Anime-Übersicht: The Dancing Girl
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Toyotarō Ōta wurde in Tokio als Sohn von Eltern geboren, die akademische Exzellenz und kindliche Pietät betonten. Nach dem Tod seines Vaters in der Kindheit wurde er von seiner Mutter aufgezogen, die er später als diejenige bezeichnete, die ihm „die Kraft gab, das Leben zu bewältigen“. Er erzielte außergewöhnliche akademische Erfolge, studierte Jura an der Universität von Tokio, wo er angeblich „mehr Ehre erwarb als jeder andere Student seit Gründung der Universität“. Die Beherrschung des Japanischen, Französischen und Deutschen führte zu seiner Auswahl für staatlich geförderte Studien in Berlin während der 1880er Jahre.
Vor Berlin sah sich Toyotarō als Musterschüler, der passiv Erwartungen erfüllte. Später reflektierte er, wie er zu einem „passiven, mechanischen Wesen“ wurde, das durch Gehorsam Erfolg hatte. In Deutschland distanzierte er sich von anderen japanischen Studenten, mied gesellschaftliche Veranstaltungen und erntete deren Spott. Diese Isolation hatte berufliche Konsequenzen, als falsche Berichte seine staatliche Unterstützung beendeten.
Sein Charakter wandelte sich, als er Elise, ein deutsches Tanzmädchen, weinend vor einer Kirche in der Klosterstraße traf. Als er erfuhr, dass sie eine Zwangsheirat zur Begleichung von Familienschulden erwartete, beglich er ihre Schulden und wurde ihr Gönner. Ihre Beziehung entwickelte sich von Lehrer-Schüler zu einer Romanze, wobei Toyotarō bei ihr einzog. Er bildete Elise aus, korrigierte ihre Grammatik und ihren Akzent, während er sie in Literatur einführte. Während dieser Zeit arbeitete er als Journalist und erlebte Unabhängigkeit von seinem bisherigen eingeschränkten Dasein.
Ein innerer Konflikt entstand, als Elise schwanger wurde. Sein Freund Aizawa Kenkichi, Privatsekretär des einflussreichen Grafen Amakata, vermittelte Karrierechancen, die Toyotarōs Rückkehr nach Japan erforderten. Unter dem Druck von Aizawas Argumenten über sozialen Status, familiäre Pflicht und nationalistische Erwartungen – einschließlich Warnungen vor gemischtrassigen Ehen – willigte Toyotarō ein, als Dolmetscher des Grafen auf einer Reise nach Russland zu dienen. Obwohl er zunächst die Beziehung aufrechterhalten wollte, unterlag er letztlich dem gesellschaftlichen Druck. Während er nach Annahme einer festen Stelle in Japan psychisch angeschlagen bettlägerig war, informierte Aizawa Elise über Toyotarōs Verlassen, was ihren psychischen Zusammenbruch auslöste.
Danach arrangierte Toyotarō finanzielle Unterstützung für Elise – die in einer Anstalt untergebracht war – und ihr Kind durch Elises Mutter, bevor er nach Tokio zurückkehrte. Seine abschließende Reflexion zeigt anhaltende Ambivalenz: „Freunde wie Aizawa Kenkichi sind wahrlich selten, und doch gibt es bis heute einen Teil in mir, der ihn verflucht.“ Diese Dualität unterstreicht seinen lebenslangen Kampf zwischen gesellschaftlicher Verpflichtung und persönlichem Verlangen, verstärkt durch Schuldgefühle über Elises tragisches Schicksal.
Vor Berlin sah sich Toyotarō als Musterschüler, der passiv Erwartungen erfüllte. Später reflektierte er, wie er zu einem „passiven, mechanischen Wesen“ wurde, das durch Gehorsam Erfolg hatte. In Deutschland distanzierte er sich von anderen japanischen Studenten, mied gesellschaftliche Veranstaltungen und erntete deren Spott. Diese Isolation hatte berufliche Konsequenzen, als falsche Berichte seine staatliche Unterstützung beendeten.
Sein Charakter wandelte sich, als er Elise, ein deutsches Tanzmädchen, weinend vor einer Kirche in der Klosterstraße traf. Als er erfuhr, dass sie eine Zwangsheirat zur Begleichung von Familienschulden erwartete, beglich er ihre Schulden und wurde ihr Gönner. Ihre Beziehung entwickelte sich von Lehrer-Schüler zu einer Romanze, wobei Toyotarō bei ihr einzog. Er bildete Elise aus, korrigierte ihre Grammatik und ihren Akzent, während er sie in Literatur einführte. Während dieser Zeit arbeitete er als Journalist und erlebte Unabhängigkeit von seinem bisherigen eingeschränkten Dasein.
Ein innerer Konflikt entstand, als Elise schwanger wurde. Sein Freund Aizawa Kenkichi, Privatsekretär des einflussreichen Grafen Amakata, vermittelte Karrierechancen, die Toyotarōs Rückkehr nach Japan erforderten. Unter dem Druck von Aizawas Argumenten über sozialen Status, familiäre Pflicht und nationalistische Erwartungen – einschließlich Warnungen vor gemischtrassigen Ehen – willigte Toyotarō ein, als Dolmetscher des Grafen auf einer Reise nach Russland zu dienen. Obwohl er zunächst die Beziehung aufrechterhalten wollte, unterlag er letztlich dem gesellschaftlichen Druck. Während er nach Annahme einer festen Stelle in Japan psychisch angeschlagen bettlägerig war, informierte Aizawa Elise über Toyotarōs Verlassen, was ihren psychischen Zusammenbruch auslöste.
Danach arrangierte Toyotarō finanzielle Unterstützung für Elise – die in einer Anstalt untergebracht war – und ihr Kind durch Elises Mutter, bevor er nach Tokio zurückkehrte. Seine abschließende Reflexion zeigt anhaltende Ambivalenz: „Freunde wie Aizawa Kenkichi sind wahrlich selten, und doch gibt es bis heute einen Teil in mir, der ihn verflucht.“ Diese Dualität unterstreicht seinen lebenslangen Kampf zwischen gesellschaftlicher Verpflichtung und persönlichem Verlangen, verstärkt durch Schuldgefühle über Elises tragisches Schicksal.
Titel
Toyotarō Ōta
Besetzung
- Shuuichi Ikedadatabase_lang_japanese