Ein Leben ohne Liebe, geht das?
Hinatas Entscheidung!
Sry, dass es so lang gedauert hat, doch ich hab in letzter zeit ziemlich viel um die ohren. Doch ich hab dieses kapi natürlich wieder für meine treuen kommi-schreiber geschrieben!! Viel spaß
Hinata lief einfach weiter, ohne sich umzudrehen, oder sonst etwas zu tun. Sie hörte hinter sich, dass Sakura ihren Namen rief, doch sie reagierte nicht. Hinata rannte immer weiter in Richtung Wald und schaute nicht wo sie hintrat. Plötzlich stolperte sie und fiel zu Boden. Sie spürte einen stehenden Schmerz auf ihrer linken Gesichtshälfte. Sie griff sich mit Tränen im Gesicht, auf die Stelle wo es schmerzte, nun sah sie auf eine Hand. Sie war voller Blut. Sie stand auf und knickste im nächsten Moment wieder ein, ihr Knöchel schien gebrochen zu sein. °Nicht auch noch das°. Hinata kam mit den Verletzungen nicht weit und musste sich gleich bei einem Baumstamm abstützen und brach kurz danach vor Erschöpfung zusammen…
„Naruto!!!“, schrie Sakura dem blonden Jungen hinterher. „Was ist?“, sagte er mit einer trüben Stimme. „Hinata, sie ist weg. Ich bin ihr den ganzen Weg, danach hinterher gelaufen und da hab ich sie verloren, also fing ich an sie zu suchen. Ich hab sie nirgends gefunden.“, erzählte Sakura weiter und jetzt war sie den Tränen nahe. „Was? Sie ist weg? Nein, sie darf nicht weg sein.“ „Naruto, ich muss dir sagen, dass die Idee mit dem Eifersüchtig machen, eine schlechte war. Und nur um sie zurück zu holen?“ „Ok. Ich habe schon verstanden, ich weiß, dass es falsch war. Ich wusste einfach nicht mehr weiter, nachdem sie beim Telefon so komisch war.“ Sie hatte jeden Grund dazu!“, sagte noch Sakura und stolzierte davon. Nun stand Naruto wie ein Idiot auf der Straße. Er beschloss den Heimweg anzutreten. Als er gerade losging, bemerkte er, dass es begann zu regnen. Er sah zum Himmel hinauf, der nur mit grauen Wolken bedeckt war.
Hinata spürte auf einmal eine wohlige Wärme um sich und öffnete langsam die Augen. Sie bemerkte, dass sie in einem kuscheligen Bett lag und auf dem Tisch neben dem Bett, stand ein Tablett mit einer roten Rose und einem schönen Frühstück. Hinata setzte sich auf und schaute sich im Zimmer um, in welchem sie war. Sie kannte es nicht. °Wo bin ich nur? °, dachte sie sich und bei dem Gedanken fiel ihr der letzte Moment im Wald ein und ihr Gesicht. Schlagartig griff sie an die Stelle wo sie verletzt war. Die Wunde war mit einem Pflaster bedeckt und sie verspürte keinen Schmerz mehr. Sie beschloss endlich zu frühstücken, weil sie hörte wie ihr Magen knurrte. Gerade als sie nach dem Orangensaft griff welcher auf dem Tablett stand, hielt sie die Luft an, als sie Schritte hörte. Sie stellte das Glas prompt zurück auf das Tablett und tat so als ob sie schlafen würde. Sie hatte sich nicht geirrt, auf einmal ging die Tür auf und sie hörte ein leises Bellen. „Akamaru sei still, du weckst sie sonst noch mit deinem Gebell auf.“, sagte Kiba, der gerade ins Zimmer trat. Und schon war es geschehen. Akamaru sprang auf das Bett und schleckte Hinatas Gesicht ab. Da sprang sie vor Schreck auf und wischte sich reflexartig das Gesicht ab. „Na, gut geschlafen. Immerhin hast du 2 tage durchgeschlafen.“, sagte Kiba zu ihr, die völlig verwirrt schaute. „Was! Zwei Tage schon? Aber Kiba, meine Eltern? Die machen sich sicher schon schreckliche Sorgen!“ „Keine Angst ich hab sie verständigt, gleich nachdem ich dich im Wald gefunden hab.“, sagte er und lächelte. „Moment. Was hast du eigentlich im Wald gemacht?“ „Ich war trainieren.“ „Achso, na dann.“, sagte sie zu ihm und wurde rot. Da setzte sich Kiba auf den Bettrand und starrte auf den Boden. Hinata wollte ihn gerade fragen, wieso er ganz rot geworden war, doch bevor sie es tun konnte griff er nach ihrer Hand und hielt ihr eine rote Rose vor das Gesicht. Sie schaute ihn erstaunt an. „Also. Ich wollte dir schon lange etwas sagen“, sagte er und fing an rot zu werden und zu stottern. „Aha. Was willst du mir denn sagen?“, nun wurde auch sie rot, doch sie versuchte so gut wie es ging ernst zu bleiben, doch es gelang ihr nicht, genau so wenig wie ihm. Akamaru schaute nun, leicht mit dem Kopf zur Seite geneigt, auf die beiden. Hinata streichelte ihm über seinen Kopf und wandte sich nun wieder Kiba, welcher mit sich etwas zu murmelte. „Also, was wolltest du mir sagen?“, fragte sie ihn und hatte nun, wie Kiba mit Erleichterung sah, ein Lächeln auf dem Gesicht. „…Ich liebe dich!