Fanfic: The Lie Of The Life
Kapitel: Einige Jahre danach...
Einige Jahre danach...
Es war ein heißer Sommertag und Nicki saß draußen in der Wiese und starrte den weiten Horizont entlang. Seit sie damals vor 7 Jahren in das Waisenhaus gekommen war ist viel Zeit vergangen und Nicki hat den Schmerz über den Tod ihrer Mutter großteils verkraftet.
Es wehte ein leichter Wind. Gerade so eine Briese die erfrischend war an diesem heißen Juli Tag. Der Wind wehte durch ihr Haar und es flog in ihr Gesicht sodass sie es mit einer Hand hinter ihr Ohr streifen musste. „Das ist ein herrlicher Tag. Am liebsten wär es mir, dass er nie enden würde.“ „Hey, Nicki wo bist du?“ hörte sie auf einmal eine Stimme rufen. Sie erkannte diese Stimme gleich. Es war ihr bester Freund. Es war derjenige der sie vor der Kälte gerettet hatte, der den sie vertraute. „Alex ich bin hier. Was gibt es denn?“ rief sie ihm entgegen. Als Alex bei ihr war, musste er erst mal Luft holen. „Wo warst du? Ich hab dich überall gesucht! Wie kommst du nur auf die Idee so weit von dem Waisenhaus weg zu gehen?“ sagte er während er noch nach Luft rang. „Es tut mir leid. Ich bin einfach gegangen und dann bei dieser Wiese stehen geblieben.“ Sagte Nicki wenig erstaunt darüber das Alex sich sorgen machte. Denn das machte er immer. Er war nun mal so ein Mensch der sich um seine Freunde sorgen machte. „Ja gut. Aber lass uns jetzt gehen.“ Sagte er etwas hektisch. „Ähm...warum? Es ist Nachmittag und so ein schöner Tag. Komm setzt dich doch zu mir und lass und den Nachmittag genießen.“ Alex zögerte ein bisschen. //Sie weiß nicht dass das die Stelle ist wo ich sie vor 7 Jahren gefunden habe. Ist vielleicht auch besser so...// „Na gut.“ Sagte er letztendlich mit einem lächeln am Gesicht. Alex setzte sich neben Nicki aus die Wiese und starrte auch in den endlos scheinenden Horizont. Ab und zu drehte er seinen Kopf zu Nicki und sah sie so von der Seite an. In seinen Augen war sie einfach das bezauberndste Mädchen das er kannte. Er war so in seinen Gedanken dass er gar nicht bemerkte dass er sie so anstarrte. Nicki bemerkte es schon und drehte sich zu ihm hin. „Hey! Alex was ist los? Hab ich irgendwas im Gesicht?“ fragte sie ihn verwirrt. „Nein. Ist schon gut! Es ist alles perfekt. Komm her.“ Sagte er zu ihr uns streckte seinen Arm aus. Nicki rutschte zu ihm rüber und legte sich in seine Arme. Nun lagen beide da in der Wiese und starrten den Himmel an. //Was würde ich nur ohne ihn machen// dachte sich Nicki. Sie redeten noch einige Zeit miteinander und dann schlief Nicki in seinen Armen ein. Als er es bemerkte war die Dämmerung schon ziemlich fortgeschritten. Er stand auf, nahm sie auf seine Arme und trug sie zurück ins Waisenhaus. Dort angekommen, brachte er sie auf ihr Zimmer und legte sie in ihr Bett. Als er sie hinlegte strich er ihr mit seiner Hand durch die Haare und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Gute Nacht, Prinzessin.“ Sagte er zu ihr und ging dann aus ihrem Zimmer. Als er in seinem Zimmer war, legte er sich auf sein Bett und starrte an die Decke. Ihm war ziemlich heiß und deshalb legte er seine Decke zur Seite. Er versuchte zu schlafen, drehte sich etwas in seinem Bett herum aber es gelang ihm letztendlich einzuschlafen.
Am nächsten morgen...
