Fanfic: Der Traum vom Shinobi
Kapitel: Pünktlich?
So, tut mir Leid, dass es solange gedauert hat.
KAPITEL 6-PÜNKTLICH?
(Erzähler Sicht)
^^5.30 Uhr^^
PIEP. °Scheiß Wecker°, dachte Sayuri und schaltete das piepsende Gerät aus. Doch sie war sofort hellwach. Leise schlüpfte sie in ihre Klamotten und schlich nach unten. Katana kam leise aus dem Bad und Koji stand schon in der Küche. Schnell schlang jeder ein Brötchen runter.
^^6.00 Uhr^^
Katana machte grinsend das Frühstück fertig. Koji und Sayuri tapsten auf leisen Pfoten zu dem Schlafzimmer ihres Senseis. Sie öffneten die Tür. Kakashi lag auf dem Bauch, hatte die Maske an (wie soll es auch anders sein) und schnarchte leise. Sie schlichen näher und zogen die Decke weg. Sayuri schaute weg. Sie wollte ihren Sensei nicht, nur in Boxershorts, sehen. Doch dann grinste sie wieder. Schnell drehte sie einen Wecker auf und hielt ihn an Kakashis Ohr. Ein schrilles Piepen war zu hören, der Kopier-Ninja fuhr hoch, purzelte aus dem Bett und stieß sich den Kopf am Nachttisch. „Au“, jaulte er und hielt sich den Kopf. „Guten Morgen, Sensei“, grinste Sayuri. Der Grauhaarige sah sie finster an. Doch die Beiden waren in ihrem Plan noch nicht fertig. Koji zog an seinem Arm. „Komm schon, Sensei. Frühstück steht schon auf dem Tisch.“ Sayuri biss sich auf die Unterlippe, um nicht laut loszulachen. Kakashi rappelte sich murrend auf und folgte ihnen in die Küche. Sie drückten ihn auf den Stuhl. „Du isst jetzt erstmal Sensei. Wir gehen ins Bad“, sagte Sayuri. Als Erstes machten sich Sayuri und Katana, danach Koji fertig. Anschließend gingen sie wieder runter. „Sensei, du kannst jetzt ins Bad und dich anziehen“, neckte Katana ihn und schob ihn Richtung Treppe. Dann warteten sie unten. Nach 30 Minuten kam ein grummeliger und schlechtgelaunter Kakashi die Treppe runter. Die Drei sahen auf die Uhr. 7.15 Uhr. Sayuri ging zu ihm und nah ihm das Flirtparadies aus der Hand. „Das bekommst du nach dem Training wieder. Vielleicht“, meinte sie und legte das Buch auf den Coachtisch. „Und jetzt ab zum Training“, meinte Sayuri grinsend. Sie zogen und schoben Kakashi regelrecht aus dem Haus und zum Trainingsplatz.
Der Sensei stand neben den Drei Kindern und wartete auf Team 7. Er gähnte mehrmals. Dann hörten sie plötzlich ein Lachen. Es kam von der Hokage. Belustigt betrachtete sie den Jo-Nin. „Ihr habt den Auftrag gut erfüllt“, grinste sie und schlug dem Jo-Nin auf die Schulter. Er schwankte leicht. „Er war wohl gestern zu lange wach“, bemerkte Katana. Tatsächlich wirkte Kakashi noch müder, als eh schon. Jetzt sah man ihm die Übermüdung wirklich an. „Wahhhhhh. Der Sensei ist pünktlich“, hörte man eine nervtötende Stimme. „Ja, Naruto. Wir wohnen jetzt bei ihm. Daher wird er jetzt jeden Tag pünktlich kommen“, grinste Koji. Kakashi seufzte schwer. „Ihr habt es echt geschafft“, hörten sie eine weibliche Stimme. Sakura starrte sie an. „Ja, siehst du doch“, grinste Sayuri und schubste Kakashi an. Der wäre fast aus den Latschen gekippt. „Ich will wieder ins Bett“, grummelte er. „Tja“, bemerkte Katana schnippisch. „Ich glaub, ich sehe nicht recht“ Sasuke sah sie erstaunt an. „Dass ich das noch erlebe. Der Sensei ist pünktlich.“ Kakashi setzte sich grummelnd. „Dann trainier ich euch eben erst in drei Stunden“, meinte er trotzig. „Tust du nicht“, sagte Sayuri grinsend. „Wieso sollte ich es nicht tun?“ „Weil du dein Flirtparadies dann nicht wieder kriegst. Ich bin mir sicher, Tsunade wird es gerne aufbewahren.“ Tsunade stimmte ihr nickend zu. „Erpressung“, nuschelte der Jo-Nin und erhob sich. „Macht einfach dasselbe, wie gestern. Alle nickten. Tsunade verschwand, Sayuri, Koji und Katana übten ihr Chakra zu fühlen. Und Sasuke, Naruto und Sakura liefen die Bäume hoch.
