
<br />
„Oh Mensch... was hab ich da eigentlich gemacht?!“, überlegte Sarah verlegen als sie in ihr Zimmer hoch lief und ihre Tür hinter sich schloss. <br />
Sie knallte sich auf ihr Bett und blickte sich in ihrem Zimmer um, das noch nicht ganz fertig eingerichtet war, um sich von dem Geschehen von vorhin abzulenken. <br />
Doch das genaue Gegenteil trat ein, sie musste mehr und mehr an Kai denken. <br />
„Irgendwie ist er schon seltsam....Aber süß“, lächelte sie verstohlen. <br />
Plötzlich wurde die Zimmertür geöffnet und ihre Mutter trat mit einem Teller in der einen und einem Glas Orangensaft in der anderen ein. <br />
„Essen, Spätzchen“, sagte sie und stellte Sarah das Abendessen auf ihren Schreibtisch, der mit lauter Beybladeteilen übersät war. <br />
„Was gibt’ s denn?“, fragte Sarah darauf und trottet zu ihr hinüber. <br />
„Dein Leibgericht....Jogurt mit gemischtem Obst und dazu Brötchen...“, antwortete ihre Mutter belächelnd. <br />
„Aber unser Koch würde doch nie...“<br />
„Genau, ich hab heute mal was gefertigt ...Ich wollte mir mal wieder etwas Zeit für dich nehmen. In letzter Zeit haben wir uns ja nicht oft gesehen...Erzähl doch mal, wie war denn dein erster Tag heute?“<br />
„Total super!...Ich hab mich mit einigen Jungs aus meiner Klasse angefreundet und einen Jungen kennengelernt, der ebenfalls Beybladeexperte ist. Das coolst aber ist, dass er genau gegenüber von uns wohnt und mich morgen zur Schule abholen wird“, erzählte sie ihre Erlebnis.<br />
„Klingt ja so, als hättest du ihn in dein Herz geschlossen...“, lächelte ihre Mutter , während sie sich aufs Bett niederließ.<br />
„....Könnte man ...so sagen“, entgegnete Sarah ihr, senkte aber ihren lauten Ton. <br />
„Aha....Die Liebe....ja, ja, in deinem Alter ist das selbstverständlich...“, lachte sie darauf auf.<br />
Sarah lief dunkelrot an und wandte sich schnell von ihrer Mutter ab, biss an einem Brötchen ab und meinte kauend: „ Quatsch, wir sind nur Freunde“.<br />
Die Harmonie der beiden wurde leider unterbrochen, als ein Handy klingelte. <br />
Seufzend nahm ihre Mutter ab und verschwand mit einem entschuldigenden Blick aus Sarahs Zimmer.<br />
Diese aß genüsslich weiter und ließ sich nicht stören. <br />
Stattdessen blickte sie aus dem Fenster und musste feststellen, dass in Kais Haus, im gegenüberliegenden Zimmer zu ihr, auch noch Licht brannte. <br />
„Ob das wohl sein Zimmer ist?“, überlegte sie hoffnungsvoll und bemerkte dabei nicht, wie ihre Halskette anfing leicht silber- weiß zu leuchten, als sie präsent an Kai dachte.<br />
Nach dem sie sich nach einer Stunde im Bad fertig gemacht hatte, schritt sie zufrieden den lagen Gang entlang zurück zu ihrem Zimmer. <br />
Sie bemerkte, dass nebenan, in dem Arbeitszimmer ihrer Mutter, noch Licht brannte.<br />
„Anscheinend schreibt sie an ihrem Buch weiter...Das wird wohl eine lange Nacht für Mum“, dachte sie traurig und kletterte auf ihr Bett. <br />
Zugleich blickte sie noch einmal zum gegenüberliegenden Haus...<br />
Das Fensterlicht war bereits erloschen....<br />
„Er will morgen wohl pünktlich sein“, lächelte Sarah und knipste ebenfalls ihre Nachtischlampe aus.....<br />
<br />
Am nächsten Morgen war Eile geboten...<br />
Sarah erschrak als sie auf ihren Wecker blickte.... sie hatte verschlafen...<br />
Jeden Moment könnte Kai bei ihr klingeln um sie abzuholen....<br />
Fluchend purzelte sie aus ihrem Bett, stolperte beim Zurennen auf den Ausgang über einige Klamotten und Bücher und sprintete ins Bad. <br />
<br />
Währenddessen stand Kai schon seit geschlagenen 12 Minuten vor Sarahs Tor und hatte sich immer noch nicht getraut bei ihr zu klingeln. <br />
„Das ist ja lächerlich....Reiß dich zusammen....es ist nur ein Mädchen...“, dachte Kai zuerst und versuchte sich innerlich zu beruhigen.<br />
„....Ist es wirklich nur ein Mädchen?...Oder....“, schwirrte es ihm kurz darauf durch den Kopf und somit war seine Beruhigung hin...<br />
Zuletzt überwand er sich, atmete noch einmal tief ein und drückte dann endlich die Klingel vor dem Tor. <br />
Bei der