„Hey...Alex komm schon! Wach auf! Du verschläfst sonst noch das Frühstück. Alex komm schon! Steh endlich auf du Schlafmütze.“ Schrie Nicki während sie mit ihrer Hand gegen seine Tür hämmerte. Dies machte sie nun schon seit 10 Minuten und es kam keine Antwort von Alex. „Hey Nicki! Sag mal was soll das?“ fragte Tom ein Junge aus dem Waisenhaus. „Alex wacht nicht auf. Er schläft wie ein Stein und hört mein Geklopfe nicht. Das ist wieder mal typisch.“ Sagte sie etwas genervt zu Tom. „Warte mal. Lass mich das machen.“ Tom zog eine kleine Spange aus seiner Hosentasche und ging auf das Türschloss damit zu. „So jetzt zeig ich dir mal was. Pass gut auf.“ Sagte er während er mit der Spange in dem Schloss herumfuchtelte. Plötzlich hörte man einen leisen klick und die Tür ging eine spalt auf. „Danke Tom. Das hast du echt gut gemacht. Musst du mir unbedingt mal beibringen.“ Sagte Nicki und ging in Alex Zimmer hinein. „So Alex, das gibt es doch nicht dass du den ganzen Tag lang nur schläfst. Was ist los?“ fragte sie ihn als sie immer näher kam. Doch von Alex kam kein Wort. „Alex?“ fragte sie etwas besorgt nach. „Ist alles ok?“ Sie ging ein paar Schritte zu ihm und setzte sich auf den Rand seines Bettes. „Hey, wach auf Alex. Was ist los?“ sagte sie aufgeregt. „Nicki was ist mit ihm?“ fragte Tom. „Keine Ahnung was los ist. Aber er sieht krank aus.“ Tom ging weiter in das Zimmer hinein und Nicki fasste Alex an die Stirn. Sie erschrak und nahm ihre Hand sofort wieder von der Stirn weg. „Tom er hat hohes Fieber.“ Sagte sie mit zittriger Stimme. Sie konnte es nicht ertragen wenn es Alex nicht gut ging. Immerhin war es Alex. Ihr Alex. „Bist du sicher?“ fragte Tom. Nicki schüttelte nur den Kopf. „Gut. Ich wird sofort einen Arzt holen.“ Sagte er und rannte sofort aus dem Zimmer. Er rannte zu einer Betreuerin und erzählte ihr das es Alex schlecht ging. Sie ergriff sofort den Hörer des Telefons uns rief den Arzt aus dem Dorf an.
15 Minuten später...
Der Arzt war gerade gekommen und hatte Nicki und Alex aus dem Zimmer geschickt und Alex zu untersuchen. Beide saßen draußen auf zwei Stühlen und warteten darauf dass der Arzt wieder aus seinem Zimmer kam und ihnen gute Nachrichten überbringen würde. Nicki saß da mit einem leeren Blick in den Augen und sah zu Boden. //Ich hab kein gutes Gefühl. Ich hoffe es ist nichts schlimmes. Ich will nicht das ihm etwas passiert. Nein// dachte sie sich andauernd. „Nicki...?“ kann es vorsichtig von Tom. „Hey Nicki...“ er stupste sie an. „Was ist?“ fragte ihn Nicki. „Es wird alles gut. Er wird sich nur etwas Erkältet haben. Ganz sicher.“ Als Tom diese Worte sagte, setzte er ein lächeln auf um sie zu beruhigen. Er wusste wie viel ihr Alex bedeutete. „Ja. Du hast recht. Es wird alles gut.“ Sagte sie wenn auch mit weniger Überzeugung als Tom. Plötzlich ging die Tür zu Alex Zimmer auf und ein Mann mit einem weißen Kittel kam heraus. Der Doktor sah Nicki an und als sie ihm in die Augen sah, wusste sie dass etwas nicht stimmen konnte. „Was ist los? Wie geht es ihm?“ fragte Tom ziemlich aufgeregt. Er hatte nicht die nonverbale Konversation zwischen den beiden mitbekommen. „Es...es geht ihm nicht...gut, stimmt’s?“ Sagte plötzlich Nicki mit einem fixierten Blick auf den Doktor und einer gewissen leere in den Augen die Menschen nur haben wenn sie wissen das etwas schlimmes passieren wird. Der Doktor senkte nur den Kopf und schüttelte diesen und bestätigte somit Nickis Frage. „Was? Aber was hat er denn?“ fragte Tom. „ich weiß es nicht. Das beste ist, wenn wir ihn in ein Krankenhaus bringen. Ich werde den Rettungswagen rufen.“ Sagte der angesprochene Arzt und ging dann weiter. Tom folgte ihm weil er noch mehr erfahren wollte. Doch Nicki blieb auf dem gleichen Fleck wie vorher stehen. Sie bewegte sich keinen Millimeter. //Das kann nicht sein. Nein. Bitte nicht// dachte sie sich nur und starrte immer noch auf den einen Fleck wo noch vor kurzer Zeit der Doktor stand und ihr die Nachricht überbrachte dass mit Alex, mit ihrem Alex etwas nicht stimmte und er nicht wusste was es war.
So ich hoffe dass diese Kapitel euch auch gefallen hat J! Ich hab mir echte mühe gegeben^^! Würd mich über Kommis freuen J! Mdb haaab euch ua liiieb
Eure KOS