A Love Like A Fairytale

Eine Geheimnisvolle Präsenz

Kapitel 2 _ Die Reise beginnt

Sie hier ist das 2. von 6 Kapiteln.
Und ohne lange vorreden wünsch ich euch einfach viel Spaß beim Lesen ^^

Kapitel 2 _ Die Reise beginnt

„Anna? Anna! Wach auf! Bitte!“ >Wer ist da? Wo bin ich? Ich spüre meinen Körper nicht. < „Anna?!“ >Wer ruft mich da? Diese Stimme. Yoh? < Langsam wache ich auf. Ich versuche meine Augen aufzumachen, aber ich sehe nur verschwommen. „Yoh…?“ Mehr bringe ich nicht heraus. Meine Kehle fühlt sich an, als wird mir die Luft abgeschnürt. „Anna! Gott sei dank! Ja, ich bin es. Geht es dir gut? Was ist denn passiert?“ Mein Kopf tut weh. Aber langsam wird es besser. Jetzt kann ich auch wieder klar sehen. Ich versuche mich aufzurichten, weil ich am Boden liege. Aber allein schaff ich das nicht. Doch dann spüre ich, wie ein Arm um mich gelegt wird und mich hochzieht, bis ich sitze. „Yoh“ flüstere ich. „Ja?“ „Wir müssen sofort los. Ren ist in Schwierigkeiten.“ Yoh starrt mich an. „Was? Ren? Was ist denn passiert?“ ich kann es ihm jetzt nicht erklären. Ich fühle mich immer noch ziemlich schwach. „Bitte Yoh. Wir müssen los. Ich erzähl dir alles später.“ Yoh nickte. „Ok, Anna. Wenn du das so willst.“ Ich spüre, wie er mich hochhebt und in das Wohnzimmer bringt. Da legt er mich auf eine Decke, die wir für kalte Tage bereitliegen haben. Dann verschwindet er mit Manta durch die Tür.
Es kommt mir so vor als hätte ich ein paar Stunden geschlafen, als ich aufwache. Ich spüre wie mein Körper vibriert. Da ich noch nicht ganz wach bin sehe ich wieder alles verschwommen. „Anna?“ Da ist wieder Yohs Stimme. Dann wird mir klar, wo ich bin. Ich sitze im Zug auf einem Sitz und bin an Yoh angelegt. Er muss sich ziemlich Sorgen gemacht haben. „Hallo Yoh…“, sage ich mit schwacher Stimme. Als ich zu ihm hochsehe, fängt er wieder an zu lächeln. „Na, alles klar?“ Ich nicke. „Ich habe alles so gemacht, wie du wolltest. Wir sind in ca 2 Stunden bei Ren.“ „Gut.“ Erst jetzt sehe ich, das Manta auf dem gegenüberliegenden Sitz schläft. „Hab ich lange geschlafen?“ möchte ich wissen. „Also 2 oder 3 Stunden auf jeden Fall.“ „Oh…“ „Ach kein Problem. Hauptsache dir geht’s wieder besser.“ Ich nicke wieder. „Yoh. Ich muss mal mit dir reden.“ Yohs lächeln verschwand. Aber nur kurz. „Ja, klar. Was ist los?“ Dann fange ich an ihm alles zu erzählen. Von dem Gefühl, bis zu der Sache mit der Stimme. Yoh sah beunruhigt aus. „Du hast ganz schön was mitgemacht, was? Ich habe mir richtig Sorgen um dich gemacht. Plötzlich hast du dich nicht mehr bewegt und bist nach hinten gekippt. Ich stand nicht weit hinter dir und konnte dich noch auffangen.“ >Ah, das Gefühl! Ich habe doch so ein Gefühl gehabt als ob mich jemand umarmt. Das wird es wohl gewesen sein. < „Danke Yoh.“, flüstere ich ganz leise. Mein Hals tat immer noch ziemlich weh. „Aber klar.“ Yohs lächeln wurde noch breiter. „Ruh dich noch etwas aus. Damit du wieder fit bist.“ Aber ich kann ihm nicht mehr antworten, weil mich ein Gefühl der Ruhe packt. Ich merke, wie ich langsam einschlafe.