^^3 Stunden später^^
„Ich fühle es“, meinte Sayuri, ließ die Augen aber geschlossen. Nach einer Weile erhob sie sich und ging zu Sakura. „Hey Sakura, du bist so gut in Chakrakontrolle. Ich fühle es endlich. Erklärst du mir, wie man es kontrolliert?“, fragte sie. Sakura machte ein Fingerzeichen. „Wenn du nur Chakra konzentrieren möchtest, machst du dieses Fingerzeichen. Konzentrier dich auf verschiedene Gliedmaßen. Beispielsweise auf die Füße.“ „Danke“, sagte Sayuri und ging zu ihren Teamkameraden zurück. Nach weiteren 3 Stunden war das Training zu Ende. Auch Katana und Koji konnten ihr Chakra fühlen, jedoch, genau wie Sayuri, noch nicht kontrollieren. Sie erhoben sich und gingen zu ihrem Sensei, der friedlich im Gras schlief. „Ich finde, wir sollten ihn schlafen lassen“, meinte Sayuri. Katana und Koji nickten bestätigend. „Zwei am Oberkörper und einer die Beine“, meinte Katana. „Können wir euch helfen?“, ertönte Sasukes Stimme. Team 7 stand hinter ihnen. Schweigend deutete Sayuri auf den schlafenden Kakashi. „Mhm, zwei am Oberkörper, zwei am Kreuz und zwei die Beine“, überlegte Sasuke. Sasuke und Sayuri legten sich die Arme ihres Senseis über die Schultern. Katana und Sakura gingen zu seinen Beinen und Koji und Naruto zum Kreuz. „Bei drei. 1…2…3“, sagte Sasuke und alle stemmten sich hoch. „Katana, Sakura, ihr geht vor“, flüsterte Koji. Langsam machten sie sich auf den Weg zu dem Haus ihres Senseis. „Wer öffnet die Tür?“, fragte Naruto, nachdem sie schon seit 5 Minuten vor der Tür standen. „Mach du, Sakura“, antwortete Sayuri. Sakura nickte und drehte den Knauf der Tür rum. Sie knarrte leise, doch Kakashi schlief seelenruhig weiter. Sakura schloss die Tür hinter der `Karawane` wieder und die Sechs gingen hoch in Kakashis Schafzimmer. Vorsichtig legten sie ihn auf dem Bett ab und deckten ihn zu. Dann gingen sie wieder nach unten. „Wollt ihr noch auf einen Tee bleiben?“, fragte Sayuri Team 7. Alle Drei setzten sich an den Küchentisch, wie auch Koji. Sayuri und Katana verschwanden in der Küche. Nach 5 Minuten kamen sie mit 6 Tassen wieder. Verschiedene Teebeutel standen zum Angebot, sodass jeder seine Lieblingssorte bekam. Schweigend starrten sie einander an.
So, ich hoffe es hat euch gefallen. Kommis sind gerne gesehen.