Fanfic: Unmögliche Liebe

Kapitel: Da waren es nur noch zwei!?

„Conny! Wir müssen etwas machen. Wir können uns doch den Urlaub nicht von den beiden vermiesen lassen!“, meinte Anh Chu zu Conny. Dieser runzelte die Stirn und dachte nach. Irgendwie mussten sie Heero und Relena helfen. „Vielleicht sollten... .“ Weiter kam er nicht, denn plötzlich klopfte es an der Tür. Anh Chu ging sofort zur Tür. Sie öffnete die Tür. Vor ihr standen mehrere unbekannte Männer in schwarzen Anzügen. Conny fragte, wer den da sei und ging zur Tür. Er erstarrte. Er sah die Männer. Wer waren sie? Anh Chu fragte, was sie wollen. Einer der Männer grinste und zog eine Waffe aus seinem Jackett.

„Verdammt, wir müssen endlich die Vizeaußenministerin finden. In irgendeinem Zimmer muss sie ja sein. Wenn sie nicht vor Mitternacht tot neben dem Präsidenten liegt, wird uns die Herrin bestrafen. Findet die Kleine endlich!“ Relena hörte der rauen Stimme immer noch zu. Sie konnte es nicht glauben. Irgendjemand war hinter ihr her. Aber vor allem schien der Präsident in Schwierigkeiten zu sitzen. Sie musste dringendst zu Conny und Co. Aber wie sollte sie unbemerkt zu ihnen gelangen. Die einzigste Möglichkeit war es, über die Balkons zu klettern. Sie musste zwei Etagen weiter runter.
Nun zog Relena sich erst einmal an, dann knipste das Licht aus und trat auf den Balkon. Draußen war es immer noch ziemlich schwül. Sie wollte schon losklettern, als sie ihren Namen hörte. Sie schaute nach unten. Am Pool stand Heero. Er gab ihr zu verstehen, dass sie dort bleiben sollte. Plötzlich hörte sie ihr Handy piepsen. Er hatte ihr eine SMS geschickt. Er schrieb, sie solle dort auf ihn warten und er würde zu ihr hoch kommen. Relena wartete eine Weile. Nach ein paar Minuten hörte sie die vereinbarten sieben Klopfzeichen. Sie ging zur Tür und öffnete sie langsam. Heero trat schnell herein. Sofort schloss er die Tür hinter sich. Relena fragte ihn, was er wüsste. Er sagte ihr, dass er auch nicht mehr wusste als sie. Außerdem sagte er ihr, dass Conny und Anh Chu verschwunden waren. Sie sah ihn geschockt an. Hoffentlich war ihnen nicht passiert, dachte sie. Heero schien ihre Gedanken zu lesen und nahm ihre Hand. Sie schaute ihn an. Seine Nähe gab ihr neue Kraft.
Sie wussten nicht was sie tun sollten. Sie hatten keinerlei Anhaltspunkte.
Doch dann kam Heero auf die Idee, die Regierung um Informationen zu bitten. Sofort nahm er Kontakt zu Sally Powell auf. Sie konnte ihm auch nur sagen, dass der Präsident entführt wurde und keinerlei Forderungen auf Lösegeld oder so eingegangen waren. Nachdem er Relena erzählte, was er erfahren hatte, dachten beide schweigend nach. Irgendwas mussten sie machen. Plötzlich klingelte Relenas Handy. Hilde rief sie an. Sofort nahm sie ab. Aber am Apparat war Duo. Er wollte unbedingt mit Heero reden. Relena gab dem Gundampilot das Handy. Heero unterhielt sich eine Weile mit Duo, dann legte er auf. Relena sah ihn fragend an. Heero blickte wütend drein. Nach einer Weile sagte er, was Duo ihm erzählt hatte: „Relena nicht nur der Präsident, Conny und Anh Chu sind verschwunden. Quatra, Dorothy und Silvia Noventa ebenfalls. Das heißt, alle adligen oder wichtige Personen sind verschwunden. Anscheinend fehlst nur du. Wenn es stimmt, dass der Präsident tot ist, bist du wirklich in Lebensgefahr. Relena war nicht besonders geschockt, schließlich wollten schon viele Menschen sie töten. Das ist echt nicht neues. Sie fragte Heero: „Und was jetzt?“ „Zuerst einmal müssen wir hier weg.“

Nach gut achtundvierzig Minuten waren sie aus dem Hotel geflohen und nun endlich auf dem Flughafen. Heero hatte es geschafft, dass sie mit dem nächsten Flieger nach Los Angeles fliegen konnten. Von da aus wollten sie dann zur Kolonie L-1.

Am nächsten Tag (bisher war ja immer noch Nacht) kamen sie auf der Kolonie L-1 an. Heero meinte, sie müssten sich erst einmal verstecken bis sie mehr wussten. Relena fragte ihn, wo sie sich verstecken sollten. Heero blickte sie ausdruckslos an, dann sagte er: „In meiner Wohnung