Wo bin ich?
Wo bin ich?
Vorschreck habe ich meine Augen geschlossen und ein spitzer Schrei war zu hören, oder auch nicht.
Dann fühlte ich Sonnenstrahlen. WARTE!!!! Wie kann ich das HIER fühlen? Ich öffnete meine Augen schlagartig, um zu erkennen was los ist. Ich fiel, das wusste ich. Doch da war ein blauer Himmel und ca. 300 Meter unter mir Land und Wasser. Das wird eine schmerzhafte Landung, dachte ich mir. Ich schloss meine Augen wieder. Wie kann das nur passiert sein? Wie kann ich plötzlich in der Luft sein und fallen? Wahrscheinlich werde ich auch durch den Aufprall sterben. Na super! Freue ich mich richtig. Der Tag hat doch so toll angefangen. Plötzlich fühlte ich was. Es war kalt und ...nass. Ich bin ins Wasser gefallen. Ich paddelte mit den Armen um wieder an die Luft zu kommen. Als ich wieder an der Luft war, merkte ich, dass ich an einer Bucht war. „Hey, habe ich heute doch wohl ein bisschen Glück“, dachte ich laut und schwamm zum Land.
Als ich aus dem Wasser gegangen war, fiel mir erst die schöne Landschaft auf. Das Wasser strahlte im schönsten blau und der Sand unter meinen nassen Schuhen (ja ich laufe mit Schuhen im Haus rum) war fast Schnee weiß. Eine Felswand reckte sich direkt am Strand auf und ich erkannte einige Bäume, deren grün sehr schön leuchtete. Ich ging am Strand lang, um ein Fischerdorf, eine Hafenstadt zu finden oder überhaupt einen Menschen. Nach einiger Zeit sah ich einen Pfad, der über die Felswand ging. Hm, ein Pfad müsste zu einer Stadt führen. Also beschloss ich dem Pfad zu folgen. Nach einer halben Stunde sah ich ein Dorf. Ich ging schneller. Vielleicht können die Leute hier mir sagen, wo ich bin.
Endlich im Dorf wandte ich mich an irgendein Passanten. „Entschuldigen sie, könnten sie mir sagen, wo ich bin?“ „Natürlich kleine. Du bist auf Sunny Island.“
„Danke.“
„Bist du von einem Schiff geflohen? Oder warum bist du so durchnässt.?“
„Ich bin nicht geflohen oder so etwas. Ich bin ähm.... ins Wasser gefallen.“
„Oh ja. Die Schlucht auf der Ostseite ist verdammt nah am Wasser.“
„Nei..“
„Wohnst du hier?“
„Nei...“
„Musst wohl aus der Hafenstadt kommen. Ich kenne sonst jedem hier.“
„Nein. Ich komme nicht von hier.“
„Nicht? Was machst du denn hier?“
„Keine Ahnung.“
„Hm....Wie lange willst du hier bleiben?“
„Nicht lange, aber ich weiß nicht wie ich wieder weg kommen soll.“
„Ah, du bist eine Abenteurerin.“
„Nei...“
„Ich bin Sado und habe ein Wirtshaus. Du kannst dort gerne wohnen.“
Wie oft will er mich unterbrechen?„Ich habe kein Geld.“
„Du kannst als Kellnerin arbeiten, dort wohnen und kriegst ein wenig Gehalt. Sind 4 Berry die Stunde in Ordnung?“
„Das ist sehr nett.“ Halt Berry? Bin ich in der One Piece Welt? Das habe ich früher immer gelesen. Cool. One Piece. Hoffentlich träume ich das nicht. Mein absoluter lieblings Anime/ Manga.
„Komm. Ich bring dich hin. Kannst du Kellnern?“, Fragte er, während er los ging.
„Ja, habe ich früher öfters gemacht“, antwortete ich ihm, als ich ihm folg.
„Echt und wo?“
„Bei meiner Tante im Restaurant.“
„Das ist nett, das du ihr hilfst. Auf welchen Inseln warst du den schon?“
„Auf keinen.“
„Ach, kommst du doch von hier. Na ist auch egal.“
„Wir sind da.“
Das Wirtshaus war sehr groß. Als er die Tür öffnete sah man, einen großen Raum, indem 10 Tische und es eine Theke gab. Hinter der Theke war eine Tür, die wahrscheinlich zur Küche führte. In der Ecke gab es eine Treppe nach oben, die zu den Schlafzimmern führte. Sado zeigte mir noch alles und brachte mich in ein Gästezimmer.
„Du willst dich bestimmt ausruhen.“
„Das wäre super.“
„Kannst du in 2 Stunden aber runter kommen? Damit du mir mit den Gästen helfen kannst.“
„Klar, aber wieso erst dann?“
„Weil heute die Marine in der Stadt ist und alles kontrolliert. Die wollen erst in einer Stunden abhauen und es kommen sehr gerne Piraten in meine Kneipe.“
„Ach so. Na dann bis gleich.“
„Yep, bis später.“
Ich entdeckte eine Uhr an der Wand, die anzeigte, dass es schon 6 Uhr ist.
Schnell duschte ich und legte mich noch mal kurz hin.