Fanfic: New Live...

Untertitel: Neues Leben..

Kapitel: Neue Schule

Neue Schule

Zitternd stand ich vor dem großen Eingang der Schule. Ich wusste, dass ich heute einen großen Schritt wagen muss um mich alleine durchschlagen zu können. Doch wusste ich nicht genau, wie ich das am besten anstellen sollte. Doch ich musste nun endlich den Schritt wagen. Ich atmete einmal tief durch und ging hinein. Vor mir ragte die große Schule den Himmel empor. Ich musste nun mutig sein, doch dies wollte mir nicht so gelingen. Ich schaute umher. Überall waren Schüler, manche gingen alleine durch das riesige Gelände, andere wiederrum standen oder gingen in Grüppchen an mir vorbei. Ich ging nun leicht zögernd der Schule entgegen. Soviel ich gehört habe, ist diese Schule - oder sollte ich besser Internat sagen – eine der reichsten und größten die es auf der Welt gibt und es würden nur reiche oder sehr begabte hier zugelassen werden. Ich bin zwar ein Waisenkind, doch meine Eltern haben mir ein sehr großes Vermögen hinterlassen. Dies interessiert mich eigentlich gar nicht so, denn eine Familie ist doch viel wichtiger als Geld (oder habe ich da unrecht?). Doch plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ich merkte, wie ich mit irgendjemandem zusammenstieß. Sofort war ich wieder ganz da: „T-tut mir leid!“ Ich wollte sofort wieder aufstehen und demjenigen aufhelfen, doch dieser kam mir zuvor. „Das macht doch nichts. Ich muss mich entschuldigen, ich hätte besser aufpassen sollen!“ Ich sah auf und schaute in die grünen Augen eines Mädchens. Sie streckte mir die Hand entgegen und ich nahm sie, sofort zog sie mich mit einem Ruck hoch, sodass ich beinahe nach vorne gefallen währe. „Ach, das tut mir leid, ich habe meine Kraft nicht so unter Kontrolle. Habe ich dir wehgetan? Ich bin übrigens Akane! Du musst neu hier sein, oder? Es ist eigentlich ungewöhnlich, wenn mitten im Schuljahr jemand an unsere Schule kommt.“ Ich nickte: „Ja, ich bin neu hier und danke! Ich heiße Rin!“ Sie lächelte mich an, also lächelte ich zurück. Sie lies meine Hand wieder los: „Hey, wie währe es? Ich zeig dir den Weg zum Direktor und dann die Schule!“ Wieder nickte ich: „Gerne.“ Sie nahm wieder meine Hand und zog mich hinter sich her. Sie war ein bisschen größer als ich und ich denke, sie ist in meinem Alter.

Ich sah sie am Eingang stehen und beobachtete sie die ganze Zeit. Sie schien sich im Moment nicht sehr wohl in ihrer Haut zu fühlen, das habe ich spätestens bemerkt, als sie mit Akane zusammengestoßen ist. Akane war wie immer stürmisch und half ihr auf. Irgendwie wollte ich nicht, das Akane sie berührt, doch als sie es tat, wollte ich sie anspringen. Ich hielt mich aber zurück. Als sie weg waren, versank ich in meine Gedanken. Ist es nun wirklich passiert? Also war sie es, an die ich mich gebunden habe! Ich konnte nur noch an sie denken. Und als dann das Bild erschien, wie Akane ihre Hand nahm und sie hochzog, merkte ich nicht, wie ich meine Hände zu Fäusten ballte. Ich wusste es genau, ich habe mich auf den ersten Blick in sie verliebt. Obwohl ich sie nicht einmal kannte, wollte ich nicht, dass sie jemand anderes anfasste als ich. Sie gehörte zu mir, so sagte es mir mein Gefühl. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ich meinen Namen hörte: „Hey! Erde an Aoru! Schläfst du oder was?“ Vor mir standen Akito, Kenji und Sona. Alle drei schauten mich fragend an. „Was ist los? Braucht ihr irgendetwas?“ Sie schauten auf meine geballten Fäuste und dann wieder in mein Gesicht: „Endlich antwortest du uns mal“, sagte Kenji. „Ja genau, wir haben nun schon zum tausendsten Mal gefragt, was los ist, doch du hast einfach nur in die Ferne gestarrt!“ „Sag, was ist los mit dir“, fragte mich nun Akito. „Es ist nichts!“ Ich drehte meinen Kopf zur Seite. „Und wieso ballst du dann deine Fäuste? Du weißt, dass du uns alles anvertrauen kannst! Wir sind ein Rudel und haben keine Geheimnisse voreinander und wiederrum werden wir es sowieso herausfinden, wenn wir alle in unserer Wolfsgestalt sind!“ Ich sah nun alle drei nacheinander an und senkte dann den Kopf: „Na gut, ihr habt recht. Es ist euer Recht es zu erfahren und ich weiß ja, dass ihr es niemanden weitererzählt.“ Dies war natürlich eine rein theoretische Frage und dass wussten sie auch genau. Alle drei nickten, also fuhr ich fort: „Ich glaube ich habe mich verliebt! Aber nicht normal, sondern gebunden!“ Alle sahen mich erst erstaunt an, doch dann klatschten mir alle auf den Rücken. „Das ist doch etwas ganz tolles, Alter“, jubelte Sona. „Ja, und wer ist es, wenn wir fragen dürfen“, fragten alle gleichzeitig. Ich schüttelte den Kopf: „Ich weiß es nicht. Sie ist neu an der Schule, ich habe sie am Haupteingang gesehen.“ Sie sahen mich fragend an. „Dann werden wir es herausfinden“, sagte nun Akito. Alle drei nickten und ich war wieder gut drauf. Nun nickte ich auch und wir gingen zu unseren Zimmer.