„Anna. Anna!“ >Wer ruft mich da? Ah, das ist Yoh. < Ich mache langsam meine Augen auf und richte mich auf. „Wir sind gleich da. Jetzt müssen wir nur noch zu dem Anwesen der Taos. Ich hoffe es geht ihnen gut.“ Ich nicke wieder nur. Mein Kopf tut noch immer weh, aber sonst geht es mir wieder besser. „Hey Yoh! Was meinst du, was passiert ist? Ob sie angegriffen wurden?“, will Manta wissen, der gerade aufgestanden ist und dabei ist sich seine Jacke anzuziehen. „Ich weiß es nicht.“, meint Yoh darauf. Ich habe ihn noch nie so nachdenklich gesehen. Er muss sich viele Gedanken gemacht haben. Sonst denkt er nie darüber nach, was er macht. So kenne ich ihn gar nicht. „Liebe Fahrgäste. Wir erreichen gleich den nächsten Bahnhof. Dieser Zug endet hier. Bitte steigen sie nach der Ankunft aus. Vielen Dank.“ Das war die Stimme des Zugführers, die aus den Lautsprechern kam. „Ok, dann mal los!“, sagt Yoh auf einmal und geht Richtung Tür. Manta läuft sofort hinterher. Ich habe wieder ein ungutes Gefühl. Aber ich kann Yoh nicht allein gehen lassen. Also geh ich auch gleich hinterher. Ich spüre, wie der Zug immer langsamer wird, bis er schließlich anhält.
Draußen ist es ziemlich kalt. >Gut das Yoh dran gedacht hat warme Jacken mitzubringen. < „So, jetzt müssen wir nur noch zu Ren.“, meint Yoh hinter mir. „Ob uns da ein Taxi hinfährt?“, grübelt Manta. „Wohl eher nicht“, lacht Yoh. „Wir werden wohl zu Fuß gehen müssen.“, melde ich mich mal zu Wort. „Zu Fuß? Schaffst du das denn, Anna?“, fragt Yoh mit einem besorgten Unterton. „Na hör mal. Willst du etwa sagen, dass ich schwach bin?“, gifte ich ihn an. Ich fühle mich unwohl, wenn ich so zerbrechlich bin. „Nein Anna. Natürlich nicht.“, grinst Yoh. Er sieht auf einmal wieder fröhlicher aus. „Gut. Ich kann dir bei deinem neuen extraharten Training zeigen, dass ich nicht schwach bin.“ Nach diesem Satz dreh ich mich einfach weg und geh voraus. Hinter mir tuscheln die Beiden. Aber ich versteh nichts. Trotzdem ahne ich welches Thema die beiden haben.
Nach einer guten Stunde sind wir tatsächlich bei dem Anwesen der Taos angekommen. Es ist ein riesiges Haus mitten in einer kahlen Felsenlandschaft. Ich merke, dass etwas nicht stimmt. „Yoh!“ Mehr brauche ich gar nicht sagen, denn er nickt. „Ja, ich spüre auch, dass hier irgendwas nicht stimmt.“ Dann sehe ich wie er sein Schwert zieht und Amidamaru aus seiner Totentafel kommt. Manta läuft wieder aufgeregt hinter uns herum. >Er hat wohl wieder Angst. < „Hey ihr beiden.“, meint Yoh zu uns. „Bleibt bloß in meiner Nähe, ja?“ „Ja.“, sage ich knapp. Auch Manta stimmt zu.
Langsam gehen wir auf das Haus zu, bis wir vor dem völlig zerstörten Tor stehen.
Plötzlich läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich höre wieder dieses Lachen. „Yoh! Er ist hier! Er ist hier!!“, sagte ich ganz aufgeregt. Die Angst steigt in mir auf. Ich fühle, wie sie mich umhüllt, aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen. >Ich muss dagegen ankämpfen.