Fanfic: AWG - 34 - Stolz, Knochen, Knöchel

arbeitet, erfährt man so manches interessante Detail.“<br />
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Celipa machte ein ernstes Gesicht. Bis hierhin konnte sie den Erzählungen folgen, aber da war noch eine Frage, die sie beschäftigte. „Wie...“, fing sie zögerlich an, „...wie hast du Bardock dazu gekriegt, dir zu helfen?“ <br />
Zeitgleich mit der Frage trat Momoko auf einen herumliegenden Stein und ihr Fuß knickte um, „AUTSCH!“, schrie sie und verzog das Gesicht „Mein Fuß!“ Kurz bevor sie mit dem Gesicht auf den harten Boden schlug, hatte Totepo ihr Kleid im Rücken gepackt und sie wieder nach oben gezogen, „Mist!“<br />
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Inzwischen sah Ultimo immer schlimmer aus. Seine Haare waren, wenn möglich noch zerzauster, in Nacken und Gesicht klebten sie wie plattgedrückt an der Haut und versperrten ihm zeitweise die Sicht. Er tat sein Bestes, den wuchtigen Schlägen auszuweichen und schaffte es auch immer irgendwie. Die ganze Zeit balancierte er die helle Kugel auf den Händen. „Ich brauche nur eine günstige Gelegenheit und dann ist der Sieg mein. Ich verliere nicht. Niemals!!“<br />
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„Psst! Ey Taanipu“<br />
„Huh? Pan-boukin! Ihr? Hier? Schickes Hemd, Toma“, sie warf einen kurzen Blick auf das bunte Blumenmuster.<br />
„Siehst du! ich hab dir gesagt, die Frauen fliegen drauf. Hehe“<br />
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Die Erde zitterte und wieder rieselte Staub vom oberen Teil des Kraters. Die Saiyajin am Rande des Rings wurden wie die übrigen Zuschauer durchgeschüttelt. Der leere Fruchtsaftbecher hing schief auf dem grünen Kopf des Mädchens und der kleine Junge hatte vor Schreck noch ein paar Haarsträhnen aus der Mähne seiner Vaters gezerrt. <br />
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Als die Zuschauer sich von den gröbsten Auswirkungen erholt hatten, richteten sie den Blick wieder auf Bardock, Ultimo und den Nebelball. <br />
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Schnell wie ein Blitz fuhr die geöffnete Hand des Oozaru über den Boden hinweg und schloss im Moment als sie bei Ultimo ankam die Finger zu einer Faust. Er behielt die Hand kurz dort und starrte scheinbar genau auf den Boden. Nichts.<br />
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„Ultimo is weg“, bemerkte ein Zuschauer und richtete den Blick auf Bardocks Faust.<br />
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„Bardock hat ihn in der Hand“, sagte Toma ganz nüchtern.<br />
„Sozusagen“, gab Panboukin zurück und verzog eine Braue dabei.<br />
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„Aber warum kämpft ihr überhaupt auf dieser Anfängerveranstaltung?“, Panboukin wandte sich wieder an Taanipu, behielt die geschlossene Faust aber immer im Auge. <br />
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„Würdest du wohl endlich zur Sache kommen?“, bellte Taanipu über die Kampffläche. <br />
Der Oozaru drehte den Kopf zu ihr herum und bemerkte nun auch seine beiden Teamkameraden. <br />
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„Na, wer wird denn die Katze im Sack kaufen?“ – Toma war wieder in seinem Element! Taanipu öffnete den Mund um etwas zu erwidern, aber Panboukin schüttelte stumm den Kopf. <br />
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Die Zuschauer fingen an, aufgeregt zu tuscheln. Einige zeigten auf die Faust des Oozaru.<br />
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„Glaubst du wirklich, dass Ultimo da drin ist?“<br />
