Death Angel

Dem Tod entkommst du nicht

Die Geisterbeschwörung

Der Samstagabend war angebrochen. Ich hatte alle Vorbereitungen getroffen. Im Partyraum hatte ich bereits Kerzen aufgestellt und den Raum abgedunkelt, um für die besondere Stimmung zu sorgen. Nun mussten nur noch meine Freunde kommen und ich musste nicht lange warten bis es an der Tür Klingelte. Ich öffnete ihnen, führte sie aber direkt in den Keller hinunter, dort zündete ich alle aufgestellten Kerzen an, es waren insgesamt 5 damit es nur das nötigste erleuchtete.

Jeder setzte sich zu seinem Namen:

http://jessa-chan.deviantart.com/art/Death-Angel-Witchboard-162659020

ALICE: „Gut bevor wir anfangen müssen wir Schwören, dass niemand etwas von dem hier erfährt. Jeder muss mit seinen Finger durch die Flamme, damit wäre unser Packt besiegelt.“

Jede von uns hatte seinen Finger durch die Flamme gleiten lassen und Geschworen, so dass unser kleines Geheimnis für immer in uns Verborgen bleib. Wir gaben uns die Hände und schlossen dabei die Augen, dabei hatte ich einen seltsamen Blauen Punkt vor meinem Geistigen Auge.

SUSI: „Dann bleibt nur noch die Frage wen wir Rufen sollen.“

CARINA: „Wie wärs mit meiner Oma? Die ist schon länger Tot.“

ALICE: „Gut, außer jemand hat einen besseren Vorschlag.“

Wir schüttelten verneinend den Kopf.

JESSICA: „Dann lasst uns Beginnen. Carina. Da es deine Oma ist, solltest du sie auch rufen.“

CARINA: „Ok. Gut. (Räusper) Ich rufe dich du meine Verstorbene Oma Seifert. Wenn du da bist gib uns ein Zeichen.“

Einige Zeit Geschah nichts, bis dann etwas herunterfiel. Wir erschraken allesamt.

SUSI: „Mamma.“

CARINA: „Was war das?“

JESSICA: „Eine Kerze ist Heruntergefallen.“

ALICE: „Meinst du die rote Herzförmige?“

Ich nickte. Die hatte ich Gottseidank nicht Angezündet.

JESSICA: „Wir sollten weitermachen.“

CARINA: „Ja. Oma bist du da?“

Wieder nur stille…wieder fiel etwas hinunter, diesmal ein Stift.

SUSI: „Mamma!“, rief sie aus.

ALICE: „Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!“, schrie sie.

Alle Starrten sie an.

CARINA: „Was ist los hast du ein Geist Gesehen?“, fragte sie nervös.

ALICE: „D-da hat mich was Berührt.“, sagte sie ängstlich.

JESSICA: „Ruhig Blut. Ich hab nur meine Beine übereinander geschlagen.“

ALICE: „Du Blöde Kuh!“, schrie sie und war dennoch erleichtert.

CARINA: „Oma? Bist du da?“, wiederholte sie.

Diesmal bewegte sich das Glas, auf dem wir jeweils beide Zeigefinger draufhatten.

YA

CARINA: „Wird Ja nicht mit J geschrieben.“

ALICE: „Eigentlich ja.“

CARINA: „Was sollen wir Fragen?“

ALICE: „Weiß nicht. Irgendwas Sinnvolles?“

CARINA: „Na gut. Äh. Ich habs. Wann werden wir sterben?“

Eine Schlechte Auswahl an einer Frage. Warum musste gerade diese Frage gestellt werden? Hätte sie nicht Fragen können ob wir einmal Reich sein werden? Es bewegte sich wieder.

MEMENTOMORI

CARINA: „Hat sich jemand die Buchstaben Gemerkt?“

JESSICA: „Ja ich. Aber das ergibt keinen Satz sondern nur ein Buchstabensalat.“

CARINA: „Oma was hat das zu bedeuten?“

Das Glas blieb still, aber dafür fiel wieder etwas hinunter, diesmal ein Dartpfeil mit richtiger Metallspitze.

SUSI: „Mamma! Ich kann nicht mehr lasst uns aufhören, bitte.“

ALICE: „Wir können doch nicht einfach so Aufhören.“

SUSI: „Aber das war ein Pfeil mit Spitze! Das ist Gefährlicher als ich dachte.“

CARINA: „Ich bin auch dafür, dass wir Aufhören.“

JESSICA: „Wenn wir es Angefangen haben, müssen wir es auch zu Ende bringen.“, sagte sie ernst.

SUSI: „Nein ich kann nicht mehr.“

CARINA: „Ich will auch nicht mehr, das hätten wir doch nicht machen sollen, es ist total Gruselig.“

ALICE: „Wenn ihr meint.“, sagte sie Enttäuscht.

Wir bliesen die Kerzen aus, Alice nahm das „Kunstwerk“ an sich als sie gingen. Sie Verabschiedeten sich alle mit einem Mulmigen Gefühl. Irgendwie ahnte ich, dass es noch nicht vorbei war…es fing gerade erst an.
Ich versuchte herauszufinden, was diese Buchstaben ergeben sollten, aber dies blieb erfolglos. Es ist und bleibt ein Buchstabensalat ohne Dressing, total Trocken. Das Wort hörte sich Lateinisch an. Ich musste herausfinden was es Bedeutet, denn ich fühlte, dass irgendetwas sich verändert hatte durch diesen einen Abend.