A Love Like A Fairytale

Eine Geheimnisvolle Präsenz

Kapitel 5 - Der Kampf beginnt

So, das vorletzte Kapitel.
Langsam kommt es zum Höhepunkt (wenn man das so sagen kann XD).
Viel Spaß beim Lesen und danke für die Kommis =3
Bye, angel-chan =3

Kapitel 5 - Der Kampf beginnt

Ich schrecke hoch. Ich fühle mich so, als ob mein Herz für einen Moment kurz ausgesetzt hätte. Schon im Umdrehen kann ich dichte Rauchschwaden sehen. „Was ist los?“ schrei ich, soweit das mit meiner Stimme machbar war. Ich höre die anderen Husten.
Yoh ist der Erste, der was sagt. „Alles ok soweit. Aber was war das?“ Als der Rauch sich langsam verzogen hatte, sieht man ein riesiges Loch, wo einmal die Tür war. „Oh, da hab ich euch doch glatt verfehlt. “ Diese Stimme. Es ist immer noch nur diese Stimme. Man kann niemanden sehen. „Was soll das? “ Ich sehe Ren noch weiter in den Raum laufen. „Warum tust du das? Sag endlich was du willst! “ Rens Stimmte bebt vor Zorn. Diese ganze Sache muss ich ziemlich wütend gemacht haben.
„Ok, wenn ih so neugierig seid, erzähl ich euch was ich will.“ Schweigen. Alle warten gespannt auf die Erklärung. „Das ich hier bin ist kein Zufall. Im Moment ist das Raum-Zeit Gefüge etwas durcheinander. Daran ist Seki Schuld. Dadurch, dass er sich den König der Geister einverleibt hat, hat er damit alles, was bis dahin aufgebaut war zerstört. “ >Seki ist Schuld? Wegen ihm haben wir schon wieder ärger am Hals… < „Tja, und durch diese Lücke bin ich hierher gekommen. So, jetzt wisst ihr es.“ „Aber was willst du dann von uns? “ Die Frage kam von Yoh. „Ich brauche das Mädchen.“ „Was??“ Diesmal kam die Frage von allen gleichzeitig. Vor Schreck taumele ich ein paar Schritte zurück. Dabei geht jemand an mir vorbei und stellt sich vor mich. Yoh. „Warum? Was willst du von ihr?“ „Ich brauche sie. Ohne sie kann ich nicht in dieser Welt bleiben. Von euch anderen will ich gar nichts. Gebt mir nur das Mädchen. “
Plötzlich ist es wieder still. Aber irgendwas ist mit Yoh. Ich kann ihn zwar noch von hinten sehen, aber ich merke, dass mit ihm etwas nicht stimmt. „Yoh?“, frage ich leise, aber er reagiert nicht. Gerade, als ich ihm auf die Schulter fassen will, hebt er den Kopf und sagt: „Vergiss es. Ich werde dir Anna bestimmt nicht überlassen. Verschwinde wieder dahin, wo du hergekommen bist! “
Da war wieder das Gefühl. Aber diesmal ist es nicht Angst einflößend. Nein, sogar im Gegenteil. Mir wird warm. Von innen her. Es war wieder so ein Gefühl, dass ich bin jetzt nicht kannte. „Du kleiner Wicht willst mich doch etwa nicht daran hindern?! Ich zerquetsche dich, bevor du mich überhaupt erst angegriffen hast.“
Ich merke, dass sich die Stimme nicht mehr so anhört wie noch vor ein paar Minuten. Es ist irgendwie so, als… als wäre die Stimme nervös. Yoh geht einen Schritt nach vorne. „Unterschätz mich mal nicht. Ich habe schon gegen einige Gegner gekämpft. Und noch stehe ich hier. “ Yoh wirkt entschlossen. Wie er es immer tut, vor seinen Kämpfen. Aber etwas ist anders als sonst… Ja, er scheint sich wirklich Gedanken zu machen. Nicht wie sonst, wenn er einfach drauf los stürmt. „Ich zeige die Mal, wozu ich fähig bin!“
Gerade als Yoh loslaufen will tue ich meine Hand auf seine Schulter. „Yoh…“ Yoh dreht sich verwundert um. Ich fühle, wie mein Herz klopft. Ich weiß jetzt was das für ein Gefühl ist und warum es da ist. Nach all diesen Jahren weiß ich endlich, was das für ein Gefühl ist, dass mit der Zeit immer stärker wurde bis es jetzt fast zu explodieren droht. „Yoh… Ich liebe dich. Pass bitte auf dich auf.“ Ich bin froh, dass ich es sagen konnte und gebe ihn noch einen Kuss auf die Wange. Alles was Yoh macht, ist mich anzusehen. Ich seh wieder dieses warme Leuchten in seinen Augen. Ich lächle ihn an. Ich fühle mich mit einem Mal so sicher. Die Dunkelheit, die mein Herz umgab, ist weg. Und ich habe das Gefühl, als ob sie nie wiederkommt. Yoh sieht mich immer noch an. Doch dann löst er sich aus seiner Starre und fängt an zu grinsen. Dieses Grinsen, welches er immer hat. Der alte Yoh ist zurück.
„Wow, Anna. Damit habe ich nicht gerechnet. Du hast mich ganz schön verwirrt. “ Ich kann sehen, wie Yoh’ s Grinsen noch breiter wird. „Mach dir keine Sorgen. Das schaff ich schon.“ Er wendet sich ab und im Gehen sagt er noch: „Ich dich auch.“
„So, und nun zu dir! Ich bin jetzt stärker als je zuvor! Ich habe jemanden zu beschützen, und das werde ich auch tun!“ Ein helles Licht erscheint vor Yoh. Eine menschenähnliche Gestallt erscheint. „Oh…“ Manta steht neben mir. Er muss vorhin zu mir gekommen sein, ohne dass ich etwas gemerkt habe. „Wenn ihr es nicht anders wollt… Bitte. “
Plötzlich wird der Raum noch dunkler. Aus dem Boden tauchen Geister auf. Es sind die Geister der Tao’s, die vor einiger Zeit verwunden sind. Aber sie sehen anders aus. >Aber warum…? Ich weiß! < „Yo, er hat sie unter seiner Kontrolle! “ Yoh nickt. „Ich hoffe du bist bereit. “, sagt Yoh zu Ren. Dieser nickt auch und sagt: „Jetzt wird’s lustig. Bason! “ „Amidamaru!“ Und tatsächlich. Neben Yoh und Ren stehen nun ihre Geister. „Meister Yoh. Ich fühle mich ziemlich unwohl.“ Aber Yoh grinst. „Mach dir keine Sorgen. Ich pass schon auf dich auf. Aber bitte hilf mir. Alleine schaff ich es nicht. “ Amidamaru glänzen kleine Tränen der Rührung in den Augen. „Ja, Meister! Ich werde mit euch kämpfen!“ Auch Bason und Ren machen sich kampfbereit. >Hoffentlich geht das gut aus. <
Yoh und Ren schlagen sich gut. Sie haben schon einige der Geister außer Gefecht gesetzt. Man kann Ren ansehen, dass ihm sein Bein wehtut, aber er kämpft weiter ohne darauf zu achten. Manta und ich stehen hinter den beiden. Vor der zerstörten Tür. „Wir sind schon 2 Stunden hier.“ meint Manta, als er auf die Uhr sieht. Ich nicke ihm zu. Plötzlich fühlte ich, wie es mir kalt den Rücken runter läuft. Wie eine böse Vorahnung. Ich drehe mich um und stolpere zurück.