„Wo soll er denn sonst sein?“<br />
„Hoffentlich endet er nicht als Katzenmatsch!“<br />
„Denk ich auch... wäre ein unglückliches Ende für ihn.“<br />
„Guck mal!“<br />
„Was?“<br />
„Na da!“, der kleine Kerl mit den langen, baumelnden Antennen auf dem Kopf zeigte auf die geschlossene Faust, „Siehst du es nicht? Da kommen Lichtstrahlen zwischen den Fingern durch“<br />
„Tatsache“<br />
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Wie bei Sonnenaufgang drangen immer mehr helle Lichtstrahlen durch die Zwischenräume der riesigen Finger. <br />
Etwas stimmte hier nicht!<br />
Der Wehraffe spürte ein Kribbeln in seiner geschlossenen Hand. Zunächst war es kaum mehr als ein leichtes Streicheln, dann ein penetrantes Kitzeln, Stechen und schließlich fühlte es sich an, alsob das Innere der Handfläche lichterloh in Flammen stand! Seine Mine verfinsterte sich und die riesige Schnauze mit den spitzen Eckzähnen kräuselte sich. Der Affe wand seinen Kopf zu der Hand, hob sie an sein Gesicht und bemerkte erst viel zu spät, dass die Lichtstrahlen immer heller und heller wurden. Aus lichtem, durchsichtigem Weiß wurde eine Art deutliche Farbe und damit ein Strahl aus purer Energie...<br />
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Zu spät wandte Bardock den Kopf wieder zurück, er spürte noch den Schmerz in der Hand und dann wurde sie von einer Art Druckwelle aufgedrückt. Der Oozaru wurde nach hinten geschleudert, hielt sich mit schmerzverzogenem Gesicht die Hand fest und heulte so laut auf, dass alle Anwesenden sich erschrocken beide Hände an die Ohren pressten...<br />
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Chibi Radditz und Manxi starrten sich ein wenig ängstlich an.<br />
„Glaubst du, das sind Geister?“, fragte Manxi und ballte die kleine Patschehändchen zu Fäusten.<br />
„N-nein. G-geister gibt’s nämlich g-garnicht!“, erklärte Chibi. Seine Stimme klang so pampig wie immer, aber vorsichtshalber rückte er ein Stückchen weiter zu Manxi – man konnte ja nie wissen.<br />
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Ranjapi stand hinter der Tür seiner neuen Gefängniszelle und hielt Fluffi in einer Hand fest. Als der Schrei ertönte, blickte er kurz auf. Man konnte deutlich das Beben der Erde spüren. „Gute Güte – was ist das denn?“, flüsterte er und spähte durch das kleine vergitterte Fenster nach draußen. <br />
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„Celipa!“, kreischte Momoko erschrocken und klammerte sich an die Schulter der kleineren Saiyajin. „Totepo – was war das?“, Celipa sah über Momoko hinweg zu dem Hünen auf der anderen Seite des Gangs. Schulterzucken. „Mist! Hätten wir nur die Scouter nicht in den Kapseln gelassen...“, fluchte sie leise und stützte Momoko beim Laufen so gut es irgendwie ging. <br />
„DA SEHT!“, schrie die Alte und machte einen riesigen Satz rückwärts. Totepo ging sofort in Kampfstellung und legte die Stirn in Falten, weil Toma erklärt hatte, das sähe so gefährlich aus.<br />
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Nichts.<br />
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„Was war das denn?“, fragte Momoko und pustete eine lästige rote Haarsträhne aus ihrem Gesicht. <br />
Die Alte wies auf einen beachtlichen Riss in der Wand. Alle sahen sich mit gemischten Gefühlen an, dann ergriff die Saiyajin wieder das Wort: „Wir müssen uns beeilen. Die Höhle hier wird bald einstürzen!“ Eigentlich sollte das eine Aufforderung sein, um noch schneller voranzukommen – aber ausgerechtet Celipa blieb stehen.<br />
