Anime-Übersicht: Dante's Inferno: An Animated Epic
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Bella, die Mutter des Protagonisten, erscheint als tragische Figur, die durch jahrelangen Missbrauch ihres Ehemanns Alighiero geformt wurde. Von Verzweiflung und Resignation geprägt, entflieht sie ihrer Qual durch Selbstmord, eine Tat, die ihren Tod auf das Jahr 1272 festlegt – nur wenige Jahre vor Alighieros rascher Wiederverheiratung, die ihren Sohn bereits im Alter von fünf oder sechs Jahren ohne Mutter zurücklässt.
Ihr Selbstmord verbannt ihre Seele in den Wald der Selbstmörder innerhalb von Dantes infernalischem Kreis der Gewalt, wo sie sich in eine knorrige, baumähnliche Gestalt verwandelt, die von einem hölzernen Strick gehalten wird. Ihr Wesen verschmilzt mit der verdrehten Flora, sie blutet verfluchten Saft und trägt verdorbenes Obst. Als ihr Sohn sie auf seiner Reise trifft, schlägt ihre baumartige Form gewaltsam um sich, bis sie gebändigt wird und ihre gebrochene Stimme preisgibt. Durch knarrende Äste gesteht sie Qual und Reue und fleht um Absolution. Sie übergibt ein mystisches Artefakt, das mit ihrem Leiden verbunden ist, und bittet ihn, Beatrice zu retten – eine Bitte, die seinen Weg vorantreibt.
Eine Rückblende enthüllt den grausamen Missbrauch, den sie erduldete: Alighiero schlägt sie über verlegte Münzen und zerrt sie im Wutanfall an den Haaren, als sie diese nicht finden kann. Diese Momente stehen in scharfem Kontrast zu Einblicken in ihre sanftere Vergangenheit als fromme, fürsorgliche Gestalt, ihr psychischer Zusammenbruch wird schonungslos offengelegt. Visuell wechselt ihr Haar von dunkel zu strahlend blond, was ihren Übergang von leidender Sterblicher zu geisterhafter Erinnerung widerspiegelt.
Adaptionen unterscheiden sich in ihrer Darstellung: Eine zeigt ihren Baum als reglos, der nur kommuniziert, wenn ihre Rinde aufgerissen wird; eine andere verleiht ihren Gliedmaßen autonome, greifende Bewegungen. Ihr Dialog schwankt zwischen der Aussage, ihre Seele sei einer göttlichen Entität verbunden, und der Behauptung, sie gehöre einzig ihrem Sohn.
Über ihre Handlungsfunktion hinaus zwingt sie ihren Sohn, sich mit ererbter Schuld und gebrochenem Erbe auseinanderzusetzen. Ihr Flehen um Vergebung wird entscheidend für seine Suche nach Erlösung, ihr schmerzvolles Wiedersehen wird von einer eindringlichen Musik untermalt, die die Schwere ihrer Enthüllung verstärkt.
Ihr Selbstmord verbannt ihre Seele in den Wald der Selbstmörder innerhalb von Dantes infernalischem Kreis der Gewalt, wo sie sich in eine knorrige, baumähnliche Gestalt verwandelt, die von einem hölzernen Strick gehalten wird. Ihr Wesen verschmilzt mit der verdrehten Flora, sie blutet verfluchten Saft und trägt verdorbenes Obst. Als ihr Sohn sie auf seiner Reise trifft, schlägt ihre baumartige Form gewaltsam um sich, bis sie gebändigt wird und ihre gebrochene Stimme preisgibt. Durch knarrende Äste gesteht sie Qual und Reue und fleht um Absolution. Sie übergibt ein mystisches Artefakt, das mit ihrem Leiden verbunden ist, und bittet ihn, Beatrice zu retten – eine Bitte, die seinen Weg vorantreibt.
Eine Rückblende enthüllt den grausamen Missbrauch, den sie erduldete: Alighiero schlägt sie über verlegte Münzen und zerrt sie im Wutanfall an den Haaren, als sie diese nicht finden kann. Diese Momente stehen in scharfem Kontrast zu Einblicken in ihre sanftere Vergangenheit als fromme, fürsorgliche Gestalt, ihr psychischer Zusammenbruch wird schonungslos offengelegt. Visuell wechselt ihr Haar von dunkel zu strahlend blond, was ihren Übergang von leidender Sterblicher zu geisterhafter Erinnerung widerspiegelt.
Adaptionen unterscheiden sich in ihrer Darstellung: Eine zeigt ihren Baum als reglos, der nur kommuniziert, wenn ihre Rinde aufgerissen wird; eine andere verleiht ihren Gliedmaßen autonome, greifende Bewegungen. Ihr Dialog schwankt zwischen der Aussage, ihre Seele sei einer göttlichen Entität verbunden, und der Behauptung, sie gehöre einzig ihrem Sohn.
Über ihre Handlungsfunktion hinaus zwingt sie ihren Sohn, sich mit ererbter Schuld und gebrochenem Erbe auseinanderzusetzen. Ihr Flehen um Vergebung wird entscheidend für seine Suche nach Erlösung, ihr schmerzvolles Wiedersehen wird von einer eindringlichen Musik untermalt, die die Schwere ihrer Enthüllung verstärkt.
Titel
Bella
Besetzung
- Heide Domanowskidatabase_lang_german
- Victoria Tennantdatabase_lang_english
- Márcia Gomesdatabase_lang_portuguese