“, schrie er und Hinata zuckte zusammen. „…“, sie schaute ihn nur an. „Entschuldigung, ich wollte dich eigentlich nicht anschreien.“ „Macht nichts. Du hast gesagt du liebst mich.“ „Ja das hab ich“ °Ich weiß nicht was ich antworten soll? Ich will ihn ja nicht verletzen, doch wenn ich recht bedenke hat mich Naruto ja ziemlich verletzt. ° „Ehm… Hinata, bist du noch da?“, fragte er sie und wedelte mit seiner Hand vor ihrem Gesicht. „Jaja. Weißt, ich denke nur gerade nach…“ „Verstehe. Das heißt du magst mich also nicht so sehr wie ich dich.“ „Kiba, ich bin ehrlich zu dir und sage, dass ich es wirklich nicht weiß und i-„ Doch bevor sie antworten konnte küsste Kiba sie leidenschaftlich. Sie jedoch stieß in zur Seite und sprang aus dem Bett. „Was soll das!!“, schrie Hinata mit einem wütenden Blick. „Es tut mir echt Leid, ich wollte dich gar nicht küssen.“ „Komisch. Das hast du aber gerade getan!“, antwortete sie ihm und stürmte aus dem Zimmer. Kiba lief ihr sofort hinterher, dicht gefolgt vom Akamaru. „Hinata soll ich dich nach Hause bringen?“ °Wieso frag ich sie? Das ist jetzt echt die unpassendste Frage, die mir einfallen hätte können. ° Akamaru bellte wieder und Hinata war schon bei der Tür und wollte sie schon öffnen, doch sie blieb stehn und drehte sich um. Kiba blieb schlagartig stehn, sonst wäre er noch gegen sie gerannt. „Kiba…es tut mir schrecklich Leid.“ Und mit diesen Worten stürmte sie hinaus. Kiba starrte nur auf die Tür, so als ob sie an Allem schuld sei. Er beschloss morgen mit ihr zu reden und kehrte in sein Zimmer zurück. Hinata rannte einfach weg und dieses Mal wollte sie für immer weg. Sie rannte schnell nach Hause und nutzte die Chance, dass ihre Eltern nicht zu Hause waren und schnappte sich ihre Sachen und rannte weg. Nach wenigen Minuten stand sie vor dem Tor ihres Dorfes. Sie sah noch ein aller letztes Mal auf ihr Dorf und auf den wunderschöner Sonnenuntergang. Dann ging sie einfach weiter Richtung Norden.
Am nächsten Morgen hörte man im Hyuuga Anwesen einen lauten Schrei. Die Mutter von der Hinata hatte gerade gemerkt, dass Hinata nicht zu hause sei und bei keinem ihrer Freunde. Der Vater von Hinata machte sich sofort auf den Weg um sie zu suchen, doch er fand sie nicht. Keiner wusste wo sie sein könnte. Bei der Suche traf er auf Kiba und dieser erzählte dem besorgten Vater vom letzten Tag, wo Hinata weg gelaufen ist. Da kam dem Vater eine Idee, er macht Kehrt zum Haus und rannte in ihr Zimmer, da sah er in den Schrank und er war leer. Nichts war mehr da. Die Mutter fiel voller Sorge in die Arme ihres Mannes.
Als Naruto nach einiger Zeit von Sakura erfahren hatte, dass Hinata verschwunden sei, beschloss er sofort sich auf die Suche nach seiner Freundin zu machen. Er hielt es noch für Richtig sie Freundin zu nennen, weil sie sich ja die ewige Liebe geschworen hatten und er sich auch daran halten will. Er packte seine Sachen und rannte sofort los, doch er wollte die Suche nicht alleine antreten, er holte sich Sakura und Kiba zur Hilfe. Für beide hatte er einen Grund, mit Sakura war er sehr gut befreundet und Kiba und er hatten die gleichen Gefühle zu Hinata, auch wenn sie sich gegenseitig ein Dorn im Auge waren.
Nach einiger Zeit standen sie zu Dritt, wie Hinata zuvor, vor dem Tor von ihrem Dorf. Alle schworen sich, dass sie Hinata finden würden und dass alle heil zurückkommen.
Hinata war dagegen schon weit weg von ihrem Dorf und näherte sich langsam dem nächsten Dorf, doch plötzlich hörte sie ein leises Kichern hinter sich. Sie drehte sich um, doch niemand war zu sehn. Also ging sie einfach weiter. Langsam stieg in ihr die Angst um das eigene Leben. Sie hatte noch gar nicht daran gedacht, was passieren würde, wenn sie jemand angreift. Mit diesen Gedanken zerbrach sie sich noch weitere Minuten den Kopf. Da hörte sie schon wieder dieses Geräusch, welches sie aus den Gedanken riss. Ohne sich zu Versehen, spürte sie einen schrecklichen Schmerz und begann zu schreien, doch niemand hörte sie. Sie schrie vor Schmerz immer lauter und gar plötzlich verstummte sie.
Einige Kilometer hinter Hinata schlugen Naruto und seine Freunde ihre Zelte auf. Ohne zu wissen was gerade einige Wanderzeit von ihnen entfernt geschehen war. Sie schliefen ohne schlimmen Gedanken letztendlich in ihren Zelten ein...
Ich hoffe euch hat dieses kapi gefallen. Bitte um kommis! :)