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„Was ist los?“, fragte Momoko und sah fragend von einem zum anderen verwirrten Gesicht.<br />
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„Du hast recht!“, die Alte verschränkte die Arme, „Kluges Kind – ich bin deiner Meinung. Geht!“<br />
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„WAS?“, das rothaarige Mädchen versuchte sich wieder auf den Fuß mit dem kaputten Knöchel zu stützen. Der Abschnitt zwischen Fuß und Unterschenkel war bereits blau angelaufen, sah verquollen aus und wirkte, als ob er mit einem blauartigen Wurzelsystem überzogen wäre.<br />
„Das sollte sich, möglichst schnell ein Arzt ansehen“, die Alte kam auf Momoko und die Saiyajin zu und beäugte den verletzten Fuß“, schließlich ließ Celipa das Mädchen los und setzte es widerwillig auf dem Boden ab „Ihr könnt uns nicht einfach hier lassen! Ihr braucht uns! Mein Onkel... braucht uns – wir...“, sie gestikulierte wild mit den Händen und versuchte, aus eigener Kraft wieder aufzustehen. Der Fuß drohte erneut umzuknicken. Tränen schossen ihr in die Augen und sie verzog schmerzlich das ganze Gesicht. Mit geschlossener Faust schlug sie enttäuscht und trotzig auf den harten Boden „Das ist nicht fair!“ – es war mehr ein Jammern oder Wimmern als ein Protest, aber sie hatte es jetzt verstanden „Passt gut auf meinen Onkel auf“<br />
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Totepo und Celipa drehten sich stumm um und waren ab jetzt wieder auf sich gestellt.<br />
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Die Alte sah ihnen kritisch hinterher – gerade als die Saiyajin um die Ecke verschwunden haben, hörten die beiden eine Art Knacken und hinter Momokos Rücken tat sich erneut ein meterlanger Riss auf. Die Zickzacklinie zog sich vom Boden bis hinauf zur Decke und ließ ein wenig Staub auf die beiden Frauen rieseln.<br />
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Jetzt waren die Wachen nicht mehr die einzigen Gegner. Jetzt spielten die Teams gegen den ganzen Vulkan!<br />
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Stand der Dinge: Momoko und die Alte sitzen im Gang fest. Der Boden beginnt langsam zu reißen. Zarbon testet seine neue Kraft aus. Hasuka will Okane ans Leder. Chibi und Manxi sind gefangen und niemand weiß darüber bescheid. Ranjapi sitzt in einer geheimen Unterkunft. Toma trägt ein Hemd mit Blumenmuster.... kann es noch schlimmer kommen?<br />
Hinterlasst mir einen Kommentar und findet es heraus – im nächsten Teil von AWG!<br />
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Dies&amp;Das.... Die Kapitellänge könnt ihr locker verschmerzen ;) immerhin bin ich ab jetzt wieder regelmäßig hier ^^ Ich schreib zwar an ungefähr 5 Geschichten gleichzeitig – aber hey, wer ist hier überarbeitet? *Augenringe verberg* Seid lieb und lasst mir nen Kommentar da, kay?<br />
@Kamikaze15: Guck mal hier. Schnell, oder ;)<br />
@SSJSweety: Ich muss dich noch 2 oder 3 Kapitel lang quälen – aber DANN... muss Bardock wieder sehr, sehr mutig sein *lol*<br />
@DANKE noch mal für die Ideen! (Ich hoffe, du hast in meiner letzten Mail den Fehler übersehen *schwitz*) Ich war schon in Versuchung, Krümelmonster weich werden zu lassen, aber dann dachte ich ‚Nee... es ist noch viel zu früh für sowas’ (wir sind ja auch erst bei *lol* Kapitel34 T.T). Kann es sein, dass ich hier alle schon seit Ewigkeiten vertrösten muss? *heul* Übrigens: Wochenende! Genau wie ich’s gesagt hab *stolzsei*<br />
@SSJ2Son-Gohan: Psychater haben immer so ne bequeme Couch – würd da glatt einziehen, wenn ich könnt *irrelach* ...-.-° Brutal, ja? Hm... war auch n