Fanfic: Große amerikanische Rache

Kapitel: Ist doch nur so ein bisschen Grünzeug...

Kapitel 2: Ist doch nur so ein bisschen Grünzeug...
Innerhalb weniger Minuten sind alle Passagiere außer uns verschwunden. Da wir auch nichts besseres zu tun haben schlage ich vor, dass wir uns umsehen sollen. Vielleicht kommen wir ja so darauf, wo wir hier gelandet sind. Nach einiger kommen wir an ein Schild. „Achtung, Naturschutzgebiet!“, lese ich vor. „Sind wir jetzt im Naturschutzgebiet drin oder ist das auf der anderen Seite?“ Das wissen wir im ersten Moment nicht. Wir gehen ein Stück am Zaun entlang um einen Ausgang zu finden, doch es gibt keinen.
„Waren wir hier nicht eben schon? Wir laufen im Kreis!“, meint DJ gestresst und ich antworte: „Kann ich nicht sagen. Hier sieht alles so gleich aus...“ Keiner von uns hat noch Lust, weiter zu gehen. Trotzdem schleppen wir uns wieder zu unserem Flugzeug, um die letzten Vorräte aufzufuttern. Davor steht auch schon jemand und wir vermuten, dass es keiner unserer Passagiere ist. „Seid ihr von diesem Flugzeug?“, fragen die Typen uns und MC antwortet grinsend: „Ne, wir sind aus Deutschland!“ Das reicht ihnen wohl als Antwort, denn sie sagen: „Ihr habt gegen unser schlimmstes Verbot verstoßen... Ihr habt die Umwelt zerstört!“ Wir fühlen uns leicht verarscht und fangen an, uns über diese Bekloppten kaputt zu lachen. „Hört auf, über Greenpeace-Mitglieder zu lachen!“ Greenpeace, he? Da wär ich jetzt nicht drauf gekommen...
„Moment, Moment! Was haben wir denn überhaupt getan?“, versucht MC die Idioten da zu besänftigen. Okay, die Frage ist gerechtfertigt. Als Erklärung kriegen wir nur: „Ihr habt bei eurer Landung einen Baum überfahren! Dafür müsst ihr bezahlen!“
Ach so, nur ein Baum... ich dachte schon, es wäre was ernsthaftes... Für diese Typen ist es wohl was ernstes, denn sie ziehen einige Pistolen. Okay... warum müssen immer wir uns mit diesen Bekloppten rumschlagen?! erst Osi und nun das hier!
Um vor den Greenpeacern zu flüchten, rennen wir wieder in unser Flugzeug und verschanzen uns da. Das Flugzeug wächst mir immer mehr ans Herz. Als die Greenpeacer rein wollen, fängt MC an laut zu singen: „Schieb den Wal, schieb den Wal, schieb den Wal zurück ins Meer...“ Freudig singen die Typen mit, aber leider nur bis zu der Stelle, wo das Greenpeaceschiff untergeht. Jetzt schreien sie zusätzlich noch, dass wir diskriminierende Lieder singen.
„Ich glaube, wir werden dieses Flugzeug nie wieder verlassen...“ sagt DJ verzweifelnd, aber mir ist das ziemlich egal. Ich finde die ganze Situation eigentlich ziemlich witzig. Die ganze Welt versucht uns zu töten... wir sind bestimmt auf der Liste der zehn beliebtesten Personen der Welt! Ich werde aus meinen Gedanken gerissen (die gerade waren: Sie erhalten den Oscar für die Rolle der meistverhasstesten Deutschen... sie sind sogar noch vor Hitler!), denn irgendwer versucht über Mikro mit uns Kontakt auf zu nehmen. „Jup, was gibt’s? Hier ist der Pilot von dem... äh... dem Flugzeug hier!“, melde ich mich fröhlich. Als Antwort kriege ich: „Hier ist die amerikanische Botschaft. Ihr Terroristen habt unseren Präsidenten getötet, bereitet euch auf euren Abschuss vor.“ Na toll, die Amis mal wieder. Die lassen einen aber auch nie in Ruhe. „Ihr solltet uns dankbar sein! Ihr habt den doch ohnehin nicht gemocht!“, schreit MC wütend. „Ja, aber jetzt müssen wir Neuwahlen machen und da hat niemand Bock drauf. Es ist schöner, euch einfach nur abzuschießen...“
Die Faulheit der Amis ist doch immer wieder erstaunlich. Aber egal, wenn man nur einen hat, der gegen dich ist (in unserem Fall die Greenpeacer) ist es doch langweilig!

:;:;:;: Irgendwie fange ich an, die Amis zu mögen. Sind doch an sich ganz nette Leute, wenn sie dich grade mal nicht abknallen wollen. Nur leider wollen sie das IMMER... Bin ich jetzt Ami-diskriminierend? Cool, das Wort gibt es... mein Compi unterschlängelt es nicht rot... XD :;:;:;