Shamantournement
Das Turnier, die Siebte
Das Turnier, die Siebte
Ihre beiden Freunde warteten bereits auf sie. Shay saß am Tisch und Hana lag auf dem Bett, um seine Schulter zu schonen. Nur langsam kam Luna herein. “Da bist du ja!”, meinte Hana froh. Luna lächelte gequält, stellte ihre Tasche ab und setzte sich an Hanas Bett. “Hana?” “Ja?” “Ich… Es tut mir Leid…” “Was?” “Es tut mir Leid.” “Was tut dir Leid?” “Alles… das ich Vivalina in unsere Gruppe geholt hab, dass du meinetwegen verletzt wurdest…” “Mach dir keine Gedanken darüber. Du konntest ja nicht wissen, was passieren würde.” “Ich hätte es aber ahnen können…” “Vielleicht, aber selbst wenn du es geahnt hättest, dann hättest du sowieso nicht damit gerechnet, dass das passiert.”, meinte Shay aufmunternd. “Du hast Recht, aber…” “Kein aber!”, kam es plötzlich von Hana, “Mach dir nicht solche Vorwürfe. Was passiert ist, ist passiert! Ich hätte genauso gut im Kampf verletzt werden können.” “A…” “Kein ABER!”, diesmal hatten beide, Hana und Shay, Luna angeschrieen. “Ist gut…”, meinte diese knapp. Sie stand auf und setzte sich zu Shay an den Tisch. “Das Vivalina uns verrät hätte ich nun wirklich nicht gedacht…”, seufzte sie. “Ich auch nicht, doch daran können wir nichts ändern, sie war nie auf unserer Seite. Jedenfalls nicht wirklich.”, sagte Hana. Ein Hauch von Enttäuschung war in seiner Stimme zu hören. Obwohl er sich nur mit ihr gestritten hatte, hatte er sie doch gemocht. “Manchmal sind Menschen nicht das, was sie zu sein scheinen…” Dieser Satz war von Shay gekommen, worauf Luna sie erstmal erstaunt ansah. Doch dann lächelte sie und sagte: “Du hast Recht Shay. Manchmal sind Menschen nicht das, was sie zu sein scheinen.” Sie legte den Kopf auf ihre verschränkten Arme, die auf dem Tisch lagen. “Was machen wir jetzt?”, fragte sie nach einer Weile. “Ich weiß nicht genau. Wir haben schon nach Mittag. Wie wärs mit essen?”, fragte Hana, der noch immer auf dem Bett lag. Shay nickte. “Einverstanden. Ich hab eh Hunger.” Luna hob den Kopf. “Gut. Dann gehen wir was Essen.” Alle drei standen auf und machten sich auf den Weg.
In das kleine Restaurant, indem sie zu Mittag aßen, trafen sie auch auf Yo, Anna und die anderen. Schon gleich als sie es betraten wurden sie von Lunas Bruder begrüßt. Yos Aufforderung nachkommend, setzte sich die drei zu ihnen. “Hi. Alle miteinander!”, begrüßte Luna alle. “Hi”, kam es auch von allen zurück. “Hey?! Wo habt ihr denn Vivalina gelassen?”, fragte Horo plötzlich. Schweigen. Keiner antwortete. “Was? Was ist denn los?”, fragte Yo seine Schwester. Anna, die die Gedanken von Shay, Hana und Luna gelesen hatte, antwortete: “Sie ist bei Hao.” “Bei Hao?”, fragte Joco. “Ist sie etwas entführt worden?”, befürchtete Ryu, doch Luna schüttelte den Kopf, “Sie gehört zu Hao…” “Wie?”, fragte Horo, “Sie gehört zu Hao?” “Das soll wohl ein Witz sein, oder?”, meinte Ren, doch erneut Kopfschütteln. “Es ist wahr. Sie gehört zu ihm.”, sagte Hana. “Aber warum?”, fragte Manta. Keine Antwort. Luna wollte lieber nichts dazu sagen, bis sie wusste, wieso Hao Hana und Shay ausspionieren ließ. Hana und Shay sagten auch nichts, obwohl sie es wussten. “Ihr wisst es nicht…”, meinte Tami schließlich. Angesprochene nickten und logen somit. Yo spürte wie unangenehm es Luna war, darüber zu sprechen, also gab er mit einer kurzen Bewegung zu verstehen, dass dieses Thema beendet war. Die anderen nickten stumm, auch sie wollten dieses Thema nicht zu tief anschneiden. Plötzlich piepten die Orakelpager von Luna, Hana und Shay. Fast zeitgleich riefen die drei die Nachricht ab. Es war die Paarung für den ersten Kampf in dieser Runde. Sie würden gegen ein Team Namens “Team Mercury” kämpfen. Noch heute Abend. Im Stadion, das in der Mitte der Stadt lag, die auf dieser Insel am Rande Tokios lag. “Und?”, fragte Yo neugierig, “Was ist?” “Es ist die Kampfpaarung. Heute Abend im Stadion.”, kam es als Antwort von Hana. “Bis dahin sollten wir noch Trainieren.”, meinte Shay. Luna nickte. “Wer ist euer Gegner?”, fragte Ren. “Das Gegnerteam nennt sich ´Team Mercury`.” “Ich wünsch euch viel Glück beim Kampf heute Abend!”, meinte Manta, denn Shay, Luna und Hana hatten fertig gegessen, bezahlt und machten sich nun auf den Weg. “Ja vielen Dank, Manta.”, lächelte Luna und winkte zum Abschied kurz.
Luna und ihre Teamkameraden, gingen in den nahe gelegenen Wald zum Trainieren. Schon während des Trainings fiel Luna auf, dass Shay statt zur Übung mit ihr und Hana zu kämpfen, die meiste Zeit über meditierte. Doch sie traute sich nicht sie anzusprechen, denn sie spürte etwas, eine starke Aura, die von ihrer Freundin ausging. Diese Aura schien auch bedrohlich zu sein. Hana schien das Gleiche zu spüren, wie Luna, denn er machte auch keine Anstalten sie zu unterbrechen, sondern trainierte mit Luna. Doch er merkte, dass seine Partnerin schwächelte. Sie war nicht ganz bei der Sache und musste sich stark konzentrieren um sich überhaupt noch auf den Beinen zu halten und nicht auf der Stelle umzukippen. Hana stoppte mitten im Angriff. “Luna? Was ist los?”, fragte er besorgt. Doch diese antwortete nicht, sondern Atmete schwer. “Luna?” Sie kippte zur Seite, schwer atmend halb bewusstlos, halb wach und mit gerötetem Gesicht. “LUNA?!?!”, schrie Hana und rannte zu ihr hin. Auch Shay sprang auf und rannte zu Luna. “Was ist mit ihr?”, fragte sie besorgt. Hana, der sie angehoben hatte, legte die Hand auf ihre Stirn. Sie war heiß. “Sie scheint hohes Fieber zu haben.” “Aber, wie ist das passiert? Sie war doch gesund, oder nicht?” “Ich weiß es nicht, aber wir sollten sie so schnell wie möglich zu einem Arzt und ins Bett bringen.” Shay nickte. Hana hob Luna hoch und brachte sie auf zu Faust, damit er sie untersuchen konnte.
Sie trafen Faust zusammen mit Yo, Manta und Ryu in ihrem Zimmer an. “Faust!”, rief Shay, die die Tür aufgestoßen hatte, “Wir haben ein Problem! Luna…. Sie ist beim Training plötzlich umgekippt!” Faust musterte Luna, kurz und befahl Hana dann sie auf eines der Betten zu legen. Er untersuchte sie nun schon eine ganze Weile, doch feststellen konnte er rein gar nichts. Erst nach etwa drei Stunden, beendete er seine Untersuchung - erfolglos. Er konnte einfach nicht feststellen, warum sie umgekippt war, geschweige denn, warum sie Fieber hatte. Nach allen Ärztlichen Untersuchungen, die ohne irgendwelche großen Instrumente gemacht werden konnten, fehlte der jungen Schamanin nichts. Sie war kerngesund, und doch krank.
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So das wars mal wieder^^
Sorry, dass das Kappi so verdammt kurz ist, hoofe ihr nehmt mir das nicht allzu übel^^;;