Fanfic: Sol et Scelus
Kapitel: Kapitel 20: Wo sind die denn?!
Kapitel 20: Wo sind die denn?!
``Meinst du sicher, dass das die richtige Entscheidung war?``, fragte Teiga`s innere Stimme am nächsten Morgen.
Ich weiß nicht, was du meinst. Läuft doch alles super, wenn wir es so machen. Er lebt weiter als Dämon, ich reise weiter durch die Gegend und alle sind glücklich.
``Meinst du wirklich, dass es dich glücklich macht, wenn du ihn nie wieder siehst?``
Ja, das tut es. Nur so kann ich... wirklich frei sein.
``Verstehe ich nicht richtig. Du bist doch auch so frei.``
Nein, wenn Sky bei mir bleibt, wird aus dieser Sache vielleicht mehr. Liebe heißt Abhängigkeit. Außerdem ist Liebe eh nur ein Wort. Die Menschen erzählen immer, Liebe wäre etwas unheimlich wichtiges, aber das stimmt gar nicht. Man braucht dieses Gefühl nicht, es ist absolut unnötig!
Sie bekam keine Antwort mehr, was ihr aber auch nur recht war. Müde setzten die vier ihre Reise fort. Diesmal wussten sie sogar, wohin sie gehen mussten: Leilani hatte berichtet, dass sie auf dem Weg zu Alex` Stadt in den Bergen einige Dämonen gesehen hatte. Sie vermuteten nun, dass sich auch Lenya irgendwo dort versteckt hielt.
„Ihr wisst aber schon, wo die Berge sind, oder?“, fragte Yuna besorgt ihre Begleiter. „Ja! Ich weiß das erste mal in meinem Leben, wo ich hingehen muss! Alex hat mir eine Karte gegeben, wo alles genau eingezeichnet ist! Hier“, antwortete Teiga und hielt ihr eine selbstgezeichnete Karte unter die Nase, die aber unheimlich präzise war. „Siehst du, hier sind wir! Nach der Karte dauert es nur noch ein paar Stunden, bis wir das Schwerter-Gebirge erreicht haben!“, fügte der Halbdämon fröhlich hinzu. Se war total aufgeschmissen, wenn es darum ging, selber den richtigen Weg zu finden. Dafür war sie eine begnadete Spezialistin, was das Karten lesen anging. Das blöde war nur: Die meisten vollständigen Weltkarten, die noch existierten, befanden sich in den Händen der Dämonen. „Kämpfen will! Kämpfen will! Kämpfen will!“, rief Teiga aufgeregt und hüpfte im Kreis herum. Dadurch wurde sie allerdings wieder etwas von ihrem Kleid behindert. „Wie lange willst du dieses Ding eigentlich noch tragen?“, fragte Kenji kopfschüttelnd und seine Schwester erwiderte: „Ich habe doch nichts anderes! Wir sind so schnell abgehauen, dass ich noch nicht mal Zeit zum Umziehen hatte!“
Kenji zog lächelnd Teiga`s alte Klamotten hervor. Er hatte befürchtet, dass sie sich in einem Kleid nur schlecht bewegen konnte und hatte die daher vorsichtshalber mitgenommen. Breit grinsend nahm ihm seine Schwester die Sachen ab und verschwand zum Umziehen in den nächstbesten Busch.
Als sie fertig war, setzten sie ihren Weg fort. Das Hochzeitskleid war von Yuna aufbewahrt worden, doch nach einiger Zeit machte ihr das zusätzliche Gewicht zu schaffen. So wurde es am eine einfach auf die nächste Wiese geschmissen.
„Wisst ihr, was mich wundert?“, meinte Sky, als sie schon beinahe die Bergspitze erreicht hatten. „Es gibt hier keine einzige Wache. Die Dämonen rechnen doch sicher mit einem Angriff von uns. Warum ist hier also niemand?“, ergänzte er und blickte sich nach einigen Dämonen um, entdeckte aber keine. „Du hast recht, das ist ungewöhnlich. Die planen bestimmt irgendwas“, äußerte sich Teiga dazu und lauschte auf irgendwelche ungewöhnlichen Geräusche. Doch auch sie nahm nichts in der Umgebung war. Aus Angst vor einem Hinterhalt bewegte sich die Vierergruppe bewusst langsamer, aber es erschienen keine Feinde. „Kann doch nicht sein. Haben wir uns etwa im Ort geirrt? Ich sehe auch keine Höhle in der man sich verstecken könnte...“, sagte Yuna und warf einen Blick auf die Karte. „Kann doch nicht sein! Irgendwo hier muss Lenya sein...!“, antwortete Teiga und schaute sich hastig um. „Hey, da oben!“
Ganz in der Nähe entdeckte sie einen schwarzen Haarschopf, der aber sofort hinter einem Stein verschwand, als er bemerkte, dass er erkannt worden war. Flink sprang sie hoch zu der Stelle, aber als sie endlich dort ankamen, war nichts mehr da. „Das geht doch nicht. Ich bin mir sicher, er war hier...“, beteuerte sie ihren Freunden, die ihr jedoch nicht glaubten. „Wie wär’s, wenn wir für heute Schluss machen? Mit dem Suchen, meine ich“, schlug Kenji vor und alle außer Teiga stimmten ihm zu. „Geht doch nicht! Wir müssen weiter machen, sonst entkommen die Dämonen uns noch!“, rief sie aufgeregt. Die anderen versuchten ihr zu erklären, dass es sinnlos war, doch sie wollte nicht hören. Schließlich gab sie allerdings doch auf, weil ihre Freunde drohten, sie allein auf dem Berg sitzen zu lassen. Enttäuscht machten sie sich also an den Abstieg.
„Wir werden wohl morgen früh weitermachen müssen, nicht? Das heute hat ja nichts gebracht“, meinte Sky missmutig. Ihm gefiel es nicht, Dämonen zu jagen. Er wollte lieber kämpfen. „Uns bleibt nichts anderes übrig. Obwohl ich eigentlich am liebsten ganz aufhören würde...“, antwortete Kenji, der die Gruppe anführte (sie hatten Teiga noch nicht einmal zugetraut, einen Berg hinunterzufinden, daher war sie letzte).
„Ja. Das ist echt langweilig“, fügte Yuna hinzu. „Lasst uns doch einfach in die Stadt zurückgehen. Wir sagen `Tut mir Leid, wir haben sie nicht gefunden` und dann übernehmen die das hier für uns.“
„Die Idee gefällt mir. So machen wir es!“, sagte Kenji entschlossen. Sky fiel plötzlich wieder etwas ein. „Du hast die ganze Zeit noch nichts gesagt, Teiga. Bist du immer noch eingeschnappt?“, fragte er und warf einen Blick über die Schulter, doch Teiga war nicht mehr zu sehen. Dort, wo sie eben noch gestanden hatte, war ein großes Loch im Boden.
Also, fertig. Hab mir echt Mühe gegeben, woseit zu kommen! Es war zwar nicht freiwillig (hab schon mehrere Morddrohungen, aber egal). Das ist auf jeden Fall das Ergebnis. Ich widme gie ganze Story (weil ich keinen Bock habe, das vor jedem Kapitel zu schreiben), einfach allen, die sie kennen. Speziell DarkJeanne, ohne die ich gar nicht erst angefangen hätte zu schreiben und die mich jetzt zum weitermachen zwingt. So wie